Brot ohne künstliche Zusätze

Dieses Thema im Forum "Backen: Fragen und Hilfe" wurde erstellt von amozi, 26.05.11.

  1. 26.05.11
    amozi
    Offline

    amozi Inaktiv

    Hallo

    ich habe den TM erst seit kurzem und bescgäftige mich gerade mit dem Thema backen.
    Habe schon verschiedene Mehlsorten probiert und sowohl mit Hefe als auch Sauerteig herumexperimentiert, aber meine Familie hat bemängelt, dass es nicht so gut wie Bäckerbrot schmeckt.
    Also habe ich bei einem Bäcker mal nachgehakt oder der hat von Sachen wie
    Lecitin und Weizenkleber zum "Tunen" gesprochen.
    Wenn ich aber doch Dinkelbrot backen will, möchte ich dieses aber doch nicht mit Gluten "vermurksen".

    Jetzt meine Frage: Bekomm ich auch ein gutes Brot ohne diese Zusatzmittel hin?

    Wie gesagt, ich bin ein Back- und Thermomixanfänger und wäre um Tipps sehr dankbar:p.

    Liebe Grüße von der amozi
     
    #1
  2. 26.05.11
    spaghettine
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    spaghettine Moderator

    Hallo amozi,

    schau dich mal im Forum "Backen: Brot" um, dort findest du haufenweise gute Brotrezepte ohne irgendwelche künstliche Zutaten.
     
    #2
  3. 26.05.11
    amozi
    Offline

    amozi Inaktiv

    Hallo Regina,

    die Rubrik hab ich schon gesehen, danke.
    Aber ich dachte, vielleicht gibt es ein paar "Universaltricks" für Backanfänger:flower:
     
    #3
  4. 26.05.11
    spaghettine
    Offline

    spaghettine Moderator

    Hallo,

    es gibt tatsächlich einige "Tricks"

    • weniger Hefe nehmen und die Gehzeit des Teiges verlängern
    • Starter zum Teig hinzufügen oder etwas Sauerteig zur Geschmacksverbesserung
    • viel Geduld haben und üben ;)
    Momentan fällt mir nichts mehr ein, die anderen Hexen werden die Liste sicherlich ergänzen.
     
    #4
  5. 26.05.11
    shorti1805
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    shorti1805

    Hallo amozi,

    das jemand über den Geschmack meckert, hatte ich noch nicht, ganz im gegen teil. (sogar die Lehrerin von meiner Tochter hat nach dem Rezept gefragt) aber ich finde, das das Brot immer etwas krümelig ist. Da hat sich meine Oma auch drüber "beschwert".
    Was für Rezepte nimmst du denn zu Beispiel? Wenn du aus den Roggen oder Weizenkörnern selbst Mehl (schroten) machst, ist das doch voll lecker!
     
    #5
  6. 26.05.11
    amozi
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    amozi Inaktiv

    Hallo

    hab jetzt mal bei meinem Mann genauer nachgefragt und es ist weniger der Geschmack als die Konsistenz die mir Probleme bereiten.
    Zu wenig locker , aber gleichzeitig bricht die Scheibe brot leicht auseinander.
    Kann ich schwer erklären.
    Hab aber bemerkt, dass das "Bröckeln" beim zwei Tage altem Brot besser wurde.

    Muss man Vollkornbrot erst richtig lagern?
    ICH HAB WOHL NOCH VIEL ZU ÜBEN........
     
    #6
  7. 26.05.11
    ollybe
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    ollybe

    Hallo amozi,

    unser liebstes Brot ist im Moment das "mein idiotensicheres Vollkornbrot" nach dem Rezept von angie64 (leider bin ich zu ungeschickt,einen Link zu setzen :confused:).In diesem Brot sind überhaupt keine künstlichen Zusatzstoffe und es schmeeeeckt super.
    Vielleicht magst Du es mal probieren.

    Liebe Grüße
    Ingrid.
     
    #7
  8. 26.05.11
    shorti1805
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    shorti1805

    :happy_big: muß gerade etwas grinsen.....

    Bei uns ist es genau so! Er fällt beim schneiden fast auseinander und die Kruste finde ich auch immer nicht so schön. Was machst du rein? Milch oder Wasser? Ich nehme immer Mineralwasser, dann wird er schön fluffig :angel8: fällt aber manchmal auseinander. Ich bin da auch noch nicht so dolle drin.
     
    #8
  9. 26.05.11
    spaghettine
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    spaghettine Moderator

    Hallo,

    hier ist der Link.

    In Brot kommt normales Wasser rein, kein Mineralwasser.
     
