Labrador in Silber?

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von Spatzismami, 28.07.11.

  1. 28.07.11
    Spatzismami
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    Spatzismami

    Hallo meine Lieben!

    Also ich Wende mich mal wieder mit einer Frage an Euch weil Ich auf Euch mehr vertraue als Leute in anderen Foren und für mich Eure Meinungen wirklich zählen, ausserdem ist es ja so, dass, egal zu welchem Thema, ein paar von Euch wirklich immer was zu sagen haben, irgendwie als würde man mit richtig guten Freunden zusammen sitzen =D

    Also, Punkt ist der, mein Mann und ich kamen immer wieder auf das Thema Hund. Immer wieder war unsere letzte Aussage "nein, das tuen wir uns nicht an, wer geht denn mit dem Hund bei jedem Scheisswetter, wer passt darauf auf wenn wir Urlaub machen wollen, der Dreck im Haus, die Zeit, die man braucht"

    Nun ist es aber so, dass bei uns letztens Zigeuner waren zum betteln, und ich will denen nichts schlechtes nachsagen, obwohl man nie sagen kann, ob es Leute waren, die ausspähen wollten, wo was zu holen ist und so, aber das will ich denen nicht nachsagen. Aber es ist halt so, dass ich mich bisher immer hier sehr sicher gefühlt habe, habe auch regelmässig so Sachen gemacht, wie mit offener Terrassentür weg gefahren... All das natürlich mit dem Gedanken, hierher verirrt sich doch eh kein Mensch. Dass diese Leute hier waren hat mir gezeigt, dass eben mehr Leute hier her kommen als nur die Nachbarn. Auch wenn mir der eine oder andere im Kopf jetzt den Vogel zeigt, war das für mich jetzt ausschlaggebend der Grund nochmal ernsthaft über die Anschaffung eines Hundes nach zu denken. Aber nicht dass Ihr jetzt das falsche denkt, ich will mir jetzt nicht einen scharfen Hofhund zulegen. Da ich Hunde aber schon immer mochte ist mein Gedanke halt der, dass ein Hund halt laut gibt, wenn jemand kommt. Ich mein einfach meldet. Es geht mir nicht um Verteidigung, sondern einfach wenn jemand aufs Grundstück geht. Natürlich legt man sich nicht deshalb allein einen Hund zu. Ich glaube aber schon dass ein Hund uns gut tun würde. Die Gründe hierzu sind meine Kinder, weil es für Kinder sicher schön ist mit einem Hund auf zu wachsen, ich hätte als Kind jedenfalls immer gerne einen gehabt. Grund sind auch wir selbst, weil wir so gezwungen wären, mehr raus zu gehen - vielleicht ein blöder Grund, aber irgendwie seh ich es so und unter Zwang ist es leichter den Schweinehund zu überwinden. Irgendwie wollte ich einfach auch immer einen Hund...

    Außerdem denke ich auch ja warum denn nicht, wir wohnen in einer Doppelhaushaelfte mit einigermassen viel Garten, wir wohnen auf dem Land und ich geh nur auf 400 arbeiten - und das in den frühesten Morgenstunden. Also bin ich oder sind wir die meiste Zeit daheim, allein daheim bleiben müsste der Hund wenn dann eher selten. Selbst über das Thema Urlaub habe ich schon nachgedacht und meine Schwester würde ihn mir, vorausgesetzt er würde sich mit Ihrem Hund vertragen da auch immer nehmen (bzw ihre Freundin hat hinten angeschaut was ich haben wollen würde und hat dann gejubelt, die würde den für den Urlaub adoptieren)

    Ich hätte immer schon gerne einen Dobermann gehabt, weil mir der optisch einfach gefällt, aber das ist garantiert für eine Familie mit drei Kleinkindern die falsche Wahl. Also die Lieblingsrasse meines Mannes. Der träumt von einen Labi, die sogenannte Arbeitslinie, oder auch als amerikanische Linie bezeichnete. Und da bin ich auf die Farben Silver und Charcoal gestossen. Ich habe auch schon einen Züchter gefunden, der mich anspricht: www.Silber-labradorzucht.de (mein Mann will wenn dann nur einen Welpen von einen guten Züchter) Da mein Mann von Labis auch nur blond, schwarz oder schoko kennt, fragte er mich wie das mit der Farbe ist, woher das kommt und so. Jetzt bin ich noch unsicherer, habe mich aber zugegebener Weise auf so einen Hund schon versteift. Diese Hunde von diesem Züchter haben einen stolzen Preis und da ist halt auch wieder die Frage ist das alles so schon anerkannt oder wird es das wirklich? Versteht mich nicht falsch, aber wir sind uns im klaren darüber dass es nicht auf die Rasse ankommt, aber wir wollen einen Familienhund, der auch geduldig ist, vor allem mit Kindern und bei einen Rassehund ist es doch leichter vorher zu bestimmen, wir wollen einen gesunden Hund und natürlich kann immer was sein, aber dann halt lieber einen Hund mit geringeren Risiko. Und wenn der nicht so reinrassig ist, ist dann der Preis nicht einfach zu hoch, weil ein gewisses Wertedenken hat. Natürlich ist der Hund selbst dann für einen unbezahlbar aber wenn man für einen Hund bezahlen muss, dann will man ja auch das kriegen, für das man bezahlt. Vielleicht unglücklich ausgedrückt, aber die eine oder andere wird schon verstehen, was ich damit meine. Diese Labis mit der Fellfarbe Silber werden im Internet schier zerrissen, da geht es auch um Gerüchte wie dass die um die Farbe zu erreichen mit Weimaranern gekreuzt wurden, die einfach nur toll sind, aber halt was ich weiss nur bedingt Familienhunde sind und erst recht keine Anfängerhunde...

