Gedichte/Geschichten zum Advent


Ergebnis 1 bis 16 von 16
  1. #1

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    Gedichte/Geschichten zum Advent

    Hallo, liebe Hexen,

    hat jemand eine schöne kurze Geschichte oder ein Gedicht zum Advent für einen Elternbrief?
    Könnte auch noch eine nette Geschichte für Kinder als "Nikolausgeschenk" brauchen.
    Für Vorschläge wäre ich sehr dankbar.

    Liebe Grüße
    Kobafee
    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt.

  2. #2
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    Hallo Kobafee,

    schau mal hier das hat mir sehr gut gefallen.
    Liebe Grüße Anne
    Eine freundliche Begrüßung und ein Abschiedsgruß, sind kostenlos und machen jeden Beitrag lesenswert.

  3. #3
    Avatar von Babsi N.
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    Hallo Kobafee,
    wie findest du das?

    Weihnachten ist nicht vorbei!
    Jedesmal, wenn zwei Menschen einander verzeihen,
    dann ist Weihnachten.
    Jedesmal, wenn ihr Verständnis zeigt für eure Kinder,
    dann ist Weihnachten.
    Jedesmal, wenn ihr einem Menschen helft,
    dann ist Weihnachten.
    Jedesmal, wenn jemand beschließt, ehrlich zu leben,
    dann ist Weihnachten.
    Jedesmal, wenn ein Kind geboren wird,
    dann ist Weihnachten.
    Jedesmal, wenn du versuchst, deinem Leben
    einen neuen Sinn zu geben,
    dann ist Weihnachten.
    Jedesmal, wenn ihr einander anseht
    mit den Augen des Herzens,
    mit einem Lächeln auf den Lippen,
    ist Weihnachten.
    Denn es ist geboren die Liebe.
    Denn es geboren der Friede.
    Denn es ist geboren die Gerechtigkeit.
    Denn es ist geboren die Hoffnung.
    Denn es ist geboren die Freude.
    Denn es ist geboren Christus der Herr.

    Aus Brasilien
    Liebe Grüße Barbara

    Für dunkle Stunden wünsche ich dir die Eigenschaften der Sonnenblume,
    die ihr Gesicht immer wieder der Sonne zuwendet,damit die Schatten hinter sie fallen!

  4. #4
    Inaktiv Avatar von Die Kochfee
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    Oder diese Geschichte,immer wieder schön.



    Die vier Kerzen am Adventskranz

    Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war still, so
    still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden
    begannen.

    Die erste Kerze seufzte und sagte: “Ich heiße Frieden.
    Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen
    Frieden, sie wollen mich nicht. Ihr Licht wurde immer
    kleiner und verlosch schließlich ganz.

    Die zweite Kerze flackerte und sagte: “Ich heiße
    Glauben, aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen
    von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass
    ich brenne.”Ein Luftzug wehte durch den Raum und die
    Kerze war aus.

    Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte
    Kerze zuWort: “Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft
    mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die
    Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen,
    die sie lieb haben sollen.”Und mit einem letzten
    Aufflackern war auch dieses Licht erloschen.

    Da kam ein Kind in den Raum. Es schaute die Kerzen an
    und sagte: “Aber, aber ihr sollt doch brennen und nicht
    aus sein!” Und fast fing es an zu weinen.

    Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie
    sagte: “Hab nur keine Angst! Solange ich brenne, können
    wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße
    Hoffnung.”

    Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht von
    dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.
    Geändert von Die Kochfee (27.11.08 um 18:53 Uhr) Grund: verschrieben

  5. #5
    Avatar von Babsi N.
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    Hi,hab noch eine Geschichte:

