Habt ihr das gehört

Dieses Thema im Forum "Kinderrezepte: Fragen und Hilfe" wurde erstellt von lisa, 12.12.02.

  1. 12.12.02
    lisa
    Offline

    lisa *

    Hallo!

    Ich habe der Gläschennahrung noch nie getraut und für meine Kids immer selber gekocht und was jetzt aufgekommen ist bestätigt mich wieder mal!


    Acrylamid in Babynahrung!


    In Babygläschen wurde Acrylamid gefunden in teils sehr hohen Mengen und nun frage ich mich dann doch, wie wird diese Nahrung hergestellt?
    Durch kochen und zerkleinern von Lebensmitteln kann kein Acrylamid entstehen!

    Erschütterte Grüße Lisa
     
    #1
  2. 12.12.02
    sacha
    Offline

    sacha Foren-Admin

    Hi,

    das fand ich auch sehr interessant. Hier ist die Stellungnahme von Hipp dazu: http://www1.hipp.de/aktuell/thema_der_woche.asp

    Ich lese gerade ein Buch ueber Bionahrung. Wenn man sich die Unmengen an Zusatzstoffen (teilweise nicht deklarierungspflichtig) ansieht, kann einem schon uebel werden. Ich kann nicht nachvollziehen, warum der Lebensmittelindustrie erlaubt wird, soviel Chemie einzusetzen. Vor allem wenn diese nicht dazu dient, die Qualitaet der Lebensmittel zu erhoehen, sondern z. B. nur um den billigen Rohstoff Wasser zu binden und teuer verkaufen zu koennen. Oder durch Aroma- und Farbstoffe Natuerlichkeit vorzugaukeln.

    Ich freue mich immer mehr, das ich den James habe, dann ist man auf diesen Schrott nicht angewiesen.

    Ganz allgemein finde ich die Aufklaerung zu diesem Thema mal wieder auesserst bescheiden. Gerade fuer uns, die wir so viel selber machen waere es wichtig mehr allgemeine Informationen ueber Acrylamid zu bekommen. Damit man weiss, worauf man achten muss.

    Zitat Hipp: "das schweizerische Bundesamt für Gesundheit stellt fest, dass Acrylamid keine spezifisch schädigende Wirkung auf das Ungeborene bzw. Kinder und Schwangere hat. "

    Das steht aber in sehr starkem Widerspruch zu den Aussagen von Wissenschaftlern, die ich bisher gehoert habe.

    Ganz sicher sind die Babynahrungshersteller sehr darauf bedacht, ein gutes, nicht gesundheitsschaedliches Produkt herzustellen. Trotzdem sind sie Industrieunternehmen mit der Absicht Gewinn zu erzielen. Da mag jeder denken was er will, wir machen die Babynahrung selber.

    Wer weitere Informationen zu dem Thema sucht, soll bitte in den Wunderkessel-Linkkatalog in der Kategorie Informationsseiten nachsehen.

    Hier zwei direkte Links:
    http://www.vzhh.de/~upload/vz/VZTexte/TexteErnaehrung/Acrylamid.htm

    http://www.verbraucherministerium.de/verbraucher/informationen-zu-acrylamid.htm

    Wer nicht klicken will, hier das wichtigste zur Weihnachtsbaeckerei:
    Stellen Sie die Backtemperatur auf maximal 190 Grad Celsius (Ober- und Unterhitze) – bei höheren Temperaturen können die Acrylamidwerte in die Höhe schnellen.

    <ul>

    Kekse und Kuchen sanft bräunen. Je dunkler und krosser die Kekse, desto mehr Acrylamid entsteht.

    Durch den Zusatz von Ei zum Teig kann die Acrylamidbildung bei Temperaturen bis 190 Grad Celsius verringert werden.

    Weiche Kekse und Bisquitgebäck enthalten weniger Acrylamid als harte, flache Kekse wie Mürbteig- oder Spritzgebäck.

    Gesundheit,

    Sacha
     
    #2

Diese Seite empfehlen