Eine nachdenkliche Hundegeschichte

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von Swyma, 31.05.06.

  1. 31.05.06
    Swyma
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    Ich habe diese Geschichte mal irgendwo gelesen und sie für einen lieben Menschen mal wieder hervorgeholt. Jetzt möchte ich sie Euch allen nicht vorenthalten.

    Wie konntest Du nur ??? ....... eine ganz traurige Geschichte
    "How Could You?" , Copyright Jim Willis 2001, tiergarten@onebox.com, Homepage (Übersetzt aus dem Amerikanischen von Elvira Rösch & Nicole Valentin-Willis)
    Gedanken eines Hundes
    Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer, wenn ich böse war, erhobst Du Deinen Zeigefinger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.
    Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte schöner nicht sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiscreme ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.
    Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich weil Du glücklich warst.
    Dann kamen die Menschenbabys, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen weh tun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte.
    Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".
    Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung, denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt.

    Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir ein Dorn im Auge.
    Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.
    Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiß, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet auch mit "Stammbaum".
    Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben.
    Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.
    Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?" Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren.
    Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei ...oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.

    Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen.
    Meiner Natur gemäß war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte. Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte.
    Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?" Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so Leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich allein gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort.
    Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr gegolten hatte. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.
    WER GEGEN TIERE GRAUSAM IST, KANN KEIN GUTER MENSCH SEIN.
     
    #1
  2. 31.05.06
    Engel11
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    Engel11

    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    Ohne Worte, die stecken mir gerade im Hals fest und ich lese das mit Tränen in den Augen... Ich werde diese Geschichte meiner Freundin weiterschicken...
     
    #2
  3. 31.05.06
    Swyma
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    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    :goodman: Sorry, aber ich denke so wird es einigen ergehen, mich nicht ausgenommen.
     
    #3
  4. 31.05.06
    Küchensause
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    Küchensause Küchensause

    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    Hallo,
    es ist wirklich eine sehr traurige Geschichte, aber leider wahr.
    Und wenn jetzt die Urlaubszeit wieder anbricht , werden wieder viele Tiere ins Tierheim abgeschoben.

    Wir haben eine fast 10 Jahre alten Mischlingshündin und möchte sie keine Sekunde missen.
    Mir kommen schon die Tränen wenn ich an den Abschied denke, habe ihr aber versprochen auch diesen letzten Weg mit ihr zusammen zu gehen.

    Liebe Grüße
    Küchensause
     
    #4
  5. 31.05.06
    Swyma
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    Swyma Sponsor

    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    Meine Große ist jetzt 12,5 und die Kleine ist gerade mal 1 Jahr. Habe also für den Tag x schon vorgesorgt.;)
    Aber so ne Süße wie meine Sweety ist werd ich wohl nie mehr bekommen, selbst Menschen mit ausgesprochener Angst vor Hunden lieben sie. Dafür sit die Kleine nicht nur jugendliches Ungestüm sonder ein richtiger Teufel auf 4 Pfoten.

    Aber hergeben würde ich keine von den Beiden. Ich verzichte auf sehr viel für meine Hunde, aber sie geben mir alles doppelt und dreifach an Liebe zurück.
     
    #5
  6. 31.05.06
    makiosparadies
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    makiosparadies genussvolle

    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    In gerade mal vier Wochen - ist es ein Jahr her, dass mein Anak verschwunden bwz. wie wir heute wissen, vom Jäger erschossen wurde........




    es vergeht kein Tag, nicht einer, an dem ich nicht an ihn denke!


    Menschen könne so grausam sein!
    [​IMG]
    Dani
     
    #6
  7. 31.05.06
    Swyma
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    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    Oh menno, das ist in Gedanken mein Alptraum das so etwas passiert.

    Wie geht man damit um, ich weiß nicht ob ich dann nciht zur Bestie würde.
     
    #7
  8. 31.05.06
    Pippilotta
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    Pippilotta Moderator

    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    Hallo Annelie,

    ich hab die Geschichte nochmals gelesen, denn ich kannte sie schon. Und trotzdem hatte ich am Ende einen dicken Kloß im Hals und Tränen in den Augen.