    Ein Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte. „Zu mir?“ schrie er. „In mein Haus?“ Er rannte durch alle Zimmer, er lief die Stiegen auf und ab, er kletterte zum Dachboden hinauf, er stieg in den Keller hinunter. Er sah sein Haus mit anderen Augen. „Unmöglich!“ schrie er. „In diesem Sauhaufen kann man keinen Besuch empfangen. Alles verdreckt. Alles voller Gerümpel. Kein Platz zum Ausruhen. Keine Luft zum Atmen.“ Er riss Fenster und Türen auf. „Nachbarn! Freunde!“ rief er. „Helft mir aufräumen – irgendeiner! Aber schnell!“ Er begann, sein Haus zu kehren. Durch dicke Staubwolken sah er, dass ihm einer zur Hilfe gekommen war. Sie schleppten das Gerümpel vors Haus, schlugen es klein und verbrannten es. Sie schrubbten Stiegen und Böden. Sie brauchten viele Kübel Wasser, um die Fenster zu putzen. Und immer noch klebte der Dreck an allen Ecken und Enden. „Das schaffen wir nie!“ schnaufte der Mann. „Das schaffen wir!“ sagte der andere. Sie plagten sich den ganzen Tag. Als es Abend geworden war, gingen sie in die Küche und deckten den Tisch. „So“, sagte der Mann, „jetzt kann er kommen, mein Besuch! Jetzt kann Gott kommen. Wo er nur bleibt?“ „Aber ich bin ja da!“ sagte der andere und setzte sich an den Tisch. „Komm und iss mit mir!“
    Diese Geschichte macht deutlich, was Advent bedeutet: Zeit des Wartens, Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Zeit der inneren Zubereitung, Zeit des inneren Ordnens und Aufräumens unseres Lebens, Zeit der Ausrichtung auf Christus hin. Ist die Adventszeit für mich nur eine Zeit der Hektik? Lasse ich mich vom Stress überwältigen oder nehme ich mir in diesem Jahr bewusst vor, sie etwas anders zu gestalten?
    Liebe Grüße Barbara

    Für dunkle Stunden wünsche ich dir die Eigenschaften der Sonnenblume,
    die ihr Gesicht immer wieder der Sonne zuwendet,damit die Schatten hinter sie fallen!

  6. #6
    Avatar von schnuetchen
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    Hallo,
    Schlabbi hat dies vor kurzem eingestellt:
    Bewahre die Hoffnung
    Vier Kerzen brannten am Advenstkranz.
    Es war so still,dass man sie reden hörte.

    Die erste sagte:
    "Ich heiße Frieden,aber die Menschen wollen mich nicht."
    Ihr Licht erlosch.

    Die zweite Kerze sagte:
    "Ich heiße Glaube,aber die Menschen mögen von Gott nichts mehr wissen."
    Ein Luftzug löschte sie aus.

    Die dritte sprach leise:
    "Ich heiße Liebe,aber die Menschen denken nur noch an sich und nicht an andere."
    Ein letztes Aufflackern und sie erlosch.

    Da kam ein Kind in das Zimmer,sah die dunklen Kerzen und wurde traurig.

    Nun meldete sich die vierte Kerze:
    "Hab keine Angst.Ich heiße Hoffnung und solange ich brenne,können wir die Kerzen der Liebe,des Glaubens und des Friedens immer wieder neu entzünden."
    LG Schnuetchen
    Geändert von mella (03.12.08 um 07:59 Uhr) Grund: Farbbefehle entfernt
    LG Schnuetchen


    Seit März 08 hilft mir Jacques ( TM 31)





  7. #7
    Avatar von Melly
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    Ich habe vor einigen Jahren mal folgende Geschichte hier eingestellt:

    Weihnachten

    Der kleine Gwendolin saß in seiner Wurzelwohnung im Wald und war ratlos. Er hatte einfach keine zündende Idee, wie er seinen Freunden in diesem Jahr eine Weihnachtsfreude machen könnte. Und dabei hatte Gwendolin sich in diesem Jahr ein besonderes Ziel gesetzt. Er hatte nämlich in den letzten Jahren festgestellt, dass viele seiner Freunde über all den hektischen Vorbereitungen gar nicht zur Ruhe kamen. Und vor lauter Hektik hatten die eigentliche tiefe Freude über das Weihnachtsgeschehen nicht entstehen können. Als Gwendolin einem Freund von seinen Überlegungen erzählen wollte, antwortete dieser: „Den Sinn von Weihnachten? Keine Ahnung! Und außerdem habe ich im Moment sowieso keine Zeit.“ Gwendolin erschrak und dachte: „Wozu denn all die Weihnachtsgeschenke, wenn die allergrößte Freude und der Grund der Aufmerksamkeit in Vergessenheit geraten sind!“ Er rätselte und grübelte. Als er zum Fenster rausschaute, sah er plötzlich in der Ferne einen Punkt, der langsam näher kam, und bald erkannte er seinen Freund Arnulf. Gwendolin freute sich über den unerwarteten Besuch, setzte schnell Teewasser auf, zündete eine Kerze an und stellte seinen selbstgebackenen Schokoladenkuchen auf den Tisch. Als Arnulf dann kam, hatte er in Windeseile einen gemütlichen Teetisch hergerichtet. Die Begrüßung der Freunde war sehr herzlich. Sie erzählten sich viel und Gwendolin berichtete auch von seinen Sorgen wegen der Geschenke. Da begann Arnulf zu sprechen: „Eigentlich bin ich auch nur gekommen, um dir schnell dein Geschenk zu bringen. Aber der liebevoll gedeckte Tisch und deine herzliche Begrüßung haben mich umgestimmt. Ich muss gestehen, ich hatte das wahre Weihnachten eigentlich auch vergessen, aber deine Wärme und Liebe hier ließ mich zur Ruhe kommen. Du hast mir nichts geschenkt außer deinem wunderbaren Kuchen und dem Tee, und trotzdem hast du mir Weihnachten viel näher gebracht als alle Geschenke, die ich sonst bekam. Ich danke dir von Herzen!“ Arnulfs Worte gingen Gwendolin noch lange durch den Kopf und plötzlich hatte er eine Idee: Er bereitete viele kleine Säckchen und packte nur eine Kerze, ein Päckchen Tee, Schokoladenkuchen und einen kleinen Zettel hinein, auf dem Stand:

