Hausbau - Schaden durch Firma - wie verfahren?

Dieses Thema im Forum "Garten / rund ums Haus" wurde erstellt von Maritta, 30.07.11.

  1. 30.07.11
    Maritta
    Offline

    Maritta

    Hallo liebe Hexen,

    bräuchte bitte mal euren Rat...

    Wir haben vor ca. 3 Monaten ein Haus in Holz-Tafel-Bauweise von einem kleineren regionalen Unternehmen aufstellen lassen. Nachdem nun die Verputzarbeiten und der Anstrich aussen erfolgt sind sollte das Gerüst von der Firma abgebaut werden. Dabei ist das Gerüst beim abbauen umgestürzt und gegen die Hauswand und das Fenster. Nun müssen die einzelnen Stellen an der Wand neu verputzt werden, die Alu-Schale am Fenster wird ausgebessert und das verkratzte Fenster-Blech wird bleiben. Alternative wäre das komplette Fenster austauschen mit Putz entfernen und neu verputzen, was dann wieder mehr auffallen soll, da der Putz nicht mehr identisch aussieht.

    Wie wir jetzt mitbekommen haben wurde der "Unfall" nur dem mit uns in Kontakt stehenden Holztechniker gemeldet und nicht dem Firmeninhaber. Die Kosten für die Behebung des Schadens werden natürlich übernommen. Eine Meldung an eine Versicherung ist nicht erfolgt.
    Haben wir Anspruch auf eine "Wertminderung". Können wir einen Sachverständigen/ Gutachter einschalten. Sollen wir über die Firma auf ein Gutachten bestehen?
    Wie verhalten wir uns hier überhaupt richtig? Bin momentan damit echt überfragt und weiß nicht so recht wo mir der Kopf steht.

    Viele Grüße
    Maritta
     
    #1
  2. 31.07.11
    Ninja1
    Offline

    Ninja1 Ninja1

    Liebe Maritta,

    mein Göga schreibt folgendes:

    Versicherung, wer gemeldet hat usw. ist alles unbeachtlich, da der Auftragnehmer / der Vertragspartner sich, wozu er auch vertraglich verpflichtet sein dürfte, bereiterklärt hat die Mängel zu beseitigen.
    Bitte Fotos der Schäden anfertigen und nach Beseitigung ebenfalls Fotos machen.
    Die Firma ist verpflichtet die Schäden vollständig zu beseitigen. Kratzer in Fensterblechen müssen nicht hingenommen werden. Diese sind auszutauschen. Geringfügige optische Ungleichheiten zwischen Putz und ausgebessertem / erneuertem Putz sind zu erwarten. Je nach Putzart können diese aber durch die normale Anschmutzung mit der Zeit verschwinden. Bei Glattputz eher nicht.
    Minderung kann man dann geltend machen, wenn tatsächlich optische Beeinträchtigungen nach der Mängelbeseitigung zurückbleiben. Aber das wird oft überschätzt. So wie ich den Fall aus der Ferne bisher sehe wäre der Minderwert marginal. Könnte ich nach Mängelbeseitigung anhand der Fotos eventuell beurteilen.
    Einen Gutachter braucht Ihr vorerst nicht und könnt Ihr von der Firma auch nicht verlangen.
    Der Ordnung halber solltet Ihr Euren Vertragspartner anschreiben und um vollständige Mängelbeseitigung bitten, also keine Kratzer usw. akzeptiert. Setzt zur Mängelbeseitigung eine Frist von 4-Wochen.
    Gerne könnt Ihr später noch mal auf mich zukommen.
     
    #2
  3. 31.07.11
    Maritta
    Offline

    Maritta

    Hallo Ninja,

    vielen vielen Dank für die Info von Deinem Gatten.
    Das beruhigt mich sehr.

    Viele Grüße
    Maritta
     
    #3

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