Frage - Jack Russel, Hausengel - Gassenteufel

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von Pika, 31.01.11.

  1. 31.01.11
    Pika
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    Pika

    Hallo Ihr Lieben,

    bin momentan etwas ratlos mit meiner Daisy. Sie wird nächsten Monat 2 Jahre alt und ist der liebste und beste Hund zu Hause, aber die Begegnung mit anderen Hunden stresst mich immer mehr. Ich hoffe jetzt auf Rat von erfahreren Hundebesitzern. Wir waren im Welpenkurs und in 2 Junghundekursen, um mit unseren Kleinen ja nichts falsch zu machen.
    Am Anfang legte sie sich immer hin, sobald sie einen Hund schon von weitem sah und sprang kurz vorher auf. Ich redete mir ein das wäre Unterwerfung von Seiten meines Hundes, aber das Ganze steigerte sich zu lauern, anschleichen und knurrend den anderen Hund anspringen, und dann ist gut. Aber irgendwann geriet sie an eine andere Hündin, die das nicht so witzig fand. Dann habe ich bei einer Hundetrainerin Einzelstunden genommen, die mir riet die falsche Konditionierung sofort mit dem Wurf eines Gegenstandes und gleichzeitiges Zischen zu unterbinden. Der Gegenstand ist ein Stück Gartenschlauch, den wir auch als Apportiergegenstand benutzen und vor dem sie auch keine Angst hat. Ich soll schon bevor sie sich richtig anstpannt zischen und wenn das nichts bringt, ihr den Schlauch zwischen die Beine werfen. Irgendwie komme ich mit der Methode nicht zurecht. Bei uns gab es bisher nur Lob und Leckerlies als Erziehungsmethode, die bringt mich aber bei dem Problem nicht weiter. Auch trau ich mich nicht richtig vor anderen Hundebesitzern meinen Hund mit Schläuchen zu bewerfen. Ich leine sie jetzt immer an und rechtfertige mich bei anderen Hundebesitzern,die ihre Hunde frei laufen lassen,weil "die nichts tuen und nur spielen wollen", dafür. Sonst habe ich sie auch immer frei laufen lassen, habe jetzt aber angst, dass etwas passiert. Ich weiß, das war jetzt etwas viel auf einmal und auch etwas chaotisch aber ich bin "ein kleines bischen" frustriert, weil ich mit 2 pubertierenden Kindern bei der Erziehung recht gut zurechtkomme, aber so einem kleinen 7 Kilo Terrier in diesen Situationen nicht beikomme.
    Ich würde mich sehr über Ratschläge von anderen Hundebesitzern freuen.

    Grüßle Tina
     
    #1
  2. 31.01.11
    Susasan
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    Susasan *

    Hallo Tina,
    also ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese "Schlauchwerfmethode" die richtige ist. Ihr habt euch natürlich auch nicht gerade einen "einfachen" Hund ausgesucht. Aber dem habt ihr ja auch von Anfang an mit Kursen usw. Rechnung getragen. Ich würde einfach einmal nach einem Trainer sucher, der mit der sogenannten Klick-Methode arbeitet. Ganz wichtig ist auch dein Auftreten und deine Person - wenn du schon mit Grummeln im Bauch zum Spaziergang losgehst, merkt das eure Daisy ja auch und bei Situationen wie entgegenkommenden Hunden überträgt sich deine Spannuch auch wieder auf sie - kann sein, dass sie das noch zusätzlich verunsichert. Oftmals kann man mit dem Verändern vom eigenen Verhalten schon eine Änderung beim Hund bewirken...das fängt an im richtigen Halt der Leine, dem Tonfall der Stimme und deinen Gesten. Mit Beruhigungen wie "brave Daisy, schön lieb sein usw." die beim Hund eher wie Lob ankommen, arbeitet man manchmal eher kontraproduktiv. Aber wie gesagt, diese Reflektion bekommst du erst einmal durch einen guten Hundetrainer der euch zusammen beobachtet und dann entsprechend Hilfestellung gibt.
    Ich wünsch euch trotzdem noch ganz viel Freude an eurer Hundedame und drücke euch die Daumen, dass ihr einen Trainer findet, der diesen Weg gemeinsam mit euch geht - das wäre schon mal die halbe Miete und ich bin sicher, dass ihr das Verhalten auf die richtige Schiene bekommen könnt.
     
    #2
  3. 31.01.11
    Pika
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    Pika

    Hallo Susasan,
    vielen Dank für deine Antwort. Aber es ist gar nicht so einfach den richtigen Trainer zu finden. Ich habe mich schon über viele Hundeschulen in meiner Gegend informiert, habe euch schon Beratungstermine gehabt und wollte mich auch schon an einen sogenannten Hundeflüsterer wenden. Bekannte haben die besten Erfolge in kürzester Zeit mit ihm erzielt. Hatte auch schon einen Termin mit im vereinbart. Über Recherchen im Internet habe ich dann erfahren, dass er Methoden anwendet, die mir nicht liegen. Dadurch kam ich an die jetzige Hundetrainerin.Sie läuft mit mir und meinem Hund und macht mich auch auf Fehler aufmerksam. Das Ganze kostest natürlich auch und ich kann nicht endlos Stunden nehmen.
    In der Hundeschule war mein Hund immer sehr gehorsam und wollte dem Trainer immer alles Recht machen. Ich denke schon, daß auch viel an meiner Haltung und Austrahlung liegt, aber das zu ändern ist ziemlich schwierig. Ich will ja auch noch Spaß und Freude mit meinem Hund haben und mich nicht dauern überprüfen ob ich alles richtig mache. Aber vielleicht mache ich mir darüber auch viel zu viele Gedanken.
     
    #3
  4. 31.01.11
    SteffiHL
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    SteffiHL

    Hallo Pika!

    Ich habe auch eine Jacki-Hündin (mittlerweile 15 Jahre alt) und kann Dein Problem mit ihr total verstehen. Und das Hinlegen etc. - das ist keine Unterwerfung - sondern ganz im Gegenteil - der Anfang vom "Stress machen".
    Leider muss ich sagen, dass meine Hündin gegenüber anderen Hunden fast immer "den großen Macker" spielt. Wobei es Unterschiede gibt: Ist sie an der Leine, dann fühlt sie sich groß und so gefühlte 70 kg schwer und zickt rum. Läuft sie frei und ist in der Nähe von mir, dann fühlt sie sich immer noch recht stark. Früher habe ich mich dann umgedreht und sie alleine gelassen - und das war das Mittel, was gut wirkte - sie war alleine und lief dann einfach so entweder an dem Hund vorbei und kam zu mir - ohne Stress.
    Ich habe festgestellt, dass immer die Person, die sie an der Leine hält (das waren bei ihm immer unterschiedliche) total das Verhalten von meiner Hündin beeinflusst haben - waren die ängstlich bei einer Begegnung mit einem anderen Hund, wurde sie auch unsicher und keifte rum. Waren die Personen souverän, dann war sie es (mehr oder weniger) auch. Das Alpha-Tier gibt die Sicherheit, d.h. Du bestimmst ihr Verhalten. Ich kann Dir allerdings nur dringend empfehlen, dass sich nur eine Person als Hauptperson um die Erziehung kümmert, da jeder ja so seine eigene Art hat.
    Ich kenne es auch mit dem Hundeübungsplatz - Jackies sind ja nicht doof - auf dem Platz konnte sie alles ... und wenn wir das Gelände verlassen haben ... "hach jetzt ist das vorbei, nun kann ich mich benehmen wie ich will..."
    Zum Werfen mit Gegenständen: ich hatte damals den Tipp bekommen, wenn sie nicht gehorcht beim Freilaufen mit einem Schlüsselbund zu werfen. Es hat mich totale Überwindung gekostet, ich habe es einmal geworfen und dann ... naja was muss ich sagen ... es reichte die Jahre über, maximal damit nur zu klappern und sie reagierte sofort.
    Auf alle Fälle bringt ein gut erzogener Hund einfach viel mehr Spaß, so dass es sich absolut lohnt, an sich selbst auch zu arbeiten.

    Liebe Grüße und viel Spaß mit Deiner Hündin!
     
    #4
  5. 01.02.11
    Pika
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    Pika

    Hallo Steffi,

    ärgerst du dich manchmal auch, wie die Menschen auf Jackies reagieren. Als ich meine Hündin ganz frisch hatte, mussten mir ganz viele Hundekenner, oder auch nicht, erklären, was ich mir denn da angeschafft habe und haben mir genau erklärt, was da alles auf mich zukommt. Bei mir war es Zufall, das es diese Rasse wurde und ich dachte mir, das wichtigste ist, das wir Zeit, Platz und viel Liebe und Verständnis haben. Ich habe diesen Entschluß nie bereut, habe mich am Anfang aber ganz schön ins Boxhorn jagen lassen.

    Viele Grüße Tina
     
    #5
  6. 01.02.11
    Lauffee
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    Lauffee

    Hallo Pika,

    m.E. bringt es gar nichts das selbe Teil was ihr zum Apportieren nehmt als Bestrafung einzusetzten. Das müssen schon zwei unterschiedliche Dinge sein. Ansonsten belohnt oder bestraft man die falschen Dinge. Ich nehme aber nur selten meinen Schlüsselbund, da es immer so lange dauert bis man ihn wiederfindet :)
    Unsere machen auch Theater, aber nur wenn ich nicht schnell genug bin. Angefangen hat alles weil irgendwelche dämlichen Hundebesitzer mit ihren Langlaufleinen es unheimlich witzig fanden meine abliegenden Hunde beschnüffeln zu lassen. Seit dem ist Ende. Wenn ich allerdings aufmerksam genug bin, nehme ich das andere Ende der Leine und patsche mal kurz aufs Maul beim ersten Laut. Wenn sie lieb sind gibts ein Lob. Ich lasse mich nur ungern von 32 KG durch die Gegend zerren (wiege selber nur 50).

    LG

    Melanie
     
    #6
  7. 01.02.11
    SteffiHL
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    SteffiHL

    Hallo Tina!

    Also vor 15 Jahren waren die Jackies noch nicht so "in Mode". Das kam ja erst später... Und auch ich bin zu ihr "wie die Jungfrau zum Kinde" gekommen - wobei ich sie schon vom ersten Tag ihrer Geburt kannte (sie passte komplett auf die Hand und sah aus wie ein Meerschweinchen ;o) ). Da wir damals noch einen Chow-Chow hatten, war diese gemeinsame Kombi natürlich sehr lustig.
    Und ich kann mich nicht an "Belehrungsversuche" erinnern. Allerdings haben diese Menschen (wenn sie denn Ahnung haben) ja auch recht - der Terrier ist nun mal "was besonderes". Das schöne ist, dass man jeden Tag irgendwie über sie lachen kann und absolut viel Spaß mit ihnen hat (natürlich auch mit anderen Hunden - keine Frage). Gegenüber dem kapriziösen Chow-Chow ist so ein Terrier eben ein totales Gegenteil - der macht einfach alles mit. Ich habe es total genossen, mit ihr viel Fahrrad zu fahren und sie war einfach nicht kaputt zu kriegen.
    Das ist jetzt natürlich ein wenig anders - aber außer dass sie alt und fast taub ist, ist sie total gesund und verfressen wie eh und je... und derzeit läufig ... heult wie ein Wolf und liebt derzeit JEDEN Hund... ;o)
     
    #7
  8. 01.02.11
    Pika
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    Pika

    Hallo Steffi,

    ich habe mir jahrelang die passenden Rassen, mit dem passenden Charakter, mit den passende Eigenschaften,........gesucht, und was war? Meine Mädels und ich konnten meinen Mann nicht zu einem Hund überreden. Er hatte viele vernünftige Argumente!?!
    Dann brachten Freunde von uns ihren frisch erworben Welpen mit und da war es geschehen. Am nächsten Tag, es war Sonntag, fuhren wir sofort los, das Schwesterchen des Welpen " anzuschauen". Wohlorganisiert brachten wir sie dann gleich im Schuhkarton mit nach Hause und am Montagmorgen stand ich dann als 1.Kunde beim Zoohändler und holte die wichtigsten Dinge. Also genau so, wie mann es eigentlich nicht machen soll. Aber was soll ich sagen, wir haben vom ersten Tag an so viel Spaß und Freude an ihr, das wir sie nicht mehr missen wollen. Und wenn himmelt sie wohl am meisten an............meinen Mann.

