Als Anfänger Hund aus Tierschutz?

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von Bekkabing, 14.05.14.

  1. 14.05.14
    Bekkabing
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    Bekkabing

    Liebe Hundefreunde,

    seit einiger Zeit "plagt" mich,nach 2 Katzen, der Wunsch, auch einen Hund hier als Familienmitglied aufzunehmen.
    "Plagen" deswegen,weil mein Mann (noch?) so ganz und gar nicht begeistert ist von meiner Idee.
    Da ich mich vor einer Entscheidung aber eh immer Ewigkeiten mit einem Thema auseinandersetze und alle Möglichkeiten eruiere sei das mal hinten angestellt und ich denke einfach,kommt Zeit,kommt Hund ;)

    Nun erkundige ich mich hier und da so über die unterschiedlichen Rassen,ihre überwiegend typischen Charaktereigenschaften usw. Aber es ist ja eh auch klar,keine Regel ohne Ausnahme.
    Es müsste für mich auch nicht zwingend ein Rassehund mit Papieren sein,von daher bin ich bei meinen "Recherchen" irgendwann auch über Hunde bzw Welpen aus dem Tierschutz gestolpert.

    Nun überlege ich,ob es,gerade als Anfänger mit Katzen und zwei Kindern (fast 5 und 8 ) überhaupt ratsam wäre, einen Hund aus dem Tierschutz zu nehmen ohne den Hintergrund zu kennen oder sollte man,gerade unter diesen Voraussetzungen, eher schauen aus welchem Umfeld der Hund kommt?

    Ich bin zwar als Kind mit Hunden aufgewachsen,aber dies wäre mein erster eigener. Hundeschule würde ich auf jeden Fall machen wollen. Und in Frage käme so oder so nur ein Welpe.

    LG Bekkabing
     
    #1
  2. 14.05.14
    Borderhexe
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    Borderhexe

    Guten Morgen Bekkabing!

    Oh, das ist schwierig zu beantworten. Diese Hunde haben meistens schlimmes erlebt und einige so ihre Macken. Die Frage ist, ob Du damit leben kannst. Anderersteits sind gerade diese Hunde oft die anhänglichsten und treusten Hunde die es gibt. Schau Dir den Hund genau an und frag mal, ob Du den Hund, den Du Dir ausgesucht hast, mal ein Wochenende zur "Probe" haben kannst oder ihn erst mal zur Pflege nehmen kannst. Meistens geben diese Vereine die Hunde eh erst zur Pflege ab.
    Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Glück und ich kann Dir sagen, unser Hund hat unser Leben um ein vielfaches bereichert und ich würde ihn nicht mehr missen wollen.
     
    #2
  3. 14.05.14
    Lalelu
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    Lalelu Sponsor

    Hallo Bekkabing,

    wir haben bis auf unseren ersten Hund alle unsere Hunde (in den letzten 35 Jahren) immer aus dem Tierheim oder von der Straße. Wir haben so viel Liebe von denen erhalten, es war und ist einfach schön! Wir adoptieren immer Mischlinge, da wir die Erfahrung gemacht haben, daß Mischlinge oft widerstandsfähiger sind als hochgezüchtete Rassehunde.

    Wir haben manchmal lange gebraucht, bis die Hunde ihre (oft) schlimme Vergangenheit überwunden haben. Das schreibe ich, damit Du siehst, daß es nicht immer leicht ist. Mit den Kindern, Katzen, Mann und Haushalt hast Du ja auch einiges um die Ohren.

    Ich würde erst einmal im Tierheim fragen, ob Ihr mit den Hunden spazieren gehen könnt. Dann siehst Du schon mal, wie die Kinder und Dein Mann reagieren.

    Schlimm wäre es, sich nicht richtig vorzubereiten, zu sehen, daß der Hund viel Arbeit macht (mehrmals täglich raus, Erziehung, füttern, Fellpflege, Impfungen, evtl. Hundeschule und nicht zu vergessen die Urlaube(!)) und ihn dann evtl. wieder ins Heim zu bringen, furchtbar. Es gibt viele "Wanderhunde", die irgendwann einfach aufgeben.

