Frage wg. Welpen(erziehung)

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von pebbels, 07.08.09.

  1. 07.08.09
    pebbels
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    pebbels Sponsor

    Hallo zusammen,

    wie manche schon gesehen haben, sind wir nun - nach ewigem Überlegen und Gucken - doch auf den Hund gekommen. Heute in einer Woche zieht ein 8 Wochen alter Beagle ein (ja, ich weiß, es gibt "leichtere" Rassen - aber wir haben uns bewusst für ihn entschieden).

    Nun habe ich - als absoluter Hundeanfänger - ein paar grundsätzliche, rasse-unabhängige Fragen, die euch vielleicht banal erscheinen (und mir in ein paar Wochen hoffentlich auch ;)). Aber es wäre nett, wenn ihr mir ein wenig aus eurer Erfahrungen berichten und raten könnt.

    Zur Wohnsituation:
    Wir wohnen im EG eines Zweifamilienhauses (im OG sind meine Eltern). Nach dem Treppenhaus kommt die Wohnungstür, von dem großen, hellen Flur aus geht es ins Bad, Kinderzimmer, Abstellzimmer, Wohn- und Esszimmer. In diesem Flur haben wir eine gemauerte "Höhle", so ca. 60 cm hoch (war ursprünglich für Kaminholz gedacht) die von der Größe her ideal für den Hund wäre. Das wäre mein Wunsch-schlafplatz für den Hund. Die Kinderzimmer liegen gegenüber, die Kids (11 und fast 9) haben meist noch die Türe offen.

    Allerdings liegt unser Schlafzimmer einen halben Stock höher -man muss also aus der Wohnung raus, halbe Treppe hoch.

    Zur eigentlichen Frage: Kann der Hund (wenn er dann älter und "stubenrein" ist und durchschläft) bei den Kids im Flur bleiben? Schläft der Hund die ganze Nacht oder "geistert" er rum und will in die Zimmer - oder ist das alles Erziehungssache? Uns wurde geraten, die ersten Wochen z.B. einen alten Laufstall aufzustellen und den Hund daran zu gewöhnen, dass er nicht überall hinkann.
    Anfangs werden wir ihn wohl mit zu uns ins Zimmer nehmen, damit ich nachts mit ihm bei Bedarf rausgehen kann. Oder ich schlafe ein paar Tage unten...?? Fragen über Fragen

    Aber auch die Sache mit dem Anknabbern von Schuhen, Taschen usw. Ist das eine Sache die mit steigendem Alter (und Erziehung) vergeht? Oder will ein Hund lebenslang alles mal probieren?

    Auf alle Fälle wird uns der Hund die nächsten Wochen und Monate zu mehr Ordnung erziehen (da darf dann nix mehr auf dem Boden liegen) gggg

    LG und vielen Dank für eure Infos
    Pebbels
     
    #1
  2. 07.08.09
    Angie65
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    Angie65 Zwilling - ich steh dazu!

    Hallo Pebbels!

    Glückwunsch zum Hund!!

    Ja, das mit der Erziehung ist so eine Sache.
    Anstellen tun sie meistens, bis so so ungefähr 1,5 Jahre alt sind. Unsere hat jede Nacht Geranien ausgegraben, ich dachte ich werde verrückt.....
    Wenn sie ihren Schlafplatz hat, wird sie dort auch schlafen wenn sie grösser ist, da Du allerdings schreibst, die Kinder haben die Türen offen, kann es vielleicht auch sein, dass er sich seinen Platz im Kinderzimmer sucht. Ich würde ihn auf jeden Fall immer wieder auf seinen Platz verweisen.
    Hunden soll man nicht gleich das ganze Revier geben, sondern immer etwas erweitern, erst nur ein Zimmer, dann das nächste.....
    Wenn Du Glück hast, ist der Hund schon stubenrein, ich habe mich ein bischen eingelesen, da wir ja Welpen haben, was man da alles machen muss - soll - kann....

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir mit den neuen Hund viel Freude und Geduld!! ;)
     
    #2
  3. 07.08.09
    pebbels
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    pebbels Sponsor

    Hi Angie,

    Danke! Ja, ich lese die letzten Tage auch ständig in den Büchern, die wir uns dafür (auch im Vorfeld) schon geholt haben und auch im I-Net.
    Natürlich ist jeder Hund anders und es ist fast so, wie wenn man das erste Kind bekommt :rolleyes: Da liest und frägt man ja auch ständig. Auf jeden Fall ist es aufregend.


