- 26.11.09 20:28 #1
Koljas Rumpsteaks aus dem Crocky Hallo, Ihr lieben Mit-Hexen,
dieses Rezept widme ich Manuela
- sie weiß schon warum. 
Als ich neulich auf der eat&style in Köln war, durfte ich auch die Kochshow von Kolja Kleeberg besuchen. Dabei hat er seine Lieblingsmethode vorgestellt, wie er gerne Steaks zubereitet. Er gart sie nämlich lieber rückwärts. Sprich: Lieber soll das Fleisch langsam im Inneren die richtige Temperatur erreichen und erst anschließend von außen angebraten werden. Er hat dies während der Show mit dem Backofen zubereitet. Und nun - stellt Euch vor!!!! *grins* *stolzbin* - wandte sich der beste Ehemann von allen zu mir und flüsterte mir zu: "Das müsste im Crocky doch noch viel besser funktionieren!" Gedacht - getan. Nach der Show sind wir nach Hause gefahren, haben alle Lebensmittel eingekauft und zusammen mit Freunden das Menü nachgekocht. Hier ist das Ergebnis:
4 schöne, große Rumpsteaks (à ca. 250 g, waren 2 cm dick) schön mit Olivenöl einreiben, von beiden Seiten mit Senf bestreichen. In den leicht eingeölten Crocky legen, mit frischem Rosmarin belegen.

Deckel schließen und für 20 Minuten auf High stellen, dann für 60 Minuten auf Low herunterregulieren. Die Steaks sind dann angenehm temperiert. Man kann sie auch ruhig noch ein wenig länger drin lassen, das Fleisch nimmt es einem nicht übel (aber nicht zu lange
, sonst gart es ja komplett durch). Das Fleisch nun salzen und pfeffern.
Nun eine Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen (ja! Nicht höher!), Butter mit einem kleinen Schuss Olivenöl darin schmelzen lassen und wenn die Butter aufschäumt, dann die Steaks hineinlegen und noch eine kurze Zeit darin braten, bis sie von außen gebräunt sind. Das dauert - je nach Leistung des Herdes und der Brateigenschaften der Pfanne - ca. 2 Minuten pro Seite. Bitte aber immer die Fingerprobe machen, um den Garzustand zu überprüfen! Nun hat das Rumpsteak von außen eine schöne rösche Kruste und ist innen noch supersaftig und ganz zart - und man bekommt endlich diesen fast klar abgegrenzten Bereich zwischen außen braun und innen rosa hin, wie man es sonst nur aus der Profiküche kennt.
Dazu gab es bei uns Auberginenpommes vom Backstein (die hatte Kolja in der Fritteuse gemacht), Brokkoli aus dem Varoma und eine Knoblauchaioli (aus dem roten Grundkochbuch, allerdings verfeinert mit Zitronenschale). Und so sah das Endergebnis aus:

Wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren!Liebe Grüße,
Schubie
Wenn Du es eilig hast, gehe langsam. (chinesisches Sprichwort)
- 26.11.09 20:33 #2
Hallo Schubie!
Mmmmh, dass sieht ja lecker schmecker aus! Ist schon kopiert
und auf meiner "to do"-Liste
Dankeschön!Liebe Grüsse J A N N I N E
NUR FÜR EUCH: Meine Küche. Unsere Eismaschine!
Meine TM-Rezepte, meine Crocky-Rezepte , meine Bilder und mein Hobby!
- 27.11.09 05:45 #3
Hallo sieht total lecker aus.
Mein Mann ist bei uns der Steakbratmeister. Der Trick ist gaaanz scharf anbraten ca 2 min von jeder Seite und dann bei 130°C in den Backofen, wieviel Minuten weiß ich jetzt grad nicht, aber die Steaks sind immer perfekt. Innen rosa außen kross. Die Steaks sollten mind 3 cm dick sein.Liebe Grüße von Anke dem Zauberlehrling
Es ist leicht über ein Königreich zu herrschen, aber schwer, die eigene Familie zu regieren.
- 27.11.09 07:32 #4
Hallo Jannine,
freut mich, dass Du die Steaks ausprobieren möchtest.
Hallo Zauberlehrling,
danke für die Schilderung der klassischen Garmethode.
Bei der Koljamethode ist allerdings das Besondere, dass man die Steaks direkt anschneiden kann, da muss nix ruhen, kein Fleischsaft läuft heraus und verwässert einem die Beilagen. Das war bei mir früher - trotz genauester Einhaltung aller Kochregeln - nämlich immer der Fall.
So ist für mich ein Steak perfekt!
Liebe Grüße,
Schubie
Wenn Du es eilig hast, gehe langsam. (chinesisches Sprichwort)
- 01.12.09 11:36 #5
Danke! Hallo Schubie,
vielen Dank für die nette Widmung!
Das Rezept hört sich ja lecker an, die Methode von Kolja hatte ich auch schonmal im Fernsehen gesehen. Und Deine Fotos sehen auch klasse aus. Leider fehlt mir so ein Crocky noch in meiner Sammlung, vielleicht sollte ich mich damit nochmal auseinandersetzen. Aber nach den gerade erst getätigten Anschaffungen (Tefal Actifry - einfach genial! und Senseo Latte) und meinem immer stärker werdenden Drang, mir eine Eismaschine zu kaufen (bin noch in der Findungsphase, schwanke zwischen Unold und Gaggia), weiß ich nicht, ob das noch im Budget ist. Mal sehen...
