Milchunverträglichkeit - Testung


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  1. #1
    Inaktiv
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    Milchunverträglichkeit - Testung

    Guten Abend,
    jetzt bin ich´s nochmal. Hab jetzt erst diesen Threat gefunden bzw. wurde von einem freundlichen Administrator hierherverschoben. DANKE!
    Hab jetzt schon bein bisschen durchgelesen und hätte mal eine Frage zur Milchunverträglichkeitstestung.
    Mein KiA sagte das kann man nicht testen ?!?!?!? das müßte man durch ausprobieren herausfinden.
    Mein Sohn hat, seit dem ich abgestillt habe, ständig Verstopfung mit zwischendurch mal wieder kurzfristig Durchfall. (Seit 1 Jahr). War schon bei einer Homöopathin die aber, auch über eine längere Behandlungsdauer,nichts gebracht hat und auch bei der Sacrio-Sacral-Therapie. Irgendwie war aber alles kein Erfolg. Jetzt habe ich durch beobachten und durch eine Kinesiologin eben die "Diagnose" Milchunverträglichkeit bekommen. Das scheint mir auch logisch durch meine Beobachtungen und mein Gefühl.
    Nur würde ich natürlich gerne sicher gehen bevor ich jetzt alles umstelle und dann rauskommt war alles umsonst bzw. nicht richtig da auch noch andere Unverträglichkeiten bestehen.
    Wie und wer hat Euch oder Eure Kinder getestet? Mein Sohn ist 2 Jahre alt!
    Danke.
    Lieber Gruß

  2. #2
    Kochliebling
    lebt gern, lacht viel und
    liebt o.........
     
    Avatar von bunter elefant
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    AW: Milchunverträglichkeit - Testung

    Hallo Sonne,

    mein Sohn jetzt 12 hatte mich 8 Jahren starke Bauchbeschwerden. Unser KiA schickte uns damals zu einem Internisten, der hat mit ihm einen Atemtest bezüglich Lactose-Intoleranz durchgeführt. Da gibt es aber auch viele unterschiedliche Diagnosen und vorallem, ich sag mal Muster, wie sich dieses auswirkt. Sicher Durchfall und Verstopfung sind Symptome von Lactose-Intoleranz.
    Bei Max wurde ein Atemtest gemacht. Der dauerte allerdings 3 Std. In dieser Zeit musste er eine Flüssigkeit trinken. In mehrern unterschiedlichen Abständen. Er musste dann in Messglas pusten, wo man sein Körperverhalten feststellen konnten. Mit einem zweijährigen kann man sowas sicher auch machen. Als ich mit Max bei der Untersuchung war, gabs noch 3 oder 4 andere Kinder die paralell die gleiche Untersuchung machten. Diese Kinder waren jünger. Hoffe ich konnte Dir ein bißchen helfen.
    Herzliche Grüsse von Heike

    "Sei Du selbst die Veränderung, die du in den Menschen sehen willst" - Mahatma Ghandi

  3. #3
    Inaktiv Avatar von Leinalem
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    AW: Milchunverträglichkeit - Testung

    Hallo Sonne,
    auch meine Tochter (7 Monate) hat oder soll Milchunverträglichkeit haben. Bei ihr äußert es sich durch Hautausschlag, ähnlich wie Neurodermitis.

    Meine KiÄ erklärte mir, eine Milchunverträglichkeit könne man nicht nachweisen, eine Milchallergie dagegen könne man im Blut nachweisen. Wenn es sich nur um eine Unverträglichkeit handelt kann, wenn man konsequent alle Milchprodukte weglässt, sich im Laufe der Jahre "verwachsen" also zurückbilden.
    Wir haben einen Bluttest machen lassen und festgestellt, das sie keine Milchallergie hat; also wirds wohl eine Unverträglichkeit sein.?

    Also lasse ich (da ich bis auf die Mittagsmahlzeit noch stille) alle Milchprodukte weg - was wirklich nicht einfach ist, vor allem wenn man weiß wie Joghurt oder Käse schmeckt..... - und hoffe darauf, das die Flecken bei meiner Kleinen endlich besser werden.