    Wir haben zwar keinen Hund, dafür aber zwei Katzen und ich würde die für kein Geld der Welt hergeben. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen wieso Menschen so unschuldigen Geschöpfen wie Tieren sowas antun können und sie ins Tierheim abgeben oder noch schlimmer, aussetzen. Auch Tiere haben eine Seele, das sehe ich z.B. jeden Tag wenn ich nach Hause komme (auch wenn der Rest der Familie schon da ist) an meinen beiden Rackern. Die freuen sich dann immer so, daß sie durch die Wohnung toben. Ich hab schon ein schlechtes Gewissen, wenn wir sie für die Urlaubszeit in die Pension bringen. Denn man kann ihnen ja nicht erklären, daß es nur für einen kurzen Zeitraum ist. Ich kann mich noch gut erinnern als wir sie beim letzten Urlaub nach Hause geholt haben. Unsere Kätzin hat die ganze Heimfahrt geschnurrt, weil sie wußte JETZT gehts endlich wieder heim. Wir haben letztes Jahr gar keinen Urlaub gemacht, weil uns das so zu denken gegeben hat. Aber ich fürchte heuer werden wir wenigstens ein paar Tage wegfahren, weil ich dringend Erholung brauche und zuhause hat man die einfach nicht wirklich. Aber mir ist schon jetzt nicht gut bei dem Gedanken sie wieder in die Pension zu bringen (obwohl sie dort wirklich super betreut werden).

    Ich werde es nie in meinem Leben verstehen, wieso man seinen Haustieren überhaupt was antun kann.

    @ Dani

    ich kann mich noch gut an deinen Beitrag dazu erinnern und daß wir alle mir dir gehofft haben, daß doch alles noch gut wird.

    Nachdenkliche Grüße
    Annemarie
     
    #8
  9. 01.06.06
    Küchensause
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    Küchensause Küchensause

    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    Hallo Dani,
    kann Dich sehr gut verstehen.
    Gibt es denn jetzt wieder einen neuen Hund ?
    Wir wissen auch noch nicht was wir machen werden , wenn der Tag X kommt.
    Alleine die Vorstellung , nach Hause zu kommen und keine Bessy steht an der Treppe und wedelt mit dem Schwanz .
    Letzte Woche hatte sie schon einen Durchhänger und wir befürchteten schon das Schlimmste.
    Ich weiß es wirklich noch nicht ob es einen Zweiten gibt , er hätte es sicherlich sehr schwer.
    Ich würde ihn immer an unsere Bessy messen.

    Aber jetzt schieben ich die trüben Gedanken beiseite und gehe gleich erst nochmal eine Runde mit meiner besten Freundin Bessy.

    Wünsche Euch mit Euren Tieren einen schönen Tag
    liebe Grüße
    Ingeborg
     
    #9
  10. 01.06.06
    Swyma
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    Swyma Sponsor

    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    Hallo Ingeborg,

    ich habe ja eine alte Hündin mit 12,5 Jahren und letztes Jahr habe ich mir eine zweite dazugeholt und die ist jetzt 1 Jahr. Es ist wunderschön zu sehen wie gut die beiden Zicken sich verstehen und was die alte wieder an Lebensfreude dazugewonnen hat.
    Sicher, ich muss die Kleine manchesmal bremsen damit die alte sich nicht überfordert, aber alles in allem habe ich eine große Freude an den Beiden.

    Ach ja, vor meiner jetzigen Alten gab es auch schon eine andere Hündin und die durfte es auch ertragen das ein neuer Quälgeist dazu kam.

    Alle Drei sind / waren Bearded Collies und jede hat ihren eigenen Charakter, ihre Stärken und Schwächen und klar man vergleicht, aber es tut nichts sie sind alle heißgeliebt.
     