    Ist natürlich blöd und oberflächlich, aber auf genauso einen Labi in Farbe silver in der "sportlichen" Version habe ich mich jetzt eingeschossen, und da so ein Hund eine Menge Geld kostet und vor allem ein Familienmitglied ist, das einen dann hoffentlich viele Jahre begleitet, beschäftigt mich das gerade sehr. Mit Sicherheit gibt es die eine oder andere liebe Hexe hier, die gerne was dazu sagt? Auch zur Silberlabis? Vielleicht hat ja die eine oder andere von Euch selbst so einen???

    Lg
    Eure Micha
     
    #1
  2. 28.07.11
    Luna1960
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    Luna1960 Sponsor

    Hallo Micha,

    also ich finde Deine Überlegungen sehr gut. Wir hatten uns vor Jahren auch einen Hund angeschaft und zwar diese Rasse:

    grand basset griffon vendeen - Google-Suche

    wir wollten einen Familienhund und natürlich auch einen, der mal "etwas aufpasst". Was wir auch wollten, war ein Hund vom Züchter, denn der kann ja besser beurteilen, ob der Hund zu einem passt oder nicht. Viele Freunde/Bekannten wollten uns zu einem Hund aus dem Tierheim überreden, aber wir waren hundeunerfahren und wollten auch jemanden bei der "Hand" haben, der für Fragen ansprechbar war.

    Was soll ich sagen, es war der liebste Hund unter der Sonne, total familientauglich und wenn jemand kam, kam derjenige eigentlich immer zum Hund, so hat sie sich gefreut. Als Wachhund im Haus eine Niete: sie hätte alle ins Haus gelassen und Postboten hat sie geliebt. Aber wenn jemand am Grundstück vorbeikam, stand sie da mit Rute angespannt und ein kleines grummeln, also "Hallo, aufgepasst, hier bin ich". Wenn sie "laut" gab hätte man meinen können, ein Kalb hätte bei uns gewohnt. Zum Wachhund möchte ich noch erzählen, das meine Tochter mit dem Hund Gassi gegangen war von einem Mann angemacht wurde, da sie an einem Baum gepieselt hatte. Da hat unser lieber Hund, der keiner Fliege was zuleide tun konnte, sich vor meine Tochter gestellt und mit den Zähnen gefletscht, dass sich selbst diese erschrocken hatte. Der Mann hat sich dann ziemlich schnell verzogen und unser Hund hat sich bei meiner Tochter dann seine Streicheleinheiten eingefordert. Soviel zum Thema Wachhund.

    Jetzt ist sie seit 2 Jahren tot. Ich finde es nicht blöd, wenn man eine bestimmte Rasse in der "Nase" hat, so sollte es sein. Wir sind damals über die Hundemesse gegangen und hatten im Hinterkopf, was unser Hund sollte: Also in erster Linie ein Familienhund, möglichst wenig bellen, muss mal alleine bleiben können, auch aufpassen. Was wir nicht wollten, war ein Hund, den so jeder hat. Unser "Kleiner" damals 6 hatte ein Stofftier von Sigikid, einen Hund, mit sooo langen Ohren. Wir wollten schon wieder gehen und da stolperten wir über den Hund der aussah wie das Kuscheltier und das war er dann unser "Hund".Also Liebe auf den ersten Blick. 3 Monate später zog er bei uns ein, da er gerade erst geboren war (der Welpe war natürlich nicht auf der Messe). Klar es war auch eine Frage des Preise, denn billig sind Rassehunde auf keinen Fall.

    Am Anfang wollten wir nie wieder einen haben, aber an und wann überlegen wir schon. Es ist auch schön, nicht auf jemanden angewiesen sein, wenn man in Urlaub fährt, die Kinder, nach der ersten Euphorie musste man immer drängen, dass sie mit dem Hund gehen, wollen jetzt keinen mehr. Es ist auch sehr angenehm bei einem "Sauwetter" nicht mehr rauszumüssen oder zu bestimmten Zeiten, gerade am Anfang mit dem Hund rauszumüssen. Trotzdem werden wir im Oktober zur Hundemesse nach Dortmund gehen und mal sehen. Obwohl unsere Kinder keinen mehr möchten, würden sie gerne diese Rasse haben und ich glaube mein Männe auch: Bayerischer Gebirgsschweißhund.

    Ich finde es gut, dass Ihr Euch solche Überlegungen macht. Zu Deiner Rasse kann ich leider nichts sagen, aber ich glaube, hier wird dir geholfen.

    Wünsche dir noch viel Erfolg bei
     
    #2
  3. 28.07.11
    Angie65
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    Angie65 Zwilling - ich steh dazu!

    Hallo Micha!