    Allerdings weiß ich noch nicht wie ich der Kleinen demnächst einen Abendbrei zubereite....... pumpe ich MuMi ab und mach ihn damit......... oder ........ meine Kinderärztin hat mir nämlich von HA - Nahrung abgeraten........ was bleibt da noch übrig?

    Viele Grüße
    Leinalem

  4. #4
    Avatar von Meike1959
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    AW: Milchunverträglichkeit - Testung

    Hallo Zusammen,

    vielleicht interessiert Euch diese Seite: Die kritische Seite zur Milch . Bin mir nicht sicher, aber ich glaube da gibt es auch einige Rezepte.

    LG

    Meike

  5. #5
    Inaktiv
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    AW: Milchunverträglichkeit - Testung

    Hallo Leinalem,

    ach Du Arme! Das kann ich mir echt wahnsinnig schwer vorstellen.
    Ist ja schon schlimm bei meinem Kleinen und seiner Verstopfung aber bei so einer kleinen Maus...!
    Bzgl. des Abendbreis könntest Du vielleicht Hafermilch nehmen (Gibts im DM-Markt, Rossmann). Habe heute Kartoffelbrei damit gemacht und muß sagen man merkt keinen Unterschied. Es schmeckt zwar ein bisschen süsser aber gut.
    Oder Du nimmst Sojamilch. Bin aber auch grad in der "Suchphase" was es so Milchfrei gibt. Hab heute bei EDEKA auch Tetrapak mit Ziegenmilch gesehen, denke mal das wär bestimmt auch nicht schlecht. (Ist halt alles ziemlich teuer. )
    Wüsch Dir alles gute und wir schaffen das!!!!
    Ist ja schon mal eine gute Nachricht das es sich verwachsen kann!
    Alles Gute
    LG

  6. #6
    Avatar von elke409
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    AW: Milchunverträglichkeit - Testung

    Hallo!

    @ Leinalem: Du schreibst, daß Deine Kleine 7 Monate alt ist und "Flecken" bekommen hat... woraus schließt Du, daß sie eine Milchunverträglichkeit hat? Könnte es nicht auch was anderes sein? Wie zb. ein Waschpulver, was sie nicht verträgt oder Babyseife oder Lotion oder andere Bestandteile von der Nahrung? Ich stelle es mir sehr schwierig vor, total ohne Milchprodukte ein Kleinkind zu ernähren , habe unseren Sohn zwar alles gegeben im pürierten Zustand (zb Kartoffelbrei mit Rindfleisch, Nudeln mit Tomatensosse, Gemüsesuppe usw.), aber eben morgens und abends bekam er sein Fläschchen - übrigens mit Milch und Himmeltau - so wie wir früher großgezogen wurden...

    Unser Sohn, mittlerweile 9 Jahre alt, hatte im Babyalter auch öfters "Flecken", von meiner Erfahrung her stammten die aber eher vom Obst, am besten hat er Karotten, Äpfel und Bananen vertragen, bei zb Pfirsichen bekam er auch solche "Flecken", die aber ihn nicht gejuckt haben oder so und auch relativ rasch wieder verschwunden sind... Ich finde heute wird allzu oft einfach lapidar mal gesagt, daß da wohl die Milch Schuld sei .

    Wenn es wirklich eine Unverträglichkeit der Milch gewesen ist und Du lässt das mal ein paar Tage weg, dann müssten die Flecken weg sein, wenn Du ihr dann wieder Milch gibst und die Flecken sind wieder da, dann erst würde ich glauben, daß sie das nicht verträgt...
    Liebe Grüße
    Elke

    Rezepte, die von mir erstellt wurden, dürfen ohne meine Zustimmung nicht in anderen Foren veröffentlicht werden!!!

  7. #7
    Inaktiv Avatar von Husky3378
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    AW: Milchunverträglichkeit - Testung

    Hallo,

    auch in Ziegenmilch ist Laktose drin. Die Einzigste, wo gar keine Laktose drin ist, ist die Milch vom Walroß, aber die gibt´s nicht zu kaufen. Etwas schwer zu beschaffen.

