Der Kürbis - Vorstellung und Informationen über Kürbisse

Dieses Thema im Forum "Fragen und Tipps zu Nahrungsmitteln und sonstigen Themen" wurde erstellt von philothea, 17.11.07.

  1. 17.11.07
    philothea
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    philothea Perle

    Der Kürbis [​IMG]

    Familie: Cucurbitaceae Gattung: Cucurbita

    Der Kürbis ist eine der ältesten und, zusammen mit Mais und Bohnen, eine der wichtigsten Kulturpflanzen der früheren Kulturen Amerikas. Nicht das Fruchtfleisch der damals birnengrossen, bitteren Früchte, sondern der eiweiss- und ölhaltige Samen wurde verwendet. Der Ursprung des Kürbis liegt in den Tropen Amerikas. Erst im 16. Jahrhundert, nach der Entdeckung Amerikas, kamen die ersten Kürbisse nach Europa. Sie wurden hier zunächst nur als Zierpflanze oder Viehfutter angebaut. Lange dauerte es, bis sie auch in Europa als begehrtes Gemüse entdeckt wurden. Sie werden heute in USA, Australien, Japan, in Teilen Osteuropas, in Russland und Afrika kultiviert.
    Der Kürbis ist eine getrenntgeschlechtliche und einhäusige Pflanze, männliche und weibliche Blüten kommen an einer Pflanze vor. Die zuerst erscheinenden männlichen Blüten wachsen einzeln auf langen Stielen und können in Teig getaucht ausgebacken werden. Die weiblichen Blüten wachsen einzeln auf kurzen, sich vergrößernden Fruchtknoten. Die Bestäubung wird in erster Linie von Bienen vorgenommen, welche vom üppigen Pollenangebot profitieren. Botanisch gesehen sind die Früchte „Panzerbeeren“. Kürbisse kommen in verschiedenen Fruchtformen, -farben und –größen von einigen 100 g bis über 100 kg vor(das Rekordgewicht liegt um 530 kg). Es gibt etwa 800 verschiedene Kürbissorten.

    Kulturtipps

    Die Kürbisse sind problemlose wärme- und lichthungrige Pflanzen, welche für ihre langen Ranken und das weit verzweigte Wurzelsystem viel Platz brauchen. Sie benötigen einen nährstoffreichen stets feuchten Boden und sind frostempfindlich. Man beginnt deshalb mit der Vorkultivierung in Blumentöpfen 3 bis 4 Wochen vor den Eissheiligen auf der Fensterbank bei 22 bis 25 ° C. Vor dem Aussetzen im Garten werden sie noch ein paar Tage kühler gestellt. Sie werden etwas tiefer als im Topf gepflanzt im Abstand von etwa 1,5 m. Kleine, buschige Sorten benötigen nur zwischen 0,5 und 1 m. Das vorzeitige Abernten unreifer Früchte fördert die Fruchtbildung. Die verschiedenen Kürbissorten brauchen etwa 55 bis 120 frostfreie Tage zum Ausreifen der Früchte. Nur reife, unbeschädigte Früchte mit möglichst langem Stiel eignen sich für die Lagerung an einem kühlen (nicht über 14 °C), luftigen, trockenen Ort. Zur Saatgutgewinnung werden die reifen, gefüllten, festen Samen entnommen, mit Wasser vom umgebenden Fruchtfleisch befreit und anschliessend getrocknet, ohne aber die Temperatur von 30 ° C zu übersteigen. Sie sind bei kühler (4 °C), trockener Lagerung bis zu 5 Jahren keimfähig.