    LG
    Pebbels
     
    #3
  4. 07.08.09
    Kennasus
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    Kennasus Sponsor

    Hallo Pebbels,

    na dann erstmal viel Spaß mit eurem Hund, wenn er dann da ist.

    Wir haben einen Golden Retriever "Bella". Wir haben ein Einfamilienhaus, Schlafräume alle oben. Als Bella bei uns einzog haben wir abwechselnd im Wohnzimmer geschlafen, da wir sie nicht in unseren Schlafzimmern haben wollten und sie auch noch zu klein war um Treppen zu steigen. Ich würde an deiner Stelle den Hund nicht mit in euer Schlafzimmer nehmen, sondern lieber einige Zeit unten schlafen.
    Bella schläft durch, geistert also nachts nicht durchs Haus, ich denke es ist bei fast allen Hunden so. Sie braucht ihren Schlaf, wenn sie besonders geschafft ist, schnarcht sie auch schonmal ziemlich laut....
    Als sie noch klein war, hat sie oft die Schnürsenkel an den Schuhen angeknabbert, das macht sie aber heute auch nicht mehr.
    Wie Angie schon schreibt, kann es sein, dass sich der Hund einen Schlafplatz in den Kinderzimmern sucht. Wenn wir mit Bella in die Ferien fahren und das Schlafzimmer nicht oben ist, sucht sie sich auch schonmal gern einen Platz als Bettvorleger.
    Auf jeden Fall ist unsere Bella (inzwischen schon fast 5 Jahre alt) immernoch wie ein kleines Kind. Wenn man nicht aufpasst und auch konsequent "schimpft" macht sie Unsinn. Da muss man an der Erziehung immer dranbleiben.

    Aber ein Hund macht auch ganz viel Spaß und ist - gerade bei Kindern - ein treuer und lieber Freund.
     
    #4
  5. 07.08.09
    Gaby2704
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    Gaby2704 Likörhexchen

    Hallo Pebbels,

    erstmal Gratulation zum "auf den Hund gekommen". Das sind wir innerhalb von 5 Tagen. :rolleyes: War also nicht geplant. Wir haben uns daher auch Hilfe gefragt.

    Wir haben unseren Border Collie im Alter von 11 Wochen bekommen. Wir waren Zweitbesitzer, er hatte den Vorbesitzern 2 oder 3x in die Wohnung gemacht, daher haben sie ihn zurück gegeben. Wir haben ihn in einer großen alten Fernsehkiste schlafen lassen. Dort haben wir eine alte Decke und ein altes T-Shirt meiner Tochter reingelegt. Sie hat die Ausbildung mit ihm in der Hundestaffel gemacht. Die große Kiste stand bei uns im Schlafzimmer am Fußende unseres Bettes.

    Ein Rotkreuzkollege, mit ausgebildetem Hund in der Rettungshundestaffel, hatte uns dazu geraten, weil Hunde ihr eigenes Nest nicht beschmutzen. Und so war es auch. Wenn unser Robby raus musste, meldete er sich. Wir haben zum Glück nur ein paar Meter bis zum Feld. Mein Mann ist dann immer mit ihm raus.

    Mit zunehmendem Alter haben wir die Kiste immer weiter weg gestellt. Erst raus in den Flur, dann in die Nähe der Treppe und dann ganz unten vor die Hoftür. Später die Kiste einfach weggelassen. Selbst heute noch, Robby hält sich sehr gern und sehr viel in Wasser auf, sitzt er vor der Tür und bellt, wenn er raus will. Selbst Nachts kommt er zu mir ans Bett und bellt leise. Wenn ich dann frage "Musst Du Pipimachen?" rast er zur Hoftür.

    Er hat sich seinen Schlafplatz selber ausgesucht. Allerdings dreht er Nachts seine Runden durchs Haus und guckt nach dem Rechten. Seid meine Tochter aus dem Haus ist, schläft er meist bei uns vorm Bett. Ist allerdings mein Enkel hier und übernachtet hier, dann schläft er im Flur, von wo aus er alle Zimmer im Blick hat. Na ja, Border Collies sind ja auch Familienhunde.

    Wenn ihr eurem Familienzuwachs aber ein "Nest" in der für ihn vorgesehenen Höhle machen wollt, dann tut es. Dann weiss er auch, wo er seinen Rückzugsort hat, wenn er mal seine Ruhe haben will.

