Gebäck im Glas - Kuchen und Kekse für Könner

Dieses Thema im Forum "Backen: Süße Sachen" wurde erstellt von jauchzerle, 08.08.12.

  1. 08.08.12
    jauchzerle
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    jauchzerle

    Hallo liebe Hexen,
    nachdem ich beim Erstellen dieses Beitrags gesehen habe, dass es viele Themen über Kuchen im Glas gibt und dieser Titel eigentlich auch das Thema verfehlen würde, habe ich das ganze als Gebäck im Glas tituliert.

    Auslöser der ganzen Geschichte war meine Unfähigkeit, das Plätzlebacken im Advent zeitlich zu bewerkstelligen.
    Wir haben in dieser Zeit viele Geburtstage und Einladungen und jeder, der Schulkinder hat, weiß, dass es eine arbeitsreiche Zeit ist, während man energiemäßig bereits im roten Bereich operiert.
    Backwochenenden mache ich nicht. Das schaffe ich einfach nicht.

    Außerdem neige ich zur Großproduktion einzelner Sorten.

    So geschehen mit den Cantuccinis, die ich kürzlich gebacken habe.
    Viele leckere Kekse (Teig von einem Kilo Mehl + Zutaten), aber ich mag sie am liebsten frisch. Wochenalte Cantus möchte ich nicht mehr essen.
    Also habe ich sie in kleinen Portionen eingeweckt. (500ml Weckgläser)

    Weil man das auch mit Ausstecherle machen kann, eben so wie mit Spritzgebäck oder Haferkeksen ....

    Also her mit Euren Ideen und Bildern.
    Ich werde mein Bild der eingeweckten Cantuccinis gleich mal in die Galerie hier stellen.

    Meine Cantuccini wurde ganz normal gebacken, und nach dem Auskühlen in die Gläser gefüllt.
    Diese wurde mit Gummi und aufliegendem Deckel, sowie Klammern für eine Stunde in den nicht vorgeheizten Backofen (auf 100°C Umluft) gestellt und dort belassen, bis sie wieder abgekühlt waren. Empfiehlt sich also abends.
     
    #1
  2. 08.08.12
    jauchzerle
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    jauchzerle

    Liebe Mods .. ich habe das erste hochgeladene Bild leider ohne Rezeptlink in die Galerie gestellt ... sorry!! Kann das bitte wer löschen? Habe jetzt kein Knöpfchen gefunden, dass mir das selber erlauben würde.
    Danke.
     
    #2
  3. 08.08.12
    WK-Rezeptetopf
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    WK-Rezeptetopf Beiträge ehemaliger Benutzer/innen

    Hallo jauchzerle,

    das ist aber schön, dass Du die Idee gleich verwirklicht hast.
    Ich bin da bestimmt eine eifrige Leserin. Manche Dinge werde ich auch in die "Tat" umsetzen. Da ich dieses Verfahren mit Backwaren aber noch nie gemacht habe, werde ich mich schön langsam an die "Materie" heranwagen.
    Wie voll sollen denn die Weckgläser gefüllt werden?. Ich sehe so 3/4 tel voll - ist das richtig?
    Und ist das bei jedem Gebäck so dass 1 Stunde bei 100° reicht?

    Freue mich auf Antwort und ganz lieben Dank:flower: für die Idee!!

    LG Zuckerpuppe
     
    #3
  4. 08.08.12
    Doriline
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    Doriline Geprüfte Anstaltsleiterin Sponsor

    Huhuu...

    das ist ja mal ne richtig coole Idee:eek:!!!

    Dann könnte man ja quasi im Herbst schon in Produktion gehen und kann dem vorweihnachtlichen Stress völlig entgehen! Und das sieht auch noch so hübsch aus zum mitbringen...

    Wie lange ist denn das Gebäck haltbar, was denkt ihr?!

    LG, Tina
     
    #4
  5. 08.08.12
    Susasan
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    Susasan *

    Hallo,
    lustig - fertiges Gebäck einwecken - das habe ich so noch nie gehört. Ich überlege aber gerade, was da dran vorteilshaft sein soll, im Gegensatz zu vakuumieren oder fertig gebacken einfrieren und dann bei 170°C noch für 3-5 Mintuten frisch aufbacken? In der Zeit kann man den Kaffee laufen lassen....viele Plätzchen brauchen ja auch eine Ruhezeit und manche Sorten sind nur frisch gebacken ein wirklicher Genuß. Schmeckt das Gebäck eingeweckt um so vieles besser, als gut gelagert? Sorry, dass ich da nachfrage, aber ich kann da momentan nicht wirklich einen Sinn dahinter entdecken...;)....lasse mich aber gerne eines besseren belehren und für klasse Tipps im Zeitsparmanagement bin ich immer zu haben....
     
