Hund ja oder nein?

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von pebbels, 26.01.09.

  1. 26.01.09
    pebbels
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    pebbels Sponsor

    Guten Morgen !

    Das Thema Hund geistert mir ja schon seit vielen Jahren im Kopf rum. Mein Mann kann sich mittlerweile auch gut vorstellen, dass wir einen haben. Die Kids muss ich garnicht fragen - die liegen mir immer wieder damit in den Ohren. Die "Hauptarbeit/-verantwortung" würde bei mir liegen - da ich die meiste Zeit zuhause bin.

    Allerdings habe ich doch sehr viele Bedenken/Gedanken, die es mir/uns schwer machen, eine Entscheidung zu fällen. Vielleicht könnt ihr mir ja ein paar Tipps geben, oder eine gute Lektüre empfehlen, damit wir bald zu einem Ergebnis kommen :rolleyes::

    a) Wir hatten noch nie einen Hund - sind also recht unerfahren in Sachen "Hund".

    Das fängt schon bei so Dingen an, wie oft muss der Hund raus? Wieviel Gassigehen ist angesagt, usw. Muss ich z.B. morgens eine GAssirunde einplanen bevor z.B. die Kids aufstehen (denn dann hätte ich keine Zeit, bis die Kinder in die SChule unterwegs sind - Frühstück, Pausenbrot richten usw.)


    b) Wir haben ein Haus mit großem Garten (seeehr ländliche Gegend;)), allerdings wohnen wir an einer Straße (nicht allzustark befahren - aber leider fahren manche viel zu schnell :-() . Wir haben KEINEN Zaun.

    Kann man einem Hund lernen, dass er nicht auf die Straße darf? bzw. muss ich entweder immer mit der Leine raus oder wieder einen Zaun aufstellen (was wir eigentlich nicht mehr möchten)???


    c) wenn ich vormittags arbeiten gehe (zwischen 5 und 8 x im Monat) kann ein Hund da auch mal alleine bleiben ? (von 8-13 Uhr??) Muss da zwischendrin jemand gucken, wegen Gassigehen? (Wäre machbar, da meine Eltern im gleichen Haus leben - sie sind zwar nicht die großen Hundefans, würden aber schon einspringen)

    ???? Fragen über Fragen...

    Wäre schön, wenn sich ein paar Hexen zu dem Thema melden würden und ein paar Erfahrungen/Meinungen schreiben. Gerne auch Buchtipps usw.

    Vielen Dank !!

    LG
    Pebbels
     
    #1
  2. 26.01.09
    uschimama
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    uschimama

    Hallo Pebbels,
    also, hier mal ein paar Erfahrungsberichte von mir:

    Code:
    Das fängt schon bei so Dingen an, wie oft muss der Hund raus? Wieviel Gassigehen ist angesagt, usw. Muss ich z.B. morgens eine GAssirunde einplanen bevor z.B. die Kids aufstehen (denn dann hätte ich keine Zeit, bis die Kinder in die SChule unterwegs sind - Frühstück, Pausenbrot richten usw.)
    Das kommt ganz auf den Rhythmus und den Hund an. Unserer hält's z.B. auch mal bis 9 Uhr aus, wenn wir am Wochenende mal etwas länger schlafen. Ich glaube, das ist von Hund zu Hund unterschiedlich und hängt auch davon ab, welchen Rhythmus ihr ihm angewöhnt.

    Code:
    Kann man einem Hund lernen, dass er nicht auf die Straße darf? bzw. muss ich entweder immer mit der Leine raus oder wieder einen Zaun aufstellen (was wir eigentlich nicht mehr möchten)???
    Ich kenne einen Hund, er geht nur bis zur Grundstücksgrenze und keinen Schritt weiter! :rolleyes: Bei unserem funktioniert das üüüüüüüüüberhaupt nicht, der findet überall ein Loch, durch das er entwischen kann! :-(

    Code:
    wenn ich vormittags arbeiten gehe (zwischen 5 und 8 x im Monat) kann ein Hund da auch mal alleine bleiben ? (von 8-13 Uhr??) Muss da zwischendrin jemand gucken, wegen Gassigehen? (Wäre machbar, da meine Eltern im gleichen Haus leben - sie sind zwar nicht die großen Hundefans, würden aber schon einspringen)
    Das kommt auch wieder auf den Hund an, bei unserem ist's (Gott sei Dank) überhaupt kein Problem, daß er mal alleine bleibt.


    Alles in allem würde ich sagen, es muß sehr gut überlegt sein, vor allem von Dir, da Du ja die Arbeit hast.
    Jeder Hund ist auch anders, ihr müßt die passende Rasse für Euch finden.
    Ein Tier ist eine wundervolle Bereicherung, man muß sich aber der Arbeit, der eventuellen Schwierigkeiten usw. bewußt sein.
    Fahrt ihr z.B. in Urlaub? Könnt ihr ihn da mitnehmen? Oder habt ihr jemanden, der ihn in "Pflege" nimmt?

    Viel Glück bei Deiner Entscheidung! =D
     
    #2
  3. 26.01.09
    Kennasus
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    Kennasus

    Hallo Pebbels,

    wir habe seit 4 Jahren unsere Bella "Golden Retriever" und haben vorher gar nicht so lange überlegt. Probleme lösen wir, wenn sie entstehen.
    Wir haben auch ein Haus und ein großes Grundstück. Wenn wir nicht zu Hause sind, bleibt Bella draußen und "bewacht" das Grundstück.

