Doch noch auf den Hund gekommen :-)

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von Spatzismami, 24.03.13.

  1. 24.03.13
    Spatzismami
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    Spatzismami

    Hallo Ihr Lieben!

    Ewig war ich nicht mehr hier. Erst die grobe Unlust zum kochen, dann oft nicht viel Zeit für den PC und jetzt seit Ende Dezember ein neuer "Zeitdieb" Bereits vor nem dreiviertel Jahr bin ich Euch hier auf die Nerven gegangen weil mich einfach das Thema Hund nicht los lies. Damals habe ich es dann doch noch gelassen, weil meine Vermieterin ja eigentlich keinen erlaubt. Am 28 Dezember haben wir dann aber entschieden daß wir es trotzdem machen. Wir haben im Internet rumgesucht und ich habe dann "günstige" Welpen gefunden. Nachdem es ja eine Spontanaktion war... Wir sind nach Niederbayern gefahren und ich habe mir meinen "Elton" ausgesucht. Oder mehr er mich. Jetzt hüpft zwischen meinen drei Kindern daheim ein riesiger schwarzer Labbi-Mischling :) Topfit, frecher als Nachbars Lumpis und inzwischen schon in der Pubertät... Ich bin ganz angetan! Die erste Zeit war schwierig weil mal ganz ehrlich, der erste eigene Hund, und man hat da einen Welpen, der daher gehupft kommt, in die Kleidung beißt und zu ziehen beginnt, daß man fast nur noch weiß in den Augen sieht und dazu noch wunderbar knurrt - das ganze mit 11 Wochen. Zwicken was das Zeug hält... Jaja, er ist ein wilder Spieler :)

    Momentan versuche ich ihn zu erziehen, er ist sehr selbstbewußt, hat ziemlich wenig Respekt und dafür genug Ausstrahlung, daß kleine Terrier, die seinen Weg kreuzen durchaus schon mal nur vom sehen den Schwanz einziehn und gehen. Ausschauen tut er ja echt wie ein Labbi, aber das Rassetypische "Will to Please" ist nicht mit gekommen - wie nennt man das - Willensstark? Oder einfach nur sturr? Langsam ist er auch Futterfixiert - das war er anfangs nicht. Mein Elton ist ein Mischling, 50 % Labbi und je 25 % Berner Senn und Schäferhund. Die gleichalten Berner Senn-Mädels in der Hundeschule sind gleichgroß - also glaub ich zu wissen wo er hin wächst - und bin deshalb noch mehr auf die Erziehung bedacht. Im übrigen auch auf die der Kinder denn die zwickt er auch heute noch, aber man darf da nicht immer nur mit dem Hund schimpfen *grummel*

    Er konnte gar nix, als wir ihn geholt haben, an dem Tag fuhr er nicht nur wahrscheinlich das erste Mal Auto sondern ich glaub das war auch das erste mal daß er in einen Haus war. Als wir ihn holten stank er übelst nach seinen Ziehvater - dem Hofeigenen Ziegenbock. Mein Mann duschte ihn und das für lange Zeit, den die brauchte es bis das Wasser wieder klar aus dem Fell lief :). Weder stubenrein noch das Beissen abgewöhnt, so kam er zu uns. Aber er war auch nicht verdorben. Elton zuckt auch nicht wenn ich direkt neben ihm den TM voll aufdrehe. Ach ja... Bin ja sooo verliebt ;) Und das hat nix mit dem Alter des Hundes zu tun, ich wollte schließlich ursprünglich einen jungen Hund der schon was kann :) Welpen sind süß - aber anstrengend. Naja, gut, mein Elton gehört wohl da eh nicht soooo dazu - er ist mit 4 Monaten schon aus den "Welpengruppen" rausgenommen worden. Sie wollten da (in beiden Hundeschulen :) ) keinen solchen Rowdy.

    Mußt ich Euch einfach mal schnell mitteilen - weil ich mich nach wie vor so über mein Hundi freu und mein Mann schon immer öfter böse meint: "Für Dich gibts jetzt nur noch das Thema Hund!" Ähm... ja!

