Nellys Tagebuch - eine Katze erzählt aus ihrem Leben: "Wie ich zu meinem Namen kam..." (Teil 1)

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von Kraeuterhexe75, 04.12.11.

  1. 04.12.11
    Kraeuterhexe75
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    Kraeuterhexe75

    Vorab: Nellys Steckbrief (zum Kennenlernen :)) ->

    Geboren irgendwo im Cuxhavener Umland: vor mehr als 16 Jahren... als ich mir mein Frauchen aussuchte, wurde ich auf ca. 1 Jahr geschätzt. Da ich aber nicht mehr gewachsen bin und immer jünger geschätzt wurde als ich wirklich war, kann ich auch 1,2,3 Jahre älter gewesen sein - das bleibt mein Geheimnis!


    Zuletzt wohnhaft: LK Oldenburg

    Gang über die Regenbogenbrücke: 19. November 2011

    Aussehen: sehr süß... grau-getigert mit viel weiß. Größe: normal; Gewicht: schlank; sehe absolut wie ein "Mädchen" sprich Katzenfrau aus...

    Hobbies: schmusen, schmusen, schmusen... wenn keiner da, dann aus dem Fenster schauen, mich putzen, Tony putzen, schlafen, nächsten Schabernack ausdenken, mein schönes Fell auf dem Fußboden und den Möbeln verteilen.

    Lieblingsessen: gedämpfter Spargel (besonders die Köpfe) und ein Kartöffelchen muß dabei.. ansonsten auch gedämpfte Mörchen, Blumenkohl oder Brokkoli. Gerne auch geklauter Käse vom auskühlenden Auflauf oder angebissene Frikadellen.

    Lieblingsplatz: Frauchens Plautze..., Herrchens Schoß, mein Papphaus in der Küche, meine Liege im Wohnzimmer, die Rückenlehne vom Sofa, der Korbsessel in Frauchens Arbeitszimmer, die bodenlangen Fenster mit Blick in den Garten, der Schaukelstuhl mit dem Lammfell, die Badewanne, wenn die Sonne reinscheint (ich habe mir dann ein Handtuch geklaut und es mir gemütlich gemacht)...

    Charakter: einfach liebenswert! Fröhlich, kommunikativ (ist war: ich habe geantwortet, wenn Frauchen mich gerufen hat oder es sonstwas mitzuteilen gab - meine unterschiedlichen Nuancen hatte Frauchen schnell raus...), schmusebedürftig, sanft, ehrlich,
    geduldig, rücksichtsvoll (als Tony im Januar 2011 so krank wurde, habe ich mich dezent zurückgezogen und die Menschen machen lassen; ich war weder beleidigt noch sonstwie komisch - ich wußte, ich werde geliebt!), starker Überlebenswille, sehr neugierig, furchtlos und immer gut drauf!

    Das mag ich: meine Menschen, Tony, gutes Futter, meine Schlafplätze, die Sonne, die Piepmätze im Garten, meinen Nachbarskater (uih, der ist schick: schwarz-weiß -> ein hübscher Bursche)... Trockenfutter (habe ich leider nicht vertragen und nur ganz seltem mal ein Krümelchen davon bekommen).

    Das mag ich nicht: Tonys aufdringliches Rumgeschnüffel an mir, wenn ich meine Ruhe haben will;
    Fliegen, die mir um die Nase tanzen; schimpfen, wenn ich Blödsinn gemacht habe (wie z.B. Tapeten kratzen oder die Rattanstühle in der Küche zerlegen -> einen Kratzbaum hatte ich ja, aber es macht doch viel mehr Spaß, wenn es NICHT ERLAUBT ist...),
    Krallenschneiden, Tierarztbesuche.

