Neue Haushaltsgeräte wegen Strompreiserhöhung?

Dieses Thema im Forum "Haushaltsgeräte / nützliche Haushaltshelfer" wurde erstellt von Nati55, 16.12.12.

  1. 16.12.12
    Nati55
    Offline

    Nati55

    Hallo Hexleins,

    nach der jüngsten Strompreiserhöhung überlege ich, nun endlich meine alten Geräte auszutauschen.

    Einbaukühlschrank: 36 Jahre alt, aber funktionstüchtig. Stromverbrauch vermutlich hoch? Steht in einer 88cm-Nische.

    Einbauherd + Ceranfeld:
    25 Jahre alt, funktionstüchtig mit "hitziger" Leistung - ich gehe immer mindestens 20° unter die angegebene Temperatur. Ausgestattet mit Pyrolyse, Backwagen, Mikrowelle (funktioniert schon seit Jahren nicht mehr, Rep. würde sich nicht lohnen), Zeitschaltuhr, Ober- unterhitze, Umluft, Flächengrill und Umluftgrill. Seit einiger Zeit gibt er "komische" Geräusche von sich, deshalb denke ich, seine Zeit ist bald gekommen. Das Ceranfeld hat keinerlei Macken und sieht noch super aus. Wäre das alte Ceranfeld überhaupt noch kompatibel mit einem neuen Backofen?

    Nun meine Frage, würdet Ihr warten, bis die Geräte ihren Geist aufgeben, oder lohnt sich aufgrund der neuen Techniken mit geringerem Stromverbrauch eine Neuanschaffung?

    Auf was müsste ich bei Neuanschaffung achten? Die letzten Threads zu diesem Thema sind ja schon 2 Jahre her, in dieser Zeit kann sich technisch viel verändert haben.

    Beim Herd werde ich wohl leider Abstriche machen müssen, denn Pyrolyse + Mikrowelle + Backwagen wird nicht mehr hergestellt, habe jedenfalls im Netz nichts vergleichbares gefunden:-(. Ein Kompaktbackofen in Augenhöhe geht einbautechnisch nicht. Neff hat zwar die versenkbare Backofentür, die ich auch klasse finde, bietet aber keine Pyrolyse an.

    Beim Kühlschrank hätte ich sehr gerne eine 0°-Kühlzone, aber in der von mir gewünschten Größe (88cm Nische) gibts das anscheinend auch nicht.

    Um meine Wunschvorstellungen zu erfüllen, müsste ich eine neue Einbauküche kaufen, aber das ist mir des Guten dann doch zuviel.

    Wäre toll, wenn ihr mir mit euren Erfahrungen weiterhelfen könntet!
     
    #1
  2. 16.12.12
    wrigda
    Offline

    wrigda das Engelkind

    Hallo Renate,

    also den Kühlschrank würde ich auf alle Fälle austauschen. Anscheinend sind die Kühlschränke 60 cm breit, die verbleibende Breite kannst Du doch einfach mit zwei Brettern à 14 cm verschließen oder dir ein Regal in einer 28er Breite machen lassen. Ich habe vor zwei Jahren auch meinen Herd austauschen lassen und zwar Ceranfeld und Ofen gleichzeitig. Ich weiß nicht, ob es sinnig ist, nur das Ceranfeld oder nur den Ofen zu tauschen. Zumal bei diesem Alter sicher auch mal ein Ausfall von einem möglich ist. Ob es heutzutage Öfen mit Backwagen, Pyrolyse und Mikrowelle gibt kann ich Dir nicht sagen, da dies eine Kombi wäre, die eh nicht für mich in Frage käme. Eine weitere Frage wäre, ob Du Dir gleich einen Induktionsherd kaufst.
     