    Ohne Zaun, ginge das allerdings nicht. Unser Hund hört nur so lange auf Herrchen oder Frauchen, bis er allein ist, dann ist sie Chef. Wir mussten einen neuen Zaun stellen, da unser alter kaputt war... und Bella die Nachbarschaft erkundet hat.

    Sicher ist es möglich einem Hund beizubringen nicht vom Grundstück zu laufen, aber das stelle ich mir sehr schwierig vor. Unserer Bella fällt es ja schon schwer nicht aus dem Tor zu laufen, wenn es mal offen ist.

    Einen erwachsenen Hund von 8-13 Uhr allein zu lassen ist kein Problem, schöner wäre es jedoch, wenn er draußen bleiben könnten.

    Außerdem könntest du (wenn du einen Zaun hast) den Hund auch zwischendurch mal schnell raus lassen, damit er "Kleinigkeiten" erledigen kann....

    Wir gehen mit Bella nur 1-2 mal am Tag "Gassi", wenn wir von der Arbeit kommen. Den Rest des Tages verbringt Bella auf dem Grundstück. Buddelt hier, kratzt da und bellt abwechselnd mit den Nachbarshunden die Passanten an.

    Wichtig ist eigentlich auch eine Hundeschule. Erkundige dich doch mal, ob es eine bei euch gibt. Uns hat das sehr geholfen, wir haben viel über das Verhalten und Erziehung von Hunden gelernt. War aber auch ganz schön anstrengend, Hundeschule war bei uns immer Sonntags um 08:00 Uhr :sad5:

    Aber grundsätzlich ist unsere Bella schon eine Bereicherung für uns.
     
    #3
  4. 26.01.09
    Angie65
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    Angie65 Zwilling - ich steh dazu!

    Hallo Pebbels!

    Ja, ein Hund ist eine Überlegung.
    Wie wir in unser Haus gezogen sind, wollte mein Partner auch einen Hund. Ich war dagegen, es ist Verantwortung, es ist Zeitaufwand...
    OK, er hat einen Hund gekauft, ohne mich und trotz meinem Nein.
    Er war krank, OP, Reha usw. Der Hund ist an mir hängen geblieben.
    Es ist nicht so, dass ich was gegen Emma habe, sie ist lieb und alles, ich habe mich auch an sie gewöhnt und hab sie schon gerne.
    Dann ist aber das Problem mit der Erziehung: Du kannst ja einem Hund viel anerziehen. wir haben Zaun und Tor, alles ist zu. Wenn wir wegfahren, bleibt sie im Hof und versucht auch nicht zu entwischen, wenn das Tor offen ist.
    Ein junger Hund stellt auch viel an!!! Jede Nacht hat sie letzten Sommer die Geranien ausgegraben...
    Man muss sich halt viel mit dem Hund abgeben. Ich finde, dass ein Hund auch mal alleine bleiben kann und soll.
    An Bücher hab ich mir 2 geholt:
    " Hundeerziehung...tierisch gut! "
    " Welpenschule "
     
    #4
  5. 26.01.09
    Kismet
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    Kismet

    Hallo,

    melde dich doch online in einem Hundeforum an - da bekommst du vieles an Tipps und Tricks, an Wissen vermittelt, du kannst aber auch sehr sehr viele Probleme. welche mit einem Hund entstehen. nachlesen und dich so vorab gut informieren. Für ganz wichtig halte ich es, sich Nichts schön zu reden - ein Hund braucht Zeit, ein Hund bedeutet viel viel Erziehung und Arbeit - du musst dir der Verantwortung dem Lebewesen gegenüber bewusst sein.
    Solltet ihr euch für einen Hund entscheiden, ist die Auswahl der Rasse besonders wichtig. Leider passieren gerade hier oft ganz ganz schlimme Fehler, da werden Hunde nach Aussehen oder Beliebtheit ausgesucht - dabei muss der Hund einfach absolut zu euch passen, was hilft dir ein wunderschöner Hütehund wen du ihn nicht ausreichend beschäftigen kannst? Der arme Kerl wird dann auf ewig ein klägliches Dasein fristen - und du und der Hund,ihr werdet beide unglücklich werden.
    Also - ich wünsche dir bei der Entscheidung ein glückliches Händchen!
     
    #5
  6. 26.01.09
    pebbels
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    pebbels Sponsor

    Hallo Petra,

    super Idee, Danke ! - ich mach mich gleich mal auf die Suche nach einem Hundeforum. Hab zwar schon auf div. Tierheim und Züchterseiten gestöbert, bin aber noch garnicht auf die Idee gekommen, nach einem Forum zu gucken :confused:.

    @all:

    Danke schon mal für eure Infos !!

    Gerade weil ich mir ja bewußt bin, dass ein Hund a) ein weiteres Familienmitglied ist und b) eine Menge Arbeit/Verantwortung/Zeit usw. 'verursacht" (trotz der sicherlich überwiegend "schönen" Dinge, die man mit ihm erlebt ) - fällt mir die Entscheidung ja oder nein so schwer......