    Ich habe zwar keinen Labrador, sondern einen Mischling, den wir bewusst von Labrador decken ließen, weil das ja Familienhunde sind.
    Labrador sind tolle Hunde, aber ich habe schon oft erlebt, dass sie nicht bellen. Sie freuen sich über jeden der kommt. Das Bellen kann man vielleicht auch antrainieren, ich weiß es nicht.
    Das eine Paar, das eins unserer Jungen gekauft hat, wollte extra einen Labi-Mischling, weil sie schon 2 reinrassige hatte, die beide Probleme hatten und sehr anfällig waren. Man hört ja auch oft, dass Mischlinge nicht so anfällig sind wie reinrassige.
    Ich will dich aber nicht zu einem Mischling überreden, sondern dir einfach unsere Erfahrungen dazu mitteilen.
    Zum Thema Dobermann: eine Freundin von mit hatte einen, der war ihr "Kindermädchen", der hat sogar auf meinen Sohn aufgepasst. Wenn wir spazieren gegangen sind, uns hätte keiner was getan, auch den Kindern nicht. Die Kinder konnten mit dem auch alles machen. Klar ich denke, da gibt es bestimmt auch andere Erfahrungen, das sind eben meine.

    Auf jeden Fall wünsche ich euch eine gute Hand beim Aussuchen von euerem Hund!












     
    #3
  4. 28.07.11
    Cacadu
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    Cacadu

    Hallo Micha,

    mir stellen sich grade alle Haare!
    Es gibt keinen "silver Labrador" . Reinrassige Labradors sind immer gelb, chocolat oder schwarz. Informiere Dich bitte im LCD (Labrador Club Deutschland) oder DRC (Deutscher Retriever Club). Beide Vereine haben super Homepages die sehr informativ sind.
    Der von Dir genannte Züchter züchtet nicht in genannten Vereinen und ICH hätte da grosse Bedenken!!!
    Beim Labrador ist es superwichtig, dass Eltern und Geschwister gesund und geröngt sind (Hüfte und Ellbogen)
    Bei Arbeitslinien besonders wichtig. Die müssen allerdings noch mehr gefordert werden als die anderen Labradors. Z. Bsp. mit Dummytraining oder jagdlich.
    Wenn Du möchtest kannst mich auch per PN anschreiben.
     
    #4
  5. 28.07.11
    sacha
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    sacha Foren-Admin

    Hallo,
    das ist keine seriöse Zuchtstätte. Die schreiben auf der Website, dass sie nach einer neuen Herausforderung gesucht hätten und deshalb silberne Labbis züchten wollen. Das ist totaler Unfug. Labbis werden schon seit langer Zeit nach bestimmten Standards und Richtlinien gezüchtet, die in den von Cacadu genannten Verbänden streng überwacht werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Wesensmerkmalen und dem Körperbau, ganz sicher haben die aber nicht das Ziel neue Fellfarben zu entwickeln, indem sie irgendwas verpaaren, was zwar die gewünschten Farbgene trägt aber ganz sicher nicht die typischen Wesensmerkmale und die hohe Sicherheit der durch jahrzentelange, mühevolle Zuchtarbeit reduzierten Krankheiten hat.

    Zum Labbi: den kannst du als Wach- oder Schutzhund vergessen. Der ist erstens so freundlich, dass er einem Einbrecher die Sachen raustragen hilft, zweitens so verfressen, dass man ihn mit einem Knochen problemlos ruhigstellen kann und drittens bellt er so selten, dass er im Ernstfall erstmal bei anderen Hunden nachgucken müsste, wie das nochmal geht.

    Speziel zur Arbeitslinie: wir haben so einen aus einer englischen Arbeitslinie. Jetzt mit 12 in Rente aber als Jungspund erfolgreich im Apportierzirkus unterwegs gewesen. Überlegt euch das verdammt gut. Das sind Arbeitsgeräte, die müssen jagen und arbeiten, damit sie ausgelastet sind. Das bedeutet im Normalfall, dass der Hundeführer fast täglich trainiert und am Wochenende durch Deutschland kurvt oder sogar im Ausland auf Working Tests, Field Trials, Prüfungen usw. unterwegs ist. Das verändert das Leben gewaltig und nach dem was ihr so schreibt, würdet ihr so einen Hund von einem Verbandszüchter gar nicht erst bekommen.

    Rat: werdet Tierpaten im Tierheim, da könnt ihr die verschiedenen Rassen sehr gut kennenlernen und gleichzeitig einigermassen einen Eindruck davon bekommen, wie ihr mit der Dauerbelastung (ist natürlcih auch viel Freude, keine Frage aber die Belastung/Einschränkung ist definitiv da, Dreck, Kosten, Hund auslasten/beschäftigen) klar kommt. Wenn dein Mann nicht von seinem Traum lassen will: besucht Working-Tests und Field Trials, fragt die Leute was sie alles in Kauf nehmen, damit der Hund seinem Wesen und Können entsprechend leben kann.

    Ciao,
    Sacha
     
    #5
  6. 28.07.11
    jennymauscz123
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    jennymauscz123

    Hallo Micha,

    also ich kann und will gegen deinen Entschluss nichts sagen...Ich hab mir aus dem selben Grund einen Hund geholt wie ihr.