    #10
  11. 01.06.06
    makiosparadies
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    makiosparadies genussvolle

    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    @ Hallo Swyma,
    ich kann bis heute damit nicht umgehen...zumal wir unseren Anak ja nie zurückbekommen haben...........er wurde warscheinlich irgendwo im Wald verscharrt. So konnten wir nie Abschied nehmen! Das belastet uns auch heute noch sehr!

    @ Hallo Ingeborg,
    ich habe letzten Herbst mal den Versuch gestartet und mich in ein Tierchen aus dem Heim verliebt......konnte aber nicht ahnen, dass ich überhaupt damit nicht umgehen konnte. Als das Hundilein dann hier war....habe ich so furchtbare Angstzustände um den Hund bekommen, dass diesem wieder was passieren könnte........das ich zu nichts mehr fähig war! Es ist sehr schwer zu erklären, musste den Hund nach zwei Tagen wieder zurückbringen (was mir sehr schwer gefallen ist) - aber ich habe erst da gemerkt, dass ich Anak's Tod in keinster Weise verarbeitet hatte und ich den neuen Hund auch nicht annehmen konnte! Ich habe keine Luft mehr zum Atmen gehabt, so hat mich die Angst eingeengt!
    Drum werde ich mir so schnell keinen Hund mehr anschaffen, da ich auch heute noch nicht über den Verlust hinweggekommen bin und es für mich "kein Nachfolger und auch kein Ersatz" für Anak geben kann!

    Ich bin noch am Überlegen, ob ich zu Anaks Todestag eine Anzeige in unserem "Blättle" aufgeben soll, um seinen Tod öffentlich zu machen bzw. den "Jäger", vorsichtig ausgedrückt, an seine Tat zu erinnern!
    Ich weiß nur noch nicht, ob mich das befriedigen wird..........ansonsten sind ja da einem die Hände gebunden! Man kann es nicht beweisen!

    [​IMG]Drum knuddelt alle Eure Tierle ganz dolle.......[​IMG]

    Grüße Dani
     
    #11
  12. 01.06.06
    Swyma
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    Swyma Sponsor

    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    Hallo Dani,

    leider gibt es immer noch einige/viele? Jäger die meinen wild herumschießen zu dürfen. Bei diesen Leuten meinei ich, die haben den Jagdschein gemacht um ganz legitim mit einer Waffe hantieren zu dürfen. Denn um wirkliche Wildhege und-pflege geht es denen bestimmt nicht.

    Wir hatten im Freundeskreis einige Jäger, die hatten dennoch einen liebevollen Umgang mit ihren Hunden und ausserhalb der Jagdsaison durften diese sogar mit ins Haus, was während der Saison problematisch ist.

    Aber leider gibt es immer noch andere.:-(

    Denke immer daran, als Ersatz für einen toten Hund darfst Du nie einen neuen ansehen.

    Von meiner ersten Hündin sage ich heute noch, sie war suuuper intelegent und gelehrig, die zweite ist suuuper lieb aber ein wenig doof und die Kleine.... ja da kann ich noch nicht allzuviel sagen. Sie ist super wild, Teufelchen eben, nicht verschmust wie beide anderen, super anhänglich dennoch.
    Du siehst gleiche Rasse und dennoch 3 total unterschiedliche Tiere.

    Die erste habe ich mit 8 Jahren einschläfern lassen, sie hat den Tod ihres Herrchens nicht verkraftet und ist bösartig geworden.:-(
     
    #12
  13. 01.06.06
    Küchensause
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    Küchensause Küchensause

    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    Hallo Dani,
    ich wollte dir mit meiner Frage nicht zu nahe treten und alte wunden wieder arg aufreißen. Entschuldige bitte !

    Mit Bessy knubbel ich auch sehr viel und sie darf schon seit Jahren bei uns auf der Besucherritze schlafen ( auch wenn dieses viele nicht vertehen können ) , es klappt auch mit 43 kg !
    Ich kann Dich gut verstehen mit einem neuen Hund , wie ich schon schrieb kann ich mir im Moment keinen neuen Hund vorstellen.
    Am Todestag von Deinem Anak würde ich eine Anzeige in die Zeitung setzen.
    Schade , dass es Dir an Beweisen fehlt. So einfach dürfen auch die Jäger nicht mehr Hunde erschießen.