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    Der Nährwert

    Kürbis ist ein kalorienarmes, vitamin- und mineralstoffreiches Nahrungsmittel. Im Kürbisfleisch sind hauptsächlich enthalten: Provitamin A (Carotinoide) für die Haut (bis zum 8fachen gegenüber Karotten!), Vitamin B 1 für die Nerven und den Stoffwechsel, Vitamin B 6 für das Immunsystem, für den Stoffwechsel, blutbildend. Größere Mengen Kieselsäure für das Bindegewebe, Haare und Nägel.
    In den Kürbiskernen sind größere Mengen Zink und Selen, Eisen, Magnesium, essentielle Fettsäuren, Vitamin C und Betacarotin enthalten. Sie empfehlen sich besonders bei Blasenschwäche, klimakterischen und Prostata- Beschwerden. Sie wirken aphrodisierend, stärken das Immunsystem, Herz- und Kreislauf und Nerven. Für das bekannte Kürbiskernöl werden die schalenlosen grünen Kürbiskerne des steirischen Ölkürbisses zu Brei vermahlen, vorsichtig geröstet und anschliessend gepresst. Für 1 Liter reines Kürbiskernöl werden 25 bis 30 Kürbisse benötigt. Es ist sehr dunkel und hat einen intensiv nussigen Geschmack.

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    Kürbis kulinarisch

    Kürbis ist ein äusserst vielseitiges Gemüse. Es werden milde, mehlige, süsse, nussige, trockene, cremig-butterige Sorten, mit Frucht-, Süsskartoffel-, Muskat-, Maronen- bzw. Karottengeschmack charakterisiert. Er kann sowohl roh als auch gekocht, süß als auch pikant, klassisch in Suppen, zum Braten, als Bratling, Auflauf, Pie, Torte oder Kuchenbelag, zur Konfitüre, Kompott, Relish, Chutney , süss-sauer eingelegt, als Puree, als gekochtes Mus anstelle Flüssigkeitszugabe in Nudel-, Spätzle-, Kuchen- ,Pizza- und Brotteig, als Soßengrundlage, in der Kleinkindernährung mit Kartoffeln oder Apfelmus als Brei, geraspelt zum Griesbrei mit Äpfeln bzw. Bananen und vieles mehr genossen werden.


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    Die Gattungsarten

    Jede Gattungsart hat charakteristische Stengel-, Blatt-, Blüten- und Sameneigenschaften.
    Die verschiedenen Arten kreuzen sich nicht untereinander. Hier die wichtigsten Nutzpflanzenarten:

    Cucurbita maxima/ Riesenkürbis:

    In Südamerika entstandene Art. Heute in fast allen tropischen und gemäßigten Zonen der Welt verbreitet. Grosse, handförmige Blätter mit glattem Rand, Blatt- und Blütenstiele sind weich. Die meisten Exemplare dieser Art haben einen runden, grünen Fruchtstiel, welcher zur Reifezeit korkig wird. Ihr gehören die sehr grossfrüchtigen Sorten, die Hubbard- und Hokkaido-Typen an. Alle Cucurbita-maxima-Sorten sind gute bis ausgezeichnete Speisekürbisse mit meist lachs-orangem bis gelbem Fruchtfleisch. Zur Nachreife werden die Früchte für 2 bis 3 Wochen an einem trockenen, sonnigen Ort gelagert. So trocknet die Schnittstelle ab und die Schale wird härter. Auch die Samen reifen noch etwas nach. Die Samen sind weiss bis beige, nie schwarz. Große Exemplare dieser Art halten in der Regel etwa 3 Monate, kleinere bis zu einem halben Jahr.

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    Türkenturban / Hokkaido / gelber Zentner / roter Zentner / Atlantic giant / Hubbard
    Bischofsmütze

    Cucurbita moschata/Muskatkürbis oder Moschuskürbis:

    Es wird Mexico als Ursprungsland vermutet. Vertreter dieser Art sind sehr wärmebedürftig, unter 18 ° C kommt es zum Wachstumsstillstand. Der Fruchtstiel ist wenig gefurcht, dünn und am Fruchtansatz sehr breit. Sie haben weichbehaarte Blätter, die Farbe der Schale begrenzt sich auf dunkelgrün, bronze, grünbeige und beige. Alle Muskatkürbisse zählen zu den besten Speisekürbissen und besitzen ein festes und zugleich feines Fruchtfleisch. Auch diese Art ist für eine Nachreife am warmen, sonnigen Ort dankbar. Die Früchte sollten mindestens 12 Wochen gelagert werden, dadurch gewinnen sie an Geschmack und Aroma.

