Ertrag von frischen Äpfeln zu gedörrten Äpfeln? Welche Apfelsorte?

Dieses Thema im Forum "Dörrautomat: Fragen und Hilfe" wurde erstellt von Chrise, 10.02.14.

  1. 10.02.14
    Chrise
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    Chrise

    Guten Abend,

    nachdem sich meine Familie sehr auf die neuerdings bei Lidl vergleichsweise günstig zu erwerbenden Apfelchips stürzt und ich mit dem Kaufen kaum hinterherkomme, frage ich mich natürlich, ob sich ein Dörrautomat rentieren würde. Ich würd ihn ja auch für Gemüsebrühepulver hernehmen, das produziere ich bisher ausschliesslich im Hochsomer hinter der Frontscheibe unseres Autos, das ich in der Sonne parke. Problem: Das riecht im Auto schon ziemlich nach Essen - Energieeffizienz hin oder her...

    Meine Frage: Wieviel Gramm Apfelchips bekomme ich aus wieviel frischen Äpfeln? Wird das auch wirklich knusprig? (Ich würde mir eher für den Anfang ein günstiges Gerät zulegen, was im Keller arbeiten könnte, wo es niemanden stört.)

    Welche Apfelsorte eignet sich am Besten? Wir wollen demnächst sowieso einen Apfelbaum pflanzen, da könnte ich mir vorstllen, auf die künftige Chipsproduktion Rücksicht zu nehmen...;) Auch für allgemeine Tipps zur besten Apfelsorte (unser Garten ist nicht wirklich groß...) wäre ich dankbar!

    Vielen Dank für Eure Tipps!!
    Chrise!
     
    #1
  2. 11.02.14
    Kennasus
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    Kennasus Sponsor

    Hallo Chrise,

    wieviel Gramm du aus wievielen Kilo Äpeln bekommst, kann ich dir leider nicht sagen, aber knusprig werden die Chips im Dörrgerät (ich habe den Stöckli). Ich nehme zum zerteilen der Äpfel den V-Hobel in seiner breitesten Stärke. Nach Apfelsorten habe ich micht noch nicht gerichtet, sondern nur die gekauft, die für wenig Geld und viele Kilos zu haben waren.
    Ob sich ein Dörrgerät rentiert, muss jeder für sich entscheiden, du kannst ja auch andere Dinge wie z.B. Tomaten trocknen, oder andere Früchte und Gemüsebrühe und und und....
     
    #2
  3. 11.02.14
    Marmeladenköchin
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    Marmeladenköchin Marmeladen Hexe

    Hallole,
    wir haben mit dem Dörri unserer nachbarin das mal gemacht
    und es gelingt.. aber ich denk die schmecken nicht soo wie die
    gekauften..ich behaupte mal das die gekauften noch anderes ,,behandelt,,
    werden.. kommt mir jedenfalls so vor..
    das iss wie mit Joghurt mit Frucht schmeckt selbst gemacht auch anders.

    gruss Uschi
     
    #3
  4. 11.02.14
    Cacadu
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    Cacadu

    Hallo,

    wir hatten 2013 einen Apfelbaum von der Gemeinde. Sorte Brettacher. Die Äpfel schmeckten frisch gut, im Kuchen verbacken oder als Mus auch.
    Gedörrt oder eingefroren hat sich der Geschmack irgendwie verloren.
    Ich weiss nicht, wieviele Äpfel ich geschnibbelt und gedörrt habe, es waren schon sehr viele und der Ertrag relativ gering. Habe aber im Backofen gedörrt.

    Wir haben jetzt übrigens grade 4 Obstbäume gepflanzt, Darunter ein Apfelbaum der Sorte Topaz.
     
    #4
  5. 11.02.14
    Sputnik
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    Sputnik Sponsor

    Hallo Chrise :p

    Ein frischer Apfel hat einen Wasseranteil von ca. 95%. Da wirst Du eine Menge Arbeit und auch Energie verbrauchen, bis da eine nennenswerte Menge für Euch rauskommt.
    Auch wenn so ein Dörri keine Energie-Schleuder ist. Die Industrie braucht da auf die Energiekosten nicht so sehr Rücksicht nehmen, die kaufen den Strom zu anderen Konditionen.

    Und ich denke auch, daß es eine kl. Odyssee werden kann, die Apfelsorte zu finden, die nach dem dörren auch noch genug Aroma hat. Versuch macht kluch....:wink:
     
    #5
  6. 13.02.14
    Nachtengel
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    Nachtengel

    Einen wundervollen guten Morgen,

    wenn ich ehrlich bin.. ich achte nicht so sehr auf die Sorte, da ich diese ( sogar in Bio-Qualität ) von der weltbesten Nachbarin bekomme.
    Kleine u. übergroße...
    Braeburn ist auf jeden Fall dabei; ansonsten kenne ich mich ehrlich gesagt, nicht so aus.
    Bisher haben uns alle Leckereien gut geschmeckt.
    Ach so, ansonsten haben wir auch mal ältere schrumpelige Modelle aus dem Obstkorb so verschafft.. darunter waren Granny Smith, Pink Lady.. auch hier mit ERfolg.


