Aufbewahrung von Sauerteig

Dieses Thema im Forum "Backen: Fragen und Hilfe" wurde erstellt von Bengelchen, 07.03.07.

  1. 07.03.07
    Bengelchen
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    Bengelchen

    Einene wunderschönen guten Morgen an alle

    Gestern habe ich mir vom Kessel ein Rezept heruntergeladen "Toastbrot mit Dinkelsauerteig"

    Habe auch gleich einen Sauerteig angesetzt ( 180g Dinkelmehl Typ 1050; 180g Wasser und 75g fertigen Sauerteig vom Reformhaus). Heute Abend werde ich dann das Brot backen.

    Meine Frage wäre nun:
    Wenn ich davon 250g für das Toastbrot benötige was mache ich mit dem Rest??????
    Wie und wielange kann ich diesen aufbewahren (ich habe einmal gehört das man Sauerteig im Glasbehälter aufbewahren muß) bzw. wie füttere ich ihn weiter?????
    Ich möchte nicht jedesmal beim Brotbacken einen NEUEN ansetzen.

    Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.
     
    #1
  2. 07.03.07
    blondimichl
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    blondimichl

    AW: Aufbewahrung von Sauerteig

    Hallo,
    also ich hab meinen Sauerteig schon seit Jahren. (ca. 5) Ich bewahre den Rest immer im Kühlschrank auf, da ich jede Woche backe. Aber soviel ich weiss kann man den auch einfrieren.
     
    #2
  3. 07.03.07
    Gerneköchin
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    Gerneköchin

    AW: Aufbewahrung von Sauerteig

    Guten Morgen

    mein Sauerteigansatz ist oft wochenlang im Kühlschrank bevor er wieder an die frische Luft darf. Hab einen aus Weizenmehl und einen aus Roggenmehl. Hat beiden noch nicht geschadet. Du kannst auch den Ansatz trocknen und bei Bedarf mit Wasser füttern. Und je älter er wird desto besser. Am Anfang mußt du noch etwas Hefe dazugeben.

    Viele Grüße Doris
     
    #3
  4. 07.03.07
    kochdoch
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    kochdoch Guest

    AW: Aufbewahrung von Sauerteig

    Hallo Bianca,

    also den Sauerteig-Ansatz am besten in ein Schraubglas oder Tu**er-Behälter (ich nehm immer die Ju*ch*n) geben. Hält im Kühlschrank supergut, mit dem einfrieren bin ich nicht klar gekommen, da war er dann kaputt. Ich bin eher die, die ihn trocknen lässt und dann wieder mit Wasser belebt!

    Ciao Elke ;)
     
    #4
  5. 07.03.07
    Evi Resch
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    Evi Resch schnecki

    AW: Aufbewahrung von Sauerteig

    Hallo Bianca,

    ich bin ja gespannt, ob das mit dem Sauerteig bei Dir funktioniert: Normalerweise kann man mit dem fertigen Sauerteig aus der Tüte (ich denke, Du hast Dir so einen aus dem Reformhaus geholt - oder gibt es den bei Euch frisch?) keinen Sauerteig weiterführen. Wenn Du das haben willst, dann musst Du Sauerteig selbst ziehen:

    100g Wasser + 100g Mehl (Dinkel-, Roggen- oder Weizen, wobei ich am liebsten mit Roggen arbeite, weil das der stabilste ist) miteinander verrühren und 24 Stunden im Warmen abgedeckt stehen lassen (Deckel nur auflegen)
    am nächsten Tag
    100g Wasser+ 100g Mehl dazurühren und wieder 24 Stunden stehen lassen
    am 3.Tag
    100g Wasser und 100g Mehl dazu geben und nochmal 24 Stunden stehen lassen.
    Jetzt müsste Dein Sauerteig fertig sein: Er riecht säuerlich und wirft Blasen. Davon kannst Du jetzt ein Brot oder Toastbrot oder was auch immer backen. Vorher nimmst Du aber ca. 50 bis 100g ab und bewahrst diesen sog. Ansatz in einem Schraubglas im Kühlschrank auf. Wenn Du wieder backen möchtest, musst Du den Sauerteigansatz rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen, wieder mit Mehl und Wasser zu gleichen Teilen "füttern", im Warmen 16 bis 18 Stunden stehen lassen. Dann hast Du wieder einen backfertigen Sauerteig und kannst wie oben beschrieben verfahren.

