Ministerium antwortet auf foodwatch-Protest

Dieses Thema im Forum "Neuigkeiten" wurde erstellt von sacha, 21.03.07.

  1. 21.03.07
    sacha
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    sacha Foren-Admin

    Der folgende Text stammt aus dem heutigen Newsletter von Foodwatch. Wunderkessel ist Foodwatch-Sponsor.

    Der internationale Schmuggel mit Tiermehl hat nach neuen Recherchen von foodwatch ein größeres Ausmaß als bislang vermutet und ist ein EU-weites Problem. Nach aktuellen Zahlen vom statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) wurden im Jahr 2006 über 242.000 Tonnen Tiermehl in Nicht-EU-Länder exportiert. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um 150 Prozent. Spanien ist dabei Spitzenreiter und hat wie Deutschland Tiermehl in Länder exportiert, die seit der BSE-Krise ein Importverbot verhängt haben.
    Weitere Informationen unter:
    Tiermehl-Schmuggel ist europaweites Problem

    Wegen des internationalen Ausmaßes des Skandals hat foodwatch den Report "Die Tiermehl-Schmuggler" ins Englische übersetzen lassen und in Brüsseler Fachkreisen verteilt. Internationale Medien werden mit englischen Pressemitteilungen über aktuelle Recherche-Ergebnisse von foodwatch informiert. foodwatch hat extra eine neue englischsprachige Seite eingerichtet:
    Exports of carcass meal are halted after foodwatch publishes findings


    MITMACH-AKTION
    Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat nun erstmals auf die foodwatch-Protest-Aktion für sichere Regelungen bei tierischen Abfällen reagiert. Ministerialdirektor Bernhard Kühnle, der Leiter der Abteilung "Lebensmittelsicherheit", hat allen Bürgern, die den Brief an Verbraucherminister Horst Seehofer bisher unterschrieben haben, per E-Mail geantwortet.
    Die Regierung gibt in dem Schreiben zu, "dass es Exporte gegeben hat, obwohl die notwendigen Abkommen mit den Empfängerstaaten nicht vorgelegen haben." Die Argumente der Antwort überzeugen nicht, eine Bewertung von foodwatch gibt es unter:
    Seehofer-Ministerium antwortet auf Protest-Aktion

    Haben Sie bereits gegen die Sicherheitslücken beim Umgang mit Schlachtabfällen protestiert? Jede Stimme zählt! Also machen Sie bitte jetzt mit und unterstützen Sie die akuelle foodwatch-Aktion:
    Sichere Regelungen bei tierischen Abfällen fordern

    Wenn Sie bereits mitgemacht haben, sagen Sie es weiter. Erzählen Sie Freunden, Verwandten und Bekannten von der Mitmach-Aktion und helfen Sie foodwatch, so viele Unterschriften wie möglich zu sammeln. Und für Ihre Internetseite steht ein aktuelles foodwatch-Banner zur Verfügung, mit dem auf die Mitmach-Aktion aufmerksam gemacht werden kann. Wer das Banner schaltet, wird von foodwatch als Unterstützer verlinkt. In Kürze wird außerdem eine Unterschriftenliste zur Verfügung stehen.
    Das Banner und die Unterschriftenliste zur aktuellen Mitmach-Aktion unter:
    Mit vielen Stimmen sichere Regelungen fordern!

    Jeder Bürger, der an der Mitmach-Aktion teilnimmt und den Brief an Verbraucherminister Seehofer unterzeichnet, kann die Forderungen von foodwatch durch einen persönlichen Kommentar ergänzen. Ein Mitmacher schrieb: "Herr Seehofer, ich wünschte, Sie würden sich so engagieren, wie das foodwatch und andere Institutionen tun, es wäre doch eigentlich Ihr Job, sich sorgfältig zu kümmern...Tun Sie das?"
    Eine Auswahl von Mitmacher-Kommentaren unter:
    Forderungen der Bürger an Seehofer

    MEDIENSPIEGEL "ÜBER UNS"
    Seit der Gründung im Oktober 2002 berichten Medien über foodwatch. Thema sind nicht nur aktuelle Kampagnen oder Statements zu neuen Missständen im Lebensmittelmarkt, sondern auch das Profil von foodwatch als Verbraucherrechtsorganisation. Die Artikel, Beiträge und Interviews bieten interessante Hintergrundinformationen sowie einen Überblick über die ersten fünf foodwatch-Jahre. Dieser neu eingerichtete Medienspiegel befindet sich in der Rubrik "Über uns":
    Resonanz in den Medien

    Klicken Sie sich rein!

    Ihr foodwatch-Team
     
    #1

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