    Ein Hund macht viel Arbeit aber macht sehr viel Freude.:love:
     
    #3
  4. 14.05.14
    ninin2000
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    ninin2000

    Hallo Bekkabing,

    wir hatten unseren ersten Hund vom Züchter und haben dann, als sie ca. ein Jahr alt war, einen zweiten Hund aus schlechter Haltung (aber direkt von dieser Familie) übernommen - und hatten nie wieder einen Hund, der so dankbar über einen guten Platz war!
    Er hatte natürlich unsere Hündin, die wesensfest war, nur gute Erfahrungen gemacht hatte und einfach sicher im Auftreten und auch im Umgang mit anderen Hunden war - an ihr hat er sich anfangs sehr orientiert.
    Bis er meinem Mann vertraut hat, hat es lange gedauert (an seinem alten Platz wurde er vom Familienvater ziemlich geprügelt) - dann braucht man eben auch einen "langen Atem" - aber es lohnt sich in jedem Fall! Und ich würde es jederzeit wieder machen!

    Aber grundsätzlich gilt natürlich das, was Lalelu im letzten Absatz geschrieben hat - du bindest dich für 9-15 Jahre mit ALLEM, das muss einem bewußt sein!
     
    #4
  5. 14.05.14
    Manrena
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    Manrena

    Hallo,unser erster Hund war vom Züchter und hatte 12 Jahre lang epileptische Anfälle,keine leichte Aufgabe,aber die Kinder haben ihn gerade wegen seiner Einschränkungen geliebt und dabei gelernt,das auch nicht perfekt in Ordnung ist.

    Danach hatten wir 2 Katzen aus dem Tierheim und ich später dazu noch einen 4 Monate alten Bardino von der Tötungsstation Lanzerote.
    Ein absoluter Schatz ;sehr sozial, charakterlich stark und nach einer Eingewöhnungszeit tiefenentspannt.Hundeschule haben wir gemacht,weil er am Anfang alles,aber auch wirklich alles geklaut und gefressen hat.Die Katzen fanden das nicht witzig. Aber er musste sich ja die ersten Wochen auf der Straße durchschlagen........
    Bado ist letztes Jahr im Alter von 14 Jahren gestorben und hatte ein tolles Leben.
    LGRena
     
    #5
  6. 14.05.14
    confeli
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    confeli

    Halo Bekkabing,

    wir haben unsere Hündin auch mit 4 Monaten aus einer Tötungsstation auf Lanzarote bekommen. Ein Traumhund! Sie ist unendlich dankbar, sehr anhänglich, verstand sich von Anfang an mit unserem Kater und die Kinder lieben sie. Wir haben es nie bereut und würde es immer wieder so machen!
     
    #6
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  7. 14.05.14
    Doriline
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    Doriline Geprüfte Anstaltsleiterin Sponsor

    Hallo,

    ich möchte aber auch mal zu bedenken geben, dass nicht jeder Hund aus dem Tierschutz schlechtes erlebt hat.
    Die Abgabegründe sind vielfältig....Allergie, Umzug, Scheidungsopfer etc.

    Gerade Welpen aus den hiesigen Tierheimen kommen dort hin, weil sie einfach "aus Versehen" auf die Welt gekommen sind. Und manch ein gutes Tierheim sozialisiert die dort lebenden Welpen besser als manch ein Wald-und Wiesenzüchter.
    Hunde aus ausländischen Tierheimen sind meistens super sozial mit Artgenossen, weil sie wochenlang in großen Gruppen lebten - auch ein unschätzbarer Vorteil!

    Einfach mal umschauen....

    LG, Tina
     
    #7
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  8. 14.05.14
    Heike0902
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    Heike0902

