"Tierschutz - Warum es so wichtig ist, auch kleine Schritte zu gehen!"

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von Kraeuterhexe75, 06.12.11.

  1. 06.12.11
    Kraeuterhexe75
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    Kraeuterhexe75

    Geschichte von den Seesternen:

    Nach einem ungewöhnlich heftigen Frühjahrssturm an der mexikanischen Küste machte sich ein alter Mann daran, am Strand die unzähligen an Land gespülten Seesterne ins Meer zurückzuwerfen. Das sah ein Strandbesucher und ging zu ihm. "Was tun Sie denn da?" - "Ich versuche diesen Seesternen zu helfen", antwortete der alte Mann. "Aber es wurden Zehntausende von ihnen an Land gespült. Da lohnt es sich nicht, eine Hand voll zurückzuwerfen", wandte der andere ein.
    "Für diese Handvoll schon" erwiderte der alte Mann während er einen weiteren Seestern ins Wasser warf.

    Autor: unbekannt

    Ohne Kommentar - ich denke, die Geschichte spricht für sich!!

    Lieben Gruß,
    Katrin (mit Nelly im Herzen und Tony auf dem Schoß)
     
    #1
  2. 06.12.11
    shopgirlps
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    shopgirlps

    Hallo Katrin,

    die Geschichte ist wunderschön und ich habe sie vor kurzem schon einmal auf einer Tierschutzseite gelesen. Dort hat sie mich auch schon sehr berührt, denn sie hat wirklich einen wahren Kern.

    Natürlich können wir nicht das Leid sovieler Tiere auf der Welt, die in Tierheimen, Tötungsstationen oder auch bei ihren Besitzern (das gibt es aus Unverstand oder falschem Mitgefühl leider auch) nicht vollkommen nehmen, aber jeder von uns kann einen kleinen Schritt in diese Richtung machen.

    Wir haben vor kurzem einen Stubentiger aus dem TH geholt und es ist ein gutes Gefühl, wenigstens ein bißchen geholfen zu haben. Zudem haben wir noch zwei weitere, die bereits 9,5 Jahre bei uns sind und ursprünglich auch aus einem TH kommen.
     
    #2
  3. 10.01.12
    Demelsi
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    Demelsi

    Hallo,
    die Geschichte geht mir direkt ins Herz.
    Ich habe zwei Hunde, einer davon vom Tierschutz. Wir hatten eigenlich nur vor Plegestelle zu sein.
    Hat beim ersten mal auch gut geklappt, aber beim zweiten Mal nicht =D. Ich bin froh, das wir versagt haben,denn er ist ein Traum.
    Zwischendurch haben wir immer mal wieder einen Pflegi, ist zwar immer traurig für uns wenn er dann geht, aber ein wundervolles
    Gefühl zu wissen das eine andere Familie unserem Pflegi ein schönes zu Hause gibt.
    Wieder einer für den sich die Mühe, die schlaflosen Nächte und die Sorgen bis er ins endgültige zu Hause umziehen kann, gelohnt haben.
     
    #3
  4. 13.01.12
    Kraeuterhexe75
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    Kraeuterhexe75

    Hallo Demelsi,

    meine beiden Miezies (eine davon = Nelly leider schon im Regenbogenland) sind ebenfalls aus dem TH. Und ich würde von dort immer wieder jemanden mitnehmen!! Tony kommt auch gut alleine klar - der fände jemand Neues gar nicht prickelnd - aber wenn der kleine "Mann" irgendwann auch über die Regenbogenbrücke gegangen ist (was hoffentlich noch gaaaaaaaanz lang hin ist!!!), dann wird es wieder 1-2 Fellwichtel aus dem TH geben. Wie gut, daß mein Männe da mitzieht... einen Mann ohne Tierliebe hätte ich auch nicht genommen! Wauzis gehen leider nicht... das wird aufgrund von Zeitmangel was für´s Rentenalter... eine schöne Perspekive!
    Ich konnte bisher eben nur 2 Seelen aus dem TH ein neues Zuhause geben: sie sind/waren sehr lange bei mir! Nelly war über 15 Jahre bei mir und Tony habe ich seit 14,5 Jahren. Die beiden haben meinen Mann mit ausgesucht... der mußte erst mal den Katzen-Test bestehen... wenn die NEIN gemaunzt hätten, dann wäre es nichts geworden... aber... seit über 9 Jahren ein Paar - gut gemacht, kleine Schmuser!!!