    Und erziehen wirst Du ihn wohl immer müssen und das konsequent, sonst hast Du verloren. Wir haben ja 1 Hund und 1 Deckgebühr und ich höre sehr oft, das meine Jungs gut hören. Allerdings üben wir auch immer die Unterordnung.

    Aber lass Dich nicht verunsichern, es macht auch unheimlichen Spaß und man hat viel Freude am Familienzuwachs.
     
    #5
  6. 07.08.09
    Billie-Jean
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    Billie-Jean

    Also erst mal zum Thema Treppen: Ich kenne mich mit einem Beagle nicht aus und das ist auch ein sehr rassenspezifisches Thema: Wir haben unsere Jeany (Rottweiler) bis zu einem Alter von 6 Monaten getragen wegen Gelenksschäden. Dann wurde sie uns mit 32kg eideutig zu schwer :rolleyes:

    Das mit dem Laufstall kenne ich auch. Ein alter Kinderfreilauf oder wie man das nennt tuts auch.
    Wir haben es damals so gemacht, dass wir unsere Maus neben mir auf ihr jetziges Kissen gelegt haben. Ich habe einen sehr leichten Schlaf und bin dann immer aufgewacht. Das hat sehr gut funktioniert und in nicht mal ganz zwei Wochen war sie stubenrein.

    Normalerweise sagt man: Wo Du bist, fühlt sich auch der Hund am wohlsten. Also unsere will jedenfalls immer dabei sein.

    Jetzt ruht Euch noch die letzten paar Tage aus, denn dann ists erst mal vorbei =D
     
    #6
  7. 07.08.09
    zwockel
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    zwockel

    hallo,

    das mit der Kiste vor dem Bett haben wir auch so gemacht.

    Das hat super geklappt.Heute ist unser Barney 1,5 Jahre alt,

    er sucht sich seinen Schlafplatz auch aus,mal bei uns als Bett-

    vorleger,mal bei den Kindern im Flur,mal unten vor der Haustür.

    er schläft auch die ganze Nacht durch und macht auch keinen

    Blödsinn mehr(Schuhe hatte er auch sehr gerne).Mir hat am Anfang

    eine Bekannte gesagt das das erste Jahr mit einem Hund am

    anstrengensten ist.Das kann ich nur bestätigen.Heute hat sich alles

    eingespielt und wir möchtn ihn nicht mehr missen.Wir waren auch

    "Hundeanfänger"man lernt mit seinen Aufgabe.Viel Spaß mit eurem

    Hund wünscht Zwockel
     
    #7
  8. 07.08.09
    Redschnecke
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    Redschnecke *

    Hallo Pebbels,

    Du hast ja schon viele gute Ratschläge bekommen.

    Die "Höhle" als Rückzugsort ist bestimmt gut geeignet, wenn der Hund von dort aus möglichst gut sein Revier überblicken kann.

    Noch ein Tipp: Die Eingewöhnung und Trennung von der Mama wird leichter, wenn Du eine Decke o.ä. den Geruch von der Mama annehmen läßt. Die Decke kommt dann an seinen Schlafplatz.
     
    #8
  9. 07.08.09
    Dackel Resi
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    Dackel Resi

    Freut mich, dass ein kleiner Wauzi bei euch einzieht. Damit beginnt wirklich eine aufregende Zeit.

    Ich kann auch nur empfehlen, den Hund über Nacht in eine große Kiste oder eine Transportbox zu "stecken". Noch eher würde ich die Transportbox vorschlagen. Ein guter Züchter hat die Welpen schon an eine solche gewöhnt, die Hunde sehen diese als Rückzugsmöglichkeit an und werden diese nicht beschmutzen, also sich melden, wenn sie müssen. Dann muss es aber wirklich schnell gehen. Nachts also Schuhe schon parat stehen haben. Und für´s Auto ist es dann auch die sicherste Variante, den Hund mitzunehmen.

    Was ihr auch unbedingt bedenken solltet, gerade wenn Kinder da sind, die mit dem Kleinen spielen wollen. Ihr holt euch ein Hundebaby ins Haus, das noch viel Ruhe braucht. Deshalb wäre es sinnvoll, eine "kinderfreie" Zone einzurichten, die ja auch nicht größer sein muss, als ein Laufstall oder ähnliches. Der Hund muss sich nach ca. 15-20 Minuten Spiel zurückziehen können und dann auch von den Kindern in Ruhe gelassen werden.

