ARD-Bericht über amazon

Dieses Thema im Forum "Medien und Kultur" wurde erstellt von Borderhexe, 15.02.13.

  1. 15.02.13
    Borderhexe
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    Borderhexe

    Habt ihr den Bericht über Amazon auf der ARD gesehen?

    Also ich weiß nicht, ob ich da nochmal was bestellen werde.

    ARD Mediathek: REPORT MAINZ - Angst bei Amazon - Dienstag, 01.11.2011 | Das Erste

    Die Zustände sind ja wohl unter aller....

    Mir hat schon mal jemand erzählt, dass bei amazon solche verherenden Zustände herrschen. Allerdings war das nicht im Versand sondern schon auf höherer Ebene. Aber ich hab das nicht so wirklich geglaubt. Jetzt schon.
     
    #1
  2. 15.02.13
    ninin2000
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    ninin2000

    Hallo Beate,

    danke für den Link - diese Sendung habe ich leider nicht gesehen. Aber ich habe schon immer wieder mal Berichte über Amazon in der SZ gelesen...und nicht wirklich positive...
     
    #2
  3. 15.02.13
    Fräulein Ingrid
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    Fräulein Ingrid

    Hallo,
    Amazon hat für das Saisongeschäft befristet Leiharbeiter aus aller Herren EU- Länder engagiert. Über eine Zeitarbeitsfirma. Alles, was in der Doku berichtet wurde, entspricht- soweit ich es erkennen konnte- der Legalität. Amazon hat - für kurze Zeit - hohen Bedarf an Arbeitskräften, bezieht diese über eine Leihfirma- in der Zeitarbeit ist dem "Entleiher" erlaubt, den Leiharbeiter innerhalb von 24 Stunden "abzumelden", sprich: der Zeitarbeitsfirma mitzuteilen, wir brauchen den Zeitarbeiter nicht mehr. Daß diese Leihfirma die Leute dann gleich wieder entlässt, ist ebenfalls gesetzlich klar erlaubt. Evtl. gab es von vorneherein befristete Verträge zwischen Saisonkraft und Zeitarbeitsfirma.
    Die Leiharbeiter bekamen einen Bruttolohn von 9 Euro, was klar über dem Mindestlohn für Zeitarbeiter liegt.

    Alles Weitere- Kost und Logis, die Art der Unterbringung, die ständige Präsenz einer Securityfirma - fällt in die Verantwortung von Zeitarbeitsfirma und Betreiber des Ferienparks, in dem die Arbeitnehmer untergebracht waren. Wenn der Inhaber des Ferienparks diese völlig grottige Security anheuert, um seine "Gäste" beaufsichtigen zu lassen, so ist dann von ihm zu vertreten. Und ja, einige Mitarbeiter dieser Security trugen Thor Steinar Pullis. Übrigens darf ein Hotelier das Einpacken von Brötchen und Co. untersagen, wenn er möchte. ( Es ging ja um diese ständige Taschenkontrollen, ob keine Lebensmittel vom Frühstück mitgenommen wurden.)

    Amazon hatte damit nichts zu tun.

    Ich finde das alles auch alles andere als positiv. Fakt ist aber- selbst befragte Arbeitsrechtler konnten in diesem Film nicht wirklich irgendeine Handlung erkennen, die Amazon zur Last gelegt werden konnte.

    In meinen Augen war das eine in weiten Stücken von Ver.di gestaltelte und gepuschte Reportage. Nur- da sollten sich sämtliche Gewerkschaften erstmal geschlossen halten- der DGB hat gerade selbst Dreck am Stecken, da beim DGB Leiharbeiter unter Mindestlohn beschäftigt waren.

    Die Verhältnisse waren für die Saisonkräfte alles andere als angenehm. Amazon hat nur das getan, was das Gesetz ausdrücklich erlaubt- Tausende kurzfristige Beschäftigte über eine Leihfirma rekrutiert. Dafür, zur "Abfederung von Arbeitsspitzen" ist Zeitarbeit erfunden worden.
    Die gesamten Rahmenbedingungen fallen aber in die Zuständigkeit und Verantwortung der Leihfirma als Arbeitgeber, nicht in die von Amazon als "Entleiher".

    Deswegen bestelle ich- genau wie vorher- bei Amazon.