    So, jetzt muß ich Schluss machen für heute - habe Euch für Heute genug vollgesülzt :)

    Liebe Grüße
    Micha mit Elton
     
    #1
  2. 25.03.13
    elke409
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    elke409

    Hallo,

    wir haben hier zwei wilde Rabauken rumlaufen :p seit Ende Mai letzten Jahres. Wir hatten schon immer einen Hund, aber zwei sind halt doch noch mal was ganz anderes ;), da potenziert sich Vieles =D.
    Und dann immer diese unschuldigen Blicke... Ja, ja die haben unser Leben auch ganz schön auf den Kopf gestellt *freu*.
    Wünsche Euch noch viel Spaß mit Eurem Elton.

    Ich komme auch zu vielen Dingen nicht mehr, die ich sonst so gemacht habe ;), dafür komme ich jetzt zu vielen Dingen, die ich vorher nicht gemacht habe =D.
     
    #2
  3. 25.03.13
    Hamsternixe
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    Hamsternixe Fellnasen-Knutscherin

    Erstmal herzlichen Glückwunsch zum vierbeinigen Nachwuchs!!



    Sorry, aber wenn der Hund einfach nur "günstig" sein soll, dann kann man natürlich auch nicht viel erwarten! Ein ordentlicher Züchter sozialisiert seine Welpen in den 8 Wochen, in denen sie bei ihm sind, d.h. er lernt sehr viele Menschen, Kinder, Geräusche etc. kennen und eben sehr oft auch das Autofahren. Meist sind sie auch schon fast stubenrein, bzw. es dauert vielleicht noch 1-2 Wochen, bis sie das dann im neuen Zuhause sind..
    Und er wächst auch im Haus auf und nicht im Stall beim Ziegenbock.

    Wenn man sich ein Tier ins Haus holen möchte, sollte man sich halt VORHER sehr gut informieren.... Ich wünsche euch aber trotzdem viele schöne Jahre! Achse, ich hoffe auch, das du nie Lust bekommen wirst, mit ihm Dummytraining zu machen (das wäre nämlich eine rassetypische, artgerechte Auslastung für einen Labi), das wirst du mit einem Mischling nämlich leider nicht können.

    Sory für meine bissigen Worte, aber mich nervt es einfach, wenn sich Leute kurzentschlossen einen Hund holen und sich hinterher beschweren, das er nicht ganz rassetypisch ist. Vor allem, wenn im Haushalt auch Kinder leben.
     
    #3
  4. 25.03.13
    Finley
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    Finley

    @ Hamsternixe

    Ich stimme vollkommen mit dir überein, das man sich VORHER über Rassen informieren sollte, die zu der eigenen Familie passen. Findet man dann auch noch einen verantwortungsvollen Züchter, der nur mit gesunden und wesensfesten Hunden züchtet umso besser.
    Aber auch hier kann man keineswegs zu 100 % sicher sein, einen gesunden und rassetypischen Hund zu bekommen. Die Natur ist manchmal halt eben nicht so, wie wir sie gerne hätten und so gibt es auch Überraschungen, positive wie auch negative ;).

    Der Anschaffungspreis macht auch nur einen wirklich kleinen Teil dessen aus, was ein Hund im Laufe seines Lebens wirklich kostet und "billig" darf nicht den Ausschlag für den einen oder anderen Welpen geben.

    Was mich aber interessiert, ist die Sache mit dem Dummytraining:

    Wie kommst du denn darauf?:confused:

    Wir machen schon sehr lange und erfolgreich mit unseren 3 Aussies Dummyarbeit. Sofern man keine Prüfung innerhalb des DRC anstrebt, ist doch alles möglich. Es gibt mittlerweile sogar Workingtests für alle Rassen und Mischlinge.
    Sehr viele Hundehalter mit allen möglichen Rassen lasten ihre Hunde doch gerade mit Dummyarbeit aus, weil man keine Geräte braucht und es wunderbar in den täglichen Spaziergang einbinden kann.
    Das finde ich auch gut so und ich hoffe, dass noch viele diese Beschäftigung für sich und ihren Vierbeiner entdecken!



    Liebe Grüße und Knuddler an die Hunde

    Petra
     
    #4
  5. 25.03.13
    Molinchen
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    Molinchen Niederbayern

    Hallo zusammen,

    Jammerei konnte ich in Michas Beitrag absolut nicht finden. Sie hat uns auf lustige Weise ihre ersten Erfahrungen mit Elton mitgeteilt - so meine Empfindung. Hab mich sehr darüber amüsiert und wünsche euch noch viel Spaß mit Elton :p.
     