    Grüße aus dem hohen Norden,
    Katrin
     
    #4
  5. 13.01.12
    Demelsi
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    Demelsi

    Hallo Katrin,
    Ja, unser Rüde findet die neuen auch nicht immer prickelnd. Da folgt dann jedesmal ein 4 Augengespräch :pain10:
    - wenn du nicht lieb bist, pack ich deinen Koffer und schick dich zurück ins TH -
    Er macht dann je nach dem ein paar Tage dicke Arme und dann geht das schon.
    Katzen hatte ich als Kind auch, aber in den letzten Jahren beherbergen wir Katze`s Frühstück, somit hat sich das
    erstmal erledigt. Ich arbeite nur den halben Tag, da sind sie nicht so lange alleine.
    Das Problem mit dem Tierlieben Mann kenn ich. Meinen mußte ich zu seinem Glück zwingen;)
    Aber er ist da "reingewachsen", macht er ganz toll *lob*
    Unsere Urlaube werden jetzt "für" die Hunde geplant - verrückte Welt=D
    Aber lieber so, ich kann mich auch am Hundestrand erholen.
    Grüße, Melanie
     
    #5
  6. 14.01.12
    Kraeuterhexe75
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    Kraeuterhexe75

    Guten Morgen, Melanie,

    "Hunde"-Urlaub... kann ich gut verstehen. Wenn ich einen hätte, würde ich ihn auch mitnehmen wollen.
    Meine Eltern, die einen fast 4-jährigen Border Terrrier haben (nicht mit Border Collie verwechseln...:)) suchen sich auch stets Quartiere aus, wo sie ihn mit hinnehmen können. Das geht mit Schroeder aber auch wirklich 1A. Der lungert nicht bei Tisch; kann wirklich überall mit hingenommen werden; auch die Zimmermädchen werden stets freundlich begrüßt.
    Es gibt sicher tolle Tierpensionen, aber für mich persönlich wäre das keine Alternative. Ich weiß doch, daß ich ein Tierleben lang Verantwortung für den "kleinen Wicht" habe... leider fällt vielen erst dann auf "Wohin mit Hund, Katze... im Urlaub?" wenn sie ihn/sie bereits angeschafft. Ich bin immer wieder entsetzt, wie blauäugig wirklich viele Menschen mit den Thema: "Ich schaffe mir ein Haustier an!" umgehen. Erst just sprach ich ein Ehepaar an, die einen Beagle an der Leine führten. Meine Eltern hatten früher auch einen = Archi. Mit dem bin ich aufgewachsen. Ein toller Hund. Alleinsein war gar nicht so sein Ding und spielen auch nicht. Das war ein absoluter NASENHund. "Oh, ein Beagle... wir hatten früher auch einen!" sprach ich die Leute an. Beagletypisch kam der Rüde auf mich zu und wollte erst mal ne´ Runde KrauleKraule haben. Ich fragte die Leute, wie sie das Leben denn mit ... empfinden (den Namen des Hundes habe ich leider vergessen).
    Die Antwort: "Ach´ wissen Sie, wenn wir vorher gewußt hätten, daß die soooo viel Auslauf brauchen... vielleicht hätten wir uns dann doch für eine andere Rasse entschieden!"... Oh, mann, daß die Leute sich vorher nicht informieren!!! Meine Ma ausgenommen: die hat 2 Jahre erst mal Bücher über Borders gelesen (war damals noch voll berufstätig und hat sich auf ihren Welpen gefreut).
    Und in der Nachbarschaft ein ähnlicher Fall: Familie mit 2 Kindern, eines davon noch im Kleinkindalter. Holen sich einen Australian Shepard (Hüttehund) und wundern sich, daß er die Kinder von hinten immer in die Haxen zwickt. Das ist den Australian Shepards jedoch so eingezüchtet worden. Die müssen das machen, um die Schafe in die richtige Richtung zu lenken. Die sind dazu da auch mal eigenständig zu handeln, wenn der Ruf des Hirten zu weit entfernt ist. Also hat dieser Hund nur folgerichtig gehandelt. Und was macht diese dumme Familie? Schimpft den Hund immer aus, obwohl der nur "seine Arbeit" getan hat. Gut, waren keine Schafe, sondern Kinder, aber die gehörten nun mal zu seiner Herde, auf die er aufpassen mußte! Wie kann man nur so ... (dämlich, dumm, unbelesen - such´ Dir was aus!) sein und sich so einen Hütehund zulegen... noch dazu, wo es der erste Hund überhaupt ist, den die beiden Erwachsenen je gehalten/erzogen haben... nach ein paar Wochen wurde der kleine Rüde wieder abgegeben. Mit den Worten: "Der ist bissig - den können wir in der Familie nicht gebrauchen!" Ich hätte mir die Haare raufen können als ich das hörte... hab´ ich wahrscheinlich auch. Auch ein veratwortungsvoller Züchter hätte doch auf diese Besonderheit der Rasse hinweisen müssen - hat er ja vielleicht auch; wurde ignoriert?!?
    Nun wohnt bei der Famile ein Golden Retriever, der mit Frauchen spazieren geht. Heißt: sie hängt hinten wie ein Fähnchen an der Leine dran... da fehlen einem echt die Worte!
    Noch ein Beispiel (da wohnten wir noch in einer anderen Stadt): gegenüber unseres Hause ein großes Mehr-Parteienhaus. In einer 3-Zimmer-Wohnung hauste ein "Riesen-Kalb" = ein Dobermann. Der wurde 2x am Tag für 10 min. um den Block geführt und verbrachte den Rest der Zeit in der kleinen Wohnung. Kein Garten. Irgendwann wurde der falsch... hat einen kleinen Nachbarshund angegriffen, der da gerade spazierengeführt wurde. Der Dobermann hat sich richtig in den kleinen weißen Wuschel verbissen. Mein Mann das gesehen und sich die Trittleiter geschnappt - nach draußen und dazwischen gegangen. Und daß wo er eigentlich Respekt - um nicht zu sagen - Angst vor großen Hunden hat (hatte mal in der Kindheit ein schlimmes Erlebnis). Er also dazwischen. Die beiden Frauchen am Kreischen, der kleine Wuschel am jaulen und der Dobermann am Knurren. Irgendwie haben sie den Dobermann aus dem Wuschel herausbekommen... wie weiß ich nicht mehr (war nicht dabei). Der Wuschel wurde umgehend zum TA gebracht - wir haben leider nie erfahren, ob er es geschafft hat, denn der wohnte nicht bei uns in der Gegend. Künftig mußte der Dobermann einen Maulkorb tragen. Man sah ihn immer noch selten auf der Straße - eines Tages gar nicht mehr...
    Und stattdessen: hatten sich die Menschen wieder so einen großen Hund angeschafft (die Rasse kenne ich nicht). Groß, langbeinig und nach v i e l Auslauf haben wollen aussehend... wieder so ein großer Hund in einer viel zu kleinen Wohnung und dann auch noch keinen ausreichenden Auslauf! Armer Hund!
    Ich möchte hier eindeutig betonen: ich habe nichts gegen Dobermänner! Aber es war nun einmal einer, der den kleinen Wuschel da auseinandergenommen hat. Wäre es ein anderer gewesen, hätte ich die Rasse genauso erwähnt. Mir geht es nicht um die Hunderasse, sondern um die bekloppten Menschen, die sich einfach nicht auf die Bedürfnisse ihres Hundes/Tieres einstellen. Wohnungsgröße hin oder her (die hatte nun mal nur 60m²), aber viel, viel Auslauf und Abwechslung hätte man dem Tier anbieten müssen. Ist ja kein Wunder, daß der da drinnen in dem "Loch" irre wird! Bei so viel Unterforderung. Ich weiß nicht, wofür die Dobermänner gezüchtet wurden, aber bestimmt nicht, um in so einer kleinen Wohnung zu versauern! Und anstatt sich einen kleineren Hund anzuschaffen, der zur Wohnung und zum Spaziergeh-/Beschäftigungsverhalten der Menschen paßt, schaffen die sich wieder so einen "Lauf"-Hund an. Dem sah man schon an, daß der gerne rennt... bei den langen Stelzen!:pain10:

    So, dann will ich mal nach meinen beiden "Männern" schauen - der eine schnarcht noch im Bett; der andere schnurrt... Draußen ist es immer noch dunkel... na, das wird schon!

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende mit dem Wauzel (darf ich fragen, was das für einer ist?!?) und den anderen "Hasen" (sprich Mitgliedern) in Deiner Familie!

    Lieben Gruß,
    Katrin
     
    #6
  7. 14.01.12
    Gänseliesl
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    Gänseliesl

    Hallo Kräuterhexe,
    die Geschichte von den Seesternen lag bei uns einem Gruß bei. Ich fand sie so gut, daß ich sie abgetippt habe und meiner kleinen Enkeltochter (7) zu Weihnachten als kleine "Anregung" zu den Geschenken gelegt habe. Sie hat sie dann vorgelesen, und wir haben alle zusammen darüber gesprochen.
    Bei uns leben auch ein Hütehund (aus schlechter Verhältnissen), verschiedene Zwerghühner und ein 20 Jahre altes Gänseehepaar.
     
    #7
  8. 15.01.12
    Kraeuterhexe75
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    Kraeuterhexe75

    @Gänseliesl: uih, das Gänse soooo alt werden können -> das hab´ ich nicht gewußt = bin beeindruckt.
    Ich weiß wohl, daß die hervorragende Wachhunde abgeben und auch Schnecken im Garten fressen (oder verwechsel ich das gerade mit den Laufenten...;)?!?).
    Hütehunde sind bestimmt toll, wenn sie ihrer eigentlichen Bestimmung nachgehen dürfen... mich macht es immer traurig, wenn ich so einen an der langen Kette auf dem Hof eines Bauernhauses liegen sehe... kommt leider häufiger vor. Mir gefallen die Border Collies auch sehr... die sind so intelligent! Aber was die an Auslauf brauchen... das kann ich denen leider nicht bieten. Weder jetzt und erst recht nicht im Rentenalter... weiß nicht, ob so einer gerne am Fahrrad läuft?!? Bekannte von uns haben einen Husky. Der ist klasse. So schöne, große Ohren (zum Eierwärmen...:)). Finn ist wirklich super. ABER: der will mindestens jeden Tag 20km am Fahrrad laufen - JEDEN TAG; bei Wind und Wetter. Normales Spazierengehen ist für den viel zu öde...
    Als die beiden Männer bei uns die Sat-Anlage auf dem Dach montiert haben, bin ich mit Finn hier alleine spazierengegangen. Mal ein bißchen Abwechselung bieten. Wir waren zwar nur zu Fuß unterwegs, denn Finn am Rad = nein, daß habe ich mir dann doch nicht zugetraut und als wir anschließend nach Hause kamen, hat der sich quer im Wohnzimmer (wie ein Teppich) hingelegt. Meine Katzen haben sich nach oben verzogen. Finn hat nur einmal Anstalten gemacht nach oben zu wollen, aber er hat gleich kapiert, daß der Treppenaufgang für ihn tabu ist. Ja, Finny ist ein ganz feiner... aber ich bin ehrlich... jeden Tag auf dem Rad strampeln bei zur jeder Jahreszeit... nein, dann wird es wohl eine andere Rasse werden - eines Tages..., aber toll finde ich ihn trotzdem!