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    Muscade de Provence / Butternut / Langer aus Nizza

    Cucurbita pepo/Gartenkürbis oder Sommerkürbis:

    Verbreitungsgebiet von Costa Rica bis Nord-Dakota, daher besonders geeignet in gemäßigten Zonen. Sehr reiche Form- und Farbenvielfalt. Hierzu gehören die Zucchini, Ölkürbis, Spagettikürbis und viele Zierkürbisse. Der Fruchtstiel ist verhältnismäßig dünn, hart und kantig und bleibt auch im Reifestadium grün. Die Pflanze hat tiefgelappte Blätter mit rauhen Stachelhaaren.. Es empfiehlt sich, Zucchini möglichst jung und laufend von der Pflanze abzunehmen und frisch zu verzehren. Mit fortschreitender Lagerdauer treten bei Speisekürbissen Geschmacksverluste ein und das Fruchtfleisch wird zäh und trocken. Zierkürbisse (das Fruchtfleisch ist bitter) halten länger, wenn sie nach der Ernte ein paar Wochen in der Sonne liegen können.

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    Steirischer Ölkürbis / Spagettikürbis

    Cucurbita mixta/ cucurbita agyrosperma/Silbersamenkürbis

    Der Cushawkürbis mit gestreiften, birnenförmigen Früchten aus Mexiko und Guatemala ist in tropischen Ländern weit verbreitet, bei uns aber kaum bekannt. Die Vegetationsdauer ist sehr lang.


    Cucurbita ficifolia/Feigenblattkürbis:

    In Peru seit etwa 200 v. Chr. kultiviert. Veredelungsunterlage für Gurken bzw. Melonen gegen Pilzinfektionen und Welkekrankheit. Die Früchte sind hochrund, grün-weiss marmoriert, man kann sie bis zu 3 Jahren lagern. Das Fruchtfleisch ist fest, weiss und saftig. In Mexiko, Spanien und Frankreich wird es zu Konfekt und Engelshaar-marmelade verarbeitet.

    (Foto siehe unter Google-Ergebnis für http://www.kcb-samen.ch/shop/images/m/205100.jpg )


    Erwähnenswert ist darüberhinaus noch

    Lagenaria siceraria / Kalebasse / Flaschenkürbis


    Heimat Südamerika. Weiße Blüten, Samen und Früchte vielgestaltig, sehr schmaler Stiel. Hellbraune, "eigenwillige" Samenform. Weniger zur kulinarischen Nutzung geeignet, eher für Schüsseln, Behältnisse, Musikinstrumente etc.​

    ( Fotos siehe unter lagenaria siceraria - Google Bilder )​
     
    #1
  2. 17.11.07
    nelja
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    nelja Ziegenmama

    AW: Der Kürbis - Vorstellung und Informationen über Kürbisse

    Hallo!
    Ich wusste gar nicht, dass der Hokkaido zu den Riesenkürbissen zählt, unsere sind so klein... Haben wir die denn zu früh geerntet??? Die Fleischkürbisse sind Riesenkürbisse, oder? Fragen über Fragen, aber das wichtigste ist doch, dass sie schmecken!!!
     
    #2
  3. 17.11.07
    philothea
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    philothea Perle

    AW: Der Kürbis - Vorstellung und Informationen über Kürbisse


    Hallo Nelja,

    aber nein, der Hokkaido wird nicht größer.
    Die Riesenkürbisse haben Sortengruppen von kleinfrüchtigen, kugelförmigen, elliptischen, bis sehr sehr großen Exemplaren.

    das kann man so nicht sagen. Sterneköche verwenden bevorzugt die Muskatkürbisse.
     
