- 30.04.03 14:39 #1
Die ersten Laugenstangen und.... ...viele Fragen.
ich aheb es heute erndlich geschafft mal die ersten Laugenstangen zu machen. Da meine beiden Laugengebäck so lieben.
Nun zu meinen Fragen:
Die Laugenstangen sind gar nciht so dunkel geworden wie ich das von Laugengebäck gewohnt bin.
War die Lauge nicht stark genug?
Auch ist die Kruste fester geworden als "normal".
Wie bekomme ich den Teig am einfachsten aus dem Messer??
1000 Dank für die die mir Antworten
####### Liebe Grüße #######
## von Alex mit den Zwillis ##
- 30.04.03 16:21 #2Inaktiv
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Hallo Alex,
hast Du die Laugenstangen so gemacht wie die Brezeln im blauen Buch? Dann kann ich was dazu sagen: Natron zum Kochen ist was anderes als was der Bäcker nimmt, es ist nämlich nicht ätzend. Und wie dick die Kruste wird, hängt glaube ich davon ab, wie lange man das Gebäck in der Lauge schwimmen lässt. Weiß jemand mehr?
Liebe Grüße,
Nicole
- 30.04.03 16:36 #3
Hallo!
Ich lasse das Gebäck viel länger in der Natron-Lauge liegen, als es im Buch steht. Dann werden die Stangen auch dunkler. Aber so dunkel wie die vom Bäcker kriegt man sie nicht hin, eben aus dem Grund, wie es Nicole schon gesagt hat.
Die zu feste Kruste kann evtl. auch an zu langem Backen liegen. Bei mir wird die Kruste nicht zu fest.Ganz liebe Grüße Brigitte
Wenn man in einen falschen Zug einsteigt, nützt es nichts, wenn man im Gang entgegen der Fahrtrichtung läuft (Dietrich Bonhoeffer)
- 30.04.03 17:51 #4
Vielen Dank für Eure Antworten!
Ja ich habe die Laugenbrezel aus dem blauen Buch gemacht.
allerdings als dicke Stnagen und deshalb habe ich länger gebacken als im Rezept stand.
Dann lasse ich sie demnächst länger in der Lauge ich hatte sie nur so 30 Sekunden drin.
Kann man es eigentlich auch mit ein wenig Vollkornmehl machen.
Ich wollte versuchen sie etwas gesünder zu bekommen.
lg alex####### Liebe Grüße #######
## von Alex mit den Zwillis ##
- 30.04.03 18:10 #5
Hallo Alex,
Teig bekommst du am besten vom Messer, wenn du kurz die TURBO-Taste drückst und dann den Teig vom Topf löst.Liebe Grüße von Andrea,
TM-Beraterin in Rheinhessen/Pfalz und überall, wo sie gebraucht wird
Der Pessimist sieht die Schwierigkeiten bei jeder Gelegenheit. Der Optimist erkennt die Gelegenheiten bei jeder Schwierigkeit. L.-P. Jacks
- 30.04.03 19:09 #6
Hallo Alex!
Also, ich lasse die Laugenteile (egal ob Stangen oder Brötchen, Brezeln kann ich nicht schlingen) mindestens 1 Minute in der Lauge liegen. Schadet ihnen überhaupt nicht!
Zitat von Alex
Ich backe immer alles mit 1050er Mehl, das hat doch etwas mehr Inhaltsstoffe als das "leere" 405er. Selbst Bisquit funktioniert mit dem 1050er.
Zitat von Alex Ganz liebe Grüße Brigitte
Wenn man in einen falschen Zug einsteigt, nützt es nichts, wenn man im Gang entgegen der Fahrtrichtung läuft (Dietrich Bonhoeffer)
- 04.05.03 08:16 #7Inaktiv
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Hallo!
Also, ich habe das nur einmal mit Natron versucht. Das Ergebnis war eher enttäuschend.