    LG
    Pebbels
     
    #6
  7. 26.01.09
    Ensian07
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    Ensian07

    Hallo Peppels,
    das ist sicher eine schwierige Entscheidung.
    Wir haben uns vor 4 Jahren für einen Hund entschieden und mit ihr sehr, sehr viel Glück gehabt.
    Wir hatten vorher auch kein Haustier, aber es hat dank Züchter und Hundeschule alles sehr gut geklappt. Man lernt auch schnell, was der Hund braucht oder will oder wie man ihn erzieht.
    Du solltest nur bedenken, dass im Normalfall die ganze Arbeit an dir
    hängenbleibt und das ist viel Zeit (Gassigehen, Pflege, zusätzliches Putzen, Tierarzt etc.). Ich hatte das zwar bei unserer Entscheidung schon mit eingeplant, aber das Ausmaß war mir damals nicht so bewußt :-(;).
    Die Rasse ist natürlich auch ganz wichtig und ich würde mich immer für einen Welpen entscheiden, gerade auch, wenn man Kinder hat. Der Hund hat keine Vorgeschichte, die man evtl. nicht kennt und man kann die Erziehung von Anfang an selbst gestalten. Außerdem denke ich, dass der Hund sich so auch eher an euren Familienalltag anpasst.
    Ich wünsche euch viel Glück bei der Entscheidung und kann nur bestätigen, dass es eine große Bereicherung für die ganze Familie ist.
    Liebe Grüße,
    Heike
     
    #7
  8. 26.01.09
    Bibi
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    Bibi *

    Hallo Peppels,

    wir haben auch seit zwei Monaten einen Hund und es ist unser erster Hund überhaupt, ich habe es bisher keine Sekunde bereut... Es ist soooo schön mit ihm.

    Zu den vielen bereits genannten Punkten ist mir noch etwas aufgefallen, nämlich dass ich auch den Züchter ganz wichtig finde. Geht es ihm nur ums 'verkaufen' oder darum seinen Hund in gute Hände abzugeben. Je mehr dem Züchter an den Hunden liegt umso eher wird er Dir auch mit Rat und Tat zur Seite stehen was bei uns wirklich mit keinem Geld der Welt zu bezahlen ist. Unseren Züchter könnte ich sogar Nachts um 03:00 Uhr anrufen wenn etwas akutes ist. Und ein weiterer Vorteil von einem guten Züchter ist, dass er Dir etwas zu dem Wesen der Eltern erzählt und Du daran schon erkennen kannst ob genau die Welpen für einen Hundeanfänger geeignet sind. Auch in einem Wurf ist nicht jeder Welpe gleich und es gibt immer mal welche die auch aus der Art schlagen, aber man bekommen wenigstens eine grobe Richtung. In unserem Wurf wurden die Welpen auch übrigens nicht nach Aussehen vergeben, sondern nach Wesen. (OK, zugegeben die Welpen konnte man auch nicht wirklich auseinander halten sooo ähnlich sahen sie sich) Jemand mit Erfahrung hat dann eher einen forscheren Welpen bekommnen wie ein Anfänger...

    Falls Du Fragen an einen Hundeanfänger hast, gerne!

    Liebe Grüße
    Bibi
     
    #8
  9. 26.01.09
    Kismet
    Offline

    Kismet

    Sag Pebbels, was soll er denn mit euch unternehmen, euer Hund? Wir leben mit einem Parson Jack Russell Terrier und einem Malteser zusammen - zwei völlig unterschiedliche Hunde vom Wesen und von den Ansprüchen, auch wenn beide klein sind....
    Unter PJRT will laufen, laufen, laufen, er begleitet mich beim Reiten, trotz seiner 10 Jahre stundenlang, er fordert täglich seine "Erziehung" - ist eben ein Terrier, ein wirklich supertoller Hund aber eben auch anstrengend. Also mit Sicherheit keine Rasse für einen "Anfänger" und auch nicht für einen Stubenhocker.
    Julius, unser 10 Monate alter Malteser will zwar nicht ganz soviel Bewegung, aber mindestens ebenso viel an geistiger Beschäftigung, er will lernen und spielen und vor allem muss sein Haarkleid täglich penibel gepflegt werden - das nimmt täglich einiges an Zeit in Anspruch.
    Das alles sind Dinge, die unbedingt vor dem Kauf zu überlegen sind. Und ich schließe mich meiner Vorrednerin an - bitte, nur vom seriösen Züchter kaufen oder einen Hund aus dem Tierheim bzw. der Tiernothilfe holen. Alles andere, all die so-genannten "Unfallwürfe" dienen meist nur der Geldvermehrung des Besitzers und du unterstützt damit das Leiden der Hunde. Gerade auch die vielen "Züchter", welche ihre Rassehunde zu Dumpingpreisen im 400 Euro oder weniger anbieten sind reine Tierquäler.
    Aber ich bin mir sicher, wer sich vorab schon so informiert, dem liegt letztendlich das Wohl des Hundes sehr am Herzen und du wirst sicher di richtige Entscheidung treffen.
     
    #9
  10. 26.01.09
    Elfentanz
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    Elfentanz

    Hallo Pebbels,

    ein Hund ist eine absolute Bereicherung! :p

    Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen in allen Punkten soweit an:

    Ganz wichtig, überlegt zunächst gemeinsam, ob und wie die Versorgung laufen soll, denn auch, wenn das meiste an dir hängen bleibt, muss die GANZE Familie hinter der Entscheidung stehen!
    Alle, auch die Kinder (wenn sie denn schon alt genug sind) müssen mithelfen und dürfen sich nicht scheuen, Verantwortung zu übernehmen.

