Stilblüten aus Polizeiberichten

Dieses Thema im Forum "Witze" wurde erstellt von Schneckenbimmel, 11.04.07.

  1. 11.04.07
    Schneckenbimmel
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    Schneckenbimmel

    Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, daß er unersetzliche Exponate der
    Museumssammlungen zerschlagen hat, wie in der Vitrine ausgestellten
    Bilder, verglaste Gobelins, den Unterkiefer des Nachtwächters usw.

    Seit zehn Jahren wohne ich in M., wo ich in einer Metzgerei als Gehilfe
    zum Ausweiden, Zerteilen und Bedienen der Kunden tätig bin.

    Am Tatortsichteten wir den Förster, zwei Arbeiterinnen, zwei Wacholdersträucher
    und anderes Blattwerk, wie in der Skizze festgehalten.

    Bei ihrer Rückkehr aus der Kantine an ihrer Arbeitsstelle hat Regina P.
    zufällig gefrorenes Wasser angetroffen, auf dem sie ausrutschte und sich
    am Knie verletzte.

    Die weiteren Ermittlungen erbrachten, daß die Genannte außerdem mittels
    einer Eidechse das Bein des Mitarbeiters Josef P. beschädigte.

    Nach einer Überportion Alkohol kann es ihn nicht überraschen, wenn er am
    Morgen auf der Kegelbahn tot aufwacht.

    Der Direktor wird weiterhin beschuldigt, die Sekretärin Ulrike D. so
    unvorsichtig behandelt zu haben, daß sie in andere Umstände kam.

    Auf die erstattete Anzeige hin wurde der Hauptwachtmeister mit der
    Untersuchung der Unfallstelle beauftragt. Er stellte fest, daß die
    Baugrube zwar nicht beleuchtet, jedoch mit einer Warntafel "Vorsicht,
    Gefahr!" beschildert war. Die gut sichtbar angebrachte Tafel konnte man
    auch bei Dämmerung aus einer Entfernung von ca. 60cm sehen. Natürlich
    mußte der Lesende aufpassen, daß er nicht hinfiel.

    In der Nacht vom 24. auf den 25.6.75 entwendete ein unbekannter Täter
    von meinem Grundstück zwei Hühner, von denen eins ein Hahn war.

    Wie uns gemeldet wurde, lief die Ehefrau mit der Wäsche ihres Mannes,
    den Federbetten und dem Geliebten weg. Der Wert dieser Dinge beträgt ca.
    520,- DM.

    Der Täter entwendete im Schlachthof größere Mengen Stierhoden, mit der
    Absicht, diese für sich zu nutzen.

    Als Das Fahrrad nach dem Sturz von der Brücke untergegangen war, zeugten
    aufsteigende Blasen davon, das die Reifen schadhaft waren.

    Ullrich H. störte den Verkehr dadurch, daß er auf den Knien vom Park auf
    die Fahrbahn kroch, wo er nach dem Regen die verirrten Regenwürmer
    einsammelte.

    Der Hund des Beschuldigten zerriß unwiderruflich das Entlein. Sofortige
    Wiederbelebungsversuche mit Hilfe von Nesseln, Wasser, Schrot, Flügel-
    und Kopfmassage blieben erfolglos.

    Wenn Marius P. morgens betrunken nach Hause kommt, so zieht er sich im
    Treppenhaus aus und gibt ähnliche Laute wie eine Kuckucksuhr von sich.
    Damit stört er die Ruhe und die richtige Uhrzeit im Haus.

    Den Scheidungsantrag ziehe ich nicht zurück, da mein Mann kein Gefühl
    hat, hauptsächlich in der rechten Hand.

    Nach Erscheinen des Polizeiwachtmeisters K. wurde Franz B. von diesem
    aufgefordert, sein anstößiges Benehmen zu unterlassen, was er mit den
    Worten ablehnte, er solle ihn am Arsch lecken. Als das dann passierte,
    wurde Franz B. festgenommen. Zeugen liegen bei.

    Die alarmierte Feuerwehr hat an Ort und Stelle festgestellt, daß es bei
    dem Feuer, daß bei einer Temperatur von 18 Grad C. verlief, zur
    vollkommenen Verbrennung des Schobers kam.

    Die Befragte ist trotz ihrer 88 Jahre sehr rege, wenn sie gleichzeitig
    auf dem Balkon sitzen, ein Buch lesen, eine Mütze für das Enkelkind
    stricken, die Vögel füttern und außerdem noch Gespräche vom
    Nachbarbalkon verfolgen kann, wo man sich abfällig über sie äußert.

    Der Angeklagte Konrad F. unterhielt mit mir bis zum 7. Monat einen
    intimen Kontakt und fuhr dann zu einer anderen Arbeitsstelle.

    Oft leidet Paul an Geisteskrankheit. Von Zeit zu Zeit hängt er sich auf.
    Wenn aber längere Zeit niemand kommt, dann schneidet er sich wieder ab.

    Wie man hört, ist die Genannte ausgezogen. Sie war eine gewisse Zeit in
    Bad H. wo sie als eine Leiche galt.

    Nach dem Aufschließen mit dem Dietrich habe ich den Ladeninhaber
    deswegen zusammengeschlagen, weil er mich durch ungebührliche
    Bemerkungen und Herbeirufen der Polizei bei meiner Arbeit störte.

    Polizeiwachtmeister Robert K. gibt zu Protokoll: Bei meinem nächtlichen
    Rundgang durch die Parkanlagen hörte ich verdächtige, mir bekannte
    Geräusche. Auf meine manierliche Frage "Bumst hier einer?" erscholl die
    ungebührliche Antwort: "Nein, du Dussel, zwei", worauf ich zur
    Verhaftung schritt."

    Bei der Untersuchung am Tatort wurde festgestellt, das der Täter aus der
    einbruchssicheren Kasse eine nicht festzustellende Menge von 2- und 5-
    Mark Stücken entwendete. Gesamtwert 270,-DM.

    Der Postbeamte, Herr Herbert T. zwang mich zu der Anzeige wegen
    Tierquälerei, da er über eine Stunde auf unserem Apfelbaum saß und
    dadurch unsere Dogge aufs Äußerste erregte. Zum Schluß stieß er übrigens
    auch noch gegen meine Person wüste Beschimpfungen aus.

    Wie zu Protokoll gegeben, wurden die vier Jugendlichen in einem
    unbeleuchteten Gäßchen von einer unbekannten älteren Frau angehalten,
    die über ihre kleine Rente jammerte und um einen Betrag für alkoholische
    Getränke bat. Da die vier Jugendlichen den Betrag nicht aufbringen
    konnten, wurden sie von der Unbekannten angegriffen und brutal
    zusammengeschlagen. Nach der Frau wird gefahndet.

    Die Mordkommission schließt nicht aus, daß die bei Hannover gefundenen
    Teile eines menschlichen Körpers zu einer Leiche gehören.

    Nach ambulanter Behandlung konnte der junge Mann seinen Finger wieder
    mit nach Hause nehmen.

    Dem Fahrer Willi G. wurde eine Blutprobe abgenommen sowie die
    Verständigung der Hinterbliebenen.

    Da packte Otto N. eine 40 cm hohe und 4kg schwere Mamorstatue und schlug
    auf den Schlafenden ein, bis er aufwachte.

    Von der Baustelle am Steinbruch wurden wieder einige Absperrlampen
    gestohlen. Bei der Suche nach den Dieben tappt die Polizei im Dunkeln.

    Mein Mann ist sehr heimtückisch. Hohes Gericht, was mehrere Zeugen
    beschwören können, weil er mir immer dann die Zunge herausstreckte, wenn
    ich meine Brille putzte.

    Bei unseren Gesprächen haben wir die Genitalbereiche nur ganz kurz
    berührt.
     
    #1
  2. 11.04.07
    WK-Rezeptetopf
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    WK-Rezeptetopf Beiträge ehemaliger Benutzer/innen

    AW: Stilblüten aus Polizeiberichten

    Hallo Wolfgang,

    diese Seite muß ich mir in Ruhe durchlesen. Mache ich evtl. noch heute nach dem KK.
     
    #2

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