    Das wünsche ich mir: das all die armen Verwandten in den Tierheimen, Pflegestationen oder Auffangstationen ein liebevolles Zuhause finden, so wie ich es habe!
    _____________________________________________________________________

    Und nun der 1. Tagebuch-Eintrag:

    Es ist September 1996…
    Von weit her dringt Hundegebell an mein Ohr… ich träume…
    Das Gebell wird jedoch immer lauter und dringt in mein Bewußtsein. Langsam wache ich auf. Ich strecke eine Pfote nach hinten aus und werde angemaunzt. Ich strecke eine Pfote nach vorne aus und werde wütend angefaucht. Häää, was ist denn hier los… Hundegebell, Katzenmaunzen…

    Langsam werde ich richtig wach und registriere, dass ich im Nirgendwo gelandet bin.

    Ein ca. 16 qm² großer gefliester Raum und wo ich auch hinsehe: Artgenossen.

    Überall Katzen: kleine, große, dicke, dünne, alte, junge – es gibt sie in allen Varianten.

    Uih, wo bin ich denn bloß gelandet?

    Ich schaue mich fragend um. Da maunzt mich der alte Kater auf dem Plätzchen neben mir an: „Bist wohl neu hier, was?“ „Ja, kann man so sagen – und ich habe keine Ahnung wie ich hier hergekommen bin!“ „ Das geht vielen hier so! Einige wurden abgeschoben, weil sie einfach zu viele wurden; andere haben sich mit dem menschlichen Nachwuchs nicht verstanden; wiederum andere haben bei ihrem Menschen eine Allergie ausgelöst (frag´ mich jetzt bloß nicht was das ist) und wiederum andere wurden zu teuer, weil sie krank wurden oder waren einfach im Weg. Das Etablissement hier nennt sich Tierheim.

    2x am Tag kommt ein Mensch vorbei, der frisches Wasser und Futter hinstellt. Für Streicheleinheiten ist hier keine Zeit; eine Katzentoilette, falls Du so was kennst, gibt es nicht. Hock´ Dich einfach über das Loch da in der Ecke. Irgendwer holt das Zeug da wieder raus.

    Aber so´n Dings mit Streu drin haben wir hier nicht; ist schließlich kein Luxushotel!“ Ich maunze: „Das klingt ja nicht gerade vielversprechend!“. „Gewöhn´ Dich besser dran! Wenn Du ganz viel Glück hast, kommt irgendwann ein netter Mensch vorbei und nimmt Dich mit! Aber das kann dauern…!“


    Das Leben hier ist eintönig: es gibt zwar was zu beißen, aber so viele Miezies auf engem Raum; das kann ja nicht gut gehen! Ständig gibt es Zoff; irgendeiner rempelt einen immer an und an ein ruhiges Nickerchen ist hier kaum zu denken…

    Ich halte mich aus den Streitereien raus und versuche das Beste aus meiner Situation zu machen. Das kann ja heiter werden…!


    Samstag, 05. Oktober 1996:


    Heute ist wieder so ein Besucher-Tag. Die Menschen kommen, schauen sich um, streicheln und sehr selten suchen sie jemanden aus unserer Gruppe aus, der dann mit zu denen nach Hause darf. Mich hat bisher noch keiner ausgesucht. Dabei bin ich eine ganz Süße! Gut, ich sehe nur wie eine normale Straßenkatze aus; also grau-getigert mit viel weiß, aber schauen die Menschen denn nur nach dem Aussehen?!? Es scheint fast so… außerdem bin ich nicht mehr klein und niedlich (die Tierpfleger, so nennt man hier unsere Versorger, schätzen mich auf ca. 1 Jahr. Ich habe mich jedoch gut gehalten und werde auch im Verlauf meines Lebens immer jünger eingeschätzt als ich wirklich bin: ein schönes Kompliment für eine Katzendame!) Wenn überhaupt einer geht, dann ist er immer einer von den ganz Kleinen. Ich bin traurig. Rolle mich auf meinem hart erkämpften Platz zusammen und döse ein.