    Grundsätzlich zur Stubenreinheit lässt sich sagen: Direkt nach jeden Spiel, Schlaf und Essen muss der Hund sofort raus. Am besten man geht mit ihm immer an dieselbe Stelle, dann wird er sich schnell merken, dass er sich an diesem Ort lösen kann. Dieser Ort sollte auch möglichst ruhig sein, sonst ist der Welpe zu sehr abgelenkt und erledigt sein Geschäft nicht, bzw. erst wieder zu Hause.

    Was das Annagen von Gegenständen betrifft, haben wir die Erfahrung gemacht: Je mehr der Hund an Spielzeug und Kauartikeln hat, desto weniger wird er sich an Möbeln usw. austoben, wobei natürlich Schuhe immer ein gewisses Risiko darstellen. Aber so haben wir jetzt mittlerweile 4 Hunde ins Erwachsenenalter bekommen, ohne dass Möbel, Tapeten, Schuhe, ... Schaden genommen haben.

    Und noch ein wirklich wichtiger Ratschlag zum Schluss: Sucht euch sofort eine gute Hundeschule. Schaut euch am besten jetzt schon welche an, damit ihr keine wichtige Zeit in der Prägephase verliert und sofort in die Welpenschule könnt, sobald der Kleine eingezogen ist. Die Welpen werden mit 8 Wochen vom Züchter alle Grundimmunisiert, d.h. sie haben die wichtigsten Impfungen. Mit 12 Wochen werden diese nochmal aufgefrischt und die Tollwutimpfung kommt hinzu. Da Deutschland aber mittlerweile als tollwutfrei gilt, kann man bedenkenlos in die Hundeschule. Auf eine Tollwutimpfung sollte deswegen aber keinesfalls verzichtet werden.

    So, das wurde jetzt lang. Aber Welpen liegen mir wirklich sehr am Herzen. Und wenn man die Möglichkeit hat, von Anfang an richtig mit seinem Hund zu arbeiten, vermeidet man so viele Probleme, die später auftreten können und den Hund möglicherweise zu einem Problemhund werden lassen, gerade wenn er mit Kinder aufwächst.
     
    #9
  10. 07.08.09
    Borderhexe
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    Borderhexe

    Hallo Pebbels,

    gratulier zur Entscheidung zum Hund! War in unserer Familie das Beste, was allen hat passieren können.

    Ich sag Dir jetzt mal, wie das bei uns lief/läuft

    1. Hund schlief als Welpe neben meinem Bett in einer geschlossenen Faltbox, damit er sich meldet, wenn er raus muß - Hunde sind keine Nestbeschmutzer. Heute schläft Hund neben meinem Bett im Körbchen und manchmal länger als ich. Er geistert nicht durchs Schlafzimmer und lässt uns in Ruhe schlafen. Ist allerdings ein Stück weit auch anerzogen. Nachts wurde nicht gespielt!

    2. Das Spielzeug kommt aus Deiner Hand und wird in Deine Hand wieder abgegeben. Spielzeug auch für den Hund sollte bis zur vollständigen Reife des Tieres nie frei für ihn zugänglich sein. Woher soll er denn unterscheiden können, dass das eine seins ist und ihn das andere nicht zu interessieren hat.

    3. Dem Welpen immer wieder das Futter unterm Freßen wegnehmen. Futter gehört DIR und niemals ihm. Sonst könnte es passieren, dass er einmal wirklich eines der Kinder beißt. Ich kann meinem das Futter sogar wieder aus dem Maul holen, was Frauchen aber nur im Notfall macht, also so gut wie nie, außer wir üben das mal wieder.

    4. Konsequenz, Konsequenz und nochmal Konsequenz - ein Nein ist ein Nein und wenn er noch so nett guckt.

    5. Der Hund bekommt das Fressen nach Dir, er liegt nie höher als Du, du gehst zuerst durch die Tür, er darf nicht auf die Couch oder ins Bett und wenn er alles was Du willst dass er tut tut, dann vergiß das was oben steht und laß ihn das machen, was du akzeptieren kannst.

    6. Das Wichtigste: Liebe, Zeit und Zuwendung: Vertrauen und Nähe ist das, was ihr aufbauen müsst. Er ist Mitglied der Familie und sollte auch so behandelt werden.