LG Manuela
Bei mir kochen Jacques und Morphy.
"This is the first day of the rest of your life!"
- 16.12.09 15:12 #6
Hallo Schubie,
heute wollte ich meinen Angetrauten mit leckeren Rindersteaks für seine Malerarbeiten belohnen....ich dachte mir, versuch ich es mal mit dem Crocky...ich hatte Steaks à 200 gr. und habe sie nach deiner Anweisung im Crocky aber nur 20 Minuten High und dann knapp 45 Minuten auf Low garen lassen...ich hab mich schon beim Rausnehmen gewundert, dass da so viel Flüssigkeit im Crocky stand...naja, kann ja auch an der Fleischqualität liegen....leider, leider sind sie mir absolut danebengeraten...sie waren komplett durch und zäh wie Schuhleder....unsere Katze hatte ein Festmahl
....ob ich es nochmal versuche...hmm..wohl eher nicht.....ich denke, die Steaks dürfen nicht zu dünn bzw. auch zu leicht sein....und mit der Zeit beim Crocky kann es sich ja bei jedem Gerät anders verhalten...
Vielleicht findet die Zubereitungsweise noch weitere Nachahmer bei denen es so gut gelungen ist wie bei dir...bei mir leider nicht...*schnief*Liebe Grüße Susasan
- 16.12.09 15:26 #7Crocky-Narrische Sterneköchin
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Hej susasan, immer blöd wenn ein Gericht nicht klappt... vor allem bei Gästen.
Ich habe mir inzwischen angewöhnt, allen Gerichten eine 2. Chance zu geben.
Die CP sind wirklich gewaltig unterschiedlich - am besten gelingst bei mir immer mit meinem 1., den 6,5 Digital.
Ich habe mir ein Büchlein angelegt (ich weiss ich bin gaga ) da schreib ich mir jedes Gericht rein und nach Vollendung die "Verbesserungen".
Denn bei 3 Crockys weiß ich bald nicht mehr wo was gut und wo was nicht geklappt hat und vor allem warum was nicht geklappt hat. (Garzeit, zu viel Flüssigkeit, der 3,5 heizt gaaaanz anders als der 6,5 ect, ect.)
Gib den Steaks noch ne Chance....
lg Nettilg Netti
--------------
Seit ich hier im Kessel bin, koche ich gar nichts mehr....
nur noch meine Helferlein (3 Crockys, der Alfredo und Morphy 9 in one)
- 16.12.09 15:28 #8
Liebe Grüsse J A N N I N E
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- 16.12.09 15:31 #9Crocky-Narrische Sterneköchin
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Vielleicht ;-(....
nee, ich war schon immer gaga...
lg Nettilg Netti
--------------
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nur noch meine Helferlein (3 Crockys, der Alfredo und Morphy 9 in one)
- 16.12.09 22:58 #10Sterneköchin
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Hallo,
ich habe leider die gleichen Erfahrungen wie Susasan gemacht
.
In meinem Fall bin ich aber ziemlich sicher, dass die Steaks einfach zu dünn waren.
Da ich aber immer noch auf der Suche nach dem perfekten Steak bin (stehe damit immer ein bisschen auf Kriegsfuß), werde ich es aber wohl nochmal mit dickeren Fleischscheiben versuchen.
Viele Grüße
Tine
(mit TM 31, Crocky 3,5 und 6,5 l und Alfredo)
- 17.12.09 09:17 #11
Hallo, Ihr Lieben,
drück' Euch ganz dolle, dass Euer Fleisch nix geworden ist. Aber Ihr habt Recht: Es kommt halt auf den Schnitt (und auf die Fleischqualität) an. Je dünner das Fleisch (und je magerer), desto geringer muss die Garzeit im Crocky sein, sonst trocknet es durch. Deshalb habe ich auch extra die Fleischdicke im Rezept angegeben. Und scheinbar garen unsere Crockys auch alle unterscheidlich. Wer's also auch mal probieren möchte: Dies ist kein Essen, wo man den Crocky alleine lassen sollte. Immer mal wieder durch den Deckel reinschauen. Liebe Grüße,
Schubie
Wenn Du es eilig hast, gehe langsam. (chinesisches Sprichwort)
- 10.04.10 14:31 #12
Ich hab hier gestern eine aehnliche Methode beim "The great British Menu" gesehen, dort hatte der Koch die Steaks eingeschweisst und dann im Wasserbad garen lassen und dann anschliessend gebraten. Ich hatte schon ueberlegt, wie ich denn ein Wasserbad mit konstanter Temperatur hinbekomme, ohne zum einen ein Wahnsinnsgeld auszugeben und zum anderen die Kueche mit noch einem Geraet zu vertopfen - aber ich werde es einfach mal mit Wasser im Crockpot versuchen! Also Steak mit dem Vacsy einschweissen und dann ab in den Crockpot, sollte ja eine konstante Temperatur sein und auch sehr zart bleiben. Vor allen Dingen kann man bei der Metode die Steaks ab und an mal rausfischen und ueberpruefen - Fluessigkeit verlieren ist hierbei ja nciht wirklich das Problem.
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