    Hallo Bekkabing,

    ich würde dir auf jeden Fall zu einem Tierschutzhund raten, Erfahrung hin oder her.
    Gute Tierschützer suchen nach deinen Angaben den für euch passenden Hund heraus.
    Anfänger bekommen meist einen unkomplizierten Hund, der einfach nur Hund sein will und in der Familie mitläuft.
    Aber machen wir uns nichts vor - es gibt auch schwarze Schafe, die froh sind, wenn ein Hund vermittelt wird.
    Es gibt oft die Möglichkeit z.B. in Tierheimen den in Frage kommenden Hund mehrmals zu besuchen, Spaziergänge mit ihm zu machen und ihn zum Probewohnen mitzunehmen.
    So wird man langsam an das ganze Thema herangeführt.
    Ich bin z.B. bei der Orga BSIN - Bernersennen Hunde in Not - und wir arbeiten fast ausschließlich mit Pflegestellen.
    Das Procedere ist folgendermaßen:
    Du bewirbst dich als generelle Pflegestelle, bekommst einen Kennenlernbesuch und dort werden so viele INFOs wie möglich abgefragt.
    Dann sucht das Team aus den zu vermittelnden Fellnasen den passenden Hund für dich aus.
    Der zieht zur Pflege bei dir ein und du kannst dann entscheiden, ob du ihn adopieren willst oder doch nach der Pflegezeit wieder vermitteln lässt.

    Mein Plädoyer geht eindeutig zum Tierschutzhund.
    Es gibt so viele Hunde - mit Papiere, ohne Papiere, groß, klein, jung, alt .......... da wird Jeder fündig.
    Aber man muss sich schon Zeit dafür einplanen. Bei guten Orgas geht es in der Regel nicht von heute auf morgen.

    Viel Erfolg bei deiner Entscheidung. Bin gespannt......

    Herzliche Grüße

    Heike
     
    #8
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  9. 14.05.14
    Bekkabing
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    Bekkabing

    Hallo nochmal,

    Mensch,das sind ja durchweg gute Erfahrungen mit Tierschutz!
    Toll!
    Und klar,schwarze Schafe gibt es überall.
    Ja,und auch meinerseits,das habe ich im ersten Posting ja erwähnt,überdenke ich schon sehr gründlich! Der Wunsch ist erstmal eine Bauch-/Gefühlssache,die Entscheidung aber lange überdacht. Auch deswegen ist mir die wirkliche Zustimmung meines Mannes natürlich sehr wichtig,damit auch er nicht bloß Zähneknirschend einverstanden ist,sondern die Entscheidung mitträgt.
    Mir ist bewusst,daß es eine langfristige Entscheidung ist und die Urlaubssache kenne ich ja auch schon von unseren Katzen!

    Falls mein Mann zustimmt,wird es bis dahin sicher noch dauern,aber auch gerade das gibt mir Zeit mich gründlich damit auseinanderzusetzen.

    @ Rena: Tut mir sehr leid,daß ihr
    Euren Bado vergangenes Jahr gehen lassen musstet!

    @ Heike: Oh,Bernersennen...in die hatte ich mich im Laufe meiner bisherigen "Recherche" schon sehr verliebt!

    Vielen,vielen Dank erstmal für euer Feedback!

    LG Bekkabing
     
    #9
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  10. 14.05.14
    Manrena
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    Manrena

    Bekkabing Danke!

    Ja, es ist immer auch mein Bado geblieben,obwohl er sich eine neue Familie gesucht hat.
    Als er zu mir kam war er klein und erst einmal in Sicherheit,aber irgendwann stellte sich raus,dass er mit mir völlig unterfordert war. Schon am ersten Abend in Deutschland lernten wir ein Paar mit großem Hund kennen und Bamboo und Bado waren sofort die besten Freunde.
    Wir trafen uns regelmäßig ,Marc (der Halter von Bamboo)nahm Bado auch schon mal zu seiner großen Runde mit,wenn ich stundenweise arbeiten ging und dabei hat sich mein Hund verliebt;In seinen Kumpel-Hund,in die Familie,in den Trubel der da herrschte.
    Erst waren das nur so Gedanken,ob er da nicht glücklicher wäre,aber eines Abends hat er allen so traurig hinterher gesehen......
    Und dann habe ich ihn wirklich losgelassen und er ist zu seiner neuen Familie gezogen.Ich habe gleichzeitig "Rotz und Wasser" geheult und wusste trotzdem genau dieser Schritt ist wichtig um ihn richtig glücklich zu machen.

    Bado hat sein erstes richtiges Zuhause nie vergessen; bis zum Schluss hat er sich "ein Loch in die Socken"gefreut mich zu sehen,aber wusste auch immer wo er (jetzt) hingehörte.
    Das war schon lustig,wenn dieser inzwischen 47kg Hund sich aus dem Stand mit Begeisterung auf mich stürzte.