    #5
  6. 25.03.13
    Susasan
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    Susasan *

    Hallo Sabine,
    nein, Jammern habe ich auch nicht herausgehört, aber schon ein wenig die Schilderung von einem "Problemhund". Ich wünsche Micha, dass sie mit ihrem Griff Glück hat und hoffe, dass ihre Erziehungsabsichten nicht nur im "versuchen" enden. Ein dominanter Hund und Kinder in einem Haushalt verursachen mir immer etwas Bauchweh....und ganz kritisch sehe ich den Satz: "Im übrigen auch auf die der Kinder denn die zwickt er auch heute noch, aber man darf da nicht immer nur mit dem Hund schimpfen *grummel*.....da muss man nicht nur schimpfen, da muss man handeln. Ich habe schon viele Hunde erlebt, die aus problematischen Haltungen gekommen sind, allerdings waren die Neuhundehalter dann bereits erfahrene Hundeführer und wußten um die Problematik, die solche Hunde eben einfach mitbringen. Der Elton ist ja noch ein junger Hund, aber gewisse Charakterzüge verfestigen sich eben auch besonders gut in den ersten Monaten - da dann wieder dran zu arbeiten, bedeutet viel Arbeit und absolute Konsequenz. Wie soll denn die Erziehung weiterlaufen, wenn schon zwei Hundeschulen diesen "Rowdy" nicht wollten? Ich will hier jetzt nicht unken, aber mir sträuben sich eben immer auch ein wenig die Nackenhaare, wenn ich solche Hundegeschichten lese oder höre.
     
    #6
  7. 25.03.13
    Spatzismami
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    Spatzismami

    Danke für Eure Antworten!

    Also wir sind aus den Welpengruppen raus genommen worden, weil er zu sehr aufgedreht hat und einfach zu wenig ausgelastet war mit gleichaltrigen. Es ist nicht so daß wir keine Hundeschule besuchen - wir sind weiterhin bei beiden, jedoch mit dem Unterschied daß er in der einen bei den größeren Junghunden mitläuft und bei der anderen im "normalen" Training. Daß Konsiquenz hier durchaus gefragt ist, ist mir klar. Daß der Hund nicht beißen darf ist das eine, daß ich auch zwicken nicht akzeptieren kann das andere, aber ich wollte damit eigentlich ausdrucken, daß meine Kinder auch keine Engel sind. Und bitte nicht gleich wieder falsch verstehen, sie sind keine Tierquäler, aber wenn er auf seinen Platz bleiben muß nicht am Tisch das kalte Würstchen zu verspeisen sondern direkt vor der Nase des Hundes ist kein feiner Zug ;)

    Kurzentschlossen war die Entscheidung mit dem Hund nur insofern, daß ich eigentlich laut meiner Vermieterin keinen Hund halten darf, und mich dann kurzentschlossen darüber hinweg gesetzt habe. Das Thema Hund haben wir letztes Jahr bis zum Erbrechen durchgekaut. Da sind wir auf viele Hürden gestossen wie zum Beispiel daß ich weil ich nach der Umschreibung allein schon vom rassetypischen Charakter so überzeugt war so gerne einen Neufundländer gehabt hätte. Mein Mann hat sich sturr geweigert und hätte auf einen Labbi bestanden, seine Exfreundin hatte eine Labbidame und daher ist er daher überzeugt. Dann hätten wir uns erst mal auf einen Labbi in silber geeinigt - bis wir feststellten, daß der Preis was ein solcher Welpe kostet einfach nicht drin ist. Natürlich kostet die Haltung später auch Geld aber warum soll ich über 1000 Euro für einen Welpen ausgeben wenn für mich doch auch ein Mix in Ordnung ist und eben nicht so viel kostet? Ich weiß ja auch im Gegensatz zu den meisten anderen Besitzern was in diesen Mischling drin ist. Was würdet Ihr wollen was mit den Hunden passiert, die passiert sind weil eine läufige Hündin mal ausgebüxt ist? Der Hund war als Welpe schon auf den ersten Blick gut beisammen, er hat gestunken, ja, und war schmutzig, aber mehr war nicht. Ich habe inzwischen auch schon viel Geld beim Tierarzt gelassen, lag aber daran daß Impfungen und Chippen Geld kosten... Wenn Ihr meine Worte als Gejammer verstanden habt, tut es mir leid. War so nicht gedacht. Und weil er dominant ist... Sagt man nicht, man soll nie ein Kind mit einen Hund allein lassen weil es einfach immer unberechenbar ist? Ich bin da immer dabei - also ist es doch egal ob er dominant ist oder nicht. Es tut mir echt leid daß ich Euch hier damit auf die Nerven damit gegangen bin... Der Ton hier ist wirklich bissig geworden...