Wenn Ihr Laugengebäck wie vom Bäcker haben wollt, dann müßt Ihr NatronLAUGE nehmen.
Die Teilchen werden so spitze, daß Euch kaum einer glaubt, daß Ihr sie selber gebacken habt.
Das Rezept dazu:
Laugengebäck
Zutaten
1 kg Mehl 450
1 Würfel Hefe
40 g Butter
25-30g Salz
0,6 l Wasser
Hagelsalz
nach Wunsch Käse, Sesam, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Mohn
Alle Zutaten zu einem festen glatten Teig verarbeiten. (Brotstufe 2 Min.)
30 40 Min. gehen lassen.
Danach Weckle, Stangen usw. formen.
Nochmals gehen lassen.
In der Kälte stocken lassen (Keller oder besser Gefriertruhe)
Danach in die Lauge tauchen (mit Einmalhandschuhe).
Mit Salz bestreuen, in den Körnern wenden oder mit Käse belegen.
Backen bei etwa 230°C etwa 15 Min.
Die Lauge bekommt Ihr in der Apotheke.
Sie sollte so ungefähr 8%ig sein. Und Ihr solltet unbedingt sagen, daß es für Brezeln ist, damit ihr die "Reinst-(Lebensmittel)Qualität"bekommt.
Es reicht so ca. ein halber Liter.
Das ist zwar nicht ganz billig, aber man kann die Lauge immer wieder zurück benutzen.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Grüßle von Sandra!
- 04.05.03 11:31 #8
Hallo Sandra,
habe ich dich schon willkommen geheißen?? Wenn nicht, jetzt tue ich es. Schön, daß du hier bei uns bist. Wenn du weiterhin so wertvolle Rezepte bringst ist das klasse. Danke.Liebe Grüße von Andrea,
TM-Beraterin in Rheinhessen/Pfalz und überall, wo sie gebraucht wird
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- 13.10.04 22:51 #9
Hallo,
... und hier kommen die Bilder dazu

Liebe Grüße
Reni
Es gibt keine dummen Fragen. Es gibt nur dumme Antworten.
- 14.10.04 00:35 #10
WOW Sandra, was für ein tolles "Einstandsrezept"!
Herzlich Willkommen im Wunderkessel!
Auf eine gute Zusammenarbeit
LG
Monika
- 14.10.04 07:36 #11Inaktiv
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Hallo Monika!
Danke für die Begrüßung. aber ich hab das Rezept schon vor über einem Jahr eingestellt.
Na ja, macht ja nichts, da ich nicht so oft Zeit habe im Wunderkessel Beiträge dazuzusteuern, bin ich Dir eben noch nicht aufgefallen.
Aber das Rezept musst Du echt mal versuchen. Ich mach es immer wieder gern.
Wenn ich die Teilchen dann einfriere und zum Auftauen in die Micro schmeiße, dann schmecken die total frisch.
Liebe Grüße Sandra!
- 14.10.04 13:32 #12
Hallo Sandra,
das klingt ja nicht nur lecker, das sieht ja auch so aus!! Nur ein´s habe ich nicht so ganz verstanden:
In der Kälte stocken lassen (Keller oder besser Gefriertruhe)
Wie lange müssen denn die guten Stücke in den TK??? Kann ich die etwa auch vorbereiten, im TK aufbewahren und bei Bedarf in Lauge geben und backen?? Oder hab´ich das ganz falsch verstanden??
Liebe Grüße
Simone
- 15.10.04 07:38 #13Inaktiv
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Hallo Simone!
Ich steck die Teile ca 10 Minuten in den Gefrierschrank (je nach Größe).
Sie müssen außen ein wenig fest sein. So dass man sie in die Lauge tauchen kann, ohne dass sie total verformen.
Du kannst sie auch einfrieren, dann in die Lauge tauchen und backen, aber ich finde sie gehen dann nicht so schön auf.
Ich hoffe ich konnte jetzt alles verständlich erklären.
