Gibt es Thüringer hier an Board?

Dieses Thema im Forum "Hauptgerichte: Fragen und Hilfe" wurde erstellt von vivian, 06.07.07.

  1. 06.07.07
    vivian
    Offline

    vivian Scorpio-Lady

    Hallo liebe Hexen,

    ich bin auf der Suche nach einem möglichst originalen Rezept für Thüringer Rostbrät(e)l.
    Suchfunktion leider Fehlanzeige :-(
    Aber Ihr könnt doch bestimmt weiterhelfen, oder?
     
    #1
  2. 07.07.07
    vivian
    Offline

    vivian Scorpio-Lady

    AW: Gibt es Thüringer hier an Board?

    ;) Also das mag ich eigentlich nicht glauben, daß hier niemand aus Thüringen vertreten ist!!!
    Ich bin immer noch hoffnungsvoll :p
     
    #2
  3. 25.11.07
    lionheart
    Offline

    lionheart

    AW: Gibt es Thüringer hier an Board?

    Hallo Vivian,
    seit einiger Zeit bin ich in eurem Forum angemeldet, habe aber erst heute deine Anfrage gelesen.
    Rezepte für Thüringer Rostbrätel gibt es wie Sand am Meer (je nach Region).
    Rostbrätel schmecken am besten in der Grillsaison, in der Pfanne sind sie nichts Ganzes und nichts Halbes.
    Man nimmt am besten Kammscheiben, diese werden ordentlich gesalzen, gepfeffert und mit Paprika gewürzt und außerdem mit Senf eingeschmiert. Dann schichtet man sie in eine Schüssel abwechselnd mit Zwiebelringen und füllt das Ganze dann mit Bier auf.
    Die Rostbrätel sollten einige Stunden durchziehen, bevor sie auf den Rost kommen.
    Verspeist werden sie mit Salaten, Brot oder Brötchen, Bratkartoffeln ...
    Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen.
    Liebe Grüße aus Thüringen
    Astrid
     
    #3
  4. 26.11.07
    landtante
    Offline

    landtante

    AW: Gibt es Thüringer hier an Board?

    Hallo Vivian,

    habe gerade erst Deine Anfrage gelesen.

    Also: Rostbrätel werden aus Kammscheiben gemacht und sind eigentlich überhaupt nicht schwierig. Mit Pfeffer und Salz würzen und in einer Pfanne (natürlich noch besser auf dem Grill) schön knusprig mit viel Zwiebeln braten. Dazu schmecken Bratkartoffeln oder Kartoffelsalat.

    Die gedünstete Variante heißt bei uns Aschebrätel. Im Original wurden sie in Folie gewickelt und in glühender Asche (z. B. in Porzellanwerken) gegart. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit sind sie sehr lecker. Wir legen sie noch einen Tag vorher in Bier ein, da werden sie wunderbar zart. Sie machen nicht viel Arbeit, da sie einfach mit dem Sud in eine Pfanne gegeben werden und für 2 Stunden in die Röhre geschoben werden. Man kann sie sehr gut vorbereiten.

    Gerade gestern habe ich mich mit meiner Familie darüber unterhalten,dass wir mal wieder Aschebrätel machen sollten.

    Viele Grüße
    Tina
     
    #4

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