    Schön, daß Euch die Geschichte mit den Seesternen gefallen hat. Ich finde sie auch sehr einprägsam und immer mal wieder hilfreich, wenn man im Tierschutz gegen "Windmühlen" ankämpft. Eine Katze vermittelt - 3 stehen vor der Tür...

    Schönen Sonntag!
     
    #8
  9. 15.01.12
    Hessen-Hexe
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    Hessen-Hexe Chaosbäckerin

    Hallo zusammen,

    es ist sehr traurig, wie gedankenlos viele Tiere angeschafft werden, obwohl es selbstverständlich sein sollte, sich erst einmal gründlich zu informieren, bevor man sich ein Lebewesen ins Haus holt. Weder sind Kaninchen knopfäugige Kuscheltiere noch kann ein Hund seine angezüchtete Bestimmung ablegen und einfach nur "schick" sein :sad3:

    Gänse finde ich sehr faszinierend, aber habe auch gehörigen Respekt vor ihnen. Leider hat niemand welche, so dass ich diese Tierart mal besser kennenlernen könnte. Aber Wachtiere sind sie wohl wirklich sehr gute, das hab ich auch schon gehört.

    Für mich war ein sehr tierlieber Mann auch absolute Bedingung und mein Schatz ist auch da ein richtiger Volltreffer. Alle meine Kaninchen haben ihn sofort akzeptiert und richtig ins Herz geschlossen, wir alle waren ein ganz tolles Team. Die Katzen haben wir uns dann gemeinsam angeschafft und auch um diese kümmert er sich richtig engagiert. Ich kann mich drauf verlassen, dass die zwei auch bei ihm in den besten Händen sind und er ist auch im Krankheitsfall selbstverständlich immer für die Tiere da. Anders könnte ich mir das auch beim besten Willen net vorstellen - erst recht, wenn man zusammenlebt.

    Genau dieses Gefühl ist etwas weniger geworden durch die Geschichte mit den Seesternen. Man fühlt sich doch in Anbetracht der vielen Tiere in Not oft so hilflos und unsere Möglichkeiten sind doch begrenzt. Aber die Vierbeiner, die bisher den Weg hierher gefunden haben, waren bzw. sind glaub ich schon glücklich...
     
    #9
  10. 15.01.12
    Gänseliesl
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    Gänseliesl

    Hallo,
    ja, ich wußte es auch nicht! Unser Tierarzt hat uns mal gesagt, daß auf einem Hof in der Umgebung eine Gans ist, die soll 35 Jahre alt sein. :rolleyes: Seitdem sage ich immer zu meinen Kindern " Ihr wißt schon, was wir Euch mal vererben: Eric und Lisa !!:p Die Gänse fressen keine Schnecken. Das sind die Laufenten, die hatten wir auch früher. Alle starben eines natürlichen Todes.
    Wie alt werden Heidschnucken?? Wir haben unsere mit 14 Jahren wegen Arthrose einschläfern lassen müssen.

    Mein ältestes Zwerghuhn, die Hexe ist 11 Jahre alt und läuft fit mit den jungen Neuzugängen herum. Wir mußten noch mal "aufstocken", da ihre Partnerin im letzten Frühjahr (ebenso alt) leider verstorben ist, und wir sie nicht alleine lassen wollten. Alte Hühner konnte ich nicht bekommen. Die ältesten sind bei den Bauern oder Züchtern 2 Jahre, dann heißt es " Rübe ab". Ein kleiner angeberischer Hahn läuft auch mit, er hält die Truppe auf der Wiese zusammen.

    Unsere Hündin ist ein altdeutscher Hütehund. Sie kommt von einem Schäfer. Es gibt sehr unterschiedliche Hütehunde, eben die kleinen Zwicker, wie Du oben so treffend geschrieben hast, oder die "größeren Kuhhunde", die wohl mehr einfach treiben. Bei uns hat sie viel Auslauf, aber mit 13 Jahren liegt sie lieber auf ihrer Decke in der Nähe des Ofens, Fahrradfahren geht auch nicht mehr.. Einem Border Collie könnten wir auch nicht mehr gerecht werden und die Huskys haben meistens einen ausgeprägten Jagdtrieb, und können immer nur angeleint spazieren oder neben dem Rad laufen.

    Die Tiere, darunter auch Katzen haben viel Glück in unser Leben gebracht. Man hat auch viel dazu gelernt, viel gelesen bevor sie bei uns einzogen. Natürlich hat man nicht so viel von der Weltgesehen, aber wir sind zufrieden.
     