    #5
  6. 08.08.12
    jauchzerle
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    jauchzerle

    Susasan, Deine Bedenken sind absolut richtig.
    Es geht nicht mit jedem Gebäck und es ist auch nicht in allen Fällen sinnvoll. Es ist eben exakt so sinnvoll wie einen Kuchen im Glas zu backen. Der geht ja an und für sich auch schnell und es wäre so grundsätzlich gesehen nicht nötig. Und wenn man keinen großen braucht, dann backt man eben kleine ;) Stimmt schon!
    Allerdings möchte ich nicht unbedingt "strompflichtig" lagern - soll heißen ich friere nur ein, was wirklich sein muss.
    Wir haben in der Küche mit 5 Personen nur einen kleinen Kühlschrank (total unterdimensioniert) und im Keller einen kleinen Gefrierschrank. Den jedoch möchte ich eher abschaffen, als vergrößern. Vakuumieren heißt für mich, neue Tüte, mit Strom verschweißen und im Gefrierschrank lagern.
    Einwecken heißt. Glas nehmen (Gläser haben wir alle, müssen ja keine Weck sein) einfüllen. Heiß machen, fertig. Keine Folgekosten.
    Einwecken ist für mich die perfekte Methode kostengünstiger Haltbarmachung.
    Natürlich lagere ich gefrorene Sachen zwischen und ich backe auch auf. Aber nur, wenn es nicht anders geht.
    Plätzle haben ihre Ruhezeit im Glas genauso wie in der Dose. Dinge, die schnell gebacken werden, die backe ich auch schnell. Aber Zimtsterne, Spritzgebäck oder Schwarz/Weißgebäck oder Terrassen kann ich doch prima vorbacken und so (garantiert sicher) lagern.
    Haltbar ist das lange. Solange wie eingewecktes eben haltbar ist. Es gibt Birnen, die schwimmen seit der Nachkriegszeit im Weckglas und sind noch gut ;) Wenn man es richtig und sauber macht ist das so gut wie eine Konserve und die ist auch weit länger haltbar als das, was der Gesetzgeber einem erlaubt draufzuschreiben.

    Wenn Du direkt was nachvollziehbares willst, Susasan ;) dann folgendes. Mein großer Sohn steht auf diese amerikanischen Industriemuffins - ihr kennt die Teile im Viererpack. Ich mag sie nicht. Also ist er in ein Glas gewandert, 30 Sekunden in die Mikrowelle (ohne Deckel) und wurde heiß verschlossen.
    Eintuppern hat nicht!! den gleichen Effekt. (und ich steh total auf Tupper, das kannst mir glauben)
    Zwei Tage später habe ich ihn auf seinen Schreibtisch gestellt und mein Sohn war glücklich ;) ... Wieder ein paar Supermum-Punkte gesammelt.
    Ich hätte diesen Muffin einfrieren können, in Scheiben trocknen oder eben einwecken .... mir war einwecken lieber!

    Und Doriline hat recht. Das ist ein super Mitbringsel.

    - - - - - Folgender Beitrag wurde mit dem aktuellen Beitrag zusammengeführt, weil er weniger als 3 Minuten nach diesem erstellt wurde: - - - - -

    Dieses Glas ist nur deshalb 3/4 voll, weil meine Cantuccini so groß sind =D Wären sie kleiner, hätte ich voller füllen können.
    Bei Keksen ist es eigentlich egal, wie voll. Es muss nur innen alles komplett erhitzt sein, so dass sich ein Vakuum bildet.
    Die Cantuccini sind ja völlig gar. Ich habe sie so lange im Ofen gelassen, dass sie nicht gar so feucht sind. In einem vorgeheizten Ofen wäre das sicherlich nicht so lange nötig.
    In der Mikrowelle reichen 2 Minuten, das geht nämlich auch!
    Da weck ich ab und an einen Soßenrest ein oder was auch immer grad mal flott weg muss.
     
