Gibt es hier Hundebesitzer?

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von TinaSchneider, 04.03.16.

  1. 04.03.16
    TinaSchneider
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    TinaSchneider

    Huhu,

    gibt es hier im Forum Leute, welche einen Hund haben?

    Mein Mann und ich haben zwei Kinder. Unser jüngster ist 8 Jahre alt und unsere älteste ist 12 Jahre alt. Wir alle wünschen uns schon seit einigen Monaten einen Hund.

    Mittlerweile sind wir in ein größeres Haus mit Garten umgezogen und hätten nun auch die Möglichkeiten einen Hund zu halten. Da ich Hausfrau bin, wäre auch immer jemand für den Hund zuhause. Selbst wenn mal mein Mann und ich weg sind, ist immer irgendjemand da. Gegenüber wohnen auch unsere Eltern.

    Wir würden uns sehr gerne einen Labrador holen und haben nächste Woche einen Termin bei einem Züchter.

    Wir haben aber aktuell noch einige Fragen:

    - Wie viele Stunden am Tag sollte man denn optimalerweise mit einem größeren Hund spazieren gehen?

    - Wo schläft ein Hund am liebsten? Decke, Matratze, Korb etc.?

    - Was für Futter könnt ihr empfehlen? Nassfutter, Trockenfutter oder selber kochen?

    Danke ;)
     
    #1
  2. 04.03.16
    Lalelu
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    Lalelu Sponsor

    Hallo Tina,

    hat Dein Mann die Kinder mit in die Ehe gebracht? Denn mit 28 Jahren ein 12jähriges Kind zu haben ist ja schon beachtlich.
     
    #2
  3. 04.03.16
    TinaSchneider
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    TinaSchneider

    Bin deutlich älter. Habe das Datum korrigiert ;)
     
    #3
  4. 04.03.16
    Lalelu
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    Lalelu Sponsor

    ....:whistle:
     
    #4
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  5. 05.03.16
    engels-augen
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    engels-augen

    Hallo - also Auslauftechnisch 1-2 Stunden am Tag empfohlen (sonst gibt es nur Ärger mit dem Hund im Haus, da nicht genug ausgelastet).
    Wo er schläft - am Anfang am besten immer im Körbchen oder einem Kennel als Welpe, auf jeden Fall einen festen Platz zu weisen.
    Fressen, das was der Züchter dir vorgibt am Anfang und dann langsam umstellen auf das was du möchtest oder der Hund gut verträgt. Wenn du barfen (selbst kochen möchtest) dann musst du dich auch da gut informieren - damit dem Hund nix fehlt. Nassfutter ist nur
    bedingt zu empfehlen, zu wenig Nährstoffaufnahme und auch für die Zähne nix. Trockenfutter sorgt für Reibung an den Zähnen und weniger Zahnstein.
    Bitte bitte informiere dich gut vorher über Verhalten und Aufzucht, sofern es euer erster Hund ist - das geht nicht so nebenbei. !!
    Liebe Grüße und viel Spaß mit dem Kleinen
     
    #5
  6. 05.03.16
    Anemone57
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    Anemone57

    Moin!

    Ich möchte ja keine Grundsatz-Debatte über "richtiges" Hundefutter auslösen, aber was Du da schreibst, engels-augen ist meiner Meinung nach nicht ganz richtig....

    Barfen hat nichts mit kochen zu tun - es handelt sich bei BARF um Biologisch Artgerechte RohFütterung. Das ist heute echt kein Hexenwerk mehr, es gibt mittlerweile diverse Firmen, die BARF fertig gemixt tiefgekühlt anbieten. Auftauen, verfüttern, fertig.

    Wer hat Dir erzählt, dass Nassfutter zu wenig Nährstoffe enthält? Die meisten vernünftigen Nassfuttersorten bestehen aus mehr als 60% Fleisch - ich rede nicht von irgend welchem Supermarkt-Müll, sondern von z. B. Macs, Tundra und wie sie alle heißen. Der Markt ist groß. Diese Futtermarken sind komplett ausgewogen, enthalten alles, was Hund braucht. Trockenfutter gut für die Zähne? Sorry: Ammenmärchen. Ein Hund kaut nicht, ein Hund schlingt. Maximal wird das Futter einmal zerbissen. Dabei bleibt dann gern, weil letztendlich Gebäck, auch gut was an den Zähnen haften, was sogar Zahnstein fördern kann. Und außerdem enthält das meiste Trockenfutter viel zu viel Getreide, als das es dem Grundbedürfnis eines Hundes wirklich gut tut. Für die Zähne gibt man dann mal einen Markknochen, getrocknete Sehnen, halt etwas, wo der Hund wirklich dran "arbeitet". - So, jetzt aber genug vom Ernährungsvortrag (sorry für den Einwand, aber ich beschäftige mich sehr intensiv damit und halte auch Futtervorträge....)

    Einen Labrador kann ich euch persönlich auch sehr ans Herz legen, wir haben auch einen (jetzt schon unseren dritten). - Eine wundervolle Rasse!

    Ein seriöser Züchter wird euch sehr intensiv über die Bedürfnisse des Hundes beraten.