    „Lieber Freund! Mit diesen Gaben möchte ich dir die Grundlage für eine gemütliche Advents- und Weihnachtsstunde liefern. Zünde dir die Kerze an, brüh dir den Tee auf, und während du den Kuchen isst freue dich daran, was Gott an Weihnachten für uns tat. Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Dein Gwendolin

    http://www.wunderkessel.de/forum/ver...eschichte.html

    Ich habe einigen Freunden diese Geschichte geschenkt, mit einem Teebeutel und einer Kerze...
    Liebe Grüsse Melly

  8. #8
    Avatar von Melly
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    Und eine Geschichte die seinerzeits Wuddel eingestellt hatte, an die erinnere ich mich auch heute noch.

    Zitat Zitat von Wuddel Beitrag anzeigen
    Das goldene Weihnachtspapier



    Ein Mann hat seine kleine Tochter für das Vergeuden einer Rolle von kostspieligem Goldpapier gerügt.

    Er wurde wütend, weil das Kind das ganze Goldpapier verbraucht hatte, um eine Schachtel zu verzieren, die sie unter den Weihnachtsbaum legen wollte.

    Trotzdem brachte das kleine Mädchen am folgenden Morgen die Geschenkschachtel ihrem Vater und sagte:

    "Das ist für dich, Papi". Der Vater war verlegen, weil er am Vortag so überreagiert hatte.

    Er öffnete die Schachtel und wurde wieder sehr wütend, als er sah, dass sie leer war.


    Zornig sagte er zu der Kleinen: "Weißt du nicht, junge Dame, dass, wenn man jemandem ein Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein sollte?"



    Das kleine Mädchen betrachtete ihn mit Tränen in den Augen und sagte: "Aber Papi, die ist doch nicht leer, ich habe so viele Küsschen hineingetan, bis sie ganz voll war." Der Vater war ganz beschämt. Er fiel auf die Knie, legte seine Arme um seine Tochter, und bat sie, ihm zu verzeihen.
    Kurze Zeit später starb das kleine Mädchen bei einem Unfall. Nach dem Tod seiner Tochter verwahrte der Vater

    sein ganzes Leben lang die goldene Schachtel neben seinem Bett. Immer, wenn er durch Probleme entmutigt wurde, öffnete er die Schachtel und stellte sich vor, einen Kuss von seiner kleinen Tochter herauszunehmen und erinnerte sich dabei an die Liebe des Kindes, die sie für ihn hineingegeben hatte.

    Mein Tipp für diese Woche:

    Wenn es auch für Sie stimmig ist, suchen Sie in dieser Woche nach Ihrer Schachtel. Sie können ganz sicher sein, jeder von uns hat so eine goldene Schachtel. Sie ist prall gefüllt mit Liebe und mit Küssen von unseren Kindern, unseren Familienangehörigen und unseren Freunden.


    Lb. Grüße


    Wuddel
    http://www.wunderkessel.de/forum/new...reply&p=105647
    Liebe Grüsse Melly

  9. #9

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    Hallo, Ihr Lieben,

    vielen Dank für eure schnelle Hilfe....Elternbrief ist nun im Werden.
    Vielleicht sucht Ihr auch immer wieder schöne Texte und nehmt den, den ich im letzten Jahr genommen habe, in eure Sammlung auf.
    Ich wünsche euch allen einen besinnlichen Advent!

    Liebe Grüße,

    Kobafee

    Zum Advent

    Bleib' einmal steh'n und haste nicht
    und schau das kleine stille Licht.