    Schöne Grüße
    Micha
     
    #7
  8. 25.03.13
    Doriline
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    Doriline Geprüfte Anstaltsleiterin Sponsor

    Hallo hamsternixe,

    das mit der Dummyarbeit würde mich auch brennend interessieren - also warum das nur rr Labradore machen können?!:eek:


    Micha, auf die Nerven gegangen bist du niemandem - so denke ich jedenfalls.
    Aber auch ich musste erst einmal schlucken, vor allen Dingen als ich das mit der Vermieterin las....also dass du eigentlich keine Halteerlaubnis hast. Habt ihr euch mittlerweile mit der Vermieterin geeinigt? Was machst du, wenn sie dich wegen des Hundes kündigt?

    Dass ein Hund sich nicht alles von Kindern gefallen lassen muss, finde ich auch - dazu gehört evtl. auch mal ein zwicken, bzw wenn dies mal passiert, sollte man es auch nicht unbedingt überbewerten...aber als Rudelführer sollte man das ABSOLUT im Griff haben, es sollte auch nicht ständig vorkommen (ich kann dieses Vorkommnis mit meinem jüngsten 4Beiner und den Kindern an einer Hand abzählen)....
    Ich hoffe, dass du wirklich in einer guten Hundeschule bist und du die nötige Konsequenz und Ruhe haben wirst - denn ganz einfach scheint Elton nicht zu sein - aber wie sagt man so schön: man wächst an seinen Aufgaben;)

    LG, Tina
     
    #8
  9. 26.03.13
    Susasan
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    Susasan *

    Hallo Tina,
    das hast du ganz richtig gesagt, dass nicht nur der Hund Erziehung braucht - auch die Kinder müssen lernen, wie sie mit dem neuen Hausgenossen umgehen müssten, dass er kein Spielzeug ist, das man immer grade dann mal kuscheln kann, wenn es einem selbst danach ist, dass man ihn nicht immer wieder mit Dingen ärgern darf, von denen man weiß, dass er dann immer am Rad dreht ...und wenn es für das Kind dann noch so lustig ist. Aus deinen Zeilen kam eben auch rüber, dass er mit einigen Problemen behaftet ist, du dich als Hundehalterneuling outest und die Problematik mit der Vermieterin ist ja auch nicht ohne. Die Problemstellung dominater Hund und kleine Kinder war dahingehend gemeint, dass es eben problematisch ist, wenn der Hund meint, dass er der Rudelführer ist - das muss in eine gute Richtung geführt werden. Hunde dürfen selbstbewusst sein, aber sie dürfen nicht das Gefühl haben, dass sie über die kleineren Menschen im Haus dominieren.
    Was hier überhaupt nicht rüber kam, das war ein bissiger Ton - sicher etwas Unverständnis über deine Handlungsweise, die gerade auch wegen deinen Ausführungen sicher nicht so daneben ist. Wie gesagt, ich wünsche dir Glück mit deinem Elton, dass er sich zu einem tollen Familienhund entwickelt, an dem ihr alle eure Freude habt und hoffen wir mal, dass die Vermieterin sich das so gefallen lässt....auch wenn erst vor kurzem über ein Gerichtsurteil entschieden worden ist, dass es den Vermietern nicht gestattet ist, das Halten von Katzen und kleinen Hunden zu dulden....die Größenordnung von Elton wird diesen Maßstab aber so wie ich gelesen habe, deutlich überschreiten.
     
    #9
  10. 26.03.13
    Borderhexe
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    Borderhexe

    Hallo zusammen!

    Erst mal wünsche ich Dir viel Glück und Freude mit Deinem neuen Familienmitglied.

    Ein dominanter Hund ist immer ein Problem. Egal, ob Du dabei bist oder nicht. Dieser Satz, der macht mir Angst. Ich hab seit Jahren Hunde, aber eins war immer klar: Erst kommen die Menschen und dann der Hund. Punkt!
    Was Dein Welpe da gerade veranstaltet, dass musst Du unterbinden und zwar schnell. Hat es sich erst mal gefestigt, wird es richtig schwierig das wieder aus ihm raus zu bekommen. Meistens geht es dann auch nicht mehr ohne fachmännische Hilfe und der Hund wird zum Problemhund und er wäre nicht der erste, der dann wegen des "Fehlverhaltens der Menschen" weg muß.
     