    Denkt gut über die Rasse nach. Jede Rasse hat bestimmte Eigenschaften, die bestimmte Verhaltensweisen mit sich bringen. Und wenn Kinder im Haus sind, müßt ihr auf jeden Fall einen Hund wählen, der nicht zur Aggression neigt. Über die Rasseeigenschaften kann man sich via Internet vorab ganz gut informieren.

    Wenn ihr ein, zwei Rassen favorisiert, schaut nach verantwortungsvollen Züchtern. (Ein Hund aus einem "guten Haus" kostet in der Regel mehr - es ist aber wichtig, keine kommerziellen Züchter zu suchen. Diese züchten oft mehrere Rassen und lassen ihre Hündinnen sooft decken, wie es geht, was natürlich auf keinen Fall gesund für diese ist!!!)
    Selbstverständlich könnt ihr auch einen Mischling nehmen, müßt euch jedoch klar darüber sein, dass diese vom Erscheinungsbild und vor allem von den Wesensgrundzügen her oft schwer einzuschätzen sind. (Ich habe gehört - weiß aber nicht ob´s stimmt - sie seien gesundheitlich robuster)

    Ich habe mehrere Telefonate mit Züchtern gehabt und habe vorab immer wieder neue Fragen gehabt. Alle eingetragenen Züchter haben mir meine Fragen IMMER geduldig beantwortet, ohne mich zu drängen o.ä!

    Ich denke grundsätzlich auch, dass ihr einen Welpen nehmen solltet, gerade auch wegen der Kinder, allerdings kann ich dir auch ganz klar sagen:
    Die Zeit mit einem Welpen ist zwar wesentlich kürzer als das erste Jahr deiner Kinder aber auch dreimal so anstrengend!!! Unser Hund (übrigens ein Beagle) hat Wochen gebraucht um zu schnallen, dass er drin kein Pipi machen darf, ich war fast 12 Wochen lang ständig und überall mit ihm unterwegs um entweder seine Blase zu erleichtern oder ihn zu "prägen"...

    Und ein Hund ist letztlich auch kein billiges Vergnügen...
    Zum einen hast die Kosten für die Anschaffung des Tieres und des ganzen Zubehörs, dann Futter und nicht zu vergessen Tierarztrechnungen und sei es nur für die regelmäßigen Impfungen, Wurmkuren usw., ach so... und natürlich die Hundesteuer.

    Ggf. kommt dann auch noch die Hundeschule dazu und die schlägt auch nicht kostengünstig zu Buche!


    Wir haben unseren jetzt seit zweieinhalb Jahren und er ist ein Riesengeschenk für uns. Für mich und meine Tochter ist es der erste, mein Freund und seine Tochter sind schon hundeerfahren gewesen.
    Ich konnte mir lange nicht vorstellen, einen Hund zu haben, aber jetzt kann ich mir gar nicht mehr vorstellen KEINEN Hund mehr zu haben! =D

    Unser Hundi muss in aller Regel nicht vor dem Frühstück raus und lässt uns am Wochenende auch schlafen.
    Er hat gelernt am Straßenrand grundsätzlich "Sitz" zu machen, aber wenn wir nicht gucken, nutzt er´s sofort aus. Er ist eben ein Hund - auch wenn er allein zuhause ist (immer nur wenige Stunden!) müssen wir alles gut wegräumen. Alles, was WIR liegen lassen hat er sicher genauestens inspiziert und probiert (mal eine Milchtüte, die er aufgebissen und ausgeschlabbert hat, mal zwei Schnapspralinen vom Wohnzimmertisch - da war er sogar erst 13 Wochen alt - und hat danach gut geschlafen *seufz*, ganz zu schweigen vom Altpapier, welches er abgöttisch liebt, das raschelt eben so schön beim Zerreißen! ... usw.usw.)
    Er bleibt problemlos wenige Stunden allein, das haben wir von Anfang an mit ihm geübt, aber ein Hund kann nicht lange lange allein sein.
    Wir müssen jeden Tag saugen, seine Näpfe sauber machen usw.. Es ist also nicht nur das tägliche Rausgehen, sondern du wirst auch zuhause mehr Arbeit haben!

    Es gibt jede Menge Bücher über Hunde, Welpenzeit, Erziehung, Rassespezifische Gesundheitsbücher usw....

    Lasst euch ruhig Zeit mit der Entscheidung...


    Viel Erfolg und falls ein Hund ins Haus kommt, schreib es bitte wieder in Forum! Schließlich sind wir jetzt alle neugierig, wie´s weiter geht, oder ? ;)

    :study:
     
    #10
  11. 26.01.09
    flitze2000
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    flitze2000

    Hallo Pebbels,

    auch wir standen vor etwas über drei Jahren vor dieser Entscheidung und haben alle Pros und Contras abgewogen. Letztlich haben wir uns für einen Hund entschieden. =D Mittlerweile möchten wir ihn nicht mehr missen. Aber wir waren uns damals im Klaren, dass er unser Leben nicht nur bereichert, sondern auch in manchen Dingen "einschränkt" bzw. zum Umdenken veranlasst.