    #2
  3. 16.12.12
    Susasan
    Offline

    Susasan *

    Hallo,
    also wenn die Geräte jetzt eh schon am Wackeln sind, dann ist das doch keine Frage. Ersetzen!!
    Infos über neue Herde/ Backöfen und Kühlschränke bekommst du massig über die Suchfunktion - ich wurstel mich da auch gerade wieder durch. Bei mir sieht es ähnlich aus wie bei dir. Der Backofen ist der Kandidat - zieht aber aufgrund der Bauweise auch das Ceranfeld nach sich. Ich war am Donnerstag auf der Suche und werde mir einen hochwertigen Backofen und ein Otto-Normalo-Ceranfeld kaufen - aber mit einer separaten Induktionsplatte kombinieren. Beim Kühlschrank musst du in der Bauhöhe von 88 cm auf ein 0°-Fach verzichten oder aber den Hochschrank, in dem der Kühlschrank untergebracht ist, entsprechend ändern - d.h. die Bodenplatte raussägen und weiter unten fest installieren lassen....dann passt aber die Tür nicht mehr...also ein Kreislauf, der dich wieder dahin bringen wird, einen Kühlschrank ohne dieses Frischhaltefach zu installieren oder einfach den alten drin zu lassen, bis die neue Küche kommt....und dann ist wieder zu überlegen, ob man dann nicht auch mit dem Herd und dem Backofen wartet, bis zu diesem Zeitpunkt.....*zwinker*.
    Neue Gerätemodelle in einer "alten" Küche zu installieren, d.h. immer Umstände mit Einbauten verändern oder eben dann wirklich wieder Geräte in den vorgegebenen Maßen zu kaufen und somit aber auf einiges an modernem SchnickSchnack zu verzichten.
    Wir mussten den Kühlschrank ersetzen und da hatte ich dann nur die Alternative, dass ich kein Gefrierteil mehr wollte und somit auch mehr Platz zur Verfügung habe. Das 0°Gradfach musste ich mir abschminken.
     
    #3
  4. 16.12.12
    Nati55
    Offline

    Nati55

    Danke für eure Antworten!

    @wrigda - der Kühlschrank hat eine "normale" Breite von 60 cm, das Einbaumaß der Höhe beträgt 88 cm.

    @Susasan - Ja, das eine zieht leider das andere nach sich! Ich könnte schreien!

    Beim Kühlschrank ist es die gewünschte Frischhaltefunktion, beim Herd bekomme ich nicht mal mehr einen Abklatsch der bisherigen Funktionen:mad:.
    Die Idee, auf den Überbau des KS zu verzichten ist aber super! Müsste ich mir von einem Handwerkker anschauen lassen, ob das evtl. funktioniert. Darf ich fragen, für welchen Herd du dich entscchieden hast und welche Raffinessen er hat?

    Je länger ich google, desto unsicherer werde ich:eek:.
     
    #4
  5. 16.12.12
    wrigda
    Offline

    wrigda das Engelkind

    Hallo Renate,

    ich hatte das gleiche Problem. Mein Kühlschrank war viel zu klein. Ich habe ihn dann raus geworfen ebenso den Schrank darunter und habe mir vom Schreiner den Schrank darüber kleiner machen lassen. Jetzt steht ein Liebherr Standkühlgerät mit BioFresh bei mir in der Küche. Ich habe es in Edelstahl genommen, da dass farblich neutral war und zum Herd passte. Auf das Gefrierfach habe ich verzichtet, da ich im Abstellraum ein Gefrierschrank stehen habe. Da waren mir die drei BioFresh-Abteile wichtiger.

    Ich habe mir ein Ceran-Feld mit passenden Ofen von AEG gekauft. Backwagen wollte ich keinen, da ich es unpraktisch fand, wenn ich mehrere Bleche darin habe. Wichtig war mir die Pyrolyse. Die ist jetzt auch dabei. Ansonsten habe ich alles drin, was Du beschrieben hast - mit Ausnahme der Mikrowelle, die ich im Abstellraum habe (die dort aber auch ein armseliges Leben fristet, da ich nichts von den Teilen halte und wir nur eines meinem Mann zu liebe gekauft haben, der die aber auch nur max. zweimal im Jahr verwendet).
     