    Bei der Anschaffung eines Hundes gibt es so viel zu beachten, dass kann man kaum in ein posting packen. Nehmt euch Zeit bei der Auswahl, ein seriöser Züchter wird auch Zeit für euch haben. Lasst euer Bauchgefühl entscheiden. Wenn ihr da noch weitere Fragen habt, schickt mir auch gern eine PN - ich selbst bin seit über 20 Jahren Katzenzüchter. So sehr unterscheidet sich das nicht. Ich kann euch gern noch den einen oder anderen Tipp geben. Aber das auch gern per PN.
     
    #6
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  7. 05.03.16
    HansM
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    HansM

    Hallo ;)

    Labradore sind echt einfach tolle Hunde. Wir haben selber einen Labrador beziehungsweise eine Labradorin und mittlerweile ist die Dame schon 14 Jahre alt und immer noch erstaunlich fit. Nach 14 Jahren hat sie es bisschen an der Hüfte, daher bekommt sie an manchen Tagen Schmerztabletten. Der Tierarzt ist aber immer erstaunt wie fit unsere Hündin noch ist.

    Labradore sind echt total angenehme Zeitgenossen. Man kann mit Labradoren viel Spaß haben und die Rasse ist sehr ausgeglichen. Haben viele Kinder im näheren Umfeld und es gab noch nie ansatzweise Probleme. Hatten überhaupt noch nie Probleme mit ihr.

    Unsere Labradorin ist uns echt unendlich ans Herz gewachsen und wir hoffen alle noch lange etwas von ihr zu haben.

    Jetzt aber zu deinen Fragen:

    Schlafplatz: Sie hat eine Decke im Wohnzimmer und bei uns im Schlafzimmer einen großen und für ihre Hüfte optimalen Hundekorb. Sie legt sich aber auch gerne auf den Boden.

    Spazieren gehen: Da wir eine große Familie sind und auch viele Bekannte und Verwandte haben, gehen wir oft 2 - 3 Stunden am Tag mit ihr. Sie liebt spazieren gehen. Ist aber mehr am schnüffeln als am schnell laufen =D Oftmals kommen wir also in einer Stunde nicht allzu weit...

    Futter: Unbedingt mit dem Züchter und dem TA sprechen. Jede Rasse, oftmals auch jeder Hund (unsere bekommt spezielles Futter vom TA wegen der Hüfte) braucht anderes Futter.

    Hier mal ein guter Artikel einer TA dazu: http://www.tz.de/leben/tiere/gutes-hundefutter-darauf-kommt-4804612.html

    Hier ein guter Shop, welcher oft Angebote hat: http://www.mainzoo.de/

    Bei Fragen, immer gerne her damit!
     
    #7
  8. 06.03.16
    Hamsternixe
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    Hamsternixe Fellnasen-Knutscherin

    Hallo!

    Wie du in meinem Profilbild sehen kannst, habe auch ich einen, nein sogar zwei Labradore! Es sind definitiv tolle Hunde!

    Barfen ist genau das, was Anemone schon erklärt hat. Hab ich eine zeitlang auch gemacht, aber irgendwann hab ich es wieder eingestellt, weil es mir im Urlaub zu umständlich wurde, soo viel Frischfleisch oder gefrorenes Fleisch zu besorgen, mitzunehmen etc. Lies dich halt in den Foren ein bisschen schlau, ich kann dir das Retrieverfreunde-Forum empfehlen, da kriegst du sehr viele Infos über ALLES, was du wissen willst/musst.

    Auslauf und Spazierengehn ist gar nicht so zwingend erforderlich, bzw. keine 2-3 Stunden oder so, viel wichtiger ist geistige Auslastung für einen Labrador (auch für andere Hunde), ich kann dir nur empfehlen, ihn artgerecht zu beschäftigen und du wirst einen ausgeglichenen, lieben Hund im Haus haben, dem es fern liegt, Dinge zu zerstören!
    Artgerecht wäre z. B. Dummytraining, Fährten- oder Rettungshundausbildung usw.

    Bei der Wahl des Züchters bitte ich dich auch dringend, dich an einen seriösen VDH-Züchter zu wenden und keinen Vermehrer zu unterstützen bzw. keinen Welpen vom Polenmarkt zu kaufen! Bitte informiert euch VORHER wirklich gut!!
     
    #8
  9. 06.03.16
    Manrena
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    Manrena

    Hallo,wieder mal ein Frager/eine Fragerin die anscheindend Null Interesse an den wirklich sehr ausführlichen/kompetenten Antworten hat.......Einfach nur traurig (meine Meinung)
    Rena
     
    #9
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  10. 06.03.16
    Cacadu
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    Cacadu

    Hallo,

    bitte einen Labrador nur über einen der beiden Zuchtvereine suchen:

    http://www.lcd-labrador.de/ - eher Showlinie
    http://www.drc.de/content/die-welpenvermittlung-des-drc - eher Arbeitslinie

    Schau dir mehrere Züchter an, man muss "seinen" Züchter finden, die Chemie muss unbedingt passen!