    Hallo Melanie,

    sie soll ja keine Angst vor dem Gegenstand haben, sondern auf den Zischlaut reagieren und wenn das nicht hilft, zischen und werfen. Sie soll so weit gebracht werden, das der Zischlaut reicht und sie merkt - hoppla das mag mein Frauchen nicht. Ich hab schon alles mögliche versucht, sie abzulenken, über die Schnauze fahren, ihr Leckerlies vor die Nase halten, usw. Aber wenn sie einen Hund im Visier hat, hab ich keine Chance. Es ist ja nicht so, das sie den Hund anfällt , aber sie meint immer zeigen zu müssen, wer der Stärkere ist. Bei dem Zwerg kurz auf die Schnauze patschen ist auch schwierig in der Handhabung. Ich hab die Hundehalter mit großen Hunden schon immer etwas beneidet, wenn sie mit Leckerlies in der Hand ihre Hunde bei Laufübungen geführt haben. Bei mir war das gebücktes Gehen und wenn ich nicht tief genug unten war hüpfte mein Hund wie ein Gummiball. Aber ein Vorteil hat´s ja, wenn gar nichts mehr hilft, klemme ich sie mir unter den Arm.


    LG Tina
     
    #8
  9. 01.02.11
    Susasan
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    Susasan *

    Hallo Tina,
    dein letzter Satz hat mich an eine ältere Dame erinnert, die bei uns auf dem Hundeplatz ihren Spitzmischling trainieren wollte. Sie kam mit einem "Sondergeschirr" auf den Platz, bei dem wir erst mal große Augen machten. Das war so ein Ganzkörpergeschirr und auf dem Rücken hatte das Teil so einen Griff, wie ein Koffer. Wenn ihr bzw. ihrem Hund etwas zu nah kam, hat sie ihn geschnappt und das Kerlchen hing oben. Ihr Ehemann, der handwerklich sehr geschickt gewesen sein musste, hat ihr dieses Geschirr aus Lederriemen und Hundegeschirr zusammen kombiniert. Dem Hund hat es wohl nicht geschadet - oder es blieb ihm nichts anderes übrig, als ruhig in der Luft zu verharren und wie eine vierbeinige lebende Handtasche auszusehen. Sorry - trägt nun gar nichts zum ursprünliche Thema ein - ist mir nur grad eingefallen und habe mir das bei dir vorgestellt, wie du den Hund unter den Arm klemmst...*grins*
     
    #9
  10. 01.02.11
    bittersweet
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    bittersweet "Reiskorn"

    Hallo Tina,

    wir haben einen Jack-Russel-Dackel-Mix...wir haben uns wegen der lebendigen und unverwüstlichen Art für diese Rassen"richtung" entschieden. Ich wusste jedoch vorher, dass die ausserhalb der 4 Wände kein ruhiges Wesen haben. Es sind halt Terrier und dort hilft nur reine Disziplin. Das ist auch kein Hund zum frei rum laufen lassen, was ja nebenher eh immer eine heikle Geschichte ist. ;) Die kleineren Hunde bellen und attakieren halt eher, sie haben nicht das ruhige Wesen ihrer größeren Artgenossen, sondern brüsten sich bedingt durch ihre Größe mit knurren oder bellen.
    Zu Anfang bellte und quietsche mein Hund beim blossen Anblick von großen Hunden immer.... inzwischen weiss ich, dass es viel mit Angst zu tun hat. Beim Hundetraining zeigte man mir, dass ich immer Ausschau nach anderen Hunden zeigen sollte. Sobald ich welche sehe, nehme ich die Leine wesentlich kürzer, dicht an mein Bein läuft sie dann weiter, ich beruhige sie und sage Aus sobald sie knurrt...Benutze Sätze in einer Tonlage die sie beruhigen. Hatte zu Anfang immer andere Leckerlies dabei und habe gelobt, was das Zeug hält! *grins*
    Inzwischen reicht es wenn ich sie nah an mich ran ziehe und mit ihr rede. Aber das muss ich durchgängig tun...sobald sie mal länger bei meinen Eltern in "Urlaub" war und dort locker flockig an der Leine laufen und bellen durfte, kostet es mich wieder erstmal ein paar Spaziergänge, um zur Normalität zurück zu kehren.
    Ach ja, zu Anfang haben wir das viel Abends bei der letzten Runde geübt, weil im Dunkeln hat sie ja auch Angst...und bellt....da hatte ich dann mehr Ruhe und Kraft das durchzuziehen als Tagsüber mit den Kindern dabei.
    Aber es ist und bleibt ein Hund mit starken Jagdinstinkten, auch wenn sie normal gut hört, bei einem Hasen oder so, wäre sie weg!
    Wir haben hier ein Feldabschnitt, der mit Flüssen "eingezäunt" ist, dort lasse ich sie dann nach einem Stöckchen laufen, woanders würde ich das jedoch nicht tun!

    Liebe Grüße, Kirsten
     
    #10
  11. 01.02.11
    Hermine
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    Hermine

    Hallo Tina,
    ich bin auch stolze Besitzerin eines Jack- Russell`s. Meinen Vorschreibern kann ich nur beipflichten, sie sind schwierig zu erziehen. Man muss sich bewußt sein sein, dass Tiere jahrhunderte lang auf Selbständigkeit (bei der Jagd) und Größenwahnsinn (Dachse und Schweine aufspüren) gezüchtet wurden. Das nach zwei Züchtungen nicht raus.
    Mein Hund ist gerade drei geworden und ich gebe ehrlich zu, im ersten Jahr bin ich fast verzweifelt. Erzogen habe ich sie nur mit Belohnung. Sie hatte auch ihr Anwandlungen, dass sie andere Hunde angebellt hat. Ich habe sie mit Leckerli`s abgelenkt, bis der andere Hund vorbei war. Dabei habe ich sie auch verbal gelobt. Das hat geholfen. Nicht nach zwei Wochen,-aber so nach und nach. Nur nicht aufgeben! Mein Hund hat über einen langen Zeitraum nur Futter gegen Arbeit bekommen. Dafür habe ich am Morgen die Tagesration abgemessen und mein Hund hatte die Möglichkeit sich sein Fressen zu verdienen. Wenn sie ihre "sturen" Tage hatte, gab es nur schmale Kost. Wenn am Abend noch etwas im Becher war, gab es den Rest nicht in den Napf.
    Heute habe ich einen Terrier, der ohne Leine laufen kann. Nicht in der Stadt, aber in der Feldmark. Sie kommt bei Ruf, kümmert sich weder um Radfahre oder andere Hunde. Jedes kommen oder sonsiges Wohlverhalten wird mit Worten oder Futter belohnt.
    Natürlich ist nicht jeder Tag gleich. Es gibt Tage, an denen steht sie auf und beschließt "doof" zu sein. Aber für die Tage gibt es die Schleppleine!
    Tina, ich möchte dir Mut machen, nicht aufzugeben. Mit Zuwendung und Futter erreichst du bei der Rasse viel. Sie sind nämlich nicht dumm.
    Viele Tipp`s habe ich im Jack -Russell- Forum gefunden. Vielleicht hilft dir das weiter.
     
    #11
  12. 02.02.11
    Pika
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    Pika

    Hallo Susasan,

    das hast du jetzt davon ! Ich habe schon den ganzen Morgen das Bild des Spitzes mit Ganzkörpergeschirr im Kopf. Jedesmal wenn ich dran denke, könnte ich mich wegwerfen.

    Liebe Grüße Tina
     
    #12
  13. 02.02.11
    Naschkätzchen
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    Naschkätzchen

    Hallo Tina,

    wir haben einen 1 Jahr jungen Mittelschnauzer mit ganz viel Temeprament und er meint immer er ist der Größte. Wir haben es in unserer Hundschule so gelernt: wenn wir mit ihm draußen sind und andere Hunde kommen und wir das früh genug sehen, dann lenken wir ihn ab: mit Leckerlis, schnellem gehen (er läuft nicht frei), kurz mal die Richtung weseln, im Kreis gehen, etc. Sinn der Sache ist, dass wir so spannend sind, dass der andere Hund nicht mehr so wichtig ist. Es klappt jede Woche besser, ist aber ne Ausdauerübung. Ich würde auch nicht mit dem Apportiergegenstadn werfen, die Hunde wissen ganz gut, was was ist....
     
    #13

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