Kamut-Dinkel-Brötchen

Dieses Thema im Forum "Backen: Brötchen" wurde erstellt von schleckermäulchen, 09.05.05.

  1. 09.05.05
    schleckermäulchen
    Offline

    schleckermäulchen Hamburger Schokoholic

    Guten Abend zusammen =D ,

    folgendes Rezept habe ich heute mit James (TM21) zubereitet:

    300 g Kamut (in James mahlen und umfüllen)
    100 g Dinkel (in James mahlen+gem. Kamut hinzu)
    1 gehäufter TL Salz
    1 TL Zucker
    1 TL Kümmel
    30 g Hefe
    1 Ei
    230 g lauwarmes Wasser

    vermischen und 2 Minuten/Brotteigstufe kneten. Mit dem Spatel nachhelfen, da James ins Ächzen kommt. 30 Minuten im Topf gehen lassen. Erneut durchkneten. Dann den Teig (beispielsweise!) in eine 6'er-Herz-Muffinform von Lurch geben (blieb noch ein wenig Teig übrig; hab dann noch ein Brötchen zusätzlich geformt und mit aufs Blech gelegt). In den vorgeheizten Backofen geben und bei 160°C 30 Minuten (Umluft) backen. Brötchen aus der Form nehmen und noch 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen nachbacken. Die Backzeit und -temperatur mag von Ofen zu Ofen variieren, ich hab halt einen besonders heißes Gefährt. :wink:

    Bin gespannt, ob das Rezept jemand von euch nachbackt, denn es hat schließlich nicht jeder Kamut im Haus. Ich habe es auch erst seit kurzem. Eine Freundin machte mich darauf aufmerksam, als ich ihr erzählte, dass ich gekochten Dinkel so gerne esse.

    LG
    Schleckermäulchen
     
    #1
  2. 10.05.05
    Melanie vdL
    Offline

    Melanie vdL

    da ich noch nie etwas von kamut gehört habe, habe ich ein bisschen im web gesucht:

    Kamut (Triticum turgidum polonicum) ist eine alte Weizensorte, die ursprünglich aus Ägypten stammt. Sie ist ein Vorfahr des heutigen Hartweizens (Triticum durum). Kamutkörner sind ca. doppelt so groß wie herkömmliche Weizenkörner und besitzen 20 - 40 % mehr Eiweiß. Hauptanbaugebiete sind Nordamerika und Südeuropa. Kamut wird ausschließlich biologisch angebaut und kann in Reformhäusern und Naturkostläden gekauft werden.
    Vergleich zwischen Kamut- und Weichweizenkörnern. Gut erkennbar links die deutlich größeren Körner von Kamut.
    vergrößern
    Vergleich zwischen Kamut- und Weichweizenkörnern. Gut erkennbar links die deutlich größeren Körner von Kamut.

    Allergiker, die Probleme mit Weizeneiweiß haben, können ihre Ernährung auf Kamut umstellen. In 95 % der Fällen bleiben allergische Reaktionen dann aus. Dies gilt aber nicht für Menschen, die an Zöliakie bzw. Sprue erkrankt sind.
    [Bearbeiten]

    Geschichte

    Die Legende besagt, dass ein amerikanischer Luftwaffenoffizier 1948 in einem Pharaonengrab bei Dashare in Ägypten eine Steinkiste mit riesigen Weizenkörnern fand. 36 Weizenkörner schickte er seinem Vater, einem Farmer in Montana der sie teilweise wieder zum Keimen brachte. Eine Aussaat wurde aber nicht kontinuierlich weiter betrieben. Erst 1977, als Farmer Quinn ein Glas mit den Körnern wiederfand, begann der kontinuierliche Anbau. Bob und Mack Quinn wählten bewusst den ägyptischen Namen "Kamut" (="Seele der Erde"). Wenn auch die Legende marktgerecht erfunden wurde, so steht doch fest, dass Kamut ein Vorfahr des heutigen Hartweizens ist und seinen Ursprung in Ägypten hat. 1990 erkannte das amerikanische Landwirtschaftsministerium Kamut als neue Sorte an. Die Farmer Quinn ließen sich den Namen "Kamut®" als eingetragenes Warenzeichen schützen.

    und noch folgendes gefunden:

    Kamut-Fladenbrot
    Zutaten
    Kamut-Fladenbrot 250 g feines Kamutvollkornmehl
    1 TL Salz
    1 TL Kümmel
    2 TL Olivenöl
    100 ml lauwarmes Wasser (alternativ: Joghurt)
    Zubereitung

    Das Kamutmehl wird mit dem Salz, dem Öl und dem Wasser ca. 10 Minuten verknetet, bis ein fester Teig entsteht. Zugedeckt eine Stunde rasten lassen. Den Teig in kleine Kugeln teilen und diese auf einer bemehlten Fläche zu dünnen Fladen auswalken. Diese Fladen in einer heißen, schwach gefetteten Pfanne von beiden Seiten je 1 Minute braten. Die Fladen sollten weich sein.
     
    #2
: hefeteig, thermomix, tm21, tm31

Diese Seite empfehlen