    Glaubt irgendjemand ernsthaft, daß andere Onlinehändler - Zalando und was es noch so gibt- anders arbeiten? Mal eben 1000 Leute für einen überschaubaren Zeitpunkt fest einstellt? Oder große Industriebetriebe, die regelmäßige Saison"schübe" haben, in der für kurze Zeit viele zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden? ( Hersteller von Schokoladen vor Weihnachten, Ostern....Produzenten von "gefärbten, gekochten" Ostereiern...)

    Und da Amazon weltweit agiert, wird es sie wenig interessieren, wenn halb Deutschland nun eine Weile dort nicht mehr einkauft.

    Wobei ich jedem, der bisher der Meinung war, dieser "Massenanfall" an Versand vor Weihnachten wäre mit gutbezahlten, glücklichen Arbeitnehmer bewältigt worden, eine ganz gehörige Portion Naivität unterstelle.
     
    #3
  4. 15.02.13
    Lissie
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    Lissie

    Hallo Beate,

    diese Geschäftstaktik ist in vielen Bereichen üblich. Sogar die Arbeitsagentur, renomierte Stahlunternehmen, TV-Versandhäuser, Call-Center und Kliniken verfahren so.
    Die Arbeitsbedingungen werden nicht besser, wenn dort nicht mehr gekauft wird.

    Es trotz allem so, dass diese Menschen arbeiten können, und je nach länge der "Befristung" Anspruch auf Arbeitslosengeld erwerben.
    Und falls jemand aus einem unbefristeten Verhältnis in ein befristetes Wechselt sollte er sich vorher informieren auf was er sich einlässt.

    Gruß Lissie

    - - - - - Folgender Beitrag wurde mit dem aktuellen Beitrag zusammengeführt, weil er weniger als 3 Minuten nach diesem erstellt wurde: - - - - -

    Danke Fräulein Igrind!
     
    #4
  5. 15.02.13
    cmbn
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    cmbn

    Hallo,

    es sind ja nicht nur die Onlinehändler oder die Discounter, das ist doch auch in der Spargel- oder Erdbeersaison das Gleiche. Die Pflücker werden zum Teil wie Sklaven behandelt.
    Das ist ein Fass ohne Boden.
     
    #5
  6. 15.02.13
    bine12
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    bine12

    Hallo


    bei Amazon kauf ich selten und nur noch wenn ich es nicht woanders zum selben Preis oder günstiger bekomme, seit ich weiß wie die mit Menschen umgehen ... und das von einem ehemaligen Mitarbeiter
     
    #6
  7. 15.02.13
    Lissie
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    Lissie

    Hallo bine,

    das ist ganz und gar deine Entscheidung, aber meinst du ernsthaft das Mitarbeiter bei den großen Spielzeugdiscountern oder die Pakteboten von U-s und D-L bessere Arbeitsbedingungen haben.
    Und wenn ich, wir wohnen sehr ländlich, die Spritkosten, die Zeit und die Umstände miteinrechne, gibt es keine günstigere Alternative zu Amazon.

    (Selbst hier bei unserem örtlichen Bäcker, bekommen die Mitarbeiter schriftliche Dienstanweisungen, was sie mit den Kunden reden dürfen. Eine Kollegin die 30 Jahre in der Bäckerei gearbeitet hat, bekam Hausverbot, weil sie uns vom Arbeiten abhielt. Sie war auf einen Kaffee vorbei gekommen. Eine Kollegin bekam eine Abmahnung weil sie der Kollegin den Kaffee spendiert hatte.)

    Eine Verwandte wechselte von einem unsicheren befristeten, gut bezahlten, Arbeitsverhältnis in ein unbefristetes und bekommt von der neuen Firma nun keinen Lohn ausgezahlt.

    Dieses Thema ist ein Fass ohne Boden......................... es sei jedem überlassen wo und wie er einkauft.
     
