Bärlauch, eine kurze medizinische Information

Dieses Thema im Forum "Fragen und Tipps zu Nahrungsmitteln und sonstigen Themen" wurde erstellt von Poison2802, 26.03.07.

  1. 26.03.07
    Poison2802
    Offline

    Poison2802

    #1
  2. 26.03.07
    WK-Rezeptetopf
    Offline

    WK-Rezeptetopf Beiträge ehemaliger Benutzer/innen

    AW: Bärlauch, eine kurze medizinische Information

    Danke für die schöne Info! Wo hast du die denn gefunden?
     
    #2
  3. 26.03.07
    Poison2802
    Offline

    Poison2802

    AW: Bärlauch, eine kurze medizinische Information

    Hab im www gestöbert ....
    dachte es wird hier sicher jemanden interessieren.
     
    #3
  4. 28.03.07
    Poison2802
    Offline

    Poison2802

    AW: Bärlauch, eine kurze medizinische Information

    Danke an die Mod´s, das ihr das mit dem Link geregelt habt....
    ich hätte es wahrscheinlich nieeee wiedergefunden.
     
    #4
  5. 29.03.07
    WK-Rezeptetopf
    Offline

    WK-Rezeptetopf Beiträge ehemaliger Benutzer/innen

    AW: Bärlauch, eine kurze medizinische Information

    Hallo Klaudia!

    Danke für diese Info! Habe ja schon immer total gerne Bärlauch in jedweder Zubereitungsart gegessen, aber nun war ich überrascht zu lesen, dass dem Artikel zufolge Bärlauch sogar in der Wirkung dem Knoblauch überlegen ist. Jetzt werde ich's mit noch mehr Genuß essen in dem zusätzlichen Bewußtsein, wie gut ich meinem Körper damit tue.

    Liebe Grüße,
    Brigitte
     
    #5
  6. 29.03.07
    km62
    Offline

    km62 Campingkocher

    AW: Bärlauch, eine kurze medizinische Information

    Liebe Bärlauchfans!

    Ich mag auch den Bärlauch und freue mich auf die Jahreszeit, in der es viel davon gibt.

    Trotz allen Jubelrufen über die Gesundheit muss dennoch gesagt werden, dass es bei zu großen Mengen, die noch dazu über längere Zeit verzehrt werden, zu Vergiftungserscheinungen (Verdauungstörungen, Bauchkrämpfe, Kreislaufkollaps) kommen kann.

    Hier gilt, wie bei so vielen 'gesunden' Nahrungsmitteln: Die Grenzen zwischen Bekömmlichkeit und Toxizität liegen oft knapp beisammen. Beispielsweise ist Selen ein äußerst wichtiges Spurenelement, aber bereits die doppelte Menge der nötigen Dosis in den Lebensmitteln führt zu schweren Vergiftungserscheinungen.

    Ich will Euch nichts vermiesen. Dazu esse ich den Bärlauch viel zu gern. Während der Bärlauchzeit immer wieder ein Süppchen, ein Sößchen zu Gegrilltem oder Gebratenem, Pesto zu Teigwaren und ähnliches ist sehr zu empfehlen und förderlich für Stoffwechsel und Krankheitsvorbeugung. Aber in großen Mengen aus der Vorstellung heraus, sich Gutes zu tun, bewirkt das Gegenteil. Das gilt auch für Spinat, Karotten (Möhren) und manch anderes Gemüse, das man vor allem kleinen Kindern hineinstopft, nur damit sie ja gesund bleiben.

    Noch etwas: Klaus Zöllner schreibt:
    . Dieser Ausdruck lässt in mir den Verdacht aufkommen, dass er den Bärlauch gar nicht kennt. In den Wäldern um die Stadt Salzburg, in denen ich meinen Bärlauch pflücke, finde ich größere Ansammlungen dieser Pflanzen durch den Geruch nach Knoblauch, der zart, aber durchdringend von ihnen ausgeht. Leider fehlt auch die Angabe, wann das Buch erschienen ist, das er satzweise abschreibt. Erinnern wir uns doch nur an die angebliche Gesundheit von Spinat, der fast im ganzen 20. Jahrhundert in Kinder hineingestopft wurde, um ihnen sie mit dem Spurenelement Eisen in ausreichenden Mengen zu versorgen. Erst spät entdeckte man, dass der sehr hohe Eisengehalt ein Rechenfehler war, und die kleinen Kinder berechtigterweise sich gegen die Zwangsernährung mit Spinat zur Wehr setzten, weil die im Spinat vorhandenen (sehr kleinen) Mengen an Oxalsäure von Kleinkindern nicht gut vertragen wird.

    Es gilt die einfache Regel auch weiterhin:

    Normale Menge = gesund und förderlich
    Überdosis = schädlich und hemmend.

    Was ist eine normale Menge: Alles, soweit es einem gut schmeckt. Durch mehrere Wochen täglich auf dem Tisch ist auch bei anderen gutschmeckenden Lebensmitteln zu viel.

    Wer sich über das Adenosin informieren will, möge z. B. bei Wikipedia nachlesen.
     
    #6
  7. 29.03.07
    multimom
    Offline

    multimom

    AW: Bärlauch, eine kurze medizinische Information

    Hallo Klaudia,

    Danke für die Info, fand sie auch sehr interessant, lieb dass du an uns alle gedacht hast=D

    und die Förmchen sind sogar schon unterwegs, ich meld mich dann bei dir..:p



    Grüße
    Multimom
     
    #7
  8. 29.03.07
    Poison2802
    Offline

    Poison2802

    AW: Bärlauch, eine kurze medizinische Information

    Wollte euch nur noch mal schnell beruhigen, nicht das die Ängstlichen unter euch aus Sorge meinen sie könnten keinen Bärlauch verwenden um ihrer Familie (insbesondere den Kindern) nicht zu schaden.

    Sicher ha Km62 recht: Zuviel des guten hat immer negative Folgen...

    Aber, wir leben ja (gottseidank) nicht in Kriegszeiten in denen die Leute vor lauter Hunger tagelang nur Bärlauch aßen. ;)

    Denke das freiwillig zu machen, würde auch der intensive Geschmack des Bärlauchs verhindern.

    Meist werden nur kleine bis mittlere Mengen verzehrt - und das ist vollkommen in Ordnung. Also, bitte nicht eine Woche nur Bärlauchsalat essen !!!;)

    Wir hatten heute Pasta mit je 2-3 EL Bärlauchpesto und uns gehts allen noch prima, auch den Kid´s. :p

    Also bitte nicht in Panik verfallen. Es gibt Lebensmittel die viel ungesünder sind. Von vielen wissen wir es wahrscheinlich nicht einmal..... :mad:
     
    #8
  9. 02.04.07
    eva.katharina
    Offline

    eva.katharina Schätzchen

    AW: Bärlauch, eine kurze medizinische Information

    Hallo Edit
    wau super Danke für den Link sehr interresant.Wir essen gerne Knoblauch und natürlich auch Bärlauch,ich kann nur von mir berichten wenn ich zu viel Knoblauch esse bekomme ich mit dem Magen beschwerden.
    Das könnte ich zum Beispiel von Bärlauch nicht berichten ,wir essen momentan fast tägich was mit Bärlauch und ich kenne nichts ,ich denke das ist ein bischen übertrieben von Km 62.
    Viele Grüße Eva
     
    #9
: bärlauch

Diese Seite empfehlen