    Als erstes haben wir einen Zaun um das Grundstück gezogen. Vielleicht kann man es manchen Hunden antrainieren, auf dem Grundstück zu bleiben. Doch das Risiko war uns zu groß. Wir wohnen in einer kinderreichen Straße, andere Hunde sind auch vorhanden. Und die Verlockung für unseren Hund, doch mal auf die Straße zu rennen, war uns zu groß und riskant. Außerdem ist es einfacher mit dem abgeschlossenen Grundstück, wir können ihn mehrmals am Tag einfach mal nur so in den Garten lassen.

    Zeitlich gesehen haben wir keine Probleme, da ich nicht beruflich bin und somit zu Hause. Ich gehe jeden Morgen mit ihm 30 - 45 Min. spazieren. Abends geht meist mein Mann noch mal eine halbe Stunde mit ihm ins Feld. Wenn's passt, gehe ich mit unserer Tochter auch noch mal zwischendurch.

    Thema Urlaub: Im ersten Urlaub (Fehmarn) hatten wir unseren Hund dabei, mussten jedoch extra umbuchen, da unser eigentlicher Ferienhausvermieter keine Hunde erlaubte. :-( Zum Glück haben wir aber auch kurzfristig noch etwas gefunden, wo wir ihn mitnehmen durften. Es war ein wunderbarer Urlaub mit ihm, den wir sehr genossen haben. Allerdings gab es auch viele Einschränkungen, bei denen gerade unsere Tochter "zurückstecken" musste. Ausflüge in z. B. einen Freizeitpark oder auch die Fahrt mit dem Schiff wurden gestrichen, weil wir das dem Hund nicht zumuten wollten. Denn, was hat ein Hund davon, stundenlang auf dem Schiff zu hocken bzw. durch einen Freizeitpark zu laufen, und das auch noch bei großer Hitze? Wir fanden diese Einbußen jedoch nicht schlimm und verschoben sie auf einen anderen Urlaub.
    Thema Essengehen im Urlaub: In vielen Restaurants sind keine Hunde erlaubt und der Hund musste entweder allein bleiben im fremden Haus :-( bzw. wir haben ein hundefreundliches Lokal aufgesucht oder haben einfach nur gegrillt. :)

    Die letzten beiden Urlaube haben wir ohne Hund verbracht, aber wir wussten, dass er gut untergebracht ist - bei der Züchterin. Aber auch das muss vorher durchdacht sein. Wer nimmt den Hund für einen längeren Zeitraum, wenn man irgendwo hin will, wo er nicht mit kann? Und auch selbst, wenn man nur mal einen Tagesausflug macht, einen mehrstündigen Einkaufsbummel mit der Familie machen will oder irgendwo auf einen Geburtstag geht, zu dem aus irgendwelchen Gründen der Hund nicht mit kann, muss er versorgt sein.

    Ein Hund macht auch Dreck und natürlich bin ich jetzt mehr am Putzen, gerade an nassen Tagen. Doch das stört mich nicht besonders. Wenn am Nachmittag eine Horde Kids durchs Haus rennt, ist es nicht anders. :rolleyes:

    Auf jeden Fall würde ich Dir auch eine Hundeschule empfehlen. Der Hund und auch wir haben dort sehr viel gelernt. Und ein gewisses Maß an Gehorsam ist unumgänglich, sonst tanzen sie einem auf dem Kopf rum.

    Ja, was mir zum guten Schluss noch einfällt: auch die Auswahl der Rasse muss gut durchdacht sein. Es gibt viele Hunde, die brauchen noch viel mehr Auslauf/Beschäftigung als unser Hund. Da genügen zwei Mal 30-45 Min. am Tag keinesfalls, die wollen gefordert werden.

    Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen.

    Liebe Grüße

    Birgit
     
    #11
  12. 26.01.09
    pebbels
    Offline

    pebbels Sponsor

    ....also, nochmals ein liebes "Danke" zwischendurch an alle fleißigen Schreiberinnen.

    Tja, ein Hund sollte in erster Linie ein aktives Familienmitglied sein (unsere Kids werden dieses Jahr 11 und 9 Jahre! - können auch schon etwas Verantwortung mitübernehmen).

    Wir sind auch ganz gerne draußen (im Garten, am See, beim Fußball usw.) , ich gehe gerne laufen (so 6 km mehrmals die Woche - zwischen Frühjahr und Herbst ; es wäre dann auch ganz schön, mit Hund zu laufen :cool:), Spaziergänge usw.

    Klar sollte er entweder aus "gutem Hause" sein, oder auch ein (auf Empfehlung) privat vermitteltes Tier, bei dem man auch zumindest die Mutter ansehen kann.

    Wenn, dann würde die Tendenz wohl schon zu einem Welpen gehen-auch wenn das mehr Arbeit macht. ABer somit kann sich das Tier auch an die Kinder, die Katze, ( und die Wüstenrennmäuse und die Fische :rolleyes:) gewöhnen. Welpen- und Hundeschule müsste auch sein, da wir ja auch noch viel lernen müssen....

    Es liegt noch viel Informationsbeschaffung und Beschäftigung mit dem Thema vor uns......