    Letztes Jahr musste er eingeschläfert werden,der Tierarzt kam dazu ins Haus und alle Menschen, die ihm wichtig waren,waren dabei....auch ich,das vergesse ich nie.

    Rena
     
    #10
  11. 14.05.14
    Doriline
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    Doriline Geprüfte Anstaltsleiterin Sponsor

    Hi Manrena,

    Hut ab! Das ist nämlich auch so ein Problem unter Hundehaltern...
    Nicht jeder Hund passt zu jedem Menschen - und oftmals stellt man das nicht gleich am Anfang fest!
    Wenn man nicht an der "Beziehung" arbeiten kann, bzw. sein Leben nicht so umgestalten kann, dass der Hund ausgelastet ist, dann ist es wirklich besser, man sucht jemanden, der besser zum Hund passt.

    Ich hatte auch mal ne Pflegehündin und ich fand die vom Aussehen her soooo süß, ich wollte sie dann behalten. Allerdings hatte ich immer das Gefühl, dass sie mit meinen anderen Hunden nicht wirklich viel anfangen konnte, dachte aber oder redete es mir besser gesagt ein, dass das schon noch wird.

    Eines Tages beim spazieren gehen traf ich eine Reiterin...die Kleine sauste los, hängte sich an das Pferd und war total happy. Die Reiterin lachte schallend, stieg vom Pferd und knuddelte wie wild drauf los.
    Schlussendlich musste ich Lilia an der Leine hinter mir herziehen, weil ich sie kaum noch vom Pferd weg bekam, sie war total verliebt.
    Drei Tage rannte sie auf einmal laut jaulend und wie geisteskrank davon, als ich um die Ecke bog, standen dort wieder Reiterin samt Pferd - Lilia war völlig aus dem Häuschen, leckte dem Pferd permanent an den Nüstern....da war es mir klar, wenn ich auch echt traurig darüber war.
    Ich fragte die Pferdebesitzerin was denn von Lilia halten würde, die Antwort war: seit sie sie gesehen hat, kann sie an nichts anderen mehr denken!
    Somit war Lilias Schicksal besiegelt...die drei sind heute noch glücklich miteinander und wir sehen uns regelmäßig.

    Und eine Pflegestelle war auch wieder frei:LOL:

    LG, Tina

    LG, Tina
     
    #11
  12. 14.05.14
    Manrena
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    Manrena

    Hallo Tina, Deine Geschichte bestärkt mich noch einmal, alles richtig gemacht zu haben..........
    Danke
    Rena
     
    #12
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  13. 15.05.14
    Monita
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    Monita

    Hallo Bekkabing,

    ich habe auch zwei Hunde aus einer Tötungsstation übernommen. Hin und wieder habe ich Pflegehunde, auch immer aus dem Tierschutz. Ich kann es dir nur empfehlen. Etwas dankbareres gibt es nicht!!

    Liebe Grüße
    Monaita
     
    #13
  14. 15.05.14
    Krümelgrete
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    Krümelgrete

    Hallo Bekkabing,
    also ich würde dir bei deiner Situation (2 Miezen und Hundeanfänger) gerade zu einem Hund aus dem Tierheim/Tierschutz raten. Es muss ja nicht gerade ein "Straßenhund" aus dem Ausland sein, dessen Vergangenheit nicht bekannt ist.
    Auch in Deutschland werden Hunde aus unterschiedlichsten Gründen ins Tierheim abgegeben. Sie sind schon sozialisiert, man kennt den Charakter und Vergangenheit. Ein gutes Tierheim wird genau schauen, welcher Hund in dein "Rudel" passt.
    Es gibt viele katzenerfahrene Hunde, die auf ein neues Zuhause warten.
    Wir haben unsere Tiere(Katzen und Hunde) immer aus dem Tierheim/Tierschutz geholt. Zurzeit haben wir einen kleinen Mischling, Chihuahua-Peskinese, (kommt aus Kroatien) und einen Kater aus dem Tierheim. Der Kater, obwohl hundeerfahren, ist ziemlich schüchtern und kommt (nach einem Dreiviertel Jahr) erst jetzt langsam an.
    Es ist manchmal schon eine Herausforderung, aber es lohnt sich und die Tiere danken es dir. Der Kater z. B. klebt an mir wie Kaugummi und beschmust mich ständig. Es ist als ob er wüsste, dass es meine Entscheidung war, gerade ihn, den versteckt-ängstlichen, mitzunehmen.
    Es ist nicht immer so schwierig wie bei unserem Kater Tommy. Oftmals leben sich die Tiere völlig problemlos ein. Bei Tommy wussten wir, dass es nicht solo leicht würde....
    Ich wünsche dir viel Erfolg und berichte mal.
    Liebe Grüße
     