    #3
  4. 17.11.07
    Meli
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    Meli Küchenchaot

    AW: Der Kürbis - Vorstellung und Informationen über Kürbisse

    Hallo Christine, danke fürs Aufklären,-jetzt weiß ich auch wieder, was ich da geerntet habe...Wenn man so blöd ist und die Tütchen zu früh wegwirft..
    Zentner und Hubbard, das wars.
    Gruß Meli
     
    #4
  5. 05.09.08
    steppi
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    steppi Power-Oma

    AW: Der Kürbis - Vorstellung und Informationen über Kürbisse

    Hallo Philothea
    hast du auch Rezepte zu den vielen Kürbissen?
    Hatte letzte Woche in meiner Gemüsekiste einen Butternut-Kürbis...
    ...und der liegt und liegt...und ich weiß nicht so recht, was ich mit dem Kerl anfangen soll.
    Hab schon bei Tante Google geschaut...aber außer Suppe hab ich nix Gscheites gefunden.
    Oder hat irgend jemand ein Rezept?
    Grüßle Steppi
     
    #5
  6. 05.09.08
    philothea
    Offline

    philothea Perle

    AW: Der Kürbis - Vorstellung und Informationen über Kürbisse

    Hallo Steppi,

    schneide den Butternut längs in 2 gleiche Hälften,
    kratze mit einem Löffel die Kerne raus.
    In diese Vertiefungen gib braunen Rohrzucker und ein gutes Stück Butter,
    lege die beiden Hälften auf ein Backblech
    und lasse sie je nach Größe des Butternut 40 - 60 Minuten garen, bis sie eine apetittliche krosse Kruste an den Schnittflächen bekommen.

    Diese Zubereitungsart - speziell für den Butternut - habe ich schon des öfteren im TV gesehen,
    habe sie selbst jedoch noch nicht ausprobieren können.

    Kürbis - Rezepte hätte ich schon ein paar - das war jedoch vor dem Thermomix. Wenn gewünscht, werde ich mal nachsehen..
     
    #6
  7. 05.09.08
    BlankaHorror
    Offline

    BlankaHorror GrünbergerHexe

    AW: Der Kürbis - Vorstellung und Informationen über Kürbisse

    Hi Steppi,

    ich hab heut auch den Butternut verarbeitet, lag bei mir schon ewig herum (hält sich aber wohl auch bis zu einem Jahr hab ich heut gelesen) und da war ich auf der Suche nach Rezepten.
    Bei Chefkoch wurde ich fündig und hab ne Kürbis-Kokossuppe gekocht - ein Traum!!
    Es gab aber auch noch andere Rezepte!
    Da ich aber nie so recht weiß, wie es mit den Urheberrechten ist - was kann man hier posten, was nicht - schick ichs Dir sonst gern als PN!
    Oder kann mir jemand da aufhelfen?
    Ich habe mir stichwortartig die Aussagen verschiedener Mitglieder kopiert...
    und ein zwei Rezepte...
    fragende
     
    #7
  8. 08.09.08
    philothea
    Offline

    philothea Perle

    AW: Der Kürbis - Vorstellung und Informationen über Kürbisse

    Hallo zusammen,

    per Zufall habe ich es gerade eben geschafft, meine Rezepte über scan in Text zu formatieren (bitte fragt mich nicht, wie:-O)

    Also, hier meine Rezepte, die ich mal für unseren Gartenbauverein zusammengestellt habe:

    Köstlicher Kürbisstrudel

    Strudelteig aus 500 g Mehl zubereiten, 1/2 Stunde ruhen lassen.
    In 4 oder mehr Portionen teilen, jeweils mit zerlassener Butter bestreichen.