    Plötzlich höre ich eine weibliche Stimme. Sie klingt noch jung. Nicht mehr wie ein Kind, aber auch noch nicht wie eine alte Dame. Hört sich nett an. Ob das wohl mein neues Frauchen werden könnte?? Ich kann sie nicht sehen, aber ihre Stimme gefällt mir. Und dann geht die Tür auf: herein kommt eine junge Frau, Anf. 20. Sie schaut sich um. Das ist meine Chance: ich recke mich und laufe kurz entschlossen auf sie zu. Sie hockt sich hin; reicht mir ihre offene Hand, damit ich daran schnuppern kann. Sanft spricht sie in mein Ohr. Oh, ja, das gefällt mir! Sie beginnt mich zu streicheln. Ganz sanft am Kopf – so wie ich es gerne mag! Eins ist klar – das ist mein neues Frauchen. Da möchte ich gerne hin! Ich lege mich also noch mehr ins Zeug und beginne leise zu schnurren. Nun kommen auch die anderen Luschen in Fahrt und sehen ihre Chance. Plötzlich ist die junge Frau von vielen meiner Artgenossen umringt. Ob ich da noch eine Chance habe?!?

    Sie bleibt dann noch eine Weile; spricht mit dem Pfleger. Es gäbe eine schöne, kleine Wohnung mit annähernd 70qm², viel Licht und Fenstern zum Ausgucken, außerdem sei sie mit Tieren/Hunden aufgewachsen und wollte sich zu ihrem Kaninchen noch eine Katze dazunehmen. Dann wäre weder der „Hase“ noch ich alleine. Prima, ich komme in eine gemischte WG…
    J
    Unser „Wärter“ stellt noch mehrere Fragen und dann drehen sich beide plötzlich um und verlassen den Raum.

    Moment mal, was soll das denn?!? Und was ist mit mir…. Hallo, ich möchte mit!!!!

    Das gibt´s doch gar nicht!!!! Jetzt gehen die einfach weg… traurig ziehe ich mich auf ein neues Plätzchen in der Ecke zurück, denn mein Stammplatz ist natürlich wieder belegt – typisch!

    Es wird Abend – nichts passiert. Die junge Frau ist weg – ohne mich…

    Na, gut, sollte wohl nicht sein… bleibt mir nur das Hoffen!




    Samstag, 12. Oktober 1996:


    Wieder einmal döse ich vor mich hin. Hier gibt´s ja auch sonst nichts zu tun.

    Und plötzlich höre ich diese Frauenstimme – diese eine, die mir so gut gefallen hat.

    Träum´ ich?!? Das kann doch nicht sein?!? Sollte sie tatsächlich zurückgekommen sein?!?

    Die Tür geht auf und da steht sie: ich kann mein Glück nicht fassen. Sofort laufe ich auf sie zu.

    Sie streckt die Hand aus; ich reibe mein Köpfchen daran. Sie hat mich nicht vergessen! Nun heißt es sich von der besten Seite zu zeigen, damit nicht wieder etwas schief läuft…

    Einen Namen habe ich nicht: hier heiße ich einfach Nummer 8.

    Die junge Frau sagt, dass sie ihren Kater abholen möchte. Moment mal: Kater?!? Ich bin eine Katzendame…Der Pfleger katzt sich am Kopf und sagt: „Aber es soll doch die Nr. 8 sein, oder?!?“

    Ich schöpfe Hoffnung. Ja, Nummer 8 soll es sein. Hhhhmmm, der Pfleger überlegt…aber das ist eine Katze; kein Kater… Er nimmt – unverschämter Weise – meinen Schwanz einfach hoch und sagt: „Sehen Sie?!? Katze...“

    Die junge Frau sagt, dass sie lieber einen Kater hätte. Man hätte ihr gesagt, dass Katers einfacher in der Handhabung seien. Sie würden nicht rollig und seien einfach pflegeleichter. Tz, tz… was soll man dazu sagen…!! Dann darf ich wohl doch nicht mehr mit…
    L
    Aber ich spüre eine kleine Hoffnung: diese junge Frau hat ein großes Herz. Das fühle ich ganz genau. Ich schicke ein Stoßgebet zum Himmel.