    #5
  6. 16.12.12
    Susasan
    Offline

    Susasan *

    Hallo Renate,
    bei uns wird es auf ein Modell dieser Bauart hinauslaufen. Mein Vater muss jetzt nur noch gucken, wie er den Schrank auf die anderen Einbaumaße abändert. Durch den kleineren Backraum, habe ich noch Platz für meine ganzen Backbleche, Formen usw. in einer unteren Schublade .... aber auch da ist mein Vater wieder gefragt.
     
    #6
  7. 16.12.12
    Beuteltier
    Offline

    Beuteltier

    Hallo Renate,
    ich hab letzten Monat meinen 23 Jahre alten Kühl-Grfierschrank gegen ein Siemens A +++ Gerät eingetauscht. Bei 157 KW/Jahr Stromverbrauch hab ich den Anschaffungspreis von 799 € in den nächsten 4-5 Jahren wieder raus. Mein alter war ein Stromfresser.
    Ich denke gerade bei den alten Küchengeäten loht sich ein Austausch den in puncto Stroverbrauch hat sich viel verbessert.
    LG
    Barbara
     
    #7
  8. 16.12.12
    Swyma
    Offline

    Swyma Sponsor

    Hallo,

    ich hatte mal einen Gefrierschrank genutzt bis er zum Heizschrank wurde und dann wurde er durch einen modernen ersetzt. Ich weiß nicht mehr den Betrag, aber ich wurde ein Jahr später schon heftig im Grundbetrag runtergesetzt weil man mir "zu Viel" Rückerstatten musste. Kann nur raten den Kühlscharank auf jeden Fall zu tauschen und die Verbraucherberatungen können einem auch mit den anderen Geräten gute Tipps geben. Hab ich schon gute Erfahrungen gesammelt.
     
    #8
  9. 17.12.12
    Giftmixerin
    Offline

    Giftmixerin

    Hallo,

    wenn du am Raten bist, wie viel Strom deine Altgeräte fressen, dann würde ich mir mal ein Meßgerät ausleihen oder kaufen, mit denen du den Verbrauch messen kannst. Damit kannst du dann hochrechnen, was die Geräte brauchen, und durchrechnen, ob bzw WANN sich eine Neuanschaffung für dich rechnet.
    Die Informationen für die Neugeräte findest du im Geschäft oder im Internet. Mein Kühlschrank ist auch schon einige Jahre über dem Verfall...;) ich muß mich auch bald mal darum kümmern.

    Liebe Grüße
    Alexandra
     
    #9
  10. 17.12.12
    Marmeladenköchin
    Offline

    Marmeladenköchin Marmeladen Hexe

    Hallole,
    zu hohe Stromkosten hat uns auch veranlasst einiges auszutauschen.. z.b. der Warmwasserbereiter Boiler im Keller mit 300 ltr. viel zu gross u auch zu alt
    da sind wir grade dran mit Angebote einzuholen..
    ausgetauscht haben wir die WM mit 19 Jahre und den Trockner der auch schon 15 jahr auf dem Buckel hatte..
    nachdem wir eine Nachzahlung v. 2000 Euronen (f.2 Jahre) das sind 1000 E pro Jahr sind wir doch echt mal erschrocken..

    Uschi
     
    #10
  11. 05.02.13
    Reni
    Offline

    Reni

    Hallo Renate,

    mit dem Thema Stromverbrauch beschäftige ich mich auch schon seit 2 Jahren.
    Inzwischen konnte ich unseren Verbrauch um 30% senken.