    Folgende fertig zubereitete Fülle portionsweise der Reihe nach auftragen:
    500 g Quark mit 4 Eigelb vermengen, geschlagenen Eischnee aus 4 Eiklar vermischt mit einer Prise Salz und Zucker nach Geschmack unterheben.
    Man kann noch mit Zitronensaft, geriebener Zitronenschale und/oder Vanillezucker verfeinern.

    Anschließend (500 —) 1000 g geputztes, fein gehobeltes Kürbisfleisch,
    (evtl. ergänzen mit 10 - 500 g säuerliches Obst wie saure Äpfel, Himbeeren, Johannisbeeren, Sauerkirschen, rote bzw. gelbe Pflaumen, Zwetschgen, saure Weintrauben o.ä. )‚
    und 500 g Zucker ebenso portioniert verteilen.
    Verwendet man nur Kürbisfleisch, kann man auch Rosinen, Rum-Rosinen bzw~ Likör-Früchte streuen.

    Strudel aufrollen, mit restlicher Butter einstreichen und im Backofen knusprig braun backen. Sehr lecker!



    Kürbisspätzle

    300 g vorbereitetes, ausgepresstes Kürbismus (z.B. von Marina di Chioggia)
    200 g Mehl, 160 g Griess, 2 Eier, Salz, Pfeffer

    Aus o.g. Zutaten einen Spätzleteig zubereiten, ruhen lassen, Spätzle in siedendem Wasser sanft garwerden lassen, mit brauner Butter und geriebenen Käse servieren.



    Kürbis klassisch mit Zimt und Nelken eingelegt

    5 kg vorbereitete Kürbiswürfelchen, 2 kg Zucker, 1 Liter Essig aus Essenz (!)
    3 große Stangen Zimt und 2 EL ganze Nelken

    Kürbisstückerl im Essig über Nacht (1/2 Tag) ziehen lassen. Im Kochtopf mit Zucker aufkochen, nach 5 Minuten heiß in gespülte und mit portionsweise verteilten Gewürzen gerichtete Twist-off-Gläser abfüllen.
    Nach 1 Woche durchziehen ein Genuss!
     
    #8
  9. 08.09.08
    philothea
    Offline

    philothea Perle

    AW: Der Kürbis - Vorstellung und Informationen über Kürbisse

    Kürbiskraut

    1 gestrichenen TL Zucker, 50 g Butter
    500 g in feine Streifen gehobelten Kürbis (ohne Schale und Kerne)
    50 g fein gewürfelte Schalotten oder Zwiebeln
    4 EL Mixed-Pickels-Sud (ersatzweise Wein oder 1 EL Essig)
    1 EL Tomatenmark
    250 g Creme fraiche, Salz, Pfeffer

    Im Topf Zucker gleichmäßig am Boden verteilen und goldbraun karamelisieren lassen, Butter zugeben. Schalotten darin glasieren, dann das Kürbisfleisch glasieren. Mit Mixed-Pickels-Sud ablöschen und ca. 3 Minuten dünsten. Dann Tomatenmark und Creme fraiche unterrühren, ausreichend salzen und pfeffern. Bei milder Hitze noch ca. 10 Minuten ziehen lassen.
    Eine feine, farbenfrohe Beilage zu jeder Art von Fleisch- oder Fischgerichten.

    Kürbischips

    Geschältes, entkerntes Kürbisfleisch in dünne Streifen hobeln, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen, mit flüssiger Butter oder Öl einstreichen und im Backofen knusprig backen. Die Chips gut salzen und sofort genießen. Solo von Kindern heißgeliebt oder als Beilage zu Grill- oder Pfannengerichten.

    Kürbis-Kartoffelpuffer

    Grob geraspeltes Kürbisfleisch 1:1 mit roh geriebenen Kartoffeln mischen und wie gewohnt zubereiten. Mit Meerrettich-Kräuter-Sahne, Preiselbeermarmelade, Sauerkraut oder süß mit Apfelkompott servieren.

