Hat jemand ein Rezept für Waffeln ohne Ei?

Dieses Thema im Forum "Babynahrung" wurde erstellt von WK-Rezeptetopf, 29.08.04.

  1. 29.08.04
    WK-Rezeptetopf
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    WK-Rezeptetopf Beiträge ehemaliger Benutzer/innen

    Hallo Zusammen,
    bin neu hier, aber ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.
    Meine Tochter möchte ich weitgehend im ersten Jahr ohne Ei, Milch und Zucker ernähren.
    Jetzt wollte ich für unterwegs Waffeln backen, habe aber kein Rezept mit ohne Ei.
    Könnt ihr uns helfen?
     
    #1
  2. 29.08.04
    Marion
    Offline

    Marion Moderator

    Liebes Bienchen =D
    zuerst einmal herzlich Willkommen und viel Spass hier im Forum und natürlich auch viel Spass mit James.

    Darf ich Dich was fragen? Warum möchtest Du Deine Tochter so ernähren? Ist eine Allergie der Grund?
    Ein Waffelrezept habe ich gerade in meinem Rezepte-Ordner gefunden.

    200 g Margarine
    500 g Mehl
    50g Zucker ---> würde ich durch Honig ersetzen
    ca. 1 Fl. Mineralwasser.

    Aus den Zutaten einen Teig bereiten und dann portionsweise abbacken.

    Liebe Grüße
    Marion =D
     
    #2
  3. 29.08.04
    Reni
    Offline

    Reni

    Hallo bienchen,

    ein Rezept hast Du ja schon bekommen.

    Ansonsten recht herzlich willkommen hier in unserem netten Forum und viel Spaß.

    @Marion
    meine kleine bekam im ersten Jahr (oh wie die Zeit vergeht) auch keine (Kuh-)Milch oder Zucker. Ich hatte gelesen dass man darauf verzichten sollte. Ich glaube Ei bekam sie damals auch noch nicht. So richtig mitessen war, glaube ich, erst nach einem Jahr. Aber dank James gibt es jetzt gesünderes Essen mit viel Gemüse =D =D
     
    #3
  4. 31.08.04
    WK-Rezeptetopf
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    WK-Rezeptetopf Beiträge ehemaliger Benutzer/innen

    Danke für das Rezept.
    Da meine Tochter allergiegefährdet ist, möchte ich auf Milch, Ei, und Zucker im ersten Jahr verzichten.
    Honig soll man Kinder im ersten Lebensjahr auhc nicht geben, weil dort Keime drin sein können, die die Winzlinge nicht verarbeiten können.
    Ich werde dann mit Banane oder Birnenmus süßen.
     
    #4
  5. 01.09.04
    km62
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    km62 Campingkocher

    Hi Bienchen,

    Ein Problem mit der keimfreien Ernährung (siehe Deine Erläuterungen zu Honig) hast Du: Gerade durch die Keimfreiheit erzeugst Du jene Allergien, die Du zu vermeiden trachtest. Das gilt für den Einsatz von keimfreien Nahrungsmitteln genauso, wie für den von bakterienabtötenden Haushaltsreinigern und Fläschchensterilisatoren.

    Es ist klar, dass das Baby keine Vollerwachsenenkost bekommen kann, auch dass es keine verdorbenen Speisen verträgt. Aber ein allmähliches daran gewöhnen hilft ihm später.

    Das Wiederaufwärmen von Babynahrungsresten soll unbedingt vermieden werden (=verdorbene Nahrung). Gegen ein Wiederaufkochen ist weniger einzuwenden, abgesehen davon, dass es oft nicht schmeckt.

    Entschuldige meinen erhobenen Zeigefinger, aber: Nicht alle Nahrungsallergiker, die ich kenne, sind zu solchen erzogen worden, aber ein Großteil davon. Es gibt einige Stoffwechselkrankheiten, die eine Spezialdiät verlangen und die oft mit anderen Allergien in einen Topf geworfen werden; Die sind hier nicht gemeint. Solche Krankheiten lassen sich heute alle medizinisch nachweisen und sind selten erworben, viel häufiger genetisch bedingt.

    Noch einige Anmerkungen zur Eiweißversorgung: Natürlich hat Muttermilch eine ideale Zusammensetzung, ist aber allein mengenmäßig nach einiger Zeit nicht mehr ausreichend. Kein tierisches oder pflanzliches Eiweiß allein hat die selbe biologisch Wertigkeit, wie die Muttermilch. Aber durch Kombination verschiedener Eiweißsorten kann eine weitgehende Annäherung an den erwünschten Zustand erreicht werden. Kuh- (Ziegen- Schaf- Kamel- usw.) -milch mit Eiweiß aus Getreide, Eier mit Eiweiß aus Kartoffeln ('Bauernomelett', nicht unbedingt für Kleinstkinder geeignet) sind Beispiele für gegenseitige Ergänzung. Eiweiß ist wichtig für die Gehirnernährung. Eiweißmangel in der Kindheit (gilt jedenfalls für Kinder vor der Schulpflicht) führt zur Verringerung des Lernvermögens. Das gilt auch für den qualitativen Eiweißmangel (= Menge vorhanden, aber Zusammensetzung passt nicht). Es gehört zu den schwierigsten Aufgaben eines Diätspezialisten, die Nahrung zu zusammenzustellen, dass ohne Einsatz von tierischem Eiweiß die Zusammensetzung dem Bedarf eines Kindes entspricht. Es sollte aber auch darauf geachtet werden, dass der heranwachsende Mensch am Anfang nicht alle Eiweißsorten verdauen kann; Oft müssen sie 'aufgeschlossen', d. h. zubereitet werden.

    Aber Achtung: All das, was ich soeben geschrieben habe, gilt nicht, wenn eine Stoffwechselerkrankung (z. B. Phenylkentonurie) vorliegt.

    Schlussbemerkung: Ich habe mir das obige nochmals durchgelesen und bin zum Schluss gekommen, dass ich das ganze nicht schreiben sollte, weil ich dabei in so manches Fettnäpfchen getreten bin. :argue:

    Ich wünsche jedenfalls deinem Kindchen ein fröhliches und gesundes Gedeihen. :hello2:
     
    #5
  6. 02.09.04
    WK-Rezeptetopf
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    WK-Rezeptetopf Beiträge ehemaliger Benutzer/innen

    Lieber Kurt,
    vielleicht hast Du mich falsch verstanden, meine Tochter bekommt keine keimfreie Ernährung. Nur Honig gebe ich ihr nicht, weil wirklich jeder davor warnt.
    Ich bin auch nicht der, der alles nicht zuläßt, aber es gibt ein paar Dinge, die ich ihr nicht gebe. Sie hat kein sehr großes Allergiepotential, aber so lang es geht (und sie es mitmacht), ernähre ich sie halt so.
    Das ist halt einfach meine Meinung.
     
    #6
: eifrei

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