Eine unserer Hündin mussten wir heute einschläfern lassen

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von Boona, 13.12.10.

  1. 13.12.10
    Boona
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    Boona

    Hallo zusammen,

    jetzt habe ich im August berichtet, dass eine unserer Hündin stark haart. Der geht’s wieder richtig gut und das Fell ist auch fast wieder dicht.

    Aber ihre Schwester mussten wir heute Morgen einschläfern lassen. Sie war gestern noch richtig fit.
    Ich habe alle beide heute Morgen auf den Hof gelassen. Die Boona war recht schnell fertig. Dachte schon komisch. Alle beide kamen rein und die Boona legte sich ins Wohnzimmer. Komisch dachte ich. Rief sie zu mir und sie kam auch zu mir gelaufen. Ich dachte dann, dass ich mir das jetzt nur eingebildet habe und doch alles OK sei. Dann ging ich bei uns ins Büro.

    Nach einer weile kam mein Mann zu mir und sagte mir, dass wir ein Problem hätten. Die Boona kommt nicht mehr hoch. Er hat alles versucht. Ich sofort runter geeilt.

    Dann ging es auch schon sehr schnell. Sie machte unkontrolliert ihr Geschäft. Wir dachten zuerst an einen Schlaganfall. Wir haben sofort unseren Tierarzt angerufen und bescheid gegeben, dass wir jetzt vorbei kämen. Unsere Hündin war gar nicht mehr in der Lage sich zu bewegen. Wir transportierten Sie in einer Decke ins Auto. Nahmen ihre Schwester mit und sind zum Tierarzt gefahren. Wir kamen auch relativ schnell dran. Boona hatte gar keinen Blutkreislauf mehr. Sie verlor ganz viel Blut. Der Arzt wollte sie noch an einen Tropf legen und suchte nach einer Vene. Da war nichts mehr. Ihre Körpertemperatur war auch nur noch 36 Grad.
    Unser Tierarzt erlöste unsere Hündin dann recht schnell vor den qualvollen Schmerzen die ihr noch bevorstehen würden.

    Boona ist dann ganz friedlich eingeschlafen. Das ist der einzige Trost an dem ich mich festhalten kann. Wir haben sie in guter Erinnerung. Sie wäre im Februar 9 Jahre alt geworden.

    Die Diagnose vom Tierarzt ist entweder eine Vergiftung oder ein Tumor der im Darm aufgegangen ist. Metastasen konnte er aber keine sehen.

    Ihre Schwester scheint dass irgendwie bisher gut zu verkraften.

    Aber das schlimme war für uns, dass wir das unseren 3 Kindern sagen mussten. Die Kleine 13 Jahre bekam erst einmal einen Weinkrampf.

    Mein Mann und ich sitzen hier und können uns nur sehr schlecht ablenken. Wir können das immer noch nicht begreifen.

    Es ist unbegreiflich, dass von einer Minute auf die andere so was passiert.
    Dabei ist mir auch klar geworden, wie ich mit einer Lebenszeit umgehe.

    Ich danke Euch fürs zuhören.
     
    #1
  2. 13.12.10
    Sissa
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    Sissa

    Hallo Petra,

    ich drück Dich mal ganz fest :goodman:. Es ist zwar kein richtiger Trost aber denke daran daß ihr sie vor noch größeren Schmerzen bewahrt habt.
    Unsere ist 9,5 Jahre alt und ich war vorhin beim Tierarzt aber nur zum Impfen, wenn ich mir vorstelle ich würde ohne sie zurückkommen bekomme ich Gänsehaut.
    Die Schwester wird es erst nach und nach begreifen.
    Hoffentlich war es keine Vergiftung, der Gedanke daran wäre schlimm.

    Euch alles Gute.
     
    #2
  3. 13.12.10
    Lauffee
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    Lauffee

    Mensch Petra,

    das tut mir aber leid für Euch. Warum sollte man nicht um einen Hund trauern, sie sind ja doch irgendwie Familienmitglieder.