    #14
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  15. 16.05.14
    Heike0902
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    Heike0902

    Hallo Bekkabing,

    dann schau doch mal hier vorbei
    http://www.berner-sennenhunde-in-not.de/
    Wir freuen uns immer über netten "Zulauf"! :sneaky:
     
    #15
  16. 18.05.14
    Bekkabing
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    Bekkabing

    Hallo,

    hier sind ja einige,die einen Auslandshund aufgenommen haben.
    Wie lief das denn ab? Woran erkennt man eine gute Organisation? Ihr habt den Hund ja dann vorher sicher nicht gekannt,nie erlebt,sehen können,ob die Chemie stimmt...

    @Heike: da hab ich schon gespickt
    Aber ich vermute,da mein Mann ja eh (noch?) nicht so begeistert ist,der springt im Dreieck,wenn ich ihm mit so nem Bären komme!

    Tja,und die Idee einen Hund in Pflege zu nehmen...muß man da nicht schon Hundeerfahren sein? Würde da geschaut,daß es passt und der entsprechende Hund Katzen und Kinderberträglich ist? Ich denke ein zB traumatisietter Hund mit noch relativ kleinen Kindern ist nicht die richtige Paarung! Obwohl meine Kinder Tieren gehenüber sehr bedacht und rücksichtsvoll sind (sie kennen das ja auch von den Katzen!). Aber Kunder sind nun mal Kinder und Hunde Hunde. Wisst ihr,was ich meine?
    Und dann eine Trennung? Das würde den Kindern und mir sicher das Herz brechen!

    LG Bekkabing
     
    #16
  17. 18.05.14
    Manrena
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    Manrena

    Hallo Bekkabing, bei mir ist das ja schon einige Jahre her,aber ich habe Bado im Internet entdeckt und es hat einfach gefunkt.Vermittelt wurde er durch die Tierhilfe Neuss;das heißt sie haben mit einer Deutschen zusammen gearbeitet,die auf Lanzarote lebt und dort Tiere auf der Tötungsstation freikauft. Die Tierhilfe Neuss hat Flugpaten,die immer mal ein Tier von der Insel mitbringen.Die Mitarbeiterin hat dann lange Telefongespräche mit mir geführt und war auch am Flughafen ,um den Hund persönlich zu übergeben. Das hat alles ganz wunderbar geklappt und ich habe sie auch später bei Fragen jederzeit anrufen können. Selbst die Frau auf Lanzerote war sehr interessiert wo er in Deuschland lebt und ich habe ihr am Anfang jeden Monat einen kleinen Bericht und Fotos per Mail geschickt.
    Die Auslandstierschützer sind schon sehr engagiert habe ich festgestellt.

    Eine gute Möglichkeit finde ich auch Sonntags "Tiere suchen ein Zuhause" im WDR anzusehen,oder "Hund,Katze,Maus" am Samstag auf Vox. Bei beiden Formaten habe ich den Eindruck,dass auch auf "Macken"und Schicksale hingewiesen wird,wobei es bei Vox mehr um die Auslandshunde geht.
    Ich glaube,bei der Frage Hund ja oder nein und wenn ja, welcher passt zu uns,darf man keine übereilten Entscheidungen treffen.
    Trotzdem habe ich auch auf meinen Bauch gehört.Freunde fanden meinen Schritt mutig,den Hund so "blind zu kaufen",aber ich habe das mit der Entscheidung für ein Kind verglichen,da weiß man auch nur ,man ist schwanger,aber nicht, was da genau auf einen zu kommt .......Und man wächst ja mit seinen Aufgaben,so oder so!
    Alles Gute
    Rena
     
