Die Hexe und der Drachen

Dieses Thema im Forum "Witze" wurde erstellt von Schneckenbimmel, 13.01.08.

  1. 13.01.08
    Schneckenbimmel
    Offline

    Schneckenbimmel

    Die Hexe und der Drachen

    Ein junger Prinz beschließt, Abenteuer zu suchen und einen Drachen
    zu töten. Er kauft sich ein Schwert und eine Rüstung und macht sich
    auf den Weg. In der Höhle des Drachen angekommen, sieht er sich gerade
    um, als er plötzlich etwas auf seiner Schulter spürt. Er dreht sich
    herum und vor ihm steht ein RIESIGER Drache, der einen Finger auf
    seine Schulter gelegt hat.

    Der Drache fragt den Prinzen:
    "Hallo! Was machst denn Du hier?"

    Prinz: "Äh - häm - also ...."

    Drache:
    "Immer das gleiche mit den jungen Rittern. Gibs zu,
    Du wolltest mich töten!"

    "Naja - also - ja ..."

    "Hör zu, das ist nicht das erste Mal. Die dummen Jünglinge kommen an
    und meinen, wir Drachen wären so doof, daß man uns einfach so
    abmurksen könnte, und dabei haben sie noch nie einen von uns gesehen.
    Ich mache Dir einen Vorschlag: wenn Du versprichst, Weisheit zu
    suchen, lasse ich Dich am Leben. Du hast von jetzt an ein Jahr Zeit,
    mir eine Frage zu beantworten. Wenn mich die Antwort zufriedenstellt,
    bekommst Du die Hälfte meines Drachenschatzes, ansonsten fresse ich
    Dich auf." "Genau. Ach ja, und komm nicht auf die Idee, abzuhauen und
    nie wieder zu kommen - ich finde Dich!"

    "Na gut - und wie lautet die Frage ?"

    "Die Frage lautet: Was ist Frauen wirklich wichtig?"
    Daheim angekommen, befragte der Prinz jede Frau im Schloß, was ihr
    wichtig sei, von der Königin bis zur einfachsten Magd. Er bekam viele
    Antworten wie "Schönheit", "Reichtum", "Macht", "Einen lieben Mann.."

    Aber zu jeder Antwort gab es auch viele Frauen, die das für völlig
    falsch hielten. Er war schon am Verzweifeln, bis ihm jemand den
    Vorschlag machte,die alte weise Hexe im Sumpf zu befragen, die einige
    Tagesreisen weit weg wohnte. Als er bei der Hexe ankam, schilderte er
    ihr sein Problem. Diese meinte, die Antwort zu kennen, aber nur um den
    Preis, daß er sie heiraten würde. Da bekam der Prinz einen
    Riesenschreck, denn die Hexe war die häßlichste Frau, die er jemals
    gesehen hatte: ein Buckel, die Beine unterschiedlich lang, eine große
    Warze auf der Nase; sie roch fürchterlich, und ihre Stimme war ein
    ekelhaftes Gekrächze. Nach einiger Zeit beschloß er jedoch, daß dies
    gegenüber dem Drachen das geringere Übel sei und versprach, die Hexe
    zu heiraten, wenn der Drache die Antwort akzeptieren würde.

    Daraufhin gab sie ihm ihre Antwort:
    "Was sich jede Frau wünscht ist, über die Dinge, die sie persönlich
    betreffen, selbst bestimmen zu können".

    Der Drache akzeptierte die Antwort und überließ dem Prinzen einen Teil

    seines Schatzes. Fröhlich ritt der Prinz nach Hause, bis er wieder an
    die alte Hexe dachte.
    Da er jedoch ein Prinz war, blieb ihm nichts übrig, als sein
    Versprechen einzuhalten, und die Hochzeit wurde angesetzt.

    Das war ein trauriges Fest! Die Hexe sah nicht nur furchtbar aus und
    stank; sie hatte auch die schlechtesten Manieren, rülpste, furzte und
    beleidigte die Gäste. Die einen bemitleideten den Prinzen, die
    anderen machten sich über ihn lustig, aber jeder fand schnell eine
    Entschuldigung, sich verabschieden zu müssen, so daß am frühen
    Abend die Feier zu Ende war.

    Danach verabschiedete sich die Braut ins Schlafzimmer, nicht ohne dem
    Prinzen mitzuteilen, daß sie sich auf das, was jetzt kommen sollte,
    besonders freuen würde.

    Der arme Prinz überlegte sehr, ob der Drache nicht doch das kleinere
    Übel gewesen wäre. Wie staunte er jedoch, als er das Schlafzimmer
    betrat und die schönste Frau im Bett lag, die er jemals gesehen hatte!

    Diese duftete angenehm, hatte eine schöne Stimme und erklärte ihm,
    daß sie sehr wohl die Hexe sei, aber als Hexe auch die Fähigkeit
    hätte, ihr Aussehen zu verändern, und daß sie beschlossen hätte, ihn
    für das gehaltene Versprechen zu belohnen. Sie wäre zukünftig am Tag
    die alte Hexe und in der Nacht die junge schöne Frau - oder auch genau
    andersherum, am Tag schön und in der Nacht die Hexe. Der Prinz könne
    sich heraussuchen, was ihm lieber wäre.

    Der Prinz überlegte lange, was besser wäre - tagsüber eine schöne
    Frau, um die ihn alle beneiden würden, aber schreckliche Nächte,
    oder tagsüber das Gespött eines jeden zu sein und dafür die Nächte
    geniessen zu können.

    Wie hat er sich wohl entschieden?

    NICHT WEITERLESEN! ÜBERLEGE ZUERST: WAS WÄRE DEINE WAHL GEWESEN?
















    Der Prinz erinnerte sich an die Frage des Drachen und antwortete
    schließlich, daß sie dies selbst bestimmen solle.
    Daraufhin freute sich die Hexe und meinte, daß der Prinz damit erst
    wirklich seine Weisheit bewiesen habe und sie als Belohnung nun immer
    die schöne Gestalt tragen würde.
    Und was ist die Moral dieser Geschichte?

    Es ist ganz egal, ob eine Frau schön ist oder häßlich -
    im Inneren bleibt sie doch immer eine Hexe.
     
    #1
  2. 13.01.08
    Skotty
    Offline

    Skotty schnehmab!

    AW: Die Hexe und der Drachen

    Guten Morgen,

    du "Böser"... du [​IMG]

    Schönen Sonntag und liebe Grüße Skotty :p
     
    #2
  3. 13.01.08
    WK-Rezeptetopf
    Offline

    WK-Rezeptetopf Beiträge ehemaliger Benutzer/innen

    AW: Die Hexe und der Drachen

    Hallo Wolfgang,
    irgendwann leg ich Dich noch übers Knie...[​IMG] so schlimm sind wir Frauen????

    Also wirklich nicht =D.

    Übrigens, mein Mann hat auch herzlich gelacht und mit dann angegrinst...
     
    #3

Diese Seite empfehlen