    Dann sagt die junge Frau: „Ob Kater oder Katze: die Nummer 8 soll es sein. Bitte machen Sie die Unterlagen fertig!“ Hab´ ich richtig gehört?!? Ich darf tatsächlich mit?!? Ich kann mein Glück kaum fassen!!!!! HURRA – das öde Leben hier ist vorbei. Ich bekomme ein neues Zuhause!

    Frauchen (ja, so nenne ich sie ab heute – die Menschen sagen zu ihr Katrin oder auch Schatz) verlässt wieder kurz den Raum; sagt aber, dass sie gleich wieder da sei. Sie müsse noch einen Vermittlungsvertrag unterschreiben und meine Gebühr von 80,- DM (!!) bezahlen. Mehr bin ich denen nicht wert?!? Na, der Pfleger scheint froh, mich loszusein. Wieder ein Mäulchen weniger, das gefüttert werden muß. Und ich bin erst froh, heute dieses Etablissement verlassen zu dürfen!!!

    Frauchen kommt zurück: mit einer Transportbox in der Hand. Sie kniet sich vor mich und schaut mir in die Augen. „Also Katze Nummer 8 – wie möchtest Du denn heißen (ist mir persönlich eigentlich völlig wurscht – Hauptsache, ich darf mir zu ihr nach Hause!)? Wenn Du wie gedacht ein Katerchen wärst, würde ich Dich jetzt Anton nennen. Aber Anton für eine Kätzin?!? Nee, dass passt ja gar nicht!“

    Sie denkt nach: „Anton, Antonella, Nelly – das ist es! Möchtest Du Nelly heißen?“ Au´ ja, Nelly ist ein schöner Katzenname – für eine Kätzin versteht sich. Also werde ich von Katze Nummer 8 zu Nelly.

    Ich habe eine richtigen Katzennamen bekommen: mit Vor- und Zuname - so steht´s in den Papieren.


    Dann packt mich Frauchen tatsächlich in die Box, verabschiedet sich bei meinen ehemaligen Mitbewohnern und trägt mich zum Auto. Hhhhmm, ob ich je Autogefahren bin...?!? Kann mich nicht erinnern. Wir fahren also los. Tja, was soll ich maunzen: Autofahren wird nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Es lässt sich zwar ertragen, da mein neues Frauchen beruhigend auf mich einspricht, aber toll ist was anderes…

    Es dauert und dauert. Nach einer ganzen Weile hält sie plötzlich an und sagt: „Wir sind da!“

    Ich werde schaukelnd eine Treppe hinaufgetragen; Frauchen schließt eine Tür auf und dann darf ich aus meiner Box raus. Da ich wirklich sehr neugierig und mutig bin, setze ich sogleich eine Pfote auf den Boden. Aber was ist das?!? So weich unter den Pfoten?!? Was´n das? Kenn´ ich nicht…

    Schön weich ist es ja (Menschen sagen dazu Velours-Teppich), aber irgendwie komisch…

    Zur Sicherheit erst mal im Kriechgang weiterschleichen. Das sieht bestimmt bescheuert aus, aber das scheint mir momentan der sicherere Weg. Frauchen ist immer bei mir. Sie spricht leise auf mich ein; erklärt mir wie die einzelnen Räume heißen, in die ich vorsichtig meine Pfoten setze.

    Als erstes laufe ich ins Bad. Dort sehe ich so ein Dings namens Katzenklo mit Streu drin, aber da ich das nicht kenne, schaue ich mich also erst mal weiter um. Eine Badewanne. Mit einem Loch drin. Prima, hier hocke ich mich hin – das kenne ich! Frauchen sieht zu und lässt mich erst mal in Ruhe.