    #7
  8. 15.02.13
    delphinfreak
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    delphinfreak delphinfreak

    Hallo,

    diese Berichte rütteln auf aber es ist nicht nur bei Amazon so. Auch IKEA stellt fast nur noch Leute befristet ein. Je nach Saison werden die Verträge dann ein- oder zweimal für eine kurze Zeit verlängert. Mein Mann war bei einem großen Konzern (der die "kleine" Firma in der er mal angefangen hat) geschluckt hat. Dann fing es auch bei der Feuerwehr oder dem Werkschutz an, das nur Leiharbeiter kurzfristig eingestellt wurden. Ich habe mal in einem Inkassobüro gearbeitet und fast die ganze Callcenter Besetzung wurde mit Zeitverträgen eingestellt. Die Mitarbeiter wurden streng kontrolliert, Zeiten gestoppt und Forderungen an die Leistung gestellt. Auch die Arbeitsbedingungen bei den Discountern sind und waren ja immer wieder ein Thema. Es ist zwar schlimm, aber wenn man jeden boykotieren wollte, dann hätten wir Probleme noch irgendwas zu konsumieren. Was allerdings nicht heißen soll, das ich nicht Mitleid mit den jeweiligen Arbeitnehmern hätte. Ich denke auch, langfristig gesehen, kann sich das nicht wirklich lohnen. Nur damit Firmen kurzfristig "schwarze Zahlen" schreiben. Unsere Jugend geht da schlechten zeiten entgegen, denn wenn keine ordentlichen Löhne gezahlt werden, können auch keine ordentliche Rentenbeiträge heraus kommen. Beruflich gesehen möchte ich echt nicht mehr jung sein. Da freue ich mich doch an jedem Geburtstag "Wieder ein Jahr näher zur Rente".
     
    #8
  9. 15.02.13
    bine12
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    bine12

    Hallo Lissi

    dann bist du preislich nicht recht gut informiert, es gibt oft einige alternativen zu Amazon

    und wenn man immer nur wegschaut und alles abtut weils ja beim Huber genauso ist wie beim Meier dann haben die auch in Zukunft leichtes spiel mit Menschen


    ich bin mir sicher das mein Paketbote bei DHL einen festen Arbeitsvertrag hat und vielleicht auch gar nicht so schlecht (das entzieht sich meiner Kenntnis) .... ich kenn ihn jetzt schon ~ 10 jahre
     
    #9
  10. 15.02.13
    Fräulein Ingrid
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    Fräulein Ingrid

    Hallo,
    ich bin preislich sehr gut informiert und leider gibt es (wenn man aufs Geld schauen muss) eben keine Alternative zu Amazon.
     
    #10
  11. 15.02.13
    Borderhexe
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    Borderhexe

    Zum größten Teil gebe ich an der heutigen Arbeitssituation der Regierung schuld. Die dulden das und unterstützen das ja teilweise noch. Ich sag nur 1-Euro-Jobber. Den Firmen wird es viel zu leicht gemacht,Arbeiter auszubeuten und den meisten fehlt das soziale Gewissen.
    Natürlich ist an den Zuständen die Leiharbeitsfirma schuld, da geb ich Euch schon recht. Aber kann denn ein Großunternehmen wie Amazon nicht mit Leiharbeitsfirmen zusammen arbeiten, die ihre Leute anständig behandeln. Und so wie ich das im Bericht verstanden habe, hat Amazon die Leute "angeworben" und erst als sie da waren, wurden Ihnen Verträge von Leiharbeitsfirmen vorgelegt.
    Außerdem ist die Info, die ich damals nicht glauben wollte, von einer fest angestellten Mitarbeiterin von amazon. Also geht es denen auch nicht wirklich so gut. Hire and fire - amerikanische Firmenpolitik
     
    #11
  12. 15.02.13
    Manrena
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    Manrena

    Hallo ,
    ich werde auch weiterhin gerne bei AMAZON kaufen,weil ich einfach nichts unkomplizierteres kenne.