Viel Spaß beim Nachbacken.
Grüßle Sandra!
- 17.10.04 20:12 #14TM-Berater/in Maitre
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Laugenbrötchfiasko Hallo Sandra,
habe eben die Laugenbrötchen nach deinem Rezept gemacht. Leider war das Ergebniss nicht so gut,
1. habe die Brötchen ca 1 Minute in der heißen Lauge liegen lassen
2. die Brötchen waren nach 15 Minuten bei 230 Grad Heißluft noch sehr weich.
3. die Brötchen und Brezeln klebten total am Backpapier fest
4. die Brötchen waren sehr salzig
Hast Du vielleicht ein paar Tipps für mich, denn wir essen total gerne Laugengebäck und der Aufwand für ein sehr salzige Paniermehl war einfach zu groß.
Schon mal vielen Dank, denn ich weiß, der Backerfolg liegt manchmal an sehr wichtigen Kleinigkeiten
mit ganz wenigen Umdrehungen Thermomixy
- 18.10.04 09:33 #15Inaktiv
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Hallo Thermomixy!
Also so genau kann ich mir das nicht erklären.
Das einzige was mir auffällt ist, dass Du die Lauge warm gemacht hast.
Die Teilchen kommen in die kalte Lauge und man tunkt sie nur kurz ein.
Im Ofen werden sie dann ziemlich schnell braun und sind überhaupt nicht weich.
Hattest Du auch richtige Lauge?
Also kein Hausnatron?
Wenn sie Dir zu salzig waren, dann nimm einfach weniger Salz. Das ist wahrscheinlich am leichtesten zu lösen.
Und dass die Brötchen am Backpapier festkleben, das stimmt schon, aber man kann sie auch sehr gut ablösen.
Im Rezept habe ich vergessen zu erwähnen, dass man keine Dauerbackfolie nehmen sollte, da die eventuell Löcher bekommen kann. Auch das Backpapier hat hinterher kleine Löchlein.
Ich hoffe, dass ich Dir ein wenig weiterhelfen konnte.
Liebe Grüße Sandra!
- 18.10.04 21:10 #16TM-Berater/in Maitre
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Hallo Sandra,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich probiere das Rezept bald nochmal mit kalter Lauge (8% Lauge aus der Apotheke)aus.
Dann berichte ich vom Erfolg.
Viele Grüße
Thermomixy
- 18.10.04 21:18 #17
Hallo Thermomixy,
hattest Du das zum Thema gesehen?
http://www.wunderkessel.de/forum/viewtopic.php?t=5416
- 27.12.05 13:31 #18
Hallo
Ich habe heute das Laugengebäck von Sandra gebacken... wohlgemerkt mein erster Gehversuch bzgl. Laugengebäck und was soll ich sagen... ich kanns gar nicht glauben.
Was da auf meinen Backblech nun fertig auskühlt ist einfach nur der Hammer. Ich habe nur die Hälfte des Teiges gemacht, man weiß ja nie
aber wenn ich mir das Ergebnis so anschaue, wars ein Fehler!
Als Lauge habe ich 35g Kaisernatron in 1l Wasser aufgekocht und das Gebäck schon ne Weile drin schwimmen lassen. Eigentlich war ich der festen Überzeugung der Teig würde da irgendwie schaden nehmen... aber er ging ja schon in der Lauge nochmal kräftig auf
Also, wer sich wie ich noch nie an die Lauge getraut hat, sollte es auf jeden Fall einmal versuchen... wenn ich bedenke dass auf meinen Blech im Moment Ware von mind. 4 Euro... eher mehr liegt, lohnt es sich auf jeden Fall!
Euch allen gutes Gelingen und Sandra ein herzliches Dankeschön für das tolle Rezept!
Welche Laugenrezepte verwendet ihr eigentlich hauptsächlich, was ist euer Favorit?LG Susanne
... man lernt nie aus...


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