    Fühl Dich mal gedrückt!

    LG

    Melanie
     
    #3
  4. 13.12.10
    Deira217
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    Deira217

    Hallo Petra,

    ich kann gut nachfühlen, wie es euch geht ... 9 Jahre, da hofft man doch, dass man noch einige Jahre mit der Fellnase verbringen darf.
    Unser Justus wird im Februar 11 Jahre und gerade auch heute hatte er nen ganz schlechten Tag, konnte nicht aufstehen, Schmerzen, Zittern ... da bekomm ich auch immer gleich Angst, wir mussten schon ein paar Mal von unseren vierbeinigen Begleitern Abschied nehmen ... unsere Tierärztin hat aber mit dem homöopathischen Mittel die richtige Wahl getroffen und im Lauf des Nachmittags gehts ihm nun schon wieder viel besser ...

    Eure Boona wünschen wir einen guten Nach-Hause-Weg zur Regenbogenbrücke, schau mal hier - Beitrag Nr. 9 ...
     
    #4
  5. 13.12.10
    anne1111
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    anne1111

    Oh Petra,
    das tut mir herzlich Leid.ich kann voll mit euch mitfühlen.Ich liebe meine beide Hunde über alles und dann einen so schnell zu verlieren wie ihr das muß schlimm sein.Mein labrador ist 11 Jahre er humpelte stark in Sommer sind dann zum Tierarzt und der wollte ihn gleich einschläfern da er meinte er hat ein Knochentumor unheilbat sehr schmerzhaft.Mußte nur noch weinen.sagte nein ich nehme ihn wieder mit habe Tag und Nacht daran gedacht ihn erlösen zu müssen und nun stellte sich raus es war kein Knochenkrebs.Nochmal glück gehabt.Aber leider eure kleine nicht.Es traf euch ohne Vorwahnung .Ich fühle mit euch, und dir Boona gute Reise über die Regenbogenbrücke.
    LG Anne
     
    #5
  6. 13.12.10
    pebbels
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    pebbels Sponsor

    Hallo Petra,

    ich habe zwar keinen Hund (mehr) musste aber vor 1 1/2 Jahren plötzlich Abschied von unserer Kätzin nehmen.....ich war auch bei ihr als sie eingeschläfert wurde, und habe den ganzen Tag nur geheult......Abschied ist einfach immer schlimm......Ich drück dich....

    LG
    Pebbels
     
    #6
  7. 13.12.10
    Mäxlesbella
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    Mäxlesbella

    Hallo Petra,

    ich kann Dich gut verstehen, das ist ein schwerer Schock.

    Und das Tier ist ja auch ein familienmitglied.

    Ich wünsche Dir und Euch viel Kraft und liebe menschen, die Euren Schmerz verstehen und ein wenig mittragen.
     
    #7
  8. 13.12.10
    Boona
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    Boona

    Hallo zusammen,

    vielen lieben Dank für Eure tröstene Worte. Die tun echt gut.

    Danke
     
    #8
  9. 13.12.10
    diddlnrw
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    diddlnrw *

    Hallo Petra,

    ich wünsche Euch viel Kraft den Verlust zu verarbeiten und auch euren Kindern beistehen zu können.
    Ich stelle es mir auch besonders schlimm vor, da es so plötzlich gekommen ist und ihr keine Vorbereitungszeit hattet.

    Gut, dass sie nicht leiden mußte und auch euch die Leidenszeit erspart geblieben ist. So könnt ihr sie wenigstens in bester Erinnerung behalten.
    LG
    Andrea
     
    #9
  10. 13.12.10
    daisy2000
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    daisy2000

    Hallo Petra,

    es tut mir sehr leid. Ich habe es schon 2 x mitgemacht und unserer Daisy geht es im Augenblick nicht sehr gut. Ich wünsche Euch viel Kraft und hoffe, ihr konntet sie wieder mitnehmen und an einem schönen Platz beerdigen. Für unsere Kinder war dies sehr wichtig.

