Welche Hunderasse

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von wrigda, 19.09.11.

  1. 19.09.11
    wrigda
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    wrigda das Engelkind

    Hallo liebe Mithexen,

    wir überlegen uns einen Hund anzuschaffen. Zur Auswahl stehen Mopswelpen (möchte ich) oder einen Golden Retriever (möchte mein Mann). Den Kiddies wäre es egal - Hauptsache Hund ;). Platz wäre sowohl für den einen als auch für den anderen. Also daran scheitert es nicht. Wer hat Erfahrungen mit den Hundenrassen und kann mir Tipps geben?
     
    #1
  2. 19.09.11
    logicat
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    logicat

    Hallo Eva,
    wie alt sind deine Kinder? Ich persönlich bin ein Goldy Fan. Für mich würde keine andere Hunderasse in Frage kommen, ausser die große Liebe auf den ersten Blick, vom Tierschutz. Ich liebte sie über alles und werde sie nie vergessen können und jeden Hund an ihr messen. Bis jetzt hat ihr keiner das Wasser reichen können. Goldys sind aufgeweckte, wissbegierige, wenn auch manchmal etwas stürmische Familien-Hunde (deswegen die Frage). Mein Tierarzt hat einen Mops, sie sind auch lustige Gesellen, aber mir wäre er zu klein. Da sind ja meine Katzen größer.
    Die Tierschutzvereine sind überfüllt und wären sicher auch froh, wenn ein Welpe wieder einen guten Platz bