Hund weiblich kastrieren ja oder nein???

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von jennymauscz123, 25.10.10.

  1. 25.10.10
    jennymauscz123
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    jennymauscz123

    Hallo,

    ich brauche eure Hilfe. Ich habe ein Border-Collie-Weibchen sie heißt Jenny und ist fast 5 Jahre alt. Jetzt sagen die Tierärzte auf Grund Ihrer Allergien wäre es besser sie zu kastrieren. Ich hab solche Angst davor, dass Ihr da was passieren könnte und bin eigendlich dagegen:-(. Aber die Tierärzte meinen halt es wäre besser für sie, da sie gegen sämtliche Bäume, Pollen und Grässer allergisch ist und die Läufigkeit eine zusätzliche Belastung für den Hund ist.

    Was meint Ihr dazu???


    LG Andrea
     
    #1
  2. 25.10.10
    Kennasus
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    Kennasus

    Hallo Andrea,

    kannst du ihr keine Hormonspritze geben lassen? Unsere Bella (Golden Retriever - 6J) ist auch nicht kastriert.
     
    #2
  3. 25.10.10
    jennymauscz123
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    jennymauscz123

    Hallo Susanne,

    keine Ahnung, davon haben die Ärzte nichts erwähnt. Die meinten es wäre besser für sie, da sie dann nicht den zusätzlichen Stess ausgesetzt wäre und es eh gesünder wäre wegen den Gebärmuttertumoren.


    LG Andrea
     
    #3
  4. 25.10.10
    sandymaus512
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    sandymaus512

    Hallo Andrea,
    ich habe einen Labrador und ich habe sie kastrieren lassen.
    Das war das Beste was ich machen konnte, sie hat unter ihrer Läufigkeit sehr gelitten und wenn ich es früher gewußt hätte, hätte ich es sogar schon gemacht bevor sie überhaupt das 1.mal heiß war.
    Sie ist viel ruhiger geworden..... die Op lief super und Lani war ein paar Stunden später wieder topp fit.
    Jederzeit wieder!!!
    LG sandra
     
    #4
  5. 25.10.10
    Sissa
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    Sissa

    Hallo,

    unsere Kaya ist seit 8 Jahren kastriert, aber seit einem Jahr muss sie Hormontabletten nehmen weil sie wie so viele im Alter durch die Kastration inkontinent wird, D.h: sie "tröpfelt" vor allem Nachts ganz schön.
     
    #5
  6. 25.10.10
    Kennasus
    Offline

    Kennasus

    Hallo Andrea,

    ja, das mit den Tumoren habe ich auch gehört, allerdings hat unser TA gesagt, das auch in der Tiermedizin die Medikamente verbessert werden, wir lassen sie alle 3 Mon. spritzen, bisher ist Bella damit gut klar gekommen.
     
    #6
  7. 25.10.10
    jennymauscz123
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    jennymauscz123

    Hallo,

    wie alt ist denn euer Hund bei der Kastration gewesen???


    LG Andrea
     
    #7
  8. 25.10.10
    Monita
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    Monita

    Hallo Andrea,

    ich habe meine Hündin nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen.
    Bis jetzt hat sie keine Probleme oder Nebenwirkungen davon getragen.
    Sie ist jetzt 9,5 Jahre und ich würde es jederzeit wieder tun!!
    LG
    Monita
     
    #8
  9. 25.10.10
    mandy
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    mandy

    Hallo Andrea,

    ich würde mir das gut überlegen, die Prozentzahl der Tumore ist eigentlich gar nicht so hoch im Verhältnis. Außerdem würdest Du Dir eine Brust amputieren lassen zur Vorbeugung, weil Du vielleicht mal Brustkrebs bekommen könntest ?
    Außerdem denke ich, dass es manchmal auch im Interesse der Tierärzte ist Kastration durchführen zu lassen. €.
    Ich habe unsere Hündin nicht kastrieren lassen und bin jetzt sehr froh darüber. Natürlich müssen wir besser aufpassen wenn Sie ihre Stehtage hat, jedoch sind das alle 8 Monate mal so ca. 3 Wochen. Beim "Gassi-Gehen" ist sie halt an der Leine und zuhause im Garten, da kommt dann schon mal der Nachbarhund, doch diesmal haben wir alles schön abgezäunt.
    Wir wollten einem gesunden Hund nicht einfach prohylaktisch etwas herausschneiden lassen. Auch die Hormonspritze wird sehr kritsch gesehen.
    Hier gibts auch sehr viele unterschiedliche Meinungen im Web.
    Jeder hat da wohl seine eigene Ansicht.
     
    #9
  10. 26.10.10
    Sissa
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    Sissa

    Hallo,

    wir haben Kaya nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen und es war auch gut so, denn dabei haben sie ein Gesäugetumor festgestellt.
    Es hat alles Vor und Nachteile wir würden es aber wieder tun.Die Inkontinenz ist ein kleines Risiko muss aber nicht eintreten.Mit Tabletten haben wir das auch bestens im Griff.
    Kaya ist jetzt 9,5 Jahre alt .
     
    #10
  11. 26.10.10
    jennymauscz123
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    jennymauscz123

    Ich denke ich hab da keine Wahl. Ich möchte es eigendlich nicht machen lassen. Aber wie schon gesagt, Jenny bekommt immer Probleme mit Infektionen wenn sie läufig ist und das halt zusätzlich zur Allergie. Dann bekommt sie wieder Tabletten für die Infektion und zusätzlich für die Allergie.

    -Ich danke euch allen für die ehrlichen Antworten-

    LG Andrea
     
    #11
  12. 27.10.10
    Imanischnecke
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    Imanischnecke Inaktiv

    Hallo Andrea,
    ich sehe es auch wie eine meiner Vorschreiberinnen, so eine OP ist immerhin ein Eingriff in den Bauchraum und Inkontinenz gerade bei grösseren Hunden dann öfter ein Problem.
    Verstehe ich Dich richtig, dass TA sagt, weil die Infektionen in der Läufigkeit kommen und der Hund allergisch ist, kastrieren.äufigkeit

    Hast Du diese Zusammenhänge mal hinterfragt, da sich mir die Logik nicht so ganz erschliesst.
    Allergien sind ja schnell Überreaktionen des Immunsystems und eine Infektion während der Läufigkeit würde ja bedeuten, dass es entstehen kann, weil das Immunsystem geschwächt ist.
    Eins hat mit dem anderen irgendwie nichts zu tun und warum soll während der Läufigkeit das Immunsystem geschwächt sein. Der Hund blutet in dem Sinne ja nicht aus einer Wunde und dann hätte die Natur das ja total dumm eingerichtet, dass wenn die Hündin schwanger werden kann, das Immunsystem in einem schlechterem Zustand sein soll. Tut mir leid, die Logik erschliesst sich mir nicht.
    Muss mal kommenden Dienstag mit meiner Freundin(TÄ) darüber diskutieren.

    Toi, toi für Dein Hundemädel.
    LG
    Elke
     
    #12
  13. 27.10.10
    Cindiebrown
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    Cindiebrown

    Hallo Andrea.
    Ich habe meine Daisy, eine kleine Malteser Hündin mit ca 10 Monaten kastrieren lassen.
    Sie hat alles ohne Probleme überstanden.
    Sie war vorher einmal läufig, was nicht so angenehm war.
    Einerseits war ihr weißes Fell rot und andererseits hatten wir immer die Rüden an ihr.
    Wir wohnen auf dem Dorf und hier gibt es sehr viele Hunde.
    Meinem Vater seine beiden Rottweiler sind beide schon mit 8 Jahren eingeschläfert worden, weil sie den Bauch voller Krebs hatten.
    Sowas wollte ich bei meiner nicht riskieren.
    Liebe Grüße
    Cindie
     
    #13
  14. 16.11.10
    bichon76
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    bichon76 Inaktiv

    Hallo Andrea,

    wir haben unsere Maja nicht kastrieren lassen und werden es auch nicht tun. Ich habe einfach zu große Bedenken, dass sich der Hund seelisch verändert.
    Maja hatte mit 5 Jahren Knoten in der Gesäugeleiste, die sich aber als gutartig herausgestellt haben. Seit dem bin ich mit ihr in homöopathischer Behandlung und ihr geht es bestens.

    LG Yvonne
     
    #14
  15. 16.11.10
    angela.lafrenz
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    angela.lafrenz

    ...wie vorher schon einmal geschrieben, die Meinungen hierzu sind wirklich unterschiedlich. Den Zusammenhang zwischen Allergien und Läufigkeit verstehe ich nicht und habe auch noch nie etwas davon gehört... Vielleicht könntest Du es mal erklären... Würde mich wirklich mal interessieren..
    Das das Krebsrisiko bei kastrierten Hündinnen geringer sein soll, kann ich mir bis heute nicht vorstellen. Gibt es dazu eigentlich Studien? Ich würde mir in Deiner Stelle, wenn ich unsicher wäre, einfach eine zweite Meinung bzgl. der Allergien bei einem anderen Tierarzt einholen. Oder zumindestens telefonisch einfach mal nachfragen (ist wohl die günstigere Variante....).
    Wir haben zwei Hündinnen, eine ist bereits 12, nicht kastriert, hatte einmal Welpen und ist, soweit wir es beurteilen können, krebsfrei. Die andere Hündin meiner Schwester ist 15 und auch gesund (allerdings hört und sieht sie mittlerweile schlecht...grins...Sie ist auch nicht kastriert, hat wohl aber nicht mit der "Nichtkastration" zu tun...).
    Die Entscheidung würde ich mir nicht so leicht machen....es ist schon ein gewaltiger Eingriff in den Hormonhaushalt...
     
    #15
  16. 21.11.10
    Pumuckl alias Heike
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    Pumuckl alias Heike

    Hallo,
    jetzt muss ich doch auch mal schreiben. Wir haben mittlerweile zwei Border-Colli-Hündinnen. Edda ist 2,5 Jahre alt und Sunny müsste ca. 15 Monate sein. Sunny lebt erst seit Mitte Juli in unserem Haushalt. Da sie vorher schon 2 mal abgegeben wurde (zusätzlich zum Züchter!) wissen wir nicht sehr viel über sie. So fehlt uns z.B. auch das genaue Geburtsdatum. Edda war bisher erst 2 mal heiß, Sunny so wie es aussieht noch gar nicht. Klar ist das so eine Sache mit einem heißen Hund: man muss öfter sauber machen, in den Stehtagen hat man Bedenken, dass der eigene sonst eher emanzipierte Hund auf einmal eine Schlam.. und für jeden zu haben wäre, und und und. ABER: ich möchte mir vorsorglich auch nicht irgendetwas entfernen lassen, dass mal krank werden könnte und dass von der Natur her bestimmt eine größe Rolle im Körper spielt als man ahnt.
    Daher werden wir, wenn das mit der Hitze weiterhin bzw. erstmalig so problemlos läuft wie bisher, beide nicht kastrieren lassen. Edda hat für mich dadurch die Chance sich zu entwickeln: sie ist erwachsener geworden, eine andere Persönlichkeit. Bei diesem evtl. mutwilligen Eingriff hat die Hündin doch gar nicht die Chance sich als Persönlichkeit immer weiter zu entwickeln? Jedes Alter hat doch auch seine eigenen Gegebenheiten und Anforderungen. Meine Kollegin hat ihren Hund vor der ersten Läufigkeit kastrieren lassen. Die wird sich nie charakterlich so entwickeln können, wie Edda das jetzt schon durfte. Die bleibt immer im Teenager-Alter. Ich möchte in meinem Alter mich anders benehmen dürfen und können, als meine Tochter.

    Viel wichtiger aber finde ich generell bei diesem Thema Allergien und gesundheitlichen Problemen, was ihr füttert: Produziert man nicht mit dem Industriefutter automatisch diese Schleife: Allergien - Tablette. Tablette - Nebenwirkungen. Nebenwirkung - neue Tablette? neue Tablette - Organe funktionieren nicht richtig. Organe kaputt - neue Tabletten und OP's?

    Ich versuche, das für unsere Hunde zu vermeiden, indem ich Barfe. Bis zum heutigen Tag kommen wir damit sehr gut zurecht. Sunny musste da dann auch direkt durch. Und für mich habe ich das Gefühl, dass ich mich unabhängig von der Futterindustrie und erhöhten Tierarztrechnungen auf möglichst natürliche Weise um die Hunde kümmern kann.

    Aber nicht missverstehen: Nichts destotrotz würde ich bei Problemen wie Tumoren oder extremen Belastungen durch die Läufigkeit wie z.B. häufige Scheinträchtigkeit etc. auf Empfehlung meiner eher homöopathisch orientierten Tierärztin diesen Schritt mit meinen Hunden auch gehen. Wenns wirklich nötig ist.

    Liebe Grüße, Heike
     
    #16
  17. 21.11.10
    Doriline
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    Doriline Geprüfte Anstaltsleiterin Sponsor

    Hallo,

    habe auch meine beiden Hündinnen kastrieren lassen...dies hauptsächlich mitunter darum, da ich auch noch zwei Rüden im Haushalt habe und diese Haltung somit nicht möglich wäre.
    Das Krebsrisiko sinkt übrigens nur bei einer Frühkastration erheblich, also vor der 1. Läufigkeit....die Hündin ist dadurch aber länger "Welpe", was vieles nicht gerade einfacher macht.
    Trotzdem würde ich jeden Hund, ob männlich oder weiblich jederzeit wieder kastrieren lassen, in der Rudelhaltung ist dies einfach angebrachter;)
    Das Narkoserisiko ist heutzutage wirklich gering - vorrausgesetzt, man geht zu einem guten Tierarzt!

    LG, Tina
     
    #17
  18. 05.01.11
    Thea
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    Thea

    Hallo!!
    Habe gerade interessiert eure Beiträge gelesen. Wir haben eine Labrador-Mix-Hündin mit 7 Monaten die im Dez. das 1.Mal läufig war.
    Wir waren total überrascht, dass sie mit 5 Monaten schon läufig wurde. Unsere Tierärztin hat mich sehr gut aufgeklärt. Sie hätte niemals unsere Kleine vor der 1.Läufigkeit kastriert. Sie findet das ein absolutes Unding, sie der Pupertät zu berauben, kastriert nur, wenn die Hündin ausgewachsen ist. .
    Nur wenn nach der Läufigkeit eine Scheinträchtigkeit hinzukommt,würde sie evtl. dazu raten, weil das schon eine Belastung für die Hündin wird.
    Die Kastration ist halt doch ein Eingriff , der das Wesen der Hündin verändern kann.
    Von den Wundschmerzen nach der OP keine Rede. Wir können mal ne Tablette gegen Schmerzen einnehmen, bei unseren Vierbeinern wissen wir es ja nicht ob sie Schmerzen haben.
    Viele Hündinnen neigen im Alter zu starker Übergewichtigkeit und auch Wesensänderung . Einige werden richtig faul und träge auch die Inkontinenz ist größer als man meint.
    Da überlegen wir schon sehr , will ich einen Hund der mit Freude über die Felder und Wiesen tobt oder lieber wie ein Schatten neben mir her trottet. So nach dem Motto: "Nicht schon wieeeder Gassi gehen!!"
    Wenn jede Läufigkeit so problemlos vorübergeht wie das letzte Mal wird die Kastration bei uns nie ein Thema werden. Einen Rüden kastriert man ja auch nicht so mal auf die Schnelle, weil vielleicht in der Nachbarschaft eine Hündin heiss ist, und er vor lauter Liebesschwur "ausser Rand und Band" ist?
    Und dadurch dass wir regelmässig zur Kontrolle und Impfen mit Ronja gehen, denke ich bin ich positiv in Gedanken, dass unser Tierärztin frühzeitig die Tumore am Gesäuge feststellen würde.
     
    #18
  19. 15.02.11
    bichon76
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    bichon76 Inaktiv

    Eigentlich bin ich ein Gegner von Kastration aber unsere Hündin muss jetzt innerhalb von 6 Monaten die zweite Gesäugeleiste entfernt bekommen (und das mit erst 6 Jahren) und dann wird sie auch gleich kastriert. Wahrscheinlich würde ich bei der nächsten Hündin doch nach der ersten Läufigkeit kastrieren um meinem Hund das ganze zu ersparen.
    Es macht nämlich nicht nur den Hund fix und fertig....
     
    #19
  20. 15.02.11
    jennymauscz123
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    jennymauscz123

    Hallo,

    ich nochmal. Also die TA haben es mir so erklärt. Da Jenny in der Läufigkeit vermehrt an irgendwelchen Ausschlägen und Pusteln leidet (die sich als Infektion herausgestellt haben). Sollten wir sie kastrieren lassen. Sie hätte weniger Stress mit dem ganzen, keine zusätzlichen Infektionen nur die Allergie........

    LG Andrea
     
    #20

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