    #10
  11. 15.01.12
    Hessen-Hexe
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    Hessen-Hexe Chaosbäckerin

    Hallo Gänseliesl,

    das ist so spannend, was Du von Deinen Tieren erzählen kannst. Schön, dass es Dir möglich ist, so vielen verschiedenen Arten ein Heim zu geben, finde ich richtig interessant!
    Ihr habt dann sicher einen Hof mit großem Grundstück, nehme ich mal an. Also bei euch ist man sicher gerne Tier =D

    Das war hier genauso, die Tiere waren und sind eine richtige Bereicherung, auch wenn die Katzen hin und wieder schon Nerven kosten können :rolleyes: Aber das gehört ja auch dazu. So wird es aber immerhin bei uns daheim nie langweilig.
    Ich erinnere mich noch genau an die Zeit, bevor wir die zwei geholt haben - ein Besuch in der Stadtbücherei und ein Riesenstapel an Ratgebern, damit wir auf das gemeinsame Leben mit Katzen wirklich vorbereitet sind. Und jetzt ist es mit den Möglichkeiten, im Internet Informationen zu sammeln und sich auch auszutauschen, natürlich wesentlich besser, sich umfangreich auf den Einzug seiner Tiere vorzubereiten.

    Man ist durch die Tiere meist doch eher an sein Heim gebunden und sieht weniger von der großen weiten Welt - dafür erlebt man eben daheim mit seinen Tieren dort einfach unheimlich viel.
    Letztendlich muß es jeder selber wissen, aber wir verzichten den Samtpfoten zuliebe gerne darauf, zu verreisen. Ein Tagesausflug hin und wieder ist schließlich sogar bei unseren beiden umsetzbar und das reicht mir absolut :rolleyes:
    Also wir haben uns das lange überlegt, ob wir uns erneut an Lebewesen binden wollen - die Kaninchen waren zwar da, aber schon älter und somit hätten wir dann nach einigen Jahren absolut ungebunden Urlaub machen können. Aber die Entscheidung für die Katzen und gegen das Erkunden der Erde habe ich noch nie bereut =D
     
    #11
  12. 15.01.12
    Gänseliesl
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    Gänseliesl

    @hessenhexe, ja so ist es. Man ist angebunden. Einen Hund kann man noch im Auto mitnehmen, aber mit den Katzen geht das meistens nicht.

    Wir haben vor vielen Jahren einen alten Bauernhof modernisiert. ( Da hatten wir schon die erste Katze,. "Frieda" mitgekauft. Leider sehr scheu. ) Dazu gehören Weideland und ein Teich. So wurden wir zu Hobbykleinlandwirten neben unserem eigentlichen Beruf. Für unsere Schafe aus der Lüneburger Heide mußten wir Heu machen. Wetterbericht studieren, mit dem Balkenmäher mähen, mehrfach am Tag wenden, dann auf Reuter (so Holzgerüste)aufsetzen ,fühlen, ob die Halme knistern und dann schnell einfahren und auf dem Scheunenboden verteilen. Schweißtreibend, aber dann der Abend auf dem Heuboden, der Duft , dazu ein Bier...toll. Alles sonst in Handarbeit, denn für das etwas unwegsame Gelände kamen schwere Maschinen nicht zum Einsatz. Wir haben es auch mal mit gekauftem Heu bei unseren Schafen probiert...Vergeblich, Sonja und ihre Truppe waren zu näschig, Unser Heu war einfach lecker. So haben wir uns jedes Jahr erneut abgemüht. Dazu der Weidewechsel, Bretter schleppen, wieder mal ein Kraftakt!

    So bereichern die Tiere unser Leben. Ein Bauernhaus ist nur mit Tieren schön, vor allem, wenn sie nicht dem Broterwerb dienen müssen. Natürlich macht alles viel Arbeit, aber dafür brauchen wir nicht ins Fitnesstudio.
     
    #12
  13. 15.01.12
    Hessen-Hexe
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    Hessen-Hexe Chaosbäckerin

    Hallo Gänseliesl,

    herzlichen Dank für Deine Zeilen, es ist unheimlich interessant, mal einen Einblick in das Leben von "Hobbykleinlandwirten" wie Du euch genannt hast gewährt zu bekommen.
    Es setzt augenscheinlich viel Wissen voraus und macht eine Menge Arbeit, aber ein solches Gebäude samt Grundstück lädt ja förmlich dazu ein, es mit Tieren zu bevölkern und einen kleinen Bauernhof zu betreiben - solange er nicht Existenzgrundlage ist und man Nutztiere halten und auch schlachten muß. Auf jeden Fall ist das doch tausendmal besser als ein Fitneßstudio :laughing6:
     
    #13
  14. 15.01.12
    Gänseliesl
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    Gänseliesl

    Hallo,
    so ist es, und schöne Geschichten, wie die von Kräuterhexe , müßte es viel mehr geben.
     