    #6
  7. 08.08.12
    winni
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    winni

    Hallo,

    eine tolle Idee. Was meinst Du, geht das auch mit Twist-Off-Gläsern?
    Und meine zweite Frage, wie ist das mit etwas kalorienärmeren Keksen, d. h. mit weniger Fett?
    Ich backe zu Weihnachten gerne Pfeffernüsse, Anisplätzchen (ohne Fett) und normale braune Kuchen.

    Liebe Grüße
    Sabine
     
    #7
  8. 08.08.12
    jauchzerle
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    jauchzerle

    Klar geht das auch mit Twist-Off's
    Und es hängt auch nicht an den Kalorien, ob es eingeweckt werden kann ;)
    Trockene Kuchen/Kekse ohne Schokolade gehen eigentlich in jedem Fall.
    Nur, wenn du Gurkengläser nimmst (wegen der Größe) kann leg Dir neue passende Deckel zu, sonst kriegst Du Gurkenaroma!
    Gibts recht billig im Internet.
    Ich kauf gerne bei Gläserundflaschen und bei Flaschenbauer.
     
    #8
  9. 08.08.12
    Susasan
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    Susasan *

    Hallo Jauchzerle,
    danke dir für deine ausführliche Antwort. Klar, Einwecken kenne ich von meiner Mutter und auch noch von meiner Oma. Ich selbst verfüge nicht über diesen Weckautomat und wecke meine Kuchen/ mein Obst im Bedarfsfall im Backofen ein. Das war jetzt für mich auch nicht die Frage..*lach*....mir erschließt sich einfach nicht der Sinn 10 oder 15 Kekse in einem Weckglas einzuwecken....*zwinker*...aber ist schon gut so. Ich muss nicht alles verstehen und irgendwann teste ich deine Variante sicher mal um eben "real" zu beurteilen. Was ich aber unterschreiben kann ist die Tatsache, dass "eingekochte" Kuchen in der Tat einen anderen Geschmack entwickeln, sie sind feuchter und irgendwie eben anders als der herkömmlich gebackene Kuchen - und wenn es das identische Rezept war.

    Einwecken heißt für mich Originalgläser von Weck mit Klammern und Gummi, weil nur bei diesen Gläser sehe ich, wenn sich ein Deckel gelöst hat, dass der Inhalt nicht mehr in Ordnung sein kann. Schraubgläser zum Einwecken würde ich nie verwenden.

    Vakuumieren heißt für mich - Folie von der Rolle in der Länge, in der ich sie brauche - Lebensmittel einpacken und vakuumieren. Bei mir wird nicht alles, was vakuumiert ist, auch eingefroren. Die Folienbeutel kann ich locker noch weiter verwenden und wieder frisch verschweißen - also ist mein Umweltgewissen da auch ein Stück weit beruhigt. Dafür habe ich beim Vaku-Gerät auch einige Euronen mehr auf den Tisch gelegt....

    Backwaren aus Tupper gehen für mich gar nicht - Weckle werden lasch und gummiartig und Kuchen sind auch nicht mehr der Hit, wenn sie aus den Plastikteilen kommen. Da lobe ich mir meinen Wesco-Brotkasten.

    Die Idee von Doriline ist schön - allerdings kann ich die auch mit einem leeren Marmeladenglas umsetzen. Mit einer schönen Weihnachtsserviette auf dem Deckel wirklich ein tolles Mitbringsel und man braucht nicht diese Klarsichttüten....
     
    #9
  10. 08.08.12
    mix it
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    mix it

    Hallo Jauchzerle,
    wie lange und bei welcher Wattzahl müsste ich in der Mikrowelle einwecken?
     
    #10
  11. 08.08.12
    jauchzerle
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    jauchzerle

    Ich verschenke übrigens keine Weck-Gläser ;) Dafür nehme ich auch Marmeladengläser. Allerdings gönne ich diesen dann einen neuen Deckel.
    Serviette drüber oder bei weißen Deckeln Serviettentechnik ;) sieht auch gut aus!


    Völlig richtig, das liegt aber daran, dass Herr Weck als erstes die Technik des Einkochens vermarktet hat. Twist-Offs wurden erst später erfunden, und da gab es den Begriff schon.