    Beispiel:Ich wollte im hiesigen Fachhandel(Inhaber geführt) eine Abdeckung für meinen Einkaufswagen kaufen,die Verkäuferin sicherte mir zu das zu bestellen,es könnte aber etwas dauern.Nach 2Wochen habe ich nachgefragt und es hieß,sie müssten erst die Bestellungen sammeln.Daraufhin riss die Inhaberin sämtliche Schubladen auf und beschuldigte die Verkäuferin "Tomaten auf den Augen" zu haben.(Ich habe mich wirklich fremdgeschämt) Auch in den Schubladen fand sich nichts....entschuldigt hat sich die Chefin aber nicht bei ihrer Angestellten.
    Ich habe dann bei AMAZON bestellt und bin am nächsten Tag mit der Abdeckhaube noch mal ins Geschäft zur Chefin,habe die Bestellung storniert und ihr gesagt,in Zukunft auf ihren Laden verzichten zu können.
    Wahrscheinlich war es Ihr egal.
    Rena
     
    #12
  13. 15.02.13
    bine12
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    bine12


    Hallo

    die Suche hat mich 1 schlappe Minute gekostet

    bei Amazon Philips HD7825/60 Senseo Viva Café / schwarz: Amazon.de: K

    bei anderen
    Philips Senseo HD 7825/60 Viva Café Schwarz Kaffeepadmaschine
    Philips Senseo Viva Café HD7825/60 Kaffeepadmaschine,Hochglanzschwarz + 2 Tassen 4260319951271 | eBay
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    #13
  14. 15.02.13
    Lissie
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    Lissie

    O.K.
    Ich ergänze den Satz: Gibt es keine günstigere Alternative zu Amazon............ und den Zusatz: UND CO...........
    Leichtes Spiel haben die Konzern schon sehr lange, weil diese "Kultur" so von großen Teilen der Bevölkerung gewollt und gewünscht ist. Und vergiss nicht, diese Menschen haben aber einen Arbeitsplatz!


    Delphinfreak, Du hast vollkommen recht, ich möchte heute auch nicht mehr ganz von vorn anfangen. Die jungen Leute können doch gar nicht mehr richtig ihr Leben planen.
    Wer möchte schon, oder besser kann, mit einem befristeten Vertrag ein Leben aufbauen.

    Aber wir kleinen ändern daran überhaupt nichts. Es ist das System, dass über Jahre so gewachsen ist. Über viele Jahre wollten die meisten immer alles schneller, besser, einfacher, luxeriöser, komfortabler.
    In vielen Orten gibt es keine Infrastruktur mehr. Keine Busse, keine Läden.................. und warum?
    Weil viele Familien vom Land flüchten, online kaufen, 2 oder mehr Autos fahren, weil sie nur so mobil sind um "Schnäppchen machen" können, die Shopping Mails abzugrasen und in der "Gesellschaft" angesehen zu sein. Viele meiner Bekannten arbeiten zu zweit, tragen aber nur Markenklamotten, kaufen nur Marken "Maggi" und Co, fahren die Kinder zu täglichen Events...................... So kann es nicht gehen.
    Durch dieses Verhalten eines großteils der Bevölkerung sind die Bedingungen erst möglich.
    Wir haben nur ein Auto. Unsere Kinder müssen auch gefahren werden und ich MUSS weit fahren oder online bestellen weil es hier nicht mehr viel an Infrastruktur gibt. (Davon abgesehen, leben wir sehr gern auf dem Land, denn hier gibt es eins: Platz, Zeit und Lebensqualität.)
    Nur, ändere ICH nichts, wenn ich durch die Gegend kutsche, das Auto zerschleiße, meine Nerven bei der Parkplatzsuche und in den "Einkaufstempeln" zerrütten, und ich das gewünschte dann doch nicht bekomme. Teilweise müßte ich dann auch noch einen Babysitter angagieren, dass geht ja gar nicht. Ich fühle mich in den Einkaufscentren nicht wohl und bestelle deshalb sehr gern. Und die Arbeitsbedingungen in diesen "Centern" sind genau die gleichen wie bei Amazon und Co.

    Es gibt für die Gesellschaft kein Zurück mehr. Diese Entwicklung ist schlimm und wird immer schlimmer. Sollte jemand hier in unserer Gegend zum Beispiel einen Haushaltwarenladen aufmachen, wären die Preise für die Waren so hoch, dass sich viele einen Einkauf in diesem Laden nicht leisten könnten.
    Eine Schleife ohne Ende..................... eine Entwicklung die mich persönlich betroffen macht. Aber ich kann es nicht ändern. Das was ich vermeiden und ändern kann ist und wird getan. Diese Einstellung haben aber leider nicht viele.