    Mein damaliger Freund ging damals oft zum Fischen Abends weg und hat mich allein gelassen. Wir haben da in einem Viertel gewohnt wo es nicht nur liebe Menschen gab. Gut unser Entschluss stand fest. Da er mich ja auch öfters am Wochenende usw. allein gelassen hat, ein Hund muss her. Der mir Sicherheit gibt und den ich betüdeln kann.
    Wo bekommt man einen Hund her der nicht 1.000de von Euros kostet und wo tut man noch was Gutes bei??? Natürlich, ein Hund aus dem Tierheim...
    Als ich dann meinen Freund soweit hatte sind wir ins Tierheim gefahren. Ich muss dazusagen als ich die Chefin davon gesehen hab und wie es den Tieren wirklich dort geht, stand mein Entschluss fest. Es muss einer von denen werden. Die Frau war ungepflegt, unfreundlich und die Tiere wohnten in einem verdreckten Schuppen. So, nun da waren wir. Sie meinte sie hätte 4 Welpen da, es sollte ja wenn, ein junger Hund sein der sich an unseren Alltag noch gewohnen kann. Sie sagte wir sollen warten, sie holt die Mama und die Kleinen mal. Als aller erstes ist mir aufgefallen das einer von den Welpen gar nicht zu der Truppe gehören kann, da er schwarz war mit einer weißen Schwanzspitze und lange Haare hatte. Die angeblichen Geschwister waren beige und hatten Drahthaar. Naja schwamm drüber, den will ich haben. Was ist das denn für eine Rasse? (fragte ich) Das ist ein Mischling! Wie groß wird er denn? Naja so groß wie die Mama! Mhm. 200,00 EUR haben wir dann bezahlt für unsere Jenny (für Futterkosten, Impfungen usw.). Ja der ein oder Andere wird sich jetzt denken: Boah voll günstig.... Jaja lasst mich weiter erzählen...
    Als Jenny 1 Jahr alt wurde fing es an. Sie bekam richtige Kratzanfälle, wunde Stellen durch das Kratzen. Wir gingen von A-Z. Im Urlaub in Österreich da war Jenny so 4 Jahre alt mussten wir aus Not zu einem Tierartz. Der gab Ihr Antibiothika und meinte wir sollten zu einem Arzt der sich darauf spezialisiert hat. Also Hautgeschichten usw. Gesagt, getan. Gut das damals Hallein von meinem neuen Freund nur 1STD entfernt war. Dieser TA stellte dann fest das Jenny auf sämtliche Bäume, Pollen, Gräser, Hausstaubmilben usw. allergisch ist. Das dauerte alles ungefähr ca. 6 Wochen. Mit Tabletten usw. (Prednisolon) haben wir das Ganze dann so einigermaßen in den Griff bekommen. Bis die Probleme wieder schlimmer wurden, dieser Tierarzt riet uns dann wir sollten nach München in die Tierklinik zum Sensibilisieren die haben da ganz andere Möglichenkeiten als er. So und da sind wir heute. Wir sind noch bei einer Studie dabei. Wir müssen Jenny alle 4 Wochen selber Spritzen geben und als wenn das nicht schlimm genug wäre, die Allergie ist bis heute da. 1000de EUROS später und noch immer keine Besserung.

    WOLLTE DIR KEINE ANGST MACHEN, ABER das alles kann passieren.

    Meine Eltern haben früher immer Hunde gehabt, war kein einziger mit Allergie dabei! Und ich leg mir meinen ersten Hund zu und hab Pech...

    Wenn Du den Hund bei einem guten Züchter kauft wird Dir das wahrscheinlich auch garnicht passieren. Durch die Tierklinik weis ich das vor allem Collies mit Allergien anfällig sind.

    Aber am Anfang wusste ich ja nicht mal was ich mir da für einen Hund geholt hab. Das sah eher nach Bernersennen aus.

    WÜNSCH DIR AUF JEDEN FALL GLÜCK WENN DU DIR EINEN HUND ZULEGST, DASS DIR NICHT DAS GLEICHE PASSIERT.

    WIR LIEBEN UNSERE JENNY TROTZDEM SEHR UND WÜRDEN SIE NIE MEHR HERGEBEN, TROTZ MANCHER SCHLAFLOSTER NÄCHTE....


    LG
    Andrea
     
    #6
  7. 28.07.11
    Angie65
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    Angie65 Zwilling - ich steh dazu!

    Hallo Sacha!

    Ich sitze hier gerade auf der Couch und kringel mich vor lachen :p
    Ja, so kenne ich den Labbi auch.
    Eine Bekannte sagt immer, das ist ein Vorsteher-Hund....der steht vor dem Kühlschrank.
     
    #7
  8. 28.07.11
    Sissa
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    Sissa

    Hallo Micha,

    überstürzt nichts mit dem Hundekauf. Das ist eine "Anschaffung" für die nächsten 10 -15 Jahre und das verändert eine Menge in Euerem Leben.
    Wir haben eine ganz liebe Weimaranerhündin (sind sehr wohl ganz tolle Familienhunde), die uns aber schon im ersten Jahr ganz viel Geld an Tierarztkosten gekostet hat.
    Ein Hund kostet viel Zeit und sehr oft auch Geld (man sollte zumindest Arztkosten einplanen, auch OP`s)
    Unser Hund braucht 2-3 Stunden strammer Auslauf (viel im Wald und bergauf) um ausgelastet zu sein und wie bei den Labbis brauchen die auch die Bewegung weil sie voll verfressen sind.
    Diese Hunderassen brauchen Beschäftigung sonst werden sie gestört, da reicht es nicht 2 mal täglich eine halbe Stunde rauszugehen.
    Natürlich lässt man sich auch von der Optik leiten, aber nur wegen der Farbe das Risiko mit einem unseriösen Züchter einzugehen ist einfach zu hoch.