    Gruß Heike und Daisy
     
    #10
  11. 13.12.10
    Doriline
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    Doriline Geprüfte Anstaltsleiterin Sponsor

    Hallo Petra,

    musste fast weinen als ich deine "Geschichte" gelesen hab:-(...fühl dich mal gedrückt :goodman:....und wenn ich auf meine Couch guck und die drei Wauzels seh, will ich gar nicht dran denken, wie es sein wird, wenn es bei mir wieder mal so sein wird.
    Den Tod von meinem ersten Hund habe ich kaum verkraftet, war sehr schlimm für mich...ich hoffe, eure Kinder kommen auch gut darüber hinweg...für die muss es ja besonders schlimm sein, da sie ja nicht einmal dabei waren.

    LG, Tina
     
    #11
  12. 14.12.10
    Küchensause
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    Küchensause Küchensause

    Hallo Petra!

    Lass dich ganz fest drücken. Kann dich soooo gut verstehen.

    Mussten leider im Sommer, nach fast 14 Jahren, unsere Bessy einschläfern lassen.
    Sie konnte kaum mehr laufen und aufstehen.
    Haben sie dann mit nach Hause genommen.
    Besonders schwer war es für unseren 19 jährigen Sohn, er konnte es kaum fassen.
    Es war sehr schwer, noch immer kommen mir die Tränen und ich vermisse sie sehr.

    Wünsche Dir und deiner Familie viel Kraft über den schweren Verlust zu kommen
    und liebe Menschen, die den Schmerz mittragen.

    Liebe Grüße
    Ingeborg
     
    #12
  13. 14.12.10
    tigger84
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    tigger84

    Hallo Petra,

    das tut mir sehr leid.
    Ich weiß, wie schwer es ist, ein Familienmitglied gehen zu lassen.

    Ihr habt der kleinen Leiden erspart, das ist sehr selbstlos.

    Sie wartet auf euch, bis eure Zeit gekommen ist, am anderen Ende der Regenbogenbrücke.

    Viele Grüße, Tigger
     
    #13
  14. 14.12.10
    Gretele
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    Gretele

    Hallo Petra,

    das tut mir sehr leid! Es ist schwer, solch einen Weg zu gehen. Aber du hast ihr somit bestimmt weiteres Leid erspart! Vor rund 8 Jahren musste ich mit unserem Familienhund auch zum Einschläfern fahren, selbst heute kommen mir beim Gedanken daran noch die Tränen.

    Vielleicht können euch die Gedanken an die gemeinsame Zeit ein wenig trösten.

    Liebe Grüße
    Petra
     
    #14
  15. 14.12.10
    Karin1301
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    Karin1301 Muttifunktionstalent

    Hallo Petra!

    Fühlt euch mal lieb gedrückt! :goodman:

    Als ich deinen Beitrag gelesen habe musste ich gleich wieder an unsere erste Hündin denken, die eine Vergiftung hatte - die konnte sich auch ganz plötzlich nicht mehr bewegen, konnte sich nicht mehr halten...das ganze Blut kaputt und die weißen Blutkörperchen zerstört...ich habe sie nicht einschläfern lassen - wir gaben ihr 2 Tage zum Kämpfen - ich würde es glaub ich nieeee wieder tun - es hat ein Jahr gedauert, bis sie wieder die Alte war und sie hat wegen aus der Vergiftung stammenden Blutgerinnungsstörungen auch noch eine Pfote verlohren...allerdings hat sie es uns mit so einer bedingungslosen Liebe gedankt, wir hatten danach noch 5 gemeinsame Jahre, bis wir sie vom Krebs erlösen lassen mussten...


    Noch heute frage ich mich, was das für Menschen sind, die Hunde vergiften...

    Ich denke an euch!
     