    Um herauszufinden, ob es sich lohnt, würde erst mal im Internet suchen. Oft findet man noch die Verbräuche der Geräte.
    Ansonsten hilft ein gutes Meßgerät. Da ein Kühlschrank ja öfters läuft und wieder aus ist, sollte es ein genaues Meßgerät sein, welchens Dir nach 1-2 Tagen den Jahresverbrauch anzeigen kann (hochgerechnet) z.B. Conrad Voltcraft. Denke, die von Aldi, Tschibo, ... messen einfach zu ungeau.

    Bei mit kam damals heraus dass mein alter Kühlschrank ca. 55€ Strom im Jahr und ein neuer ca. 25€ Strom kostet.
    Damals habe ich mich gegen einen Neuen entschieden, da es ja über 10 Jahre gedauert hätte, bis er sich bezahlen würde.
    Da habe ich gedacht, ich warte lieber noch, ev. geht er kaputt und bis dahin gibt es noch bessere Geräte.
    Beim Gefrierschrank sah das anders aus, da war die Mehrkosten für den alten 80€ Strom im Jahr. Den haben wir dann gleich ausgetauscht. Meinen Jaques ziehe ich auch nach dem Gebrauch den Stecker, da habe ich auch mal um die 10Watt Standby gemessen.

    Inzwischen sind wir in einem neuen Haus und haben im Sommer eine neue Küche gekauft. Dabei haben wir auf Energiespargeräte geachtet. Also Herd ist A-30%, Kühlschrank A++.

    Jetzt habe ich gestern mal im neuen Haus den Stromverbrauchern auf den Grund gegangen. Und ich finde, was ich festgestellt habe, ist der Hammer !!

    Mein Backofen Siemens HB78GB590 benötigt fast keinen Standby Strom, aber
    meine Micor Siemens HB86P575 hat ungefähr 33Watt Standby Strom und das Siemens Induktionsfeld EH801SC11 braucht auch ca. 30Watt Standby Strom.
    Das ist echt der Hammer, aber wer kann schon Stromverbräuche am Herdanschluß messen.

    30 Watt Standby sind: 30Watt * 24 Stunden * 365 Tage = 262,8kWatt pro Jahr
    Bei 25 Cent pro KiloWatt wären das 262,8 kW/a * 0,25€ = 65,70€ pro Jahr !! für ein Gerät.
    (Also 1 Watt Standby sind ca. 2 Euro Jahresmehrkosten, oder 50Watt = 100€ pro Jahr)
    Habe ja die Elektrik komplett neu mit Bussystem verlegt und werde mir jetzt wohl einen Schaltaktor zulegen.
    D.h. Geräte im Schaltschrank über Taste in der Küche ganz ausschalten und nur bei Bedarf anschalten.
    Habe jetzt mal im Internet gesucht, und es sind wirklich keine Herstellerangaben zum Standby Strom dieser Geräte auffindbar.

    Bei der Gelegenheit habe ich auch festgestellt dass mein HP Drucker/Fax/Kopierer auch 10Watt benötigt. Den habe ich jetzt auch in die ausschaltbare Steckerleiste umgestöpselt.
    Meine großen Stromfresser vor 2 Jahren waren Heizungspumpen (87Watt vorher zu 5-8 Watt nachher für 150€ bei Ebay) aber auch meine el. Garagentoröffner mit 65Watt Standby. Meine Jura mache ich jetzt übernacht auch am Schalter hinten aus, 12 Watt weniger über Nacht.
    Im neuen Haus bin ich jetzt auch auf dimmbare LED Lampen umgestiegen, das sind jetzt gedimmt auf 30% nur noch 10 Watt anstatt 100 Watt Halogenlampe davor. (OK, zum Zeitunglesen kann man ja hochdimmen ;) ).
    Das Aquarium von meinem Mann läuft aber immer noch.
    So waren das früher um die 5500 - 6000kW pro Jahr. Jetzt schaun wir mal, ich hoffe trotz neuer Lüftungsanlage unter 3600kW pro Jahr zu kommen.
     
    #11

Diese Seite empfehlen