    #14
  15. 15.01.12
    Hessen-Hexe
    Offline

    Hessen-Hexe Chaosbäckerin

    Hallo Gänseliesl,

    ich kann Dir mal wieder nur absolut beipflichten =D
     
    #15
  16. 20.01.12
    Demelsi
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    Demelsi

    Hallo Kraeuterhexe75,
    Sorry, das es so lange mit meiner Antwort gedauert hat, aber der Alltag hat mich wieder ( ich war krank und zu Hause ).
    Jetzt muß ich wieder arbeiten und somit hat mein Tag zu wenige Stunden :-( .
    Das Problem Urlaub ist vor allem so "unerwartet". Ich verstehe es auch nicht wirklich - ich weiß, bevor ich mir
    ein Tier "anschaffe", ob ich ein "Urlaubsgänger" bin oder nicht. Falls nein ist supi, falls ja muß ich mir vorher Gedanken machen - wohin
    mit meinem Tier wenn ich "4 Wochen " nach "Spanien" fliege.
    Das ist immer meine erste Frage wenn sich Leute für einen meiner Pflegis interessiert " gehen sie in den Urlaub?"
    Wir ( die Gassi-geh-Gruppe ) arrangieren uns gegenseitig, wenn es mal Situationen gibt wo die Hunde nicht mit können
    ( Freizeitpark, Schwimmbad usw.). Da wir uns alle - auch die Hunde - gut verstehen, gibt`s da keine Probleme.
    Und kennen gelernt haben wir uns über die Hunde :p.
    Auch diese Gespräche mit Bekannten, die sich unbedingt einen Hund und vor allem diese Rasse anschaffen müssen,
    kenn ich nur zu gut. 1000 mal - diese Rasse passt nicht zu euch......du hast doch viel zu wenig Zeit .......
    Und dann wird doch ein Hund gekauft und ganz stolz berichtet wieviel Geld das Tier doch beim Züchter gekostet hat :kriz_big:
    Da bekomm ich Herpes !!!!! Im Tierheim gibt es genug tolle Hunde !!!!
    (Hallo - warum fragst du mich, wenn du doch eh nicht`s auf meine Meinung gibst ?????)
    Da könnt ich Teller schmeißen !!!
    Hund ist da - 4 Wochen später der Telefonanruf : du, der macht immer noch in die Wohnung und weint die ganze Nacht,
    was soll ich denn jetzt tun ???
    Da hat sich dann rausgestellt, Welpe - 14 Wochen alt - ist 6 Stunden alleine und muß Nachts alleine im EG
    ( alle anderen schlafen im OG ) in einer geschlossenen Box schlafen.
    Ich bin ausgeflippt. Das geht gar nicht !! Gespräche geführt, erklärt, gemotzt. Dann hat sie ihre Nachbarin um Hilfe gebeten
    und siehe da, Hund war bei der Nachbarin ganz flott stubenrein - klar die ist ja ständig mit dem Hund raus.
    Das sind so Situationen wo ich echt am Verstand mancher Menschen zweifle.:confused:
    Solche, die kein bock haben mit dem Hund zu arbeiten, zu trainieren - und sich dann einen Jagdhund kaufen, weil er so eine
    schöne Fellfarbe hat ( paßt so gut zum Sofa ), sich aber dann wundern das der Hund ständig jagen geht - Hallo ????
    Wie bei dem Dobermann - der braucht auch eine Aufgabe - etwas bewachen oder so.
    Aber zum Glück gibt es auch andere - Menschen die sich Gedanken machen.
    Da hat eine Frau aus Spanien einen Herdenschutz- Mix zu sich genommen und der Hund war auch unterfordert.
    Da sie sehr ländlich lebt und das Glück hat einen großen Garten zu besitzen, hat sie sich 3 Schafe beim Schäfer
    geholt ( ältere ). Die darf ihr Hund nun bewachen. Nun sind alle rund um versorgt und ausgeglichen.
    Große Hunde in einer kleinen Wohnung finde ich dann ok, wenn gewährleistet ist das genug Auslauf geboten wird.
    Ich kenn da jemand, die lebt mit einer Dogge in einer 2-Zimmer Wohnung. Sie geht 3x in der Woche auf den Hundeplatz zum
    Gehorsam-Training, läuft tägl. 2 Stunden gassi und nimmt ihren Hund fast immer mit. Für mich ist das ok.
    Die Dogge ist übrigens ein " Scheidungsopfer" ( schrecklich ) 4 Jahre und vom Tierheim.
    Wir haben 2 Hunde. Eine Hündin, Labbi-Dalmatiner-Mix, 8 Jahre und ein Rüde, Spanischer-von allem-etwas-Mix,ca. 2,5 Jahre.
    Momentan keinen Pflegi, 4 Schildkröten die grad Winterschlaf machen, 4 Bartagamen (Echsen), 2 Pantherchamäleons,
    2 Meerschweinchen die von den Besitzern nicht mehr gewollt wurden und 6 Hühner von meinem Opa die er nicht mehr selbst versorgen kann.
    Mein Mann ist da so mit "reingewachsen". Eigentlich wollte er nur einen Hund, naja ist jetzt halt ein bischen mehr geworden.
    Katzen gehen nicht, wir haben in der Nähe eine viel befahrene Straße - zu gefährlich.
    Aber ich glaube ich bin im Moment auch ausgebucht. Ich brauch eine "Verschnaufpause". Ich fieber schon unserem Urlaub
    entgegen. Wir fahren wieder mit Hunden ( und Kindern =D) an die Nordsee ). Die Luft tut mir gut ( ich hab Asthma ).
    Naja da sind dann noch mein Mann und meine 3 Kinder (2 mädels 17 + 9, 1 junge 12 ).
    Boah, wenn ich das so aufschreibe fühlt sich das an als ob ich einen Zoo hätte - ich könnte ja mal Eintritt verlangen :rolleyes:

    Wünsch dir ein schönes WE
    Grüßle, Melanie
     
    #16
  17. 22.01.12
    Kraeuterhexe75
    Offline

    Kraeuterhexe75

    @Melanie: Danke für Deinen ausführlichen Beitrag. Schön, zu wissen, daß es da draußen noch mehr Menschen gibt, die so denken wie ich...=D!
    Und ich habe auch nichts gegen große Hunde in kleiner Wohnung, wenn sie denn ausreichen Bewegung, Beschäftigung und Zuneigung bekommen. Das war bei dem Dobbermann von gegenüber wie auch bei seinem Nachfolger leider nicht gegeben...:-(
    Finn, der Husky, wohnt auch nicht sooo großzügig, aber der läuft eben jeden Tag (!!!) 20km am Rad und ist danach froh, wenn er mal ne´ Runde pennen kann.
    Junger Hund, 6 Stunden alleine und alleine schlafen... oh, weia... das geht ja schon mal gar nicht!!! Aber leider ja, so bekloppt sind die Leute, die ihre "Problemhunde" dann irgendwann abschieben.
    Nach Nellys Tod sind auch mehrer Leute an mich heran getreten, ob ich nicht eine neue Katze haben wollte... der Platz sei doch jetz freigeworden.... Hallo????? Ob ich wohl traurig bin und Tony nicht einfach jemand Neues vor die Nase setzen will?!? Außerdem hat es sich bei den beiden Beispielen um jeweils 2-jährige Katzen gehandelt... Die haben doch tatsächlich angenommen: eine Katze weg; neue Katze hin...
    Ich hab´ für so viel Distanzloskeit kein Verständnis!!! Es ist was anderes, wenn es jemand nach dem Tod eines geliebten Fellwichtel nicht aushält und einer neuen Fellnase ein Zuhause gibt, aber damit müssen eben ALLE Familienmitglieder einverstanden sein!!! Ich hätte auch gerne wieder eine zweite Katze (Nelly, Du bist und bleibst unvergessen! Kleine, geliebte Zaubermaus!!!!), aber ich spüre, daß es Tony nicht gefallen würde, also lasse ich es bleiben.
    Ich finde es toll, wenn man mit so vielen Tieren zusammenleben-/arbeiten kann. Leider ist es mir für dieses Leben nicht vergönnt, aber wer weiß im nächsten kommt?!? Wenn ich im *otto gewänne (was ist aber nicht spiele), dann würde ich mir einen altes Bauernhaus kaufen; dieses umbauen/die guten, alten Sachen natürlich erhalten! und daraus einen Gnadenhof für Tiere machen. Ich hätte mehrere Hunde, Katzen, Kaninchen und Esels - ganz wichtig! Ich finde Esels tooootal gut. Es gibt an der Ostsee einen Esel-Park; da fahren wir irgendwann mal hin... die haben von Zwergesel bis zum Katalanischen Riesenesel alle möglichen Esels - manchmal über 100 Stück... Die lebten dann sicher auf meinem Hof... ein paar Ponys/Pferde dazu... um die Hühner müßte sich meine Männe kümmern (ich gebe zu: ich habe Respekt vor so "Flattergetier"... ich esse allerdings gerne die frischgelegten Eier...=D). Wenn ich noch weiterschreibe, verfalle ich noch weiter ins Schwärmen... vielleicht ein Haus in der Lüneburger Heide... mit Schafen und einem Border Collie...
    ach´ ja, Träume sind was Schönes!!!!

    Für heute: träume ich von besserem Wetter = hier schüttet es in einer Tour und der Wind tost um´s Haus - ein Wetter zum Verkriechen...!

    Lieben Gruß,
    Katrin
     
    #17
  18. 22.01.12
    Demelsi
    Offline

    Demelsi

    Hallo Katrin,
    oh ja so ein *otto Gewinn......schwärm.......
    Du hast so ziemlich meine "Gewinn-Ausgaben" beschrieben, leider spiele ich das tolle Spiel auch nicht. Ich bin mir
    immer zu geizig - na vielleich sollte ich mal was riskieren ;).
    Ja, das liebe Flattergetier - ich hab ja von meinem Opa 6 Hühner anvertraut bekommen - ist ganz schön lustig.
    Also meine auf jedenfall. Die kommen immer angerannt wenn ich mit dem Futtereimer in den Stall gehe.
    Sonntags bringe ich ihnen dann immer Mehlwürmer mit. Die sind in einer Durchsichtigen Dose. Da flippen die Hühner
    richtig aus. Ich muß schon vorher, bevor ich in den Stall gehe, die Dose aufmachen, weil sie mir zwischen den Füßen
    rum laufen und mich anpicken. Die Würmer müssen sie mir aus der Hand picken, so hab ich sie dazu bekommen
    das sie nicht immer gleich panisch davon rennen wenn ich mich bewege.
    Mittlerweile können sogar die Hunde mit in den Stall. Am Anfang sind die Hühner durch das Türchen nach draußen,
    aber jetzt bleiben sie auch da wenn die Hunde dabei sind.
    Leider legen die doofen im Moment keine Eier. Wobei ich ja nur 3 Hennen habe.
    Viel "Eier-ausbeute" gibt es da eh nicht. Nächstes Jahr solls dann Nachwuchs geben ( hoffe ich ). Mal sehen ob ich Glück habe.
    Dann gibt`s vielleicht auch irgendwann mehr Eier.
    Ich hab da eher Respekt vor Tieren denen ich nicht in die Augen sehen kann, weil sie größer sind.
    So ein Esel ist ja schon ganz schon groß, aber nett find ich die auch.
    Bei uns war heute auch Regenwetter. Ich war mit Regenklamotten ausgerüstet mit den Hunden gassi und trotzdem
    durchgeweicht. Naja, die Hunde hat`s schlimmer erwischt - die waren Patschnaß.
    Hoffentlich wirds morgen besser,
    Grüßle, Melanie
     