    #17
  18. 18.05.14
    confeli
    Offline

    confeli

    Hallo Bekkabing,
    bei uns lief es genauso, deshalb vermute ich fast, dass Rena ihren Hund von der gleichen Organisation hatte wie wir unsere Süße ;o)
     
    #18
  19. 19.05.14
    shopgirlps
    Offline

    shopgirlps

    Hallo Bekkabing,

    wir haben auch seit Ende Februar diesen Jahres eine Hündin aus dem Tierschutz und zwar aus Rumänien. Diese Hündin - Alina - ist das beste, was uns passieren konnte. Vor ihrer Aufnahme in unserem Familienverband hatte ich auch so meine Zweifel, ob ich als Hundeanfängerin das alles hier mit 2 Kids (eins davon hat das Down-Syndrom), Teilzeitberufstätigkeit und zudem noch 3 Wohnungskatzen schaffen konnte. Ich bin jedoch mit Hunden groß geworden und von daher hatte ich schon seit Jahren den großen Wunsch nach einem Hund. Früher bei voller Berufstätigkeit war sowas jedoch nicht drin. Doch seit Mitte/Ende letzten Jahres wurde der Wunsch immer größer und da ich auch bei FB ein bißchen in Richtung Tierschutz engagiert bin (bislang aber jedoch meist passiv bzw. durch Spenden), sah ich jeden Tag die schlimmen Fotos der Hunde und eines Tages und bei einem speziellen Foto war es um mich geschehen, denn ich sah Alina (vorher Evangeline) im Public Shelter von Bistrita und wußte genau: DIE oder keine! Und so kam es, daß ich mit der zuständigen Organisation Kontakt aufnahm und auch sehr nett im Hinblick auf unsere Katzen und natürlich auch die Kinder beraten wurde. Wir haben Alina über "Ein Herz für Streuner e.V." in München adoptiert und es war alles sehr vorbildlich. Im Vorfeld erfolgte bei uns eine Überprüfung der Situation hier vor Ort und auch nach Vermittlung steht einem der Verein mit Rat und Tat zur Seite. Hier ist mal der Link zur HP und gleich noch ein paar Fotos von Alina (vormals Evangeline), da ich im Einstellen von Fotos hier leider nicht bewandert sind.

    http://www.einherzfuerstreuner.de/gallery/evangeline/

    Auch die Kids sind super begeistert von Alina. War von Anfang überhaupt kein Problem. Bei den Katzen ist es gemischt. Unsere beiden ältesten Katzen (knapp 13 Jahre alt) haben sich mit Alina irgendwie "arrangiert". Sie wird geduldet, große Freunde sind sie aber nicht. Sie habe aber keinerlei Angst oder Panik (mehr). Nur unser jüngster Kater (ca. 8 Jahre) liebt Alina heiß und dringend. Die beiden sind ein Herz und eine Seele und übernachten oftmals auch zusammen im Hundekörblchen!!

    Ansonsten kann ich mich den positiven Aussagen in diesem Thread nur anschließen und Dich dazu ermutigen, den Schritt zu wagen. Wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, kannst Du Dich ja auch erstmal als Pflegestelle bewerben und dann - wenn alles klappt - für eine Endstelle umentscheiden. Ganz viele Hunde, die zunächst auf einer Pflegestelle in Deutschland ankommen, werden von dieser dann auch übernommen. Das lese ich immer wieder bei FB und freue mich dann sehr für die Fellnasen.

    Ich drücke Dir die Daumen, daß auch Du den richtigen Hund für Euch findest und wünsche alles Gute für die Entscheidung.
     
    #19
    Manrena gefällt das.
  20. 19.05.14
    Bekkabing
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    Bekkabing

    Hallo,

    ich danke euch so sehr für eure Berichte und freue mich,daß es so durchweg positive sind!
    Eins steht fest... Wenn ich irgendwann mal einen Hund aufnehmen "darf",dann einen aus dem Tierschutz!!!

    Kennt jemand diesen Verein: http://www.hundenothilfe.de oder hat davon gehört?
    Da hätte ich schon ein Mäuslein gefunden,auf die würde ich mich sofort bewerben!
    Aber ich bin ja total verrückt überhaupt zu kucken,da mein Mann ja gar nicht will.

    LG Bekkabing
     
    #20

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