    Berichte doch mal, ob das mit Deinem gefütterten Sauerteig funktioniert hat. Du siehst das am besten daran, dass er arbeiten muss, d. h., er muss "blubbern".

    Liebe Grüße
    Evi :p
     
    #5
  6. 08.03.07
    Bengelchen
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    Bengelchen

    AW: Aufbewahrung von Sauerteig

    Hallo Evi,

    das mit dem fertig gekauften Sauerteig (Reformhaus) hat leider nicht geklappt.

    Das Brot ging nicht auf und nach dem Backen hatte es oben eine ganz komische Decke und innen hat es ausgeschaut wie vertrockneter Pudding (Ihhhhhhhh).
    Ich hoffe das Brot taugt noch zum Entenfüttern.

    Habe auch gleich am Abend noch einen Sauerteig angesetzt mit 100g Roggenmehl und 100g Wasser.
    Ich hoffe diesmal wirds was.

    Noch eine Frage:
    Kann ich den Roggensauerteig auch auf Dinkelsauerteig umerziehen? Mir schmeckt der Roggensauerteig irgendwie zu streng.
    Wenn ja hast du es schon mal probiert?
     
    #6
  7. 08.03.07
    Evi Resch
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    Evi Resch schnecki

    AW: Aufbewahrung von Sauerteig

    Hallo Bianca,

    das geht ohne weiteres: Nimm einfach Dinkelmehl und Wasser im gleichen Verhältnis (also genauso wie beim Roggensauer) und verrühre es mit Deinem Sauerteigansatz, den Du vom letzten Backen noch übrig hast. Lass den Sauerteig zugedeckt 18 Stunden stehen. Jetzt kannst Du ein Brot mit Dinkelsauerteig backen. Vergiss aber nicht, etwas als Ansatz wegzunehmen und im Kühlschrank für das nächste Backen aufzuheben.

    Liebe Grüße und gutes Gelingen (und frag einfach, wenn Du Dich nicht mehr auskennst)
    Evi :rolleyes:
     
    #7
  8. 01.05.12
    Sabor
    Offline

    Sabor

    Hallo Elke,

    Wie genau trocknest Du den Sauerteig-Ansatz?

    Gruss, Martin
     
    #8
  9. 01.05.12
    Sylvi
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    Sylvi *

    Hallo zusammen,
    ich friere meinen Sauerteig generell ein. Da ich nicht regelmäßig Brot backe ist das für mich die optimale Lösung. Ich habe ihn schon einige Jahre, hab immer 2 Ansätze im Gefrierschrank.
    Es dauert auch nicht lange, bis er wieder aufgetaut ist.
     
    #9
  10. 01.05.12
    maeselchen
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    maeselchen

    Hallo Sylvi,

    wieviel Std. vorher nimmst Du ihn dann raus?
     
    #10
  11. 01.05.12
    uschihexe
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    uschihexe Die mit dem TM kocht

    Hallo,
    auch ich habe meinen Sauerteig schon sehr lange , aber im Kühlschrank. Trockensauerteig habe ich immer als Sicherung in einem Glas. Wenn ich Sauerteig ansetze lasse ich den Rest in der Schüssel trocknen und kratze es dann ab so habe ich immer sehr viel Trockensauerteig. Ich belebe ihn einfach mit Wasser anrühren und weiter verfahren wie mit einem Anstellgut.
     
    #11
  12. 08.05.12
    Sabor
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    Sabor

    Hallo,

    Folgenden Tipp habe ich beim Engadiner Brot wie vom Bäcker Wolf mit großen Poren gefunden, der passt auch hier hin:
     
    #12
  13. 12.05.12
    Sylvi
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    Sylvi *

    Hallo Silke,
    es geht relativ schnell. So ca 1-2 Stunden lass ich ihn auftauen, wenn es schneller gehen soll gebe ich ihn gleich in lauwarmes Wasser, so dass ich dann später nur noch das Roggenmehl dazugeben muss. Oder du zerteilst ihn in kleinere Stücke, die tauen auch schneller auf.
     
    #13

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