    Ich wünsche Euch viel Glück bei der Auswahl zu Euerem zukünftigen Familienmitglied.
     
    #8
  9. 28.07.11
    Kennasus
    Offline

    Kennasus



    Ich musste auch herzhaft lachen, wir haben einen Golden Retriever, die sind genauso, jedenfalls unsere :rolleyes:.
     
    #9
  10. 28.07.11
    Cacadu
    Offline

    Cacadu


    Wir haben 2, einen Rüden mit 4 Jahren und eine Hündin mit 7 Monaten ;)


    Ja, Ihr vollkommen recht. Wachhunde sind Labradors keine.
    Die freuen sich über jeden der kommt, sogar der Postbote wird freudig begrüßt!
     
    #10
  11. 28.07.11
    Wolfsengel
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    Wolfsengel ausm Badnerland

    Hallo,

    und nur, weil man bei einem VDH-Züchter teures Geld liegenläßt, heißt das nicht automatisch, daß der Hund gesund. Diese Garantie hat man auch da nicht.
     
    #11
  12. 28.07.11
    Cacadu
    Offline

    Cacadu

    Eine Garantie wirst Du für ein Lebewesen nicht bekommen!

    Man ist sich unter einem, im VDH gezüchteten Hund aber sicher, dass die Muttertiere nicht auf dem Müll landen, wenn sie, nach einem Leben als Welpenproduzentinnen, nicht mehr können.
     
    #12
  13. 28.07.11
    Lauchfreundin
    Offline

    Lauchfreundin Lauchfreundin

    Hallo meine Lieben.

    Ich habe alle Beiträge interessiert gelesen und bin sehr zwiegespalten.
    Durch einen Hund wird das Leben bereichert, keine Frage. Man knüpft Kontakte ohne etwas groß dazu zu tun, denn Hundehalter wissen immer mehr. Ich könnte heute nicht mehr ohne. Und die Frage nach Gassi gehen oder nicht stellt sich irgendwann nicht mehr. Watt mutt datt mutt.
    Meinen ersten Hund bekam ich, weil bei uns eine Katzenseuche ausgebrochen war. Meine Katze litt darunter plötzlich alleine zu sein. Also fuhr ich dann in ein Tierheim "nur mal gucken".
    Eine Katze konnte es nicht sein, da mein noch vorhandenes Exemplar zumindest Überträger war. So kam ich mit einem Hund nach Hause.
    Die Katze brachte ihm umgehend die "Flötentöne" bei, als er die Türschwelle überschritt und sie war Chef. Monthy war ein 1,5 Jahre alter ehemaliger Straßenhund aus Spanien.
    Völlig kompatibel mit allem was lebt und ging jedem Streß aus dem Weg. Nie wieder gab es auf diesem Erdball eine solche Perle.
    Als er das stolze Alter von 14 Jahren - ohne große Tierarztkosten bis auf die Kastration und Borrelioseerkrankung mit 2-jährlichen Schüben - erreichte, dachte ich es wäre nicht schlecht,
    wenn ein Nachfolger ihn noch kennen lernt und vom "Altmeister" lernen kann wie man sich so benimmt.
    Gesagt, getan. Diesmal ein Welpe, denn es war ein Kind da. Es war ein Welpe aus dem Tierschutz, denn auch dort gibt es genug Welpen. Ich bzw. mein Hund brauche keinen Stammbaum, ich möchte ein tolles Familientier. Und bisher hatte ich *klopfaufholz* immer den richtigen Riecher. Aaaaaaaaaaaaber einen Welpen würde ich mir NIE WIEDER holen!!! Ich habe nicht gezählt, wieviele Paar Schuhe ich ersetzen musste, ganz abgesehen von der Couch, die er zerlegt hat. Und der ausgestopften Brandente... Das die noch soooooo viele Feder hatte und so viel Holzwolle in den Bauch hinein passte hätte ich ja vorher nicht gedacht. Tequilla sorgte dafür, dass die Beweise quasi aufgetischt wurden...
    Aber auch mein damals 13 Jahre alter Hund hatte kein Problem zu akzeptieren, dass plötzlich ein "Räbääääh" im Haus wohnt. Er hat auch Doktorspiele meines Sohnes ganz brav über sich ergehen lassen. "Darf ich mal die Ohren sehen? Ihre Pfote muss verbunden werden." Der arme Kerl war ein geduldiger Patient.
    Man kann immer an den "falschen" geraten. Aber ich persönlich bin Verfechterin des Tierschutzes, nicht der Tiervermehrung.
    Geht ins Tierheim - grade jetzt zur Ferienzeit - und geht mit Hunden Gassi. Guckt, wie die Kinder darauf reagieren. Guckt, wie ihr selber darauf reagiert. Vielleicht begegnet euch die Liebe eures Lebens und ihr konntet noch ein Hundiwuff sehr glücklich machen. Die meisten sind ihr Leben lang dankbar.
     