    Danke und lg
    Pebbels
     
    #12
  13. 26.01.09
    Leckerli
    Offline

    Leckerli

    Als erfahrene Hundebesitzerin (habe seit Jahren 2! und bin auch mit aufgewachsen) gebe ich Euch allen auch recht in den Dingen Hundeschule, passende Rasse (ganz besonders!!!), Zeiteinplanung usw.
    Aber was ich auch mega wichtig finde ist:

    Bist Du selbst "dominant" genug für einen Hund??

    Ich habe schon so viele Leute erlebt, die den Hund verhätschelten und sich dann auch noch wunderten, warum er sich über sie stelte, biss, knurrte, aggressiv usw.... war....

    Ein Hund ist ein Hund - der hat Triebe und Bedürfnisse - auch innerhalb der Familie also in der Unterordnung....
    Er darf immer nur an "letzter Stelle" stehen. Auch wenn es sich hier noch so hart anhört....ist aber so....

    Besonders empfehle ich an Bücher:
    "der hund im wolfspelz" von Günther Bloch

    Das ist echt super!!!

    Viel Erfolg!!
     
    #13
  14. 26.01.09
    teddybalu
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    teddybalu

    Hallo Peppels
    eigentlich darf ich auf die Frage Hund ja oder nein nicht antworten... denn für mich gibt es nur ein ganz klares JAAAAA

    Ich kann mich nur anschliessen, jeder Hund ist anders - jeder Hund halt individuell. Seit ich erwachsen bin lebe ich mit Hunden, jeder dieser Hunde war bislang anders.

    Wenn man sich einen *Rassehund* anschafft, kann man gewisse Eigenschaften halt im Vorfeld absehen - aber eine Garantie ist das auch nicht. Wenn Rassehund, dann von einem Züchter, nicht von einem Vermehrer... Der oft erst niedrige Anschaffungspreis wird durch erhöhte Tierarztkosten und Hundeverhaltenstrainer oft höher als der von vorn herein höhere Preis bei einem seriösen Züchter.

    Auch ich war (und bin es manchmal noch) in Hundeforen unterwegs. Dort wird man wirklich meistens sehr sehr gut beraten.

    Ich möchte dir noch folgendes mit auf den Weg geben...
    Wenn ein Fellknäuel die Chance bekommt bei euch ein Zuhause zu bekommen, dann lernt ein wenig hündisch...

    Du fragst nach einem Buch...
    ich liebe dieses hier
    Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der…Amazon.de: Turid Rugaas, Kirsten Berger, Cecilie Køste, Dagmar Lendt: Bücher

    Ich hab mir auch sehr sehr viel aus Büchern angeeignet. Aber eine gute Welpenschule, in der auch den Haltern richtiges Verhalten beigebracht wird ist auch sehr wichtig. Finde ich jedenfalls...
    Alles Liebe
     
    #14
  15. 26.01.09
    Dackel Resi
    Offline

    Dackel Resi

    Wir haben ja nur ein Dackelchen, jetzt kommt gerade das zweite dazu und haben es noch keinen Tag bereut, uns unsere Resi zu uns zu holen.


    Das erste halbe Jahr war total anstrengend. Die erste Woche (wir bekamen sie mit 8 Wochen) mussten wir 1x nachts raus und alle zwei Stunden am Tag. Leider wohnen wir nur in einer Mietswohnung, unser Vermieter hat zwar nichts gegen Hunde, aber er wollte nicht - verständlicherweise - dass wir mit Resi "nur mal schnell in den Garten gehen". Deswegen mussten wir immer die Straße (3 Häuser) weit laufen, bis wir im Feld waren. Und natürlich kamen da ständig die Nachbarskinder, so dass Resi stets gut abgelenkt war und keine Zeit für ihr Geschäft hatte. Nach 30 Minuten geduligem hin und her sind wir dann wieder zurück und keine 5 Minuten später war das Geschäft im Wohnzimmer erledigt. :rolleyes:
    Anstrengend fanden wir auch, dass wir uns halt immer komplett anziehen mussten (Februar), weil ja die ganze Nachbarschaft zuschauen konnte.
    Da haben wir den eigenen Garten wirklich sehr vermisst. Mit Garten gestaltet sich das ganze wesentlich wesentlich einfacher.

    Aber jetzt, wo das Thema Stubenreinheit wirklich schon sehr sehr lange zurück liegt, ist unsere Resi unser ganzes Glück. Es gibt nichts schöneres, wie nach der Arbeit nach Hause zu kommen und ein kleines Dackelchen (oder auch anderer Hund) begrüßt dich so freudig, wackelt von Kopf bis Schwanz, dass man fast befürchten könnte, er bricht in der Mitte auseinander. Dank Dackelchen haben wir noch nie Probleme gehabt, was Urlaub, etc betrifft. Mit einem kleinen Hund waren wir bisher in jeder Ferienwohnung oder in jedem Hotel gern gesehene Gäste.