    - - - - - Folgender Beitrag wurde mit dem aktuellen Beitrag zusammengeführt, weil er weniger als 3 Minuten nach diesem erstellt wurde: - - - - -

    Bine, bine

    Ich zum Beispiel käme nie auf den Gedanken, mit diesen Geräten mein "Heißgetränk" früher Kaffee genannt zu zu bereiten.
    Umweltschutz............................. na ja. Sehr bedenklich.
     
    #14
  15. 15.02.13
    bine12
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    bine12

    Hallo

    genau so ist das leider

    selbst unser Bundestag beschäftigt eine Putzfirma die Leute mit dumpinglöhnen abspeist bei nahezu Akkordarbeit.

    meine Nachbarin hat einen dieser 2 euro Jobs und arbeitet 30 stunden die Woche in einem Altersheim
     
    #15
  16. 15.02.13
    bine12
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    bine12


    Lissi

    für mich ist das gerät praktisch da ich alleine bin und eben nur 1 tasse Kaffee auf einmal trinken kann

    was hat das mit Umweltschutz zu tun ?


    Philips präsentiert die erste Designer-Kaffeemaschine aus Recycling-Materialien: Die Senseo Viva Café Eco
     
    #16
  17. 15.02.13
    Lissie
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    Lissie

    Diese Maschine wird aus VERPACKUNGSMÜLL der WEGWERFGESELLSCHAFT hergestellt. Die anderen Hersteller verwenden keinen "Recycelten" Müll, sondern verwenden hochwertige Edelmetalle (Aluminium für die Kapseln) Die Maschinen werden (zum Teil) in Slowenien bzw. Bulgarien hergestellt.

    Eine Tasse Kaffe kann auch von Hand aufgebrüht werden.

    (Ist eben wie alles Ansichtssache............................)
     
    #17
  18. 15.02.13
    delphinfreak
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    delphinfreak delphinfreak

    Hallo,

    und was die Bestellungen im Internet angehen kann ich noch ein Beispiel sagen: Meine Tochter arbeitet im Einzelhandel. Also bis 22:00 Uhr bzw. einmal im Monat auch Shoppingnacht. Jeder der da einkaufen geht, bestärkt doch den Handel nur diesen Blödsinn weiter zu machen. Ich kann mein Geld auch zu "normalen" Zeiten ausgeben und wenn ich keins habe, nützt auch die lange Einkaufszeit nichts. Was ich aber sagen will ist, diese Angestellten haben ja nicht mal die Möglichkeit in Ruhe einzukaufen. Für die ist der Internethandel wirklich ideal. Das Schlimme ist nur, es ist eine Spirale ohne Ende: Internet macht Einzelhandel kaputt, Einzelhandel öffnet immer länger um Kunden zu bekommen, die Angestellten müssen dann wieder aufs Internet zurück greiefen, weil keine Zeit.....u.s.w. und mehr Leute werden deshalb nicht eingestellt bzw. höchstens befristet. Lissie hat schon recht, wahrscheinlich läßt sich das Rad nicht mehr zurückdrehen, aber es ist einfach nur noch Menschenverachtend was in der Berufswelt abgeht. Und was die kleinen Geschäfte in den Dörfern angeht, habe ich in den letzten Jahren hier auch einige Geschäftsaufgaben erlebt. Aber ganz ehrlich, vorher waren die mir auch zu teuer -- jetzt wo sie zu sind vermisse ich sie aber doch. Hier mal ein Ersatzteil, da mal ein kleines Geschenk auf den letzten Drücker --- jetzt fahre ich dafür Kilometerweit, was unnötig Zeit und Sprit kostet. Realitisch betrachtet waren die Sachen dann damals doch nicht sooo teuer, mea Culpa!!!!
     
    #18
  19. 15.02.13
    boomer01
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    boomer01 boomer01

    Hallo Bine12,

    Das nenne ich aber mal konsequent.

    Wenn es um die eigenen Interessen, das eigene Portemonnaie geht, dann bist Du aber durchaus bereit wegzuschauen.

    Das nenne ich aber sowas von konsequent.
     
    #19
  20. 15.02.13
    bine12
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    bine12

    Hallo Conni

    währe ich gesundheitlich noch in der Lage mit meinen Beinen irgend wohin zu kommen, würde gar kein Internetshop was an mir verdienen
     
    #20

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