    #10
  11. 26.03.13
    Hamsternixe
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    Hamsternixe Fellnasen-Knutscherin

    Hallo Petra,

    ok, ich denke wohl zu Labrador-spezifisch.... ich weiß nur, welche Probleme sich auftun, wenn Leute Retriever aus unseriösen Zuchten haben, und dann die Liebe zur Dummyarbeit entdecken. Da gibt es kaum Möglichkeiten, die meisten DRC-Bezirksgruppen nehmen gar keine Mischlinge! Vielleicht hat man Glück und findet ne Trainingsgruppe, aber wenn man dann noch gerne auf Workingtests starten würde und sich einem die Türen verschliessen, ist das halt doof. Ich kenne einige, denen es so ging, die sich dann einen zweiten Hund holten, extra um dann richtig loszulegen.
     
    #11
  12. 26.03.13
    Kempenelli
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    Kempenelli *

    Hallo,
    kann mir mal einer erklären was Dummy-Arbeit ist :-O

    LG Kempenelli
     
    #12
  13. 26.03.13
    Susasan
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    Susasan *

    Huhu Kempenelli,
    ganz grob "Training mit einem Futterbeutel -später einem reinen Beutel mit Sägemehl o.ä."...mit dem Ziel, dass der Hund das Apportieren von Gegenständen usw. erlernt...in der Praxis dann eben das Aufsuchen, Bringen oder Markieren von Jagdwild.
     
    #13
  14. 26.03.13
    Kempenelli
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    Kempenelli *

    Ach so, :)
    unser Hund braucht nämlich auch immer Beschäftigung. Danke für die Aufklärung.

    LG Kempenelli
     
    #14
  15. 26.03.13
    Hamsternixe
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    Hamsternixe Fellnasen-Knutscherin

    sehr gut beschrieben, Susasan!

    oder auch hier
     
    #15
  16. 26.03.13
    Susasan
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    Susasan *

    @Susanne: Hundesport war schon immer ein Steckenpferd von mir - ich habe früher auch Hunde ausgebildet - zum Teil bis zur Schutzhundeprüfung. Da haben wir ab und an auch mal Leberwurst in die Rillen der Schuhe gestrichen, wenns um Fährtenlaufen ging...*grins*....
     
    #16
  17. 26.03.13
    Hamsternixe
    Offline

    Hamsternixe Fellnasen-Knutscherin

    mit allen Tricks..... ;)
     
    #17
  18. 26.03.13
    Finley
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    Finley

    Hallo,

    Wirklich treffend erklärt!:p

    Ich lach mich aber grade kringelig, wie ich mir vorstelle, dass unsere Aussies das "Jagdwild" bringen . Da müssten die Enten schon noch laufen können, dann würde das klappen... :laugh_big:

    Das ist dann wirklich nur etwas für die Spezialisten unter den Hunden...


    Liebe Grüße,
    Petra
     
    #18
  19. 27.03.13
    Spatzismami
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    Spatzismami

    Hallo nochmal!

    Vielleicht ist er nicht ganz einfach, aber eben, man sollte an seinen Aufgaben wachsen. Ich arbeite nach wie vor an beiden, an Kindern und am Hund. Auch wenn die Kinder am Fehlverhalten des Hundes durch Provokation schuld sind, kriegt er den scharfen Ton da ich der Meinung bin, daß er sich "alles" gefallen lassen muß - aber gleichzeitig werden auch meine Kinder zurecht gewiesen. Ein Punkt an dem wir z.B. immer wieder arbeiten ist die Sache mit dem Stören beim Fressen. Die Kinder wissen daß sie es nicht dürfen - aber er darf auch nicht knurren oder jemanden angehen. Da hol ich mir wenn er das wieder zu vergessen scheint wie gerade jetzt mal wieder die Kinder zur Hilfe, daß sie ihm ins Fressen greifen um die Situationen zu provozieren. Um die Situation zu "üben". Meine Kinder greifen jedoch normal nicht rein. Ich mache das ganze nicht ohne "Hilfe" - ich bin ein Neuling aber ich tu und mach ja. Ich informiere mich ständig immer und überall - wobei das auch nicht ganz so einfach ist weil es ja auch auf dem Sektor Hundeerziehung so viele selbsterklärte Spezialisten gibt. Soviel ist bei meinen Hundchen und mir klar, Chef bin ich...