    Kürbis- Kartoffelpuree

    Wie gewohnt Salzkartoffel und Kürbiswürfel mit wenig Wasser aufsetzen und garkochen. Masse zerdrücken bzw. pürieren, mit Butterflocken und etwas Rahm bzw. Vollmilch verfeinern.


    Kürbispuree ist vielseitigst verwendbar. Als Grundlage flur Pizza-, Brot-, Spätzle-, Nudel-, Kuchen-, Muffin-, oder Pie- Teig kann es als (teilweisen) Ersatz für die Flüssigkeitszugabe verwendet werden.
    Ein trockenes bzw. im Küchentuch ausgedrücktes Kürbispuree ist sogar für Nockerl, Fingernudeln oder Kartoffel-Kürbisknödel hervorragend einsetzbar und verleiht allen Gerichten eine wunderbar appetitanregende Farbe.

    Verschiedene Kürbiscremesuppen

    2 kleine Stangen Lauch, 60 g Butter, 500 g Kürbisfleisch, 300 g mehlige Kartoffeln, 1/4 L Milch, ¼ 1 Wasser, Salz, Pfeffer, 1 Tasse Creme fraiche
    In Ringe geschnittenen Lauch in Butter glasig dünsten. Kleingeschnittenes Kürbisfleisch und Kartoffeln dazugeben, mit Milch und Wasser auffüllen, bei mittlerer Hitze 30 Minuten köcheln lassen, pürieren, mit Salz, Pfeffer und creme fraiche abschmecken und heiß servieren.


    1 kg gewüfeltes Kürbisfleiseh, 1 Zwiebel, ¼ l Weißwein, ¼ 1 Fleischbrühe oder Hühnerbrühe, 200 g Schmelzkäse, 3 Scheiben Toastbrot oder anderes Brot in Würfel geschnitten
    Zwiebel in Butter glasig werden lassen, Kürbisfleisch zugeben und 5-10 Minuten dünsten lassen. Mit Weißwein ablöschen, Brühe aufgießen und nach 15 Minuten parieren. Schmelzkäse einrühren bis er sich aufgelöst hat. Gut würzen und mit gerösteten Brotwürfeln heiß servieren.

    Guten Appetit!
     
    #9
  10. 09.09.08
    steppi
    Offline

    steppi Power-Oma

    AW: Der Kürbis - Vorstellung und Informationen über Kürbisse

    Hallo philothea
    komme leider erst heute zum antworten.
    Hab mir mal einige Rezepte ausgedruckt,die Spätzle hören sich ja gut an, und auch der Butternut auf dem Blech.
    Hab noch BlankaHorror eineige tolle Rezepte per PN gekriegt, unter anderem Kürbis-Waffeln.
    Nächste Woche hab ich ein paar Tage frei, da werde ich das mal ausprobieren.
    Ich werde euch dann berichten.
    Vielen Dank erst mal für deine Hilfe.
    Sonnige Grüße aus dem Schwabenland
    sendet Steppi
     
    #10
  11. 21.10.09
    Spatzismami
    Offline

    Spatzismami

    Hallo!

    Heute muß ich das mal hoch schubsen, da steht ja schon viel interessantes drin, aber was mir jetzt nicht ganz so klar ist, ist mit diesen typischen orangen großen Kürbisen, die man für Haloween an jeder Straße kaufen kann. Was ist mit denen? Habe leider kein Blatt um raus zu finden was das ist. Ich will so einen dieses Jahr für meine Jungs aushöhlen - was mach ich mit dem Fruchtfleisch? Weg werfen wäre schade - oder das einzige wozu es zu gebrauchen ist?

    Danke für Eure Antworten!

    LG
    Micha
     
    #11
  12. 21.10.09
    Goldmarie
    Offline

    Goldmarie Die "Strahlemaus"-

    #12

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