    #15
  16. 14.12.10
    inar
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    inar

    Hallo
    oh das tut mir echt leid . :goodman:
     
    #16
  17. 14.12.10
    jennymauscz123
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    jennymauscz123

    Ich fühle und trauer mit euch... Mein herzliches Beileid...

    LG Andrea:goodman:
     
    #17
  18. 14.12.10
    teddy9
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    teddy9 teddy9

    Hallo

    Mir laufen die Tränen nur so runter.Musste dabei an teddy denken den wir letztes Jahr im Januar mit 9 Jahren einschläfern lassen mussten,vielleicht treffen die beiden sich jetzt im Hundesternenland.
    Wie haben es die Kinder aufgefasst??
    Meine erwachsenen Kinder waren am Boden zerstört.
    Ich denk an euch
    LG teddy9
     
    #18
  19. 14.12.10
    jukoeju
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    jukoeju

    Hallo,

    es ist ganz schlimm ein Tier was fest als Familienmitglied intergriert ist, gehen lassen zu müssen! Ich verstehe deine Schmerz, auch ich habe schon mehrere tiere nicht mher mit nach Hause nehmen dürfen... leider... Aber für sie war es sicher das Beste, dass ihr so schnell reagiert habt und der Doc sie auch schnell erlösen konnte!

    Ich frag jetzt einfach mal... Verrückte gibt es ja überall... wie ist das mit der Gift Teorie? Könnte da was dran sein? Wie handhabt ihr das dann jetzt gerade mit der Schwester? Wird die Todesursache aufgeklärt?

    Ich drüc dich, auch wenn es auf diese Entfernung nur sehr wenig bringt und wünsche euch alles viel Kraft und Boona, dir eine gute Reise!!!
     
    #19
  20. 14.12.10
    Boona
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    Boona

    Hallo zusammen,

    was soll ich sagen?

    Als ich gestern Abend ins Bett gegangen bin und meinen Wecker auf meinem Handy gestellt habe war es einfach aus. Ich sah das Bild von unserer Boona und habe nur noch geweint.

    Das war eine furchtbare Nacht und ein Morgen! Ich verarbeite das wohl alles etwas später. Unsere kleine Tochter hatte heute schulfrei und dementsprechend hat sie heute auch sehr stark gelitten.
    Das Frühstück war heute schrecklich für uns alle.
    Es ist immer noch unbegreiflich.
    Woran sie jetzt letztendlich gestorben ist, wissen wir nicht. Es kann wie gesagt eine Rattenvergiftung oder eben ein geplatzter Tumor gewesen sein. Es passierte ja innerhalb von 2,5 Stunden.
    Halt bei einer Vergiftung ist noch Erbrechen dabei und das war bei ihr nicht der Fall.
    Mach mir schon ein bischen Vorwürfe und hätte jetzt genau gewusst, woran sie gestorben ist. Aber im nachhinein hätte mich auch dieser Gedanke sehr belastet.

    Sie musste Gott sei Dank nicht lange leiden und hatte viel Glück im Unglück gehabt, dass wir an diesem Tag zu Hause waren. Wenn ich überlege was ihre Schwester dann auch durchgemacht hätte und unsere Hündin selber. Darf gar nicht daran denken.

    Auch wenn sich das jetzt komisch anhört - haben wir heute überlegt uns einen neuen Hund zuzulegen. Es ist auch das sehr schwer für uns, dies zu entscheiden.
    Mal sehen. Haben heute mal im Netz durchgesehen und erst einmal festgestellt, dass es keinen Hund gibt, der zu uns richtig passen würde.

    Mal sehen was die Sterne für uns vorgesehen haben.

    Ich habe eine Seite gefunden über einen virtuellen Hundefriedhof und die Idee mit der Regenbogenbrücke finde ich sehr gut. Ich werde das am WE mit meinen Kindern in Angriff nehmen.

    Vielen lieben Dank noch einmal für Eure Anteilnahme.
     
    #20

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