    Der Garten unseres Vermieters ist nicht eingezäunt, auch der Hof nicht verschlossen. Resi ist uns aber in den 5 Jahren wirklich noch kein einziges Mal abgehauen oder hat auch nur den Versuch dazu gemacht. Wenn der Hund eine entsprechende Bindung hat, gibt es für ihn auch keinen Grund abzuhauen. (Diese Erfahrung haben nicht nur wir so gemacht; unsere Bekannten haben ein Haus direkt an den Bahnschienen, und der Hund blieb von klein auf am Grundstück)
    Mit entsprechender Geduld und KONSEQUENZ kann man jedem Hund alles beibringen (auch Dackeln;))

    Resi ist zwischendurch auch 4-5 Stunden alleine, wenn der Arbeitsplan von meinem Mann nicht anders gelegt werden kann. Das war und ist für sie aber auch überhaupt kein Problem. Generell ist sie sehr unkompliziert. Da sie ja recht klein ist, benötigt sie nicht ständig wahnsinnigen Auslauf. Sicher gehen wir täglich mit ihr so 1-2 Stunden. Sollte aber mal keine Zeit bleiben, begnügt sie sich auch mal mit 3x täglich 20 Minuten, ohne daheim alles auf den Kopf zu stellen wegen überschüssiger Energie. Und wenn wir wandern gehen, ist es für sie auch kein Problem, mal 4 Stunden am Stück zu laufen. Sie hat sich einfach völlig in unser Leben integriert und wir können uns ein Leben ohne Resi nicht mehr vorstellen.

    Diese Erfahrung kann ich so weitergeben.
     
    #15
  16. 29.01.09
    pebbels
    Offline

    pebbels Sponsor

    Hi und gleich mal ein dickes "Danke" an Alle !!

    Nun, die Entscheidung ist noch nicht gefallen - aber die Tendenz geht im Augenblick (leider) zu "nein"...:-( Ich bin der Meinung, ohne Gartenzaun geht es einfach nicht bzw nur unter relativ großem Aufwand einen Hund zu haben.......gerade wenn ich mir unsere morgendliche Routine ansehe (aufstehen, Frühstück vorbereiten, Kids wecken, gemeinsam frühstücken, Pausenbrot bereiten, alle auf den Weg bringen) WO soll da ein Hund seine Zeit/Platz finden, wenn er mal dringend rausmuss?? Wenn es eben eilig ist, kann man ihn schnell mal in den Garten lassen und den Spaziergang später nachholen.
    Aber so? Ich bin - ehrlich gesagt - nicht wirklich begeistert eine halbe Stunde eher aufzustehen um Gassi zu gehen (6 Uhr ist mir schon früh genug..). Und ich will mir keinen Hund anschaffen, um dann genervt zu sein bzw. ihm nicht gerecht zu werden.


    Andererseits haben wir den Zaun erst vor ein paar Jahren entfernt (als die Kids groß genug waren), da wir dieses "zwanghafte Einfrieden" (wie es leider in vielen Gegenden herrscht) so garnicht leiden können. Naja mal sehen, vielleicht findet sich ja doch noch eine Lösung, die alle zufrieden stellt.....

    LG
    Pebbels
     
    #16
  17. 30.01.09
    Deira217
    Offline

    Deira217

    Guten Morgen,

    also ohne Zaun, das ging bei unserm Justus auch gar nicht!
    Unser Justus bellt sehr viel, auch wenn das nur immer a Mordsgwerch is ohne dass was dahinter steckt. Und spätestens wenn jemand oder Hund - egal ob Freund oder "Feind" vorbeilaufen würde, dann würd er das Grundstück verlassen. Und dem Postboten - sein gelbes Auto mag er gar net - würde er wahrscheinlich durch die ganze Siedlung hinterher.
    Ja, so ist es auch bei uns, morgens gleich oder abends spät mal raus, da lassen wir ihn einfach in den Garten - ich muss ja auch morgens nach dem Aufstehen auch gleich aufs Clo gehen können. Es ist auch besser für den Hund (und seine Organe), wenn er sichs net verdrücken muss (was er bis zu einem gewissen Punkt schon tun würde).
    Es gibt wohl aber auch Hunde, denen ihre Besitzer ein Katzenclo oder auch die Dusche angewöhnen konnten.
    Bei uns ist es so, dass sich jeder um unseren auch mit 9 Jahren noch sehr aktiven Border-Collie-Mischlung kümmert. Morgens um 5.45 h geh ich die Morgenrunde, mein Vater hat ihn bei sich, wenn wir arbeiten und geht mittags mit ihm und der Hündin meiner Schwester, nachmittags meine Tochter und abends mein Mann (und ich), so dass er etwa 2 Std. täglich draußen ist. Draußen ist übrigens nicht das gleiche wie der Garten, zumindest bei unsrem Justus. Das klappt natürlich nicht jeden Tag, und da muss auch schon mal jeder in der anderen "Schicht" einspringen und wenns gar net geht, dann ist es auch weniger mit dem Spaziergehen, aber dann ist unser Wildfang net so recht zufrieden, dann beschäftigt er sich selber und begleitet laut bellend ausdauernd die Vorübergehenden die 60 m Gartenmauer entlang. Wenn er sich draußen ordentlich austoben konnte, im Sommer geht das noch besser mit Fahrrad oder Inliners, dann legt er sich auch mal gerne hin. Naja, er ist aber auch wirklich ein besonders aktiver Hund. Nach einer Stunde Fahrradfahren kommen wir rein und er schmeißt uns den Ball vor die Füße ...
    Auch wenn ich manchmal ein bißchen grummel beim morgendlichen Spaziergang, ich bin froh, dass mich mein Hund dazu zwingt, es tut mir gut, bei jedem Wetter rauszugehen (ansonsten hätt ich da täglich ne andere Ausrede), ich komm in die Gänge, aber ich steh tatsächlich dafür morgens eine halbe Stunde früher auf - der Wecker klingelt um 5 h, damit ich um 7 h das Haus verlassen kann.
    Unsre Mauer ist übrigens nicht so hoch, dass er da nicht drüber springen könnte, aber eine Grenze, die er noch nie überschritten hat, auch wenn er alleine war, ist es doch für ihn.
    Als meine Tochter noch klein war (unter 14) durfte sie nicht alleine mit dem Hund gehen, das hab ich nicht erlaubt, weil das auch rechtlich nicht abgesichert ist, wenn was passiert. Vor allem find ich aber auch, dass ein Kind mit dem Hund auch wirklich Herr werden muss, wenns drauf ankommt. Und das ist nicht nur der eigene, evtl. kleine Hund, sondern auch die Begegnung mit anderen Hunden, die auch mal alleine unterwegs sind. Ist das Kind dann in der Lage, eine kritische Situation zu meistern? Als meine Tochter anfangs dann alleine mit ihm unterwegs war, musste sie ihm erst zeigen, dass sie nun nicht mehr die Kleine ist, auf die er aufpasst, sondern diejenige, die nun das Kommando hat. Das gab am Anfang einiges an Unterordnungsübungseinheiten und manche Tränen, weil anfangs der Hund mit dem Kind spazieren ging.
    Unser Hund ist wirklich ein ganz lieber und "kann" auch viel, aber er braucht übrigens immer wieder mal einige Einheiten "Zweibeiner gibt Kommandos, ich muss spuren". Wenn z. B. mein Mann und ich gemeinsam spazieren gehen, meint er immer, es reicht, wenn er auf meinen Mann hört.
    Unser Hund (wie auch unseren beiden Miezen) ist ein Familienmitglied, dem es gutgehen soll und um den ich mich beinah so kümmern muss wie um ein Kind - ganz besonders, wenn wir weg wollen oder wenn er krank ist! Wir könnten uns ein Leben ohne Hund nicht mehr vorstellen, aber es steckt eine Menge Zeit und Aufmerksamkeit drin. Und ich find es super, dass ihr Für und Wider gründlich abwägt und ganz bewusst eine solche Entscheidung treffen wollt.