    Hallo Swyma
    Kenne durch unseren Bekanntenkreis auch einige Jäger und habe keinen guten Eindruck gewonnen.
    Als Du Dir einen zweiten Hund zugelegt hast,war der erste Hund nicht eifersüchtig ?
    Unser Hund ist eine eifersüchtige Ziege.
    Einen neuen Hund würde ich auch nicht als Ersatz für sie ansehen, es gibt nur eine Bessy und nur einen neuen Hund.

    Liebe Grüße
    Ingeborg
     
    #13
  14. 01.06.06
    Swyma
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    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    Hallo Ingeborg,

    klar waren beide älteren erst einmal eifersüchtig, finde ich auch total normal. Allerdings haben beide recht schnell auch die Vorteile für sich bemrkt, nämlich einen Artgenossen als Spielkamerd und wenn man als Mensch nicht den Fehller macht das der ältere Hund beiseite geschoben wird.... Ist ja leider das Problem wenn man einen Welpen dabei hat stürzen sich alle zuerst auf den und der ältere Hund wird übersehen. Da habe ich immer darauf geachtet, das zuerst die alte gestreichelt wurde und dann erst die Kleine. Mache Leute fanden das dooof und sind beleidigt abgezogen, aber da konnte ich mit leben. Nicht aber mit den traurigen Augen meiner Großen, die lassen ja von Natur aus den Kleinen den Vortritt.;)

    Nur ein Beispiel, heute rannte die kleine wie von der Tarantel gestochen wie beklppt durch die Wohnung und ich konnte mir keinen Reim drauf machen, bis... ja bis sie die andere gefunden hatte. Dann war wieder alles im Lot. Oder wenn ich die Kleine bürste und sie quiekt, dann steht die Große sofort parat. Das geht nicht, damuss sie aufpassen.

    Es ist so schön mit 2 Hunden und macht unheimlich viel Spaß.


     
    #14
  15. 04.06.06
    luisa
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    luisa

    AW: Eine nachdenkliche Hundegeschichte

    Hallo,
    die Geschichte von em Hund hatte ich auch schon mal auf einer Seite von eineTierheim gelesen.
    Leider gibt es immer wieder Leute, die sich leichtfertig Tiere anschaffen und sie dann einfach irgendwo abgeben oder gar zurücklassen, wenn sie sie nicht mehr wollen. Was sind das für Menschen!
    Letzte Woche aber habe ich im Fernsehen noch in einer Sendung viel Schlimmeres von China gesehen. Vielleicht hat es von euch auch jemand gesehen. Da werden ja Hunde und Katzen wegen des Fells gezüchtet, die Tier waren in Drahtkäfigen eingesperrt und wurden dann einfach getötet. Man sah, wie einer Katze die Haut abgezogen wurde. Ein Tierarzt meinte, wenn sie im Fernsehen bringen würden, wie die Tiere getötet werden, nachdem sie oft tagelang auf ihren Tod warten müssen, das könnten sie gar nicht zeigen, das sei zu grauenhaft. Und dann kaufen hier manche Kleidungsstücke mit solchen Fellen dran!
    Also im Urlaub im Süden besonders gegen Ende der Saison, das ist auch schlimm. Ich war mal mit meinen Kindern in den Herbstferien in Kreta, da waren ca. 8 herrenlose Hunde am Hotel und bestimmt 20 Katzen. Meine Tochter meinte neulich, sie ginge so gern mal wieder nach Kreta, aber wir haben uns da überhaupt nicht wohl gefühlt wegen der armen Tiere.
    Ich denke da an den Fuchs im kleinen Prinzen, der sagt:" Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast."
    Leider kann man selbst nicht viel machen, aber natürlich mit seinem eigenen Haustier verantwortungsbewusst umgehen, das ist wohl selbstverständlich.
    Viele Grüße von Luisa.
     
    #15

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