    Hab' einmal Zeit für Dich allein
    zum reinen unbekümmert sein.

    Lass Deine Sinne einmal ruh'n
    und hab den Mut zum gar nichts tun.

    Lass diese wilde Welt sich dreh'n
    und hab' das Herz, sie nicht zu seh'n.

    Sei wieder Mensch und wieder Kind
    und spür', wie Kinder glücklich sind.

    Dann bist von aller Hast getrennt,
    Du auf dem Weg hin zum Advent.
    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt.

  10. #10
    Avatar von Pimboli
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    Hallo,

    hier hab ich nochwas für Nikolaus.

    Nochmal Nikolaus-Kalender - ist kein Witz !
    schönen Tag noch
    Susanne (Pimboli)

    Am 05.01.2008 ist Jacques bei uns eingezogen, davor war James acht Jahre unser Küchenhelfer !

  11. #11
    Avatar von corell
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    Hallo,
    ich finde das hier sehr schön.

    Ein etwas anderer
    Adventkalender

    Ich gäb' dir gerne einen Kalender,
    einen Kalender zum ersten Advent,
    in dem, versteckt hinter kleinen Türchen,
    etwas ist, was jeder Mensch braucht und
    kennt.
    Am 1. wäre hinter dem Türchen Verständnis,
    hinterm 2. Türchen ist Phantasie,
    hinterm 3. Humor,
    und dann kommt am 4. eine Portion Euphorie.

    hinterm 5. Türchen findest du Hoffnung,
    hinter dem 6. eine Menge Zeit,
    und öffnest du dann das 7. Türchen,
    entdeckst du dahinter Geborgenheit.

    im 8. Türchen sind Spaß und Freude,
    im 9., da ist die Zuversicht,
    hinterm 10. verborgen sind Kraft und Stärke,

    im 11. ist Glück und im 12. ist Licht.

    hinterm 13. Türchen, da ist der Glaube,
    am 14. findest du Menschlichkeit,
    am 15. Trost und am 16. Frieden,
    hinterm 17. Türchen die Zweisamkeit.

    am 18. findest du gute Gedanken,
    am 19. Achtung vor Mensch und Tier,
    am 20. Hilfe. Fast ist alles offen,
    zu öffnende Türchen gibt´s nur noch vier.

    hinterm 21. kommt die Freundschaft
    und am 22. die Toleranz,
    am 23. die innere Ruhe -
    am 24. strahlt der Christbaum in seinem
    Glanz.
    Hinter dem Türchen am Heiligen Abend
    sind keine Geschenke, nicht Reichtum und
    Geld,
    hinter diesen Türchen, da ist die Liebe,
    das größte und wichtigste auf dieser Welt.

    Ich gäb' dir so gerne diesen Kalender,
    diesen Kalender zum ersten Advent,
    doch musst du sie alle selbst dir suchen,
    die Dinge, die jeder Mensch braucht und
    kennt.
    Liebe Grüße Corell
    Bei uns lieben und streiten sich der TM21 und der 5,5 Liter Crocky

  12. #12

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    Hallo, Ihr Lieben,

    kennt jemand von euch sich mit Word aus? Ich würde gerne um ein Gedicht einen Rahmen aus Lebkuchen verkünsteln, weiß aber nicht, wie ich das anstellen soll. Wer kann mir helfen?

    Gibt es hier eigentlich ein Forum für solche Gedichte und Geschichten? Ich wusste nicht so recht, unter welcher Rubrik ich posten sollte....
    Für diejenigen, die es interessiert: Ich habe noch eine sehr witzige "Geschichte vom Lametta", die ist allerdings etwas länger

    @ Susanne und Corell,

    vielen Dank für die tollen Gedichte- ich habe sie sofort abgespeichert, dann fällt mir nächstes Jahr das Suchen leicht

    Liebe Grüße

    Kobafee
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  13. #13
    Avatar von Babsi N.
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    Hallo Kobafee,
    um einen Zierrand zu setzen, gehst du auf Format, dann Rahmen und Schattierungen, dann Seitenrand. In der Mitte unten findest du dann ein Kästchen Effekte. Hier kannst du dir den jeweiligen Seitenrand aussuchen. Viel Spaß dabei!
    Liebe Grüße Barbara

    Für dunkle Stunden wünsche ich dir die Eigenschaften der Sonnenblume,
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  14. #14
    Avatar von Baloo
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    Drei Wünsche