    Bei den Twist-Offs gebe ich Dir nur bedingt recht ;) Ein verbogener Deckel hält nicht mehr zuverlässig dicht. Wenn also ein Deckel ein "Ditsch" weghat, weil man doch mal mit der Messerkante drauf gehauen hat, dann traue ich dem Ding auch nicht mehr. Obwohl so ein Vakuum echt einiges an Kraft hat und durchaus dichthalten kann. Oder man hat das Glas mal im Schrank an der Wand angeklopft, dann kanns das auch schon gewesen sein. Das gilt aber auch für Weck's. Der Gummi kann ebenso spröde werden, oder nicht sauber ausgekocht sein.

    Daher meine Marotte mit den neuen Deckeln. Ansonsten habe ich einen Deckelöffner, der sich Jarkey nennt. Der zieht den Deckel (wenn man nicht voll hebelt) nur ein bisschen vom Gewinde weg und beschädigt ihn nicht. So ist der Deckel wiederverwendbar. Er wird nicht dauerhaft verformt.
    Ein Twistoff, der sauber und steril aufgesetzt wurde hält genau so dicht wie ein Weckglas. 70%iger Alk macht das Innenleben steril. Man sieht übrigens, wenn das Vakuum im Twist-Off nicht mehr da ist. Dann ist der Deckel nicht nach innen gewölbt.

    Außerdem stelle ich meine Twist-Offs nicht auf den Kopf. Mir erschließt sich nicht, warum ich das machen soll. Wenn es nicht dicht hält, dann tut es das auf dem Kopf auch nicht. Und wenn es nur auf dem Kopf dicht halten sollte, dann dürfte ich es doch nicht mehr umdrehen, weil .... du siehst, für mich macht das keinen Sinn.

    Ich habe ein ganz einfaches simples Folienschweißgerät, das vermutlich ein ähnliches Baujahr hat wie ich.
    Und ich bin 42. Damit verschweiße ich maximal einen Satz Schrauben, um es an das zugehörige Möbelstück zu kleben. Oder selbergezogene Blumensamen fürs nächste Jahr.
    Meine Mutter hat eins von Krups ... vor 15 Jahren der letzte Schrei. Geht auch nicht besser. Ich gehe also davon aus, daß Deins in der Profiliga angesiedelt ist.
    Hallo Mix it,
    Meine Mikrowelle hat maximal 800 Watt. Ich brauche für ein Marmeladenglas mit Keksen MAXIMAL 2 Minuten. Sonst verbrennen die Kekse. Sie müssen lediglich heiß werden.
    Dann raus mit dem heißen Glas und sofort !! den Deckel drauf.

    Ich habe übrigens keinen Weckautomaten oder sowas! Entweder Wasserbad, Backofen oder Mikrowelle.
     
    #11
  12. 08.08.12
    Susasan
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    Susasan *

    *lach*...da haben wir aneinander vorbei geredet...ich meinte mit den Geschenkgläsern, dass ich aus meinem "anders" aufbewahrten Gebäckfundus einfach einige Kekse in ein Marmeladenglas stecke und dann schön dekoriert verschenke. Weck-Gläser wären mir zum Verschenken auch ein wenig zu teuer...;)...

    Das Überkopfstellen mache ich auch nicht...wozu auch, außerdem ist bei Marmelade dann gleich der Deckel eingesabbert...:rolleyes:

    Die Idee mit den Schrauben ist genial.....die habe ich bisher immer nur in Tütchen ans jeweilige Möbelstück geklebt....und folglich immer mal wieder versaubeutelt.....oder Tüte ist aufgerissen...und..und....;)
     
    #12
  13. 08.08.12
    jauchzerle
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    jauchzerle

    Für eine Tasse Kaffe zusammen mit meinem Mann ist das perfekt.
    Mehr braucht bei uns kein Mensch, und weniger ist zuwenig. So wenige zu backen ist einfach unwirtschaftlich.
    Und in einem Liter-Glas haben ja schon wieder viel mehr Platz :rolleyes:
     
    #13
  14. 08.08.12
    Susasan
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    Susasan *

    ...muss ich mich schämen, wenn ich gestehe, dass ich die auch alleine essen könnte...:rolleyes:....du siehst, ich werde auf jeden Fall mal deine Idee aufgreifen und testen....das ist doch schon mal ein Grund mehr, warum ich Kekse essen muss...:cool:
     
    #14
  15. 08.08.12
    jauchzerle
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    jauchzerle

    siehste??? =D ich schaff nämlich notfalls auch ein Kilo davon!! Aber so hat man nicht zuviele, die man nicht umkommen lassen muss!
     
    #15

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