Frage - Leberzirrhose bei Katzen

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von mingera, 13.04.11.

  1. 13.04.11
    mingera
    Offline

    mingera

    LIebe Forumsteilnehmer.
    der Kater meiner Tochter hat Leberzirrhose. Es wären schon 20 % der Leber zerstört.
    Nun muss er Diät (spezielle Nahrung) und Tabletten nehmen.
    Wer kann uns Tipps geben? Welche Nahrung ist zu empfehlen?
    Meine Tochter ist sehr eigen mit dem Futter der Kater, sie hat bisher immer das Futter der Marke "Grau" verwendet.
    Vielen Dank und viele Grüße
    Mingera
     
    #1
  2. 13.04.11
    Mäxlesbella
    Offline

    Mäxlesbella

    Hallo Mingera,

    bei einer leberkranken Katze ist zuallererst wichtig, mehrmals am Tag kleine Portionen zu füttern.

    Vielleicht mag Deine Tochter sich hier SiebenKatzenLeben : Katzengesundheit und Gesunderhaltung Rat holen?

    Vielleicht kann sie auch bei Grau oder anderen Futterherstellern nachfragen, welches Futter für das Katerle geeignet ist.

    Alles gute für den Kater!
     
    #2
  3. 13.04.11
    angela.lafrenz
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    angela.lafrenz

    Tja, das ist ganz ganz schwer. Spezielles Futter für diesen leider irreparablen Schaden gibt es nicht auf dem Markt. Ganz wichtig für die Katze Deiner Tochter ist, dass sie von nunan leichtverdauliche Kost bekommt.... Probiert es aus, wie sie damit klar kommt.... Wünsch Euch alles Gute....
     
    #3
  4. 13.04.11
    little witch
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    little witch

    Wünsche dem Katerle ebenfalls alle Gute und leider habe ich keinen passenden Ratschlag, aber ich hätte da noch eine Frage: ich habe nun schon so oft von verschiedenen Katzen-Leiden gelesen, von Diabetes bis jetzt eben auch über die Lerberzirrhose, was mich dabei aber nun echt mal interessieren würde, wie wird den so was überhaupt bei Katzen diagnostiziert? Wie kommen die Katzenhalter oder Ärzte darauf nach bestimmen Krankheiten zu suchen, gibt es da bestimmte Auffälligkeiten oder wie funktioniert das, ein Tierchen kann ja schließlich nicht "sagen" wann ihm was, wie und welche Beschwerden bereitet :-(

    Kann mir da vielleicht Bitte jemand näher Auskunft geben?

    Bin ich da zu blauäugig oder hatte ich seither mit meinen Katzen einfach nur Glück, oder eben unerkannte Krankheiten?

    Wünsche jedenfalls Katerle und Dosi alles Gute für die Therapie.
     
    #4
  5. 14.04.11
    Mäxlesbella
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    Mäxlesbella

    Hallo Petra,

    da ich einen diabetischen Kater hatte, kann ich Dir hier Auskunft geben:

    Mein Kater begann innerhalb kürzester Zeit unglaublich viel zu trinken, fraß und fraß und fraß und nahm doch ab. Außerdem urinierte er sehr viel.

    Ganz schnell war ich beim Tierarzt und die Diagnose hatte ich schon selbst gestellt.

    Es wurde Blut entnommen und ein blutbild gemacht. Schnell war anhand des Fruktosaminwertes klar, daß er Diabetes hat.
    Er lebte mit dem Diabetes noch 2 1/2 schöne Jahre, dann starb er an Nierenversagen.
    Diabetes wird wie beim Menschen behandelt: Messen, spritzen.

    Die Tierärzte sind heute auch in der Lage, zumindest Tierkliniken, zu röntgen, Ultraschall zu machen und eben die Diagnostik, die man sich "leisten" kann.

    Ich freue mich für Dich, daß Deine Katzen gesund sind!!!!
     
    #5
  6. 14.04.11
    mingera
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    mingera

    Liebe Petra,
    Kater Stursky hatte vor zwei Jahren ein Riesenproblem, der damalige Tierarzt ging von einer Vergiftung aus. Er wäre beinahe gestorben. Ein Vergiftung kam aber eigentlich nicht in Frage, da die Katzen keine Freigänger sind, meine Tochter keinerlei Grünpflanzen in der Wohnung hat und sonst auch sehr genau bei der Fütterung ist. Mit Aufbauspritzen, Infusionen war alles wieder gut, er hat sich super erholt. Letzten Samstag hat er sich ständig übergeben und war ziemlich matt. Mit seiner Vorgeschichte, war meine Tochter in hab Acht Stellung. Ab marsch zu einem anderen Tierarzt, großes Blutbild und Ultraschall, danach eben diese Diagnose.
    Viele Grüße
    Mingera
     
    #6
  7. 14.04.11
    little witch
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    little witch

    @ Mäxlesbella
    Danke für die Aufklärung bezüglich des Diabetes, es tut mir wirklich Leid, dass dein Kater des nicht mehr lange überlebt hat :goodman:
    Beim Menschen geht man ja davon aus, dass der Diabetes (heißt das nun eigentlich der oder die Diabetes?) naja iss ja auch egal, also beim Menschen geht man zwischenzeitlich davon aus, wenn der extreme Durst und die Nierenprobleme sich erst mal einstellen, dann hat sich Diabetes schon einige Jahre (ca 7-10) unerkannt etabliert :-(
    evtl. war auch dein Katerle schon von Klein auf daran erkrankt?

    @ Mingera
    ich wünsche Stursky alles erdenklich Gute und ein noch langes und erträgliches Katzenleben.

    Ganz liebe Grüße an alle Katzenmamis hier =D
     
    #7
  8. 14.04.11
    Mäxlesbella
    Offline

    Mäxlesbella

    Hallo Petra,

    danke für Deine lieben Worte.

    Ich denke, daß der (die das) Diabetes sich frisch eingestellt haben, der Nierenschaden kam erst später dazu, ein halbes Jahr vor seinem Tod. Ich weiß das, weil wir ja laufend Blutbilder haben. Auch die Katzen, die ich jetzt habe, bekommen jährlich ein Blutbild. Mein Mäxle war 14 Jahre alt. Ich hätt ihn gern bis 20 gehabt - es sollte nicht sein....................
     
    #8
  9. 15.04.11
    little witch
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    little witch

    Liebe Brigitte,
    aber 14 Jahre sind doch auch schon ein schönes Alter, bei mir wurde leider noch keine Katze so alt, das liegt aber daran dass sie alle immer Freigänger waren und noch sind :-(
    Gibt es einen besonderen Grund, weshalb du jährliche Blutbilder machen lässt?
     
    #9
  10. 15.04.11
    Mäxlesbella
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    Mäxlesbella

    Hallo Petra,

    meine sind auch alle Freigänger.

    Ja, ich lasse ein Blutbild machen, damit ich erkennen kann, wenn Veränderungen anstehen. Bei ganz jungen Katzen vllcht. ab dem 4. Lebensjahr, aber dann jährlich, hab ne Macke weg seit dem Mäxle...........:-(
     
    #10

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