    #13
  14. 28.07.11
    sacha
    Offline

    sacha Foren-Admin

    Hallo,
    wir haben bei unserem ersten Hund bei einem nicht-VDH Züchter (oder eher gut getarnter Vermehrer) auch nicht weniger gezahlt und hatten dann als Endergebnis einen Flat-Coated der mit 2 schon eingeschläfert werden sollte. Nicht VDH-bedeutet also nicht automatisch niedrigere Welpenpreise. Ansonsten stimme ich dir zu, eine Gesundheitsgarantie gibt es nicht - nirgendwo. Es gibt auch besoffene TÜV-Prüfer und verseuchte BIO Produkte. Muss jeder selber wissen und ich kann auch nachvollziehen, warum jemand vom VDH nichts hält. War bei mir anfangs nicht anders aber mittlerweile würde ich gerade Anfängern nichts anderes mehr empfehlen.
    Ciao,
    Sacha
     
    #14
  15. 28.07.11
    Frl. Rottenmeier
    Offline

    Frl. Rottenmeier Inaktiv

    hmmm,
    mela ist glaub ich schon länger im labbiforum unterwegs...
    also ich meine gelesen zu haben, dass der silber labrador im grunde nur ein weimaranermix mit nem labbi sein soll...sprich, noch ne runde mehr jagdhund...hübsch sind sie, keine frage, aber labrador gibts reinrassig dennoch nur in schwarz, blond und braun;)
     
    #15
  16. 28.07.11
    Wolfsengel
    Offline

    Wolfsengel ausm Badnerland

    Hallo Sacha,

    ich hab das geschrieben, gerade weil ich als Anfänger auf einen Kauf beim VDH-Züchter bestanden habe. Ich dachte, ich bin da in guten Händen und kann mich drauf verlassen, "Qualität" zu kaufen. Viele Krankheiten sieht man beim Welpen noch gar nicht, also kann man gar nicht sagen, daß das Tier das und das nicht hat. Meiner war bereits fast 1,5 Jahre alt und kam angeblich aus persönlichen Gründen zum Züchter zurück. Ich wollte den Streß mit einem Welpen gar nicht und habe ihn gern genommen. Er wurde mir als freiatmend mit guten Nasenlöchern, Augen und sonstiges alles top in Ordnung verkauft. Er war lediglich übergewichtig, aber das Atemgeräusch gäbe sich, wenn er abnimmt. Tatsache war, daß er durch Wimpern bereits schwer beeinträchtigte Augen hatte - auf dem besten Weg, blind zu werden. Die Augenspalte zu groß, daher dauernd am Tränen. Die Nasenlöcher viel zu klein, daher Atembeschwerden, die durch Abnehmen natürlich auch nicht weggingen. Das hat der Arzt direkt auf den ersten Blick erkannt. Ein Züchter kennt solche Symptome mit Sicherheit ebenfalls. Weiter möcht ich hier nicht rumspekulieren.

    Ich hätte ihn niemals zurückgegeben, sondern habe getan, was möglich ist, um ihm ein weitestgehend beschwerdefreies Leben zu ermöglichen. Insgesamt waren das sicher schon 2.000 Euro Behandlungskosten in nicht mal einem Jahr dafür, daß eigentlich alles in Ordnung sein sollte. Soviel dazu, daß man sich als unerfahrener Anfänger bei einem VDH-Züchter nicht unbedingt in Sicherheit wiegen kann. Ich sage definitiv nicht, daß alle so sind. Aber es ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt.
     
    #16
  17. 29.07.11
    logicat
    Offline

    logicat

    Hallo Micha,
    ich verstehe Deine Überlegungen sehr gut, ich würde mir jederzeit wieder einen vom Tierschutz holen. Ich hatte als Kind 2 Dackel, sie waren reinrassig und immer krank. Vor ca.12 J. habe ich mir dann einen Golden Retriever( war ca.8J. alt als ich sie holte) aus dem Tierschutzverein geholt, bin mit ihr eine Runde Gassi gegangen und wusste, die Cindy darf ab jetzt bei uns wohnen. Sie war ein anfänglich gestörter Hund, der sich aber in kürzester Zeit in einem Traumhund verwandelte. Der Hund war vom Gemüt her eher ein Schaf als ein Hund, sie gab dem Besuch die Pfote wenn sie in den Garten kamen aber sie wusste, wann Gefahr in Verzug ist. Einmal sind wir zusammen ziemlich spät noch spazieren gegangen und es kam uns ein Betrunkener und pöbelte mich an. Cindy setzte sich vor mich hin und zog die Lefzen hoch, er hatte solch einen Beschützerinstinkt entwickelt, der Mann machte sich dann vom Acker. Sie war ansonsten ein gesunder Hund, bis auf die letzten Monate. Ich hatte seither keinen Hund mehr, ich vermisse sie heute noch.
    Ich würde Dir zu einem Hund von einem Tierschutzverein raten. Die haben auch oft Welpen. Ich habe auch gute Adressen, kannst mir gerne auch PN schicken. Auch ich habe noch nie was von einem Silberlabrador gehört?!
    Liebe Grüße
    logicat:cat:
     