    Mit der Vermieterin ist nix geklärt, ist mir aber ehrlich gesagt egal. Ich wohne nicht im 3 Stock eines Mehrfamilienhauses sondern in einer Doppelhaushälfte auf dem Land. Die Vormieter hatten einen noch größeren Hund und da war es in Ordnung. Sie selbst als Nachbarin hat auch einen großen Hund und der andere Nachbar, der auch ihr Mieter ist hat sich auch einen großen Hund zugelegt. Sie sagte sie wolle kein Gebell von zwei Junghunden am Zaun. Mit Verlaub - mein Hund bellt nicht. Selbst wenn ich es mal übersehe und die beiden Hunde sich am Zaun treffen kläfft meiner nicht, er zeigt sich interessiert, läuft freudig durch den Garten und bleibt ruhig... Ich wollte mit unter auch einen Hund zum Schutz meiner Familie. Mein Mann war selbstständig und das ging leider daneben. Diejenigen, die uns beschissen haben meinten sie müssen nachtretten. Natürlich kann ich nichts beweisen, aber ich bin 15 Jahre Auto gefahren, da hatte ich nicht einen einzigen Schrauben im Reifen, und dann 4 innerhalb von 3 Monaten? Komisch... Ich wollte auch einen Hund der mir meldet wenn jemand ums Haus schleicht, ein Hund der mir Sicherheit gibt. Bei uns war im letzten Jahr so viel los, mein Kopf platzt oft fast - jetzt endlich finde ich auch mal eine Möglichkeit abzuschalten, und das ist wenn ich mit ihm Gassi gehe. Außerdem gehe ich Zeitung austragen. Da ist mir noch nie was passiert - aber teilweise ist es doch unangenehm als Frau in den frühen Morgenstunden allein unterwegs zu sein. Auch dafür habe ich mir schon lange einen Hund gewünscht. Jetzt habe ich einen großen schwarzen Hund als Begleiter. Ich bin mir sicher daß es für Kinder gut ist mit Hund aufzuwachsen - diesen habe ich wohl aber am ehesten für mich selbst geholt und bin glücklich damit. Meine Vermieterin muß damit leben - er stört sie ja nicht - oder mir regulär kündigen. Dann werde ich selbstverständlich ausziehen.

    Dummyarbeit ist übrigens nichts was ich angestrebt hätte. Ich hätte gerne etwas mit ihm gemacht und wir wären da herzlich willkommen gewesen aber ich krieg es leider nicht hin. Ich wäre zu gerne zum roten Kreuz dazu gegangen und hätte mit ihm die Ausbildung und später die Arbeit als Flächensuchhund gemacht. Die haben da auch unheimlich gerne Labbis dabei. Da geht es nicht um reinrassig oder nicht. Leider kann ich das mit ihm nicht machen weil die zweimal die Woche trainieren, das sind minimum 10 Stunden Training die Woche. Aber mit meinen Job bei der Zeitung, meinen weiteren Job als Bedienung und nicht zu vergessen, ich habe ja schließlich drei Kinder... Das haut Zeitlich nicht hin. Ich mache mir diesbezüglich also schon Gedanken...

    Und der Hund ist schlicht und einfach nicht vom Züchter - ich habe darauf geachtet kein Tier von einen Vermehrer zu holen. Aber das, was mich ein reinrassiger Hund gekostet hätte wollte ich in diesen Moment einfach nicht ausgeben. Ich verdiene mir mein Geld auch hart. Denn weder in der Gastro noch bei der Zeitung krieg ich mein Geld geschenkt. Und ich finde es traurig, daß ich mich dann deshalb angreifen lassen muß, weil ich es mir gerade nicht leisten kann oder will einen Hund für 1000 Euro oder mehr zu kaufen. Sind wir soweit daß der Hund ein Luxusobjekt ist, das nur noch den Leuten mit viel Geld zusteht???

    Danke für die Antworten!

    Gruß
    Micha
     
    #19
  20. 27.03.13
    Gittibob
    Offline

    Gittibob

    Hallo,
    ich glaube, Du hast es nur etwas unglücklich ausgedrückt, denn gerade bei 'günstigen Welpen' denkt man doch automatisch an 'Vermehrer', also ich jedenfalls....
    Wir haben 2 große, wunderbare Mischlinge aus dem Tierheim !
     
    #20

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