    Nachdem ich fertig gepullert habe, hebt sie mich sanft hoch und setzt mich in dieses Katzendings…

    HHhmmm, und was nun? Meine Blase ist doch leer… So grundsätzlich ist mir schon klar, was sie damit sagen will, aber es wird noch mehrere Wochen dauern bis ich nicht mehr die Badewanne, sondern meine eigene Katzentoilette benutze. Auch Katzen sind eben Gewohnheitstiere…
    J
    Ich gehe vorsichtig in den nächsten Raum: ah…, das Schafzimmer… ein großes Bett, ein Schrank, eine Kommode… ob ich hier wohl heute Nacht schlafen darf?!?


    Im Flur habe ich meinen Wassernapf und was zum Futtern entdeckt. Aber das interessiert mich momentan überhaupt nicht: ich bin schließlich auf Entdeckungstour!

    Neue Tür: das Wohnzimmer. Uihhh, schön groß und hell. Viele Fenster mit einer Fensterbank für mich – extra zum Ausgucken. Ich krieche also im Schleichgang weiter und was sehe ich?? Einen Kratzbaum. Direkt am Fenster. Mehrere Etagen. Ob der wohl ganz alleine für mich ist?!?

    Ich hüpfe drauf und schaue aus dem Fenster. Hhhhmmm, gegenüber ein großes Gebäude, mäßig befahrene Straße; etliche große Bäume, die dabei sind ihr Laub anzuwerfen. Ob da wohl im Sommer die Piepmätze rumhüpfen?!?

    Frauchen hat sich mittlerweile auf das Sofa (auch eine sehr bequeme Einrichtung wie ich später feststellen werde) zurückgezogen. Sie beobachtet mich; lässt mich aber ansonsten gewähren. Ich solle schließlich mein neues Zuhause in aller Ruhe erkunden und mich eingewöhnen können. Wow, die ist so lieb´ zu mir! Sie ist da, aber fummelt nicht gleich an mir rum. Frauchen gibt mir Zeit. Ich wusste doch, dass sie die Richtige für mich ist…
    J
    Ich laufe mal hier hin und mal dort hin (mittlerweile auch nicht mehr so ganz im Schleichgang; bis ich den jedoch ablege, werden einige Tage vergehen – ist ja doch sehr vieles neu hier!) und Frauchen schaut einfach liebevoll zu. Die Tür zur Küche ist versperrt. Ob da wohl der berühmte Klopfer (= Kaninchen = neuer Mitbewohner) wohnt?!? Na, den werde ich auch noch kennenlernen… Alles zu seiner Zeit!


    Es ist früher Nachmittag geworden. Frauchen hat mal hier und da rumgeräumt und sich dann mit einem Buch auf´s Sofa gelegt. Das ist meine Chance: ich hüpfe auf die Couch und taste mich langsam vor. Ey, schöner warmer, weicher Bauch!! Da rolle ich mich ein, genieße ein paar liebevolle Worte und döse ein. In meinem neuen, schönen zu Hause – ich bin endlich angekommen!

    Mauz, mauz!

    Eure,
    Nelly


     
    #1
  2. 04.12.11
    SalatDaisy
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    SalatDaisy

    Hallo,
    ich fand es sehr schön. Ich bin ein Katzenliebhaber. Leider ist unsere Minki vor ein paar Jahren gstorben. Sie hat auch immer geantwortet, hat uns begrüßt und ist mit uns spazierengegangen. Ich vermisse sie.
    Liebe Grüße
     
    #2
  3. 04.12.11
    Zauberlöffel
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    Zauberlöffel Ein Platz für Ulli !

    Hallo!

    Ach, war das schön! Als Katzenmensch musste ich das lesen! Was soll ich sagen...ich sah alles Bildlich vor mir =D! Mein Berry musste am 05.12.1994 eingeschläfert werden! Ganz habe ich das nie verwunden! Leider haben meine Freundinnen eine Katzenhaarallergie, die sich SIE schreibt! Auch habe ich keinen mehr, der sich um die Katzen kümmern würde, wenn ich in den Urlaub gehe! Irgend wann...;)! Und solange lese ich die Geschichte von Nelly =D! Freu mich schon auf die anderen Teile!
     