    #9
  10. 26.05.11
    Kennasus
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    Kennasus Sponsor

    Hallo, ich persönlich finde Brot mit Hefe immer etwas krümelig, daher backe ich mein dunkles Vollkornbrot nur noch mit Sauerteig. Bei hellem Brot macht mir das weniger aus, aber das verzehren wir auch immer gleich. Ich habe Sauerteig selbst angesetzt und selbst wenn das Brot schon 5 Tage alt ist, ist es immer noch nicht trocken.
     
    #10
  11. 26.05.11
    amozi
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    amozi Inaktiv

    @ shorti

    ja, gar nicht so einfach ......
    aber weigstens bin ich nicht alleine:rolleyes:
     
    #11
  12. 26.05.11
    Gabine C
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    Gabine C Inaktiv

    Hallo,
    Also wir hatten diese Woche mal wieder "Wurzelbaguette/brot" vom Bäcker, weil ich einfach verpennt hatte, den Teig anzusetzen. Das war uns eine Lehre, nie wieder! Es war einfach nur Luft, man konnte es nicht richtig mit Butter bestreichen ... Das beste war die knusprige Kruste.

    Unser Lieblingswurzelbrot ist ähnlich wie das Pain Pailasse hier im Forum und ich stelle es immer mit Dinkel her, den ich mir schon von der Mühle gemahlen hole, weil mein Mann es nicht so mit Vollkorn hat. Also einfach einen 1/4 Würfel Hefe mit 320 g Wasser, 2 TL Salz und 500 g Dinkelmehl kurz im TM zu einem Teig kneten, ab in die Plastikschüssel, Deckel drauf, etwas schweres oben drauf, damit der Deckel droben bleibt und irgendwann am nächsten Tag verbacken. Kann bis zu 1 Woche stehen bleiben, wenn man mal nicht dazukommt. Und dann auf dem Backstein backen mit O/U-Hitze, Ofen vorgeheizt auf 250 °, 30 Min backen, nach der Hälfte der Zeit auf 200° runterstellen. Jetzt weiß ich daß ich es mit der doppelten Menge Hefe auch am gleichen Tag backen kann.

    Unser Lieblings Vollkornbrot ist das Buchweizen-Dinkelbrot aus dem Grundkochbuch, das ist übrigens ein Rezept von Hildegard von Bingen.

    Ich kann Dir auch nur raten: üben, üben, üben, denn es ist nicht nur jeder Ofen anders, auch jedes Mehl ist anders. Und vielleicht spielt der Mond ja auch noch eine Rolle ...
    Viel Erfolg
     
    #12
  13. 26.05.11
    amozi
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    amozi Inaktiv

    Hallo Gabine

    dein Wurzelbrot klingt lecker - aber brauch ich unbedingt einen Backstein dafür?
     
    #13
  14. 27.05.11
    Gabine C
    Offline

    Gabine C Inaktiv

    Hallo liebe Regina,

    nein, es geht natürlich auch ohne. Auf dem Stein wird die Feuchtigkeit des Teigs - da wo er aufliegt - abgeleitet, sie zirkuliert im Backofen, so daß eine schöne knusprige Kruste entsteht, fast wie im Holzbackofen. Da wir das sehr gerne mögen und ich den Stein habe, benutze ich ihn natürlich auch. Wir waren mal 6 Leute, die für ein größeres Event alle mit dem selben Rezept diese Wurzelbaguettes (also aus der Menge einfach 2 gedrehte Stränge) gebacken hatten und jedes sah anders aus. Weil jeder Backofen anders bäckt, meiner "feuert" sehr schön und ich es auf dem Stein gebacken hatte, wurde mehrfach gefragt, wer genau dieses Baguette gebacken hatte. Das war sehr eindrucksvoll, auch für meine Kolleginnen. Das ist der Stein von "P...C...", den man nicht vorher aufheizen muß, sondern der Teig kommt auf den kalten Stein und wird dann auf dem Rost in den gut vorgeheizten Ofen geschoben.

    Liebe Grüße
    Gabi

    P.S. So versuche mal ein Bild reinzustellen, damit Du ein Beispiel (mit Stein im Hintergrund - gibt es auch eckig) sehen kannst.
    - Nö, ich finde leider keine stelle, wo ich das eingeben könnte :-( sorry. -
     
    #14
  15. 27.05.11
    Steffi1st
    Offline

    Steffi1st Backluder ;-)

    Hallo Amozi,

    du kannst das Wurzelbrot auch auf dem Backblech backen. :)
     
    #15
  16. 27.05.11
    amozi
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    amozi Inaktiv

    Hallo

    vielen Dank für die vielen Tipps.:thumbup:
    Werde ein Rezept nach dem andren mal durchprobieren und dann berichten...
     
    #16

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