     
    #17
  18. 04.03.09
    pebbels
    Offline

    pebbels Sponsor

    Hallo zusammen,

    "eigentlich" dachte ich, das Thema ist durch.....

    Aber: mein Mann spricht immer wieder darüber, wie schön es wär einen Hund zu haben (er war früher nicht soooo der Tiernarr- aber mittlerweile mag er unsere Katze und die Wüstenrennmäuse auch genausso gern wie der Rest der Family). Er weiß natürlich, dass die Hauptarbeit und -verantwortung bei mir liegen würde. Deshalb auch die Aussage: "Wenn, dann musst du das entscheiden....Ich kann es mir schon aber schon gut mit nem Hund vorstellen"


    Grrrrr - ich möchte ja schon sehr gerne eine Hund (wie auch oben schon geschrieben) - hab aber eben auch Bedenken. Wir haben mittlerweile auch mit den Kids darüber gesprochen. Natürlich möchten sie auch einen Hund, sehen aber auch,dass dann Urlaub, Ausflüge usw. nicht mehr ohne weiteres geplant werden können.

    Ihr seht schon, das Thema ist längst noch nicht durch - aber ich will schon bald eine endgültige Entscheidung treffen. (hab aber heute schon auf ein Inserat geantwortet bzw. eine Anfrage geschickt - da gings um einen GoldenRetriever-Mix :rolleyes:)

    Ach ja - mal sehen.....ich halt euch auf dem Laufenden ;)

    LG
    Pebbels
     
    #18
  19. 04.03.09
    Elfentanz
    Offline

    Elfentanz

    Da bin ich jetzt aber wirklich gespannt, wie die Sache weitergeht....! :)

    Ich habe gestern erst an diesen Thread gedacht und überlegt, ob ich ihn mal "schubse" *grins*

    Nun hast Du's ja selbst getan!

    :rolleyes:
     
    #19
  20. 05.03.09
    bellaitalia
    Offline

    bellaitalia

    Hund ja oder nein

    Hi Pebbels,
    wir haben seit 15 Jahren Hunde (Langhaardackel) und sind sehr glücklich mit ihnen. Es sind unsere Fitnesstrainer. Wir haben uns am Anfang nicht so viele Fragen gestellt. Wichtig war für uns, daß der Züchter den Hund auch mal in Pension nimmt, für den Urlaub etc. Kleine Hunde haben den Vorteil, daß erzieherische Unterlassungssünden nicht so schwer ins Gewicht fallen (wichtig für Hundeanfänger), außerdem hat man keine Platzprobleme im Haus, Auto, Restaurant etc. Ein Zaun, und wenn es nur ein Maschendraht ist (reicht bei kleinen Hunderassen), ist meiner Meinung nach schon sehr wichtig, denn niemand steckt in dem Hund drin und auch die beste Erziehung kann ihn u.U. nicht davon abhalten über die Straße zu laufen, wenn der Reizfaktor auf der anderen Seite nur groß genug ist. Sie letzte Entscheidung liegt bei dem jenigen, der sich die meiste Zeit darum kümmern muß.
    Trotzdem viel Spaß beim Überlegen. Hunde sind eine tolle Sache!
    bellaitalia
     
    #20

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