    #17
  18. 29.07.11
    nelly85
    Offline

    nelly85

    Hallo Micha,
    bei uns wohnt seit gestern Abend endlich wieder ein Hund.
    Meine erste Hündin musste ich letztes Jahr mit 12 Jahren einschläfern lassen, sie war ein Labrador/Schäferhundmischling. Allerdings hatte sie schon in jungen Jahren ziemliche Probleme mit der Hüfte bekommen, was natülich sehr traurig war.
    Letztes Jahr dann hab ich mich nochmal intensiv mit dem Thema Hund beschäftigt und nochmal mit der Rasse "Labrador". Auch ich bin damals auf "silber" Welpen gestossen und war auch anfangs zugegebener Weise, hin und weg, die Farbe, die Augen ... ich wäre am liebsten sofort los und hätte mir einen geholt. Doch wie gesagt, fing ich an nachzuforschen und stellte dann fest das "silber" kein reinrassiger Labrador ist, sondern ein Mix aus Weimaraner und Labrador.
    Allerdings war für mich klar, wenn dann geh ich diesmal den "offiziellen Weg" dh über einen Züchter und hab dann auch wirklich einen Traumzüchter gefunden.

    Ich kann dir nur ans Herz legen dich nochmal intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen, was du genau möchtest nicht das du am Ende doch enttäuscht bist!

    Liebe Grüsse
    nelly
     
    #18
  19. 29.07.11
    Pumuckl alias Heike
    Offline

    Pumuckl alias Heike

    Hallo Micha,

    wir haben uns vor 3 Jahren auch spontan, also schon recht kurzfristig, unseren ersten Hund angeschaft. Wir haben uns für einen Border Collie entschieden, aber ohne Papiere und auch das hat sich per Zufall so ergeben. Diese Hunderasse war für uns nach kurzem Recherchieren und 'Muster gucken' bei Hunden mit ihren Menschen auf Flohmärkten die Rasse, die passt.
    Wir haben sie von einem 'Wiesenzüchter' ohne Papiere gekauft, sie ist top gesund und nicht gestört. Im Gegenteil, ein Musterhund. Das kann es also auch bei solchen geben.

    Aber es ist eher aus Unerfahrenheit so gekommen, oder weil es so sollte.

    Aber ich möchte Dich eigentlich bitten, doch nochmal vorne anzufangen. Du bist jetzt schon bei Auswahl der Rasse und sogar der Farbe. Aber der Schritt davor ist hoffentlich auch noch nicht abgeschlossen: Ist ein Hund generell in Eurer Situation machbar?

    Du schreibst, dass Du drei kleine Kinder hast. Kinder vor allem kleine, gehen nicht verständnisvoll mit einem Hund um. Manches Mal muss er leiden, weil die Kinder nicht immer beaufsichtigt werden können und eigentlich auch 'Mitgefühl' noch nicht kennen. Das entwickelt sich erst später. Ein kleiner Hund, der selbst noch nicht fertig ist, könnte durch unüberlegtes Handeln da ruckzuck zum Psycho werden. Und manch konsequenter Erziehungseinsatz und -erfolg wird durch die Kurzen ruckzuck wieder zerstört.
    Ich schreibe Dir das nicht von ungefähr: Wir haben jetzt vor einem Jahr einen zweiten Border dazugenommen. Eigentlich wollten wir das nicht, aber es war einfach unser Hund und es sollte so sein. Sie wurde mit ihren 10 (!) Monaten das zweite Mal aus einer jeweils kleinen Familie mit kleineneren Kindern abgegeben (Abgage vom Züchter nicht mitgerechnet), weil sie sich langsam zum Problemhund entwickelte. Sie hat vor allem bei der zweiten Familie die Führung übernommen und die neue Wohnung überwacht, vorbei kam keiner mehr ohne ihre Anzeige. Die direkten Nachbarn haben sich da unheimlich drüber gefreut. Sie hat auch an der Leine beim Einkaufen alles angebellt, was ihr entgegenkam. Egal ob Fahrrad. Netter älterer Herr. Frau mit Kind.... Auch hier pure Freude nicht nur bei den entgegenkommenden sondern so langsam auch beim Frauchen. Zu Hause alleine lassen ging auch nicht, da hat sie dann das eine erste und letzte Mal die Tapete angeknabbert und einen Haufen ins Zimmer gemacht. Da der kleinere Sohn mit seinen 2 Jahren noch kein Verständnis für Hunde hatte und eigentlich auch eher ein kleiner Terrorist war, wurde auch die kleine Sunni das ein oder andere Mal gemobt. Es wird in der Familie davor nicht viel anders gewesen sein. Armer Hund.