    Gebt ihm einen Platz, an den er sich zurückziehen kann und wo er von niemandem belästigt wird - auch nicht von euch oder den Kindern. Lasst nicht zu, dass er liebevoll und spielerisch von den Kindern "gequält" wird. Man merkt schon, wenn ihm was nicht passt und sollte dann auch konsequent den Kindern das untersagen.

    Kauf Dir jedes Hundebuch, das du bekommen kannst, nimm sie untern Arm und schmeiß sie weg! Erziehung passiert aus dem Bauch raus und ist individuell auf den Hund abgestimmt. Wie bei Kindern auch!
    Dringend solltest Du aber in eine Hundeschule gehen.

    liebe Grüße von Einer, die es schon hinter sich hat

    Beate
     
    #10
  11. 07.08.09
    pebbels
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    pebbels Sponsor

    Hallo ihr lieben,


    vielen, vielen herzlichen Dank für eure tollen und ausführlichen Tipps und Erfahrungen. :love3:

    Wir haben den Kleinen diese Woche am Montag abend im I-Net entdeckt, am Dienstag mit der Züchterin gemailt und telefoniert, hingefahren, verliebt - gekauft. So, gleich danach musste mein Mann beruflich weg (bis heute abend). Ich war also allein mit der "neuen" Situation, bald einen Hund in der Familie zu haben. Mit allen schönen und auch anstregenden Seiten.
    Tochter ist euphorisch, Sohn z.T. skeptisch (er ist relativ empfindlich was Geruch und Sauberkeit angeht - aber das wird sich dann wohl legen - müssen-) freut sich aber auch auf einen "Kumpel" und ich lese mich durch alles, was ich in die Finger kriege. Und muss gestehen, dass ich zwischendurch echte Zweifel hatte, das zu schaffen.....dann aber überwiegt wieder der seit Kindheit bestehende Wunsch nach einem Hund und die Hoffnung auch meinen Kindern etwas "gutes" zu tun - ich denke, soviel wie sie aus dem Zusammenleben mit einem Hund lernen können, kann man ihnen sonst nicht so "nebenher" vermitteln (Stichwort: soziale Kompetenz usw.)
    Meine Gedanken waren z.T. in die Richtung: Jetzt sind die Kids so groß und selbstständig und ich hol mir quasi wieder ein "Baby" ins Haus und schränke uns selbst damit ein. Wer passt auf den Hund auf, wenn er mal nicht mit kann (Arzt usw.)? Wer geht raus, wenn Sch....wetter ist? Andererseits können die Kinder nach einer gewissen Zeit auch ihren Teil der Betreuung/Aufgaben übernehmen und wir können trotzdem in ein paar Monaten mal zu zweit essen oder ins Kino gehen....hoffe ich jetzt mal.....

    Also, nochmals Danke und drückt mir die Daumen ;)
    Pebbels
     
    #11
  12. 07.08.09
    Redschnecke
    Offline

    Redschnecke *

    Hallo liebe Pebbels,

    Du wirst sehen, die Vorteile überwiegen:)
    Es ist ein weiteres Familienmitglied mit allen Konsequenzen ;)
    Ich finde es auch sehr wichtig, dass Kinder mit einem Tier aufwachsen, aus vielen verschiedenen Gründen.
    Ein Hund kann durchaus auch mehrere Stunden alleine bleiben, sonst hätten Berufstätige ja keine Chancen, Hunde zu halten...

    Viel Freude Euch allen mit dem Zuwachs!
     
    #12
  13. 07.08.09
    Angie65
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    Angie65 Zwilling - ich steh dazu!

    Hallo Pebbels!

    Mach Dir nicht zuuuu viele Gedanken, denn ein Hund ist ja kein Kind.
    Den Hund nimmst Du ja auch nicht überall mit hin ( würde ich auf jeden Fall nicht tun! ) Hunde müssen lernen mal alleine zu sein.
    Er ist ja auch schon mit 1 - 1,5 Jahren erwachsen.

    Gehe mit ihm in die Welpenschule, das macht meine Schwester zur Zeit mit ihrem. Die geben Dir auch viele Tipps.
    Klar, man muss bei jedem Wetter mit dem Hund raus, aber wir sehen das so, dass es gut macht, wenn man jeden Tag spazieren geht. Wenn Deine Kids auch Aufgaben übernehmen ist das ja auch für Dich einfacher.

    Keine Angst, das klappt schon!!!!
     
    #13

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