    Wir dörren ja nicht nur Äpfel, sondern auch weitere Obststücke wie Ananas, Mango, u.s.w. Und gerade bei Ananas kann ich eindeutig sagen, unsere sind 10x besser als die Tüten .
    Ich habe gerade mal ein Glas aufgemacht ( Apfelringe etwa 6 Wochen alt), knusprig sind diese nicht.. Allerdings habe ich auch nicht jede Fuhre knusprig werden lassen.

    Ich schneide die Äpfel mit dem Allesschneider auf 2-3 mm; denn je dicker die Ringe sind.. desto länger braucht der Dörrvorgang.

    Ganz anders verhält es sich mit BIRNEN: Da haben wir tatsächlich erfahren, dass hier die Sorte ein ausschlaggebender Faktor des Erfolgs ist.. und bei Birnen kenne ich mich leider noch weniger aus.
    Am besten hat es bisher mit sehr harten Früchten geklappt.


    Noch ein Tip, da ja auch das Stichwort Gemüsebrühe fiel: Da ist es wichtig, dass man eine Art Folie als Untergrund wählt. Denn bei einem groben Netz, fällt das Muß des zerkleinerten Gemüse definitiv durch!!!!! Nicht jedes Gerät erlaubt allerdings ein Zulegen der Grundfläche mit Folie, da der Wärmestrom gewährleistet werden muss.


    Ach ja, was ich noch zum Aroma sagen wollte.. die bisherigen Äpfelringe haben sogar mehr Aroma ( und auch Fruchtzucker ) .. nicht dass sich dies vermehrt; allerdings fehlt ja die Feuchtigkeit.. und so kommt einem das sogar noch süsser vor.
    Deswegen sollen Diabetiker z.B. Trockenobst eher meiden.


    Herzlichst Tatjana
     
    #6
  7. 25.02.14
    Chrise
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    Chrise

    Vielen Dank Euch allen zusammen für Eure Beiträge! Ich habe es jetzt getan und mir einen einfachen Dörrautomaten gekauft- mit Braeburn hat das Ergebnis wirklich toll geschmeckt...
    So und nun zum Ertrag: ich habe ausgerechnet, dass 8 Stunden dörren bei 250 Watt bei uns 63 Cent kosten. Je nach Dicke der Apfelscheiben kann man in einem Gerät mit 5 Etagen sechshundert bis tausend Gramm Äpfel dörren. Dünne Scheiben gehen natürlich etwas schneller. Als Ergebnis erhält man zwischen sechzig und hundertfünfzig Gramm Apfelchips. Muss man die Äpfel kaufen und zahlt circa 1,50 Euro pro Kilo, kosten unterm Strich 100 Gramm Apfelchips circa 1,52 Euro. Die günstigsten Apfelchips im Handel kosten meines Wissens bei Lidl 1,49 Euro für 80 Gramm. Natürlich muss man die an den Anschaffungspreis des Geräts auch mit einkalkulieren, aber dazu muss man auch berücksichtigen, dass Äpfel ja nicht immer 1,50 Euro kosten, sondern manchmal auch ein eigener Baum im Garten steht, oder man kann große Mengen auch günstiger kaufen. Für uns hat sich die Anschaffung jedenfalls gelohnt, es macht Spaß, und wir werden jetzt auch einmal andere Dinge dörren.:)
     
    #7
  8. 20.08.14
    hoffstater
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    hoffstater

    Hallo Leute,

    ich habe mir vor kurzem einen Dörrautomaten zugelegt und bin nun dabei allerhand auszuprobieren. Ich wüsste gerne ob man auch Acai-Beeren dörren kann. Hab viel über diese Beere gelesen http://www.die-acai-beere.de und für gut befunden. Es ist ja wirklich nicht schlecht was die so alles kann.
    Wer weiß sonst noch leckere Rezepte mit dieser Beere?

    Liebe Grüße
     
    #8
  9. 20.08.14
    gabydortmund
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    gabydortmund

    ich finde dieses Rezept sehr interessant, die, die einen Thermomix haben können da ja viele Arbeitsschritte sparen. Ich glaube ich probiere das Rezept mal im Backofen. Weiss jemand, wie der Stromverbrauch sich von einem Dörrautomaten unterscheidet, wenn ich die Frikadellen 4 Stunden im Backofen bei 50 Grad mit Kochlöffel in der Tür trocknen würde gegenüber einem Dörrgerät?
    Rohkostbrot finde ich auch interessant, nie gegessen, würde ich ja zu gern mal probieren.
     
    #9

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