    Wir haben trotz Border Collies keine Schafe, Kaninchen oder Enten zum Hüten angeschaft. Wir sind zu Zweit für die beiden zuständig, dass heißt mein Schatz läuft morgens mindestens 1 Stunde am liebsten quer Feld ein und schaut wo die Hasen wohnen und ob alle noch da sind. Zu Hause sieht man die beiden Hunde dann manchmal gar nicht, irgendwo liegen sie recht entspannt rum. Am späten Nachmittag gehe ich dann mit ihnen mindesten 1 1/2, auch mal 2 Stunden durch die Pampa. Mein Schatz ist mittlerweile wohl abhängig von seinem Morgenspaziergang, ein schöner Tagesbeginn vor der manchmal doch stressigen Arbeit. Auch ich genieße meine Zeit am Nachmittag mit ihnen, habe mittlerweile viele Hundebekanntschaften gemacht, mit denen wir uns sogar schon privat auch treffen. Sie gehören beide zur Familie und wir würden sie nicht wieder abgeben. Wir haben durch die eigentliche ja Einschränkung eine neue Lebensqualität gewonnen. Aber: meine Kinder sind erwachsen.

    Wenn Du drei kleine Kinder hast, gehen die Kinder doch zeitlich und auch finanziell immer vor. Das heißt bei Krankheiten eines/Deines Hundes musst Du abwägen, können wir das leisten? Bis wohin können wir mit dem finanziellen Einsatz gehen? Wo fehlt das Geld dann bei den Kindern? Wir haben jetzt auch mit dem zweiten Hund einen fitten und gesunden Hund. Aber trotzdem hat auch das schon Geld und Einsatz gefordert, da sie Anfangs Probleme mit ihrem Rücken hatte. Edda hat sich schon mal die Pfote dermaßen aufgeschnitten, dass 8 Tacker von nöten waren. War auch nicht billig. Drei Kinder stundenlang durch den Wald schleppen ist nicht machbar. Spätestens beim zweiten Mal sieht es für selbige nach System aus und es wird gemeutert. Da helfen auch keine Spielchen für unterwegs. Und Hund an Leine plus Kind auf Rücken oder im Wagen und zwei weitere Kinder mit einem halben Auge beobachten ist eine echte Aufgabe. Garten haben wir auch, aber das ist für mich kein Ersatz für das Spazierengehen.
    Und ich persönlich finde es unverantwortlich Kinder mit einem Hund alleine spazieren gehen zu lassen. Da geht es auch nicht um den eigenen bestimmt lieben Hund, sondern um diejenigen, die einem begegnen. Was, wenn man solch einem agressiven Vierbeiner begegnet, der sich dann vielleicht auch noch losreist? Kinder wären mit einer solchen überfordert.

    Wenn Ihr einen Hund in Eure Familie holt, ist das Verantwortung und Verpflichtung für die nächste Jahre und nicht ein Ausprobieren ob es klappt.

    Bitte nicht übel nehmen, ich kenne Euch und Euer Pflichtbewußtsein und Eure Kinder nicht. Aber lieber vorher einmal mehr ernsthaft darüber nachgedacht und viellleicht auch wirklich mal das Gassigehen mit einem Tierheimhund geprobt, als ungewarnt in eine Situation stolpern, die Eure Nerven vielleicht auf eine Zerreißprobe stellen könnte.

    Wenn Ihr Euch sicher seid, Welpe oder erwachsener Hund, Tierschutz oder Züchter, das ist eine schwierige Frage und schon oft hier beantwortet worden.

    Liebe Grüße, Heike
     
    #19
  20. 30.07.11
    ninin2000
    Offline

    ninin2000

    Hallo Micha,

    wir haben jetzt seit sechs Jahren einen schwarzen Flat (sieht man auch im Foto) - ein Bild von einem Hund, zum Tierarzt gehen wir nur zum Impfen und für Kinder einfach ideal! Als wir ihn bekommen haben, waren die Kinder 2 und 5 - natürlich haben sie dann manchmal versehentlich am Ohr oder Schwanz gezogen, aber er hat nicht einmal geschnappt oder sich gewehrt! Auch nicht, als er ganz schnell viel größer war als unser Junior!
    Noch heute unterscheidet er sehr genau, mit wem er gerade schmust oder spielt - bei meinem Mann ist er sehr viel lebhafter, bei den Kindern hält er immer noch ganz ruhig und lässt sich "beschmusen".
    Und im allgemeinen hört man unseren Hund überhaupt nicht, ABER wenn zu uns jemand kommt, den er nicht kennt, oder wenn es jemand "wagt", abends, wenn es dunkel ist, zu klingeln, dann stürzt er bellend zum Gartentor - und darüber bin ich sehr froh! Dadurch, dass er auch sehr groß und komplett schwarz ist, weichen die meisten neuen (ungebetenen) Besucher erst mal einen Schritt zurück.
    Ich denke, dass er im Ernstfall wahrscheinlich nicht beißen würde, aber wenn so ein großer Hund auf das Tor zustürmt, hat das schon mal eine abschreckende Wirkung - zumindest solange, wie man ihn nicht kennt und auch nicht weiß, welch ein Schmuser er ist... ;)

    Wir haben uns damals bewußt für diese Rasse, einen richtigen Familienhund und -clown entschieden - aber Bewegung braucht er natürlich auch nicht wenig, so 2-3 Stunden täglich sind wir (meist ich morgens und mein Mann abends) schon unterwegs! Aber das ist ok so, wie du schon geschrieben hast, würde man sonst bei Regen wahrscheinlich freiwillig die Wohnung nicht verlassen... ;)
    Kurz und gut: Wir haben unseren absoluten Kinder-, Familien- und trotzdem (auf den ersten Blick) Wach-Hund gefunden!
     
    #20

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