    #18
  19. 23.01.12
    renette
    Offline

    renette

    Hallo Kräuterhexe75,

    wie viele landwirtschafliche Betriebe kennst du, die dann auch noch einen Hund haben und diesen noch an der Kette haben.
    Bei ca. 300000 Betrieben in Deutschland können es nicht so viele sein.
    Tschuldigung. aber bei solchen pauschalen Aussagen bekomme ich regelmäßg die Krise.
    Wir wohnen hier ebenfalls sehr sehr ländlich, ich kenne keinen "Kettenhofhund", alle haben Familienanschluss und entsprechenden Auslauf, da meist freilaufend.

    Was ich aber kenne, sind viele viele Familien, die sich unbedingt einen Hund in einer kleinen Wohnung halten müssen und diesem nicht genügend Auslauf bieten.
    Die mindestens 5 Hundeleinen, farbig abgestimmt, besitzen und den Spaziergang nutzen um mit der Nachbarin zu ratschen anstatt mit dem Hund aktiv zu laufen oder diesen zu beschäftigen.
    DAS macht MICH traurig, aber darüber regt sich keiner wirklich auf.
    Sorry, das musste jetzt einfach raus.

    LG
    renette
     
    #19
  20. 24.01.12
    Kraeuterhexe75
    Offline

    Kraeuterhexe75

    Hallo Renette,

    mit meiner Bemerkung, die Du oben zitierst, wollte ich keine Pauschalierungen auslösen! Natürlich liegt nicht jeder Hofhund an der Kette - das wäre ja furchtbar! Aber als ich den Eintrag schrieb, kamen mir 2 Hofhunde in den Sinn, die im Umkreis von Luftlinie 500m ihr Zuhause haben. Und immer wenn ich an den beiden Höfen vorbeikomme, sind die Hunde (einer Schäferhund-Mix; der andere Rottweiler-Mix) an der Kette. Ich weiß ja nicht wie die Hunde sonst ihre Zeit verbringen: es sind Momentaufnahmen, wenn ich da vorbeikomme.
    Der eine der beiden ist leider scharf... hat sich neulich irgendwie losgemacht und in der Nachbarschaft ein Huhn angefallen. Man hat ihn dabei erwischt!
    Außerdem erinnerte ich mich an meine Kindheit, die ich auch ländlich verbracht habe: dort gab es zig Höfe, wo ein Hund an der Kette lag, aber das ist ja gsd schon ein paar "Tage" her!
    Und ich kenne persönlich einen Hofhund, der es wirklich sehr gut getroffen hat = Jakob. 4-jähriger Berner Sennenhund. Schläft bei den Kälbern im Stall und wenn´s zu kalt wird, auf der Diele. Im Sommer bewacht er die Kühe auf der Weide oder kuschelt mit den Hofkatzen. Leider war Jakob in der Nachbarschaft so aktiv was die Damenwelt angeht, daß man ihn kastriert hat. Der ist jeder läufigen Hündin nach und auch mal quer über die Straße gesaust (das hätte allerdings auch jeder andere potente Hund sein können - ich meine nicht damit, daß es daran liegt, daß er von einem Hof kommt). Jakob hat ein feines Hunde-Hofleben und ist ein ganz Lieber... leider will er immer mit mir tanzen, wenn er mich sieht... sprich´ die Pfoten auf meine Schultern legen und ich bin mit meinen 1,76m ja nun nicht gerade klein geraten. Mann, was hat der für Pfoten...

    Es ging mir in diesem einen Satz, der Dich offensichtlich so in Rage gebracht hat, nicht darum, die Landwirte zu verteufeln... im Gegenteil! Ich wohne gerne ländlich und habe hier viele gute Erfahrungen gemacht!
    Es tut mir leid, daß Du mich offensichtlich so mißverstanden hast!
    Und ehrlich gesagt, dachte ich bisher immer, daß es hier ein offenes Forum sei, wo ich mir nicht jeden Satz erst 3 x überlegen muß, bevor ich ihn reinschreibe. Ich möchte niemanden auf die Füße oder zu nahe treten!
    Schade, daß es offensichtlich falsch angekommen ist!

    Grüße aus dem Hohen Norden,
    Katrin
     
    #20

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