    #3
  4. 05.12.11
    casiotanzen
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    casiotanzen

    Hallo,

    aaaaaaaaaaaaach wie schön - mehr davon!
     
    #4
  5. 05.12.11
    shopgirlps
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    shopgirlps

    Hallo,

    ich fand die Geschichte ebenfalls toll und freue mich schon auf die Fortsetzung!!!!!!!!!!!!!! =D

    Sie paßte auch recht gut in unsere momentane Situation, denn wir haben seit 9,5 Jahren zwei Katzen aus dem Tierheim (Geschwister: 1 roter Kater, 1 schwarz-weiße Katze). Jetzt haben wir uns vor knapp 4 Wochen einen grauen Tiger - ebenfalls aus dem TH - dazugeholt und sind gerade dabei, die Bande zu vergesellschaften!!!!!!!!!!!! ;)
     
    #5
  6. 06.12.11
    Kraeuterhexe75
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    Kraeuterhexe75

    Moin, moin,

    da staunt´s Ihr was?! Ich bin´s... der Tony (= Weggefährte von Nelly). Wollt´ mich doch auch mal zu Wort melden...[​IMG]

    Nelly wird im nächsten Jahr natürlich weiterhin die "Vorherrschaft" haben - so wie vormals bei uns zu Hause, aber heute bin ich mal dran (denn mein Frauchen hat mich auch ganz dolle lieb´! Nicht, daß Ihr da auf andere Gedanken kommt...)

    Also erst mal ein fröhliches Mauz, Mauz!

    Geht´s Euch gut?

    Und ich habe natürlich auch eine kleine Überraschung für Euch...[​IMG]

    Da einigen von Euch Nellys Tagebuch ja wirklich gut gefallen haben und die nächste "offizielle" Ausgabe erst im Januar erscheint, gibt es...

    ein Weihnachts-Special! Und ich bin auch dabei! Wir spulen in Nellys Geschichte mal ein bißchen vorwärts (also bitte nicht verwirrt sein, wenn in der Januar-Ausgabe dann von mir nicht mehr die Rede ist - ich spiele offiziell in der 4. Ausgabe mit = März [da berichtet Nelly von meinem Einzug bei ihr...]).

    Ich hoffe, Ihr freut Euch?!?

    Mein Frauchen hat Nellys 1. Beitrag gestern auch an das Cuxhavener Tierheim gemailt (da kam Nelly ja ursprünglich auch her). Die waren auch happy, daß Nelly ein schönes, langes Leben hatte. Ist ja leider nicht für alle Artgenossen selbstverständlich...

    Und dieser Gedanke bringt mich zu einem weiteren Thema:

    Frauchen hat noch einen neuen Beitrag eingestellt = "Tierschutz - warum es so wichtig ist, auch kleine Schritte zu gehen...!"

    Schaut´s mal rein! Würd´ mich freuen!!!

    Und nun wünsche ich Euch allen noch einen schönen Nikolaus-Tag! Ich persönlich mag diesen Tag nicht (wir wohnen in einer Neubausiedlung und da wird heute Abend wohl wieder an der Haustür geklingelt, was der Gong hergibt. Ich mag das nicht!!!
    Bimmelei und Besucher... ich ziehe mich dann immer zurück! Ausstellen der Klingel geht leider nicht, da der Stromkreis der Türglocke an den der Gefriertruhe angeschlossen ist - das hat die Elektrofirma, die unser Haus verkabelt hat, richtig "gut gemacht"... leider ist das erst aufgefallen, als die Wände verputzt waren und der Hausbau abgeschlossen war...[​IMG](

    Habt´s einen schönen Tag und bis spätestens zum 24. Dezember...[​IMG]))

    Lieben Maunzer,

    Euer,
    Tony

    P.S. Falls jemand Nellys diverse Tonlagen kennenlernen möchte - bitte sehr:

    Nellys Tonlagen

    Diese verschiedenen Mauz-Töne/Lagen... einfach genial. Wenn ich sie rief, weil ich nicht wußte, wo sie gerade steckte, dann antwortete sie. Wenn sie mich morgens nach dem Wecker klingeln anmaunzte, klang es nach: "Hallo, schön daß Du wach bist! Wollen wir kuscheln?". Beim Nachhause kommen standen beide hinter der Tür. Tony mit einem Kringel im Schwänzgen und Nelly maunzte: "Hallo, schön daß Du wieder bist!".
    Wenn das Futter mal nicht schmeckte: "Gibt´s nicht was Besseres?!?", Wenn ich schimpfen mußte, weil sie wirklich Blödsinn gemacht hat und ich sie dabei auf frischer Tat ertappte: "Ja, okay, dann lasse ich es eben sein... aber Spaß hat´s trotzdem gemacht und wenn Du mal nicht hinsiehst, mache ich da weiter, wo Du mich eben unterbrochen hast... [​IMG]) Wenn ihr langweilig war und sie Aufmerksamkeit haben wollte; Wenn in der Nachbarwohnung der frischgeborene Säugling weinte (sind beide zur Wohnungstür gelaufen und haben "Laut gegeben": "Frauchen, da ist einer in Schwierigkeiten - horch´ da weint jemand!" (später hatten sie Lukas´ Nuancen dann auch raus - ob er Hunger hatte, müde war, seinen Willen nicht bekam, sich wehgetan oder naß war, ob er wirklich in Schwierigkeiten war - je nach Wertigkeit liefen meine beiden Bodyguards zur Tür / als Lena dann irgendwann geboren wurde, ging das Melden von vorne los, aber nicht so ausdauernd -> da hatten sie den Dreh schneller raus und ließen sich leichter beruhigen)...
    Sicher wird es noch weitere geben, aber das waren - denke ich - die wichtigsten...:))

    Also bis hoffentlich bald!

    Katrin (mit Nelly im Herzen und Tony auf dem Schoß)
     
    #6
  7. 06.12.11
    shopgirlps
    Offline

    shopgirlps

    Hi Katrin,

    vielen Dank für diesen schönen Beitrag zum heutigen Nikolaustag!!!!! =D

    Gefällt mir viel besser als so ein "süßes" Türchen zu öffnen. Könnte ich glatt jeden Tag haben! =D Gibt es evtl. auch Fotos von Deinen Samtpfoten?


    LG + einen schönen Tag für Dich und Deine Lieben,
    Martina

    mit Berti & Mausi sowie unserem Neuzugang aus dem TH, Balu
     
    #7
  8. 06.12.11
    Kraeuterhexe75
    Offline

    Kraeuterhexe75

    Hi Martina,

    Du fragst nach Fotos...;)) Ja, klar gibt´s die... jede Menge!
    Da gibt´s nur ein Problem:
    1. sind viele noch auf echtem Fotopapier gedruckt (so wie damals vor langer Zeit als die Digitalkameras für Otto-Normalverbraucher noch nicht erschwinglich waren). Hab´ keinen Scanner und momentan fällt mir auch keiner ein, der noch einen hat.
    2. Die Fotos, die mit einer D-Kamera gemacht wurden, sind zwar im Rechner, aber ich hab´ wirklich null Ahnung wie ich die hier in den Kessel reinkriegen soll. Da bin ich echt zu blöd für UND derzeit auch nicht geduldig genug, mir das alles durchzulesen.

    Kannst mir gerne in diesem Nachhilfe geben - ich lerne immer gerne neu dazu...;)

    Oder falls sonst jemand weiß, wie´s geht: immer her mit den Infos...!!

    Und ansonsten: eMails mit Fotoanhang verschicken - das kann ich... dafür müßtest Du mir dann nur in einer PN Deine eMail-Adresse geben. Das wäre für mich derzeit der einfachste Weg, aber ich kann natürlich verstehen, daß Du nicht einer Wildfremden Deine Mailadresse geben möchtest.

    Also, schlag´ einfach vor, wie es für Dich am Besten ist!!
     
    #8

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