    Zusätzlich zu oben Geschriebenen möchte ich noch anmerken, dass ein Labrador im ersten Lebensjahr geschont werden muss und keine Treppen laufen soll, sondern hoch und vor Allem, herunter getragen werden soll, solange es eben geht.

    Ich empfehle auch immer, sich vor der Anschaffung gute und rassespezifische Bücher zuzulegen. Ein Labrador hat schon die ein oder anderen Anforderung, die ein anderer Hund nicht hat.

    Mehr Info auch gerne per PN.
     
    #10
  11. 07.03.16
    Seepferdchen
    Offline

    Seepferdchen

    Guten Morgen,

    auch wenn sich die Fragestellerin bislang noch nicht geäußert hat (warum auch immer), sind die Antworten sicher auch für andere Mitleser recht interessant.
    Ich finde es gut, dass doch einige von ihren Erfahrungen berichten, auch wenn nicht klar zu erkennen ist, ob die Frage ernst gemeint ist. Ich fand die Frage an sich ganz sachlich, kann nichts "Verdächtiges" daran finden.

    Liebe Grüße
    Seepferdchen
     
    #11
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  12. 07.03.16
    Borderhexe
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    Borderhexe

    Hallo zusammen,

    wir haben einen mittlerweile 11 Jahre alten Bordercollie. Im Schnitt gehe ich mit ihm ca. 2 - 3 Stunden Gassi am Tag, beschäftigte aber seinen Kopf auch anderweitig.
    Wichtig ist es, dass Du weißt, dass Du gerade am Anfang viel viel Zeit in den Hund investieren musst, damit er lernt und ein ausgeglichener, gut erzogener und "gesellschaftstauglicher" Hund wird. Den Besuch einer guten Hundeschule empfehle ich dir wärmstens. Und noch was: Auch wenn Welpi noch so niedlich ist - erzogen wird konsequent vom allerersten Tag an.

    Jetzt konkret zu den Fragen:

    - bei einem Labrador würde ich Dir 2 bis 3 Stunden täglich empfehlen.
    - wo er am liebsten schläft, wird er Dir von alleine mitteilen. Am Anfang ist es jedoch wichtig, dass er feste Plätze zugewiesen bekommt. Unserer hat ein Körbchen im Wohnzimmer und ein Körbchen und eine Decke im Schlafzimmer, weil er nachts gerne mal umzieht.
    - Ich füttere Nassfutter von animondia, geb ihm zwischendrin gekochtes Huhn mit Reis, Trockenfutter mit körnigem Frischkäse und jeden Morgen einen Dentastix. Hin und wieder gibts einen richtig großen rohen Rinderknochen oder Lamm.
     
    #12
  13. 05.04.16
    Katharina87
    Offline

    Katharina87

    Ich denke mal sie liest erst einmal einfach mit. Es sind ja doch eine Menge Infos die jetzt gerade kommen und das muss man alles erst mal genau nachlesen.
     
    #13
  14. 05.04.16
    Mäxlesbella
    Offline

    Mäxlesbella

    @Katharina87
    Hallo Katharina,
    bei uns ist es üblich, eine Begrüssung sowie eine Verabschiedung zu posten.

    Dieses kannst Du in den Forenregeln nachlesen

    Das macht unser Forum so besonders, ich würde mich freuen, wenn Du Dich daran halten würdest.

    Dankeschön.
     
    #14
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  15. 05.04.16
    Swyma
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    Swyma Sponsor

    #15
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  16. 05.04.16
    mella
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    mella Admin / Schatzi von Sacha

    Hallo Tina,

    wir haben seit 19 Jahren Retriever und lieben die Rasse.

    Ich möchte mich meinen Vorschreiberinnen anschließen: die Länge der Spaziergänge ist nicht entscheidend. Labradore sind Apportierhunde, ursprünglich gezüchtet für die Arbeit nach dem Schuß - also um Wild zu apportieren, und sollten das tun dürfen, wofür sie gezüchtet wurden: apportieren.
    Da gibt es ja reichlich Möglichkeiten: Dummytraining, jagliche Arbeit, Mantrailing, Rettungshundearbeit etc.

    Wir hatten einen Labrador und inzwischen den 2. Flat coated Retriever.

    Unser Labrador war ein sehr ausgeglichener, freundlicher Familienhund, der unsere Kinder über alles liebte.
    Glücklich und zufrieden war er, wenn er Dinge tragen und zurückbringen durfte - und sei es nur Socken :)
    Einfach nur spazieren gehen, egal wie lange, fand er langweilig.

    Auch ich rate Dir dringend, einen seriösen VDH-Züchter zu kontakieren (Links siehe oben). Im besten Fall lernt man sich erstmal kennen und der Züchter entscheidet, welcher Hund zu Euch und Eurer Familie passt. Unter Umständen muss man auf 'seinen Welpen' auch mal mehrere Monate warten. Ich weiß, das ist schwer aber man sollte bedenken daß das Tier eine (hoffentlich) lange Zeit bei einem ist und da sollte es passen!

    Berichte doch mal, wie der Besuch beim Züchter ausgegangen ist.

    Liebe Grüße, Melanie
     
    #16
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