    Ein kleiner Junge besuchte seinen Großvater und sah ihm zu, wie er die Krippenfiguren schnitzte. Der Junge schaute sie sich ganz intensiv an, und sie fingen an, für ihn zu leben. Da schaute er das Kind an – und das Kind schaute ihn an. Plötzlich bekam er einen Schrecken, und die Tränen traten ihm in die Augen. „ Warum weinst du denn?“ fragte das Jesuskind. „ Weil ich dir nichts mitgebracht habe,“ sagte der Junge. „ Ich will aber gerne etwas von dir haben“, entgegnete das Jesuskind. Da wurde der Kleine rot vor Freude. „Ich will dir alles schenken, was ich habe“, stammelte er. „Drei Sachen möchte ich von dir haben“ sagte das Jesuskind. Da fiel ihm der Kleine ins Wort: „Meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn, mein schönes Buch...?“ „Nein“, entgegnete das Jesuskind, „das alles brauche ich nicht. Schenk mir deinen letzten Aufsatz.“ Da erschrak der Kleine. „Jesus“ stotterte er ganz verlegen... und flüsterte: „Da hat doch der Lehrer, ungenügend darunter geschrieben“. „Eben deshalb will ich ihn haben“, antwortete das Jesuskind. „Aber, warum denn?“ fragte der Junge. „Du sollst mir immer das bringen, wo ungenügend’ darunter steht.
    Versprichst du mir das?“ „Sehr gern“, antwortete der Junge, „Aber ich will noch ein zweites Geschenk von dir“, sagte das Jesuskind--- „deinen Milchbecher“. Aber den habe ich doch heute zerbrochen, entgegnete der Junge. „Du sollst mir immer das bringen, was du im Leben zerbrochen hast. Ich will er wieder heil machen. Gibst du mir das auch?“ „Das ist schwer,“ sagte der Junge. „Hilfst du mir dabei?“ „ Aber nun mein dritter Wunsch,“ sagte das Jesuskind. „Du sollst mir nun noch die Antwort bringen, die du der Mutter gegeben hast, als sie fragte, wie denn der Milchbecher kaputtgegangen ist“. Da legte der Kleine die Stirn auf die Kante und weinte so bitterlich: „ Ich, ich, ich---„, brachte er unter Schluchzen mühsam heraus... „ich habe den Becher umgestoßen; in Wahrheit habe ich ihn absichtlich auf die Erde geworfen,“ „Ja, du sollst mir all deine Lügen, deinen Trotz, dein Böses, was du getan hast, bringen,“ sagte das Jesuskind. „Und wenn du zu mir kommst, will ich dir helfen; ich will dich annehmen in deiner Schwäche; ich will dir immer neu vergeben; ich will dich an deiner Hand nehmen und dir den Weg zeigen. „Willst du dir das schenken lassen“? Und der Junge schaute, hörte und staunte....

    Ich wünsche Euch Allen einen besinnlichen 2. Advent

    Gabriele
    Nimm die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht (K. Adenauer)

  15. #15
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    ... ich liebe diese Geschichte ... DANKE, liebe Gabriele!

  16. #16
    Avatar von Seepferdchen
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    Wie viel wiegt eine Schneeflocke?

    "Wie viel wiegt eine Schneeflocke?" fragt einst eine junge Kohlmeise eine weit gereiste und sehr erfahrene Taube.
    "Nicht mehr als nichts", kam die Antwort.
    "Da muss ich dir eine wunderbare Geschichte erzählen", sagte die Kohlmeise.

    " Ich saß einmal auf einem Tannenzweg , dicht am Stamm und es fing an zu schneien.
    Es schneite den ganzen Tag und die ganze Nacht.
    Da ich nichts Besseres zu tun hatte, fing ich an, die Schneeflocken zu zählen, die sich auf den Zweigen und Nadeln meines Astes anhäuften.
    Schließlich waren es 2471952 Schneeflocken.
    Doch als die nächste Schneeflocke sanft auf den Zweig fiel, brach der Ast ab und fiel zur Erde.
    Durch das Gewicht einer einzigen Schneeflocke, die nicht mehr wiegt als nichts!"

    Die Kohlmeise war damit am Ende ihrer Erzählung und lief kichernd davon.

    Die Taube, die schon zu Noahs Zeiten Spezialistin in solchen Fragen war, dachte lange und sorgfältig über die Geschichte der Kohlmeise nach und meinte schließlich:
    "Vielleicht fehlt auch nur noch eine einzige Menschenstimme um den Krieg zu zerbrechen, damit endlich Frieden auf der Erde ist".
    Verfasser unbekannt

    Liebe Grüße
    Seepferdchen

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