selbergebackenes Brot schmeckt einfach nur frisch gut ...

Dieses Thema im Forum "Backen: Fragen und Hilfe" wurde erstellt von dalvanizia, 23.07.09.

  1. 23.07.09
    dalvanizia
    Offline

    dalvanizia

    ich hab kein einziges Rezept dabei gehabt, (und ich hab einige jetzt probiert...) wo am nächsten Tag noch richtig lecker geschmeckt hat.

    alle sind so trocken und lei

    kanns gar nicht beschreiben.

    habt ihr ein treffsicheres Rezept für mich oder einen tipp, vielleicht mach ich ja was falsch bei der lagerung (Tupperw*****)

    lg
    da
     
    #1
  2. 23.07.09
    Neala
    Offline

    Neala

    Hallo Da,

    hast d mal versucht mit Sauerteig zu backen? Finde das Brot hält lange frisch...oder aber Brot aus 100 selbst gemalenem Mehl...

    Gruss Sandra
     
    #2
  3. 23.07.09
    Sylvi
    Offline

    Sylvi *

    Hallo Dalvanizia!
    Probier mal das hier, das ist auch nach Tagen noch lecker. Ist bei uns und in der Nachbarschaft der absolute Renner.
     
    #3
  4. 23.07.09
    uschihexe
    Offline

    uschihexe Die mit dem TM kocht

    Hallo,
    diese Brot ist bei uns saftig bis zum letzten Rest.
     
    #4
  5. 23.07.09
    Kismet
    Offline

    Kismet

    Hallo,
    ich denke auch, du solltest evt. mit Suaerteig backen, die Brote beleiben tagelang saftig.
    ansonsten gilt - wenig Hefe, lange Gehzeiten - je länger der Teig Zeit hat zum Gären umso besser das Endprodukt.
    Teige mit 1 Hefwürfel auf 500 g Mehl sind nur nur für schnell gegessene Brote und Semmeln gut.
    Nach dem Backen in ein Tuch einschlagen und auskühlen lassen, die Tupperbortbehälter sind sicher nicht schlecht, ich persönlich bewahre meine Brote am Liebsten in einem Leinensäckchen auf, da kann es atmen und bleibt schön frisch - und billiger als die überteuerten Tupperbehälter ist es auch, zudem finde ich die Säckchen hygienischer als diese Plastikteile.
     
    #5
  6. 23.07.09
    Becamala
    Offline

    Becamala Inaktiv

    Saftiges Brot ist auch ohne Roggen-Sauerteig möglich

    Mit Roggen-Sauerteig bekommt man auf jeden Fall schön saftiges Brot. Aber leider vertragen wir Roggen nicht ganz so gut, so dass ich auch verschiedenes versucht habe. Mittlerweile kaufe ich überhaut kein Brot mehr.

    Sehr gute Ergebnisse mit Broten aus Weizen oder Dinkel und auch bei Zugabe von anderen Getreidesorten erzielt man mit Backferment (gibt es im Reformhaus).
    Ansonsten zwei saftige Varianten mit Hefe:

    Hirsebrot
    100 g Hirse mit 300 g Wasser weichkochen (nach Packungsanweisung der Hirse)
    und etwas abkühlen lassen

    300 g Dinkel und 200 g Weizen nacheinander mahlen
    Mit der Hirse, 30 g Hefe, 2 TL Salz und 250 g Wasser einen Knetteig herstellen (3 Minuten, Brotstufe).

    Der Teig reicht für eine große Brotform.
    Bei 210 °C 10 Minuten abbacken und dann ca. 30 - 40 Minuten bei 180 °C fertigbacken.


    Kartoffelbrot
    550 g Dinkel oder Weizen in zwei Portionen mahlen - raus aus dem Mixtopf
    200 g mehligkochende Kartoffeln raspeln - raus aus dem Mixtopf
    1 Zwiebel zerkleinern und mit etwas Butter andünsten
    Alles wieder in den Mixtopf rein und dazu 1 1/2 TL Salz, 1/2 Würfel Hefe, 200 - 300 ml Wasser (schwankt je nach Kartoffel) und nach Geschmack 50 g geriebenen Emmentaler
    und einen Knetteig zubereiten (3 Min, Brotstufe).
    Backen wie beim Hirsebrot



    Was auch noch beim Brotbacken wichtig ist:
    Den Teig nach dem ersten Gehen (30 - 60 Min.) nochmal 2 - 3 Minuten Brotstufe durchkneten. Dann nochmal in der Form 30 - 60 Minuten gehen lassen.
    Beim Backen ein ofenfestes Gefäß mit Wasser in den Ofen stellen.
    Brot ist immer gar, wenn es beim Klopfen an der Unterseite hohl klingt.
    Man kann die Backform nach dem Einfetten noch mit Sesam oder Sonnenblumenkernen oder (Hafer-)Flocken einstreuen. Das schmeckt nachher sehr lecker, da diese wie angeröstet sind und das Brot geht sehr leicht aus der Form.
    Wenn man Körner in den Teig einarbeiten möchte, erzielt man gute Ergebnisse, wenn man die Körner am Vorabend einweicht. z.B. je 50 g Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Haferflocken in 150 g Wasser und über Nacht in den Kühlschrank. Das ist dann ein "Quellstück". Allerdings braucht man dann etwas weniger Wasser für den Teig.
     
    #6
  7. 23.07.09
    eatnhavefun
    Offline

    eatnhavefun <a href="http://www.wunderkessel.de/forum/ferienwo

    Ersetze mal einen Teil des Wassers durch Sonnenblumenöl... so 30-40 g
    Vielleicht auch ein wenig Weizenkleber dazu ( Apotheke Spinnradartikel oder Adler Mühle)

    Dann ist das Problem gelöst

    Mein Standardrezept
    200 g gemahlene Körner
    400 g 1050ger Mehl
    35 g Öl
    320 g Wasser
    Salz
    Zucker
    20 g Gluten
    und maximal 100 g Saaten.
    1 Würfel Hefe

    erst gehen lassen, dann in eine Gärform gehen lassen
    1 Stunde bei 200 Grad

    Passt immer und mit Sicherheit am dritten Tag auch noch frisch.

    LG Elke
     
    #7

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