    Eine Laktoseintoleranz kann man prima feststellen mit einem H2-Exhalationstest bzw. einer Auslassdiät, die sich über mind. 3 Wochen ziehen sollte, da der Darm sich erstmal komplett leeren sollte mit Allem, was diese Beschwerden verursachen könnte, dann müssen sich die Darmzoten auch wieder erholen ... und wenn man dann wieder die Lebensmittel zu sich nimmt, die Beschwerden machen (angeblich), dann merkt man es normalerweise innerhalb von 24 h. Sofort eben nicht immer, das ist das Gemeine dran.

    Auch auf Kopfschmerzen, Gliederschmerzen oder ganz diffuse Sachen achten, nicht nur an Dinge, die gleich genannt werden wie Blähungen, Durchfall und Bauchweh.

    Die Intoleranz ist meist sehr unterschiedlich. Manche vertragen viel, andere vertragen wieder fast nichts. Das muss man über die Zeit hinweg ausprobieren.

    Enzyme zu sich zu nehmen, das ist nett über Urlaube oder so, aber nichts für die Dauer. Das Richtige ist, Laktose wegzulassen, soweit es eben möglich ist.
    Ein Lächeln meiner Kinder lässt meinen Tag erstrahlen

  8. #8
    Inaktiv Avatar von Leinalem
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    AW: Milchunverträglichkeit - Testung

    Hallo sonne, hallo elke,

    vielen Dank erst mal für eure Antworten bzw. auch Mitgefühl.

    Ich weiß in der Tat nicht, was ich so recht glauben soll: die "Flecken" sind mehr oder weniger rote Stellen, überwiegend im Halsbereich (also genau da wo die Haut schlecht trocknen kann wenn sie mal sabbert oder recht schwitzt) aber später auch in den Armbeugen und Kniekehlen aufgetreten. Eben genau da, wo man auch Neurodermitis häufig feststellt. Anscheinend jucken sie die Flecken nicht, denn sie kratzt nicht daran.
    Manchmal sind sie ganz blass, dann wieder leuchtend rot, warm und etwas erhaben.
    Erst dachte ich es hängt eben mit der Feuchtigkeit der Haut zusammen, aber als die Flecken im Halsbereich schlimmer wurden und zusätzlich an Armen und Beinen aufgetreten sind bin ich dann doch zur KiÄ - die tippte sofort auf Milchunverträglichkeit; das ist jetzt gut 8 Wochen her und ich lass seitdem so gut es geht die Milchprodukte weg (was gar nicht so leicht ist). Ich muss ehrlich sagen, dass ein oder andere Stück Schokolade hab ich zwischendurch schon gebraucht, in der ganzen Zeit aber nur einen Cappuccino getrunken; ich esse äußerst selten außerhalb, denn man kann ja nie wissen was genau drin ist......!

    Bisher sind die Flecken immer noch nicht weg, vielleicht etwas besser (KiÄ meinte ich müsste es mindestens drei Monate meiden, dass sich der Darm wieder regenerieren kann).

    Mittlerweile bin ich noch in homoöpathischer Behandlung - die Globuli hat sie aber erst vor zwei Tagen bekommen.........?

    Von Obst oder sonstigen LM können die Flecken nicht sein - sie wurde bis dahin noch voll gestillt - hab erst vor drei Wochen mit Karottenbrei angefangen.
    Auch Waschmittel kann ich eigentlich ausschließen - bin bei ihrer Kleidung auf das Waschen mit Waschnüssen umgestiegen.
    Allerdings denke ich auch, dass viele Diagnosen sehr schnell gestellt werden und bin mir nicht ganz sicher was ich glauben soll.

    @elke:
    Was ist Himmeltau? Davon hab ich ja noch gar nicht gehört?

    @Sonne:
    Vielen Dank für den Tipp - an Hafermilch hab ich auch schon gedacht, werd ich auch demnächst selber mal als Milchersatz testen. Sojaprodukte soll ich so wenig wie möglich verwenden, da diese auch Allergien fördern........!

    Auch dir und deinem Kleinen alles Gute - bin mir sicher wir werden es schaffen!

    LG
    Leinalem

  9. #9
    Inaktiv Avatar von Husky3378
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    AW: Milchunverträglichkeit - Testung

    Guten Morgen

    Schickst du mir eine PN, welche Globuli ihr bekommen habt? Zum Ausleiten eignen sich nämlich prima Okoubaka.
    Ein Lächeln meiner Kinder lässt meinen Tag erstrahlen

  10. #10
    Inaktiv
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    AW: Milchunverträglichkeit - Testung

    Von Obst oder sonstigen LM können die Flecken nicht sein - sie wurde bis dahin noch voll gestillt - hab erst vor drei Wochen mit Karottenbrei angefangen.
    Auch Waschmittel kann ich eigentlich ausschließen - bin bei ihrer Kleidung auf das Waschen mit Waschnüssen umgestiegen.
    Allerdings denke ich auch, dass viele Diagnosen sehr schnell gestellt werden und bin mir nicht ganz sicher was ich glauben soll.
    es schaffen!




    Hallo Leinalem,
    du kannst auch während dem stillen die unverträglichen oder Allergieauslösenden Substanzen an dein Kind weitergeben auch wenn es immer noch viele Mediziner gibt die das Gegenteil behaupten. Es kann also auch von Obst oder anderem sein. Ich weiß es ist doof aber die Suche lohnt sich.
    Mein Sohn wird 9 und hat eine vollkommen Erscheinungsfreie ND solange er keine Sachen ißt die nicht verträgt.
    Liebe Grüße
    Tamara

  11. #11
    Inaktiv Avatar von Eddi
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    AW: Milchunverträglichkeit - Testung

    Hallo sonne
    in deiner Nähe habe ich über google einen Kindergastroenterologen gefunden, der hilft dir mit Sicherheit weiter:
    Kinderarztpraxis Dr. Razeghi, Miesbach: Dr. Stefan Razeghi

    Ich selbst arbeite in einer Kinderklinik (allerdings in NRW) und kann dir die Konsultation eines Facharztes nur empfehlen.

    ---Wer Schmetterlinge lachen hört,
    der kann auch Wolken riechen.---

  12. #12
    Avatar von Rahissa
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    AW: Milchunverträglichkeit - Testung

    Hallo Sonne,

    als betroffene Mutter und als Heilpraktikerin möchte ich Dir auch noch etwas mitteilen. Meine Tochter hatte mit 2 Wochen schon ziemlich Hautausschläge und wurde von mir gestillt. Ich selber habe in der Schwangerschaft oft Milch getrunken, weil ich oft Sodbrennen hatte.
    Nach der Geburt nahm ich auch noch Milchprodukte zu mir und habe die Allergene über die Muttermilch weitergegeben. Meine Hautärztin bestritt allerdings, das Milcheiweiße über die Muttermilch übertragen werden.
    Nach 9 Mon. wurde mir aber erst so richtig klar, das meine Tochter eine Milcheiweißallergie hat nachdem sie von meinem Mann einen Stiel von seinem Milcheiweiß zum spielen bekam und sie eine dicke Blase auf der Lippe bekam.
    Bei meiner KiÄ haben wir sie dann unter Beobachtung mit Milcheiweiß in Kontakt gebracht, wodurch die Allergie bestätigt wurde. Ein Bluttest war gar nicht mehr nötig.
    Ich habe dann auf Humana Sojamilch umgestellt und siehe da, meine Tochter hatte wieder eine wunderschöne Haut. Darauf habe ich mich intensiv mit dem Thema Milch auseinandergesetzt. Eine Allergie auf ein Lebensmittel kann sich in verschiedenen Symptomen äussern. Angefangen bei Hautausschlägen (oft ist hier Milch oder Weizen für verantwortlich), Durchfällen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Hyperaktivität etc.
    Wir haben dann mit ihr eine Bioresonanztherapie gemacht und seitdem kann sie Schokolade oder auch Joghurt und Eis essen ohne das etwas passiert. Milch wird sie allerdings nie trinken können aber das ist auch unwichtig, da Kuhmilch ja in erster Linie für die Kälbchen hergestellt wird und der Mensch dieses Lebensmittel ja eh nur schwer verstoffwechseln kann und zum Wachstum auch nicht benötigt.
    Traue deiner Intuition und tausche die Milchprodukte aus. Es lohnt sich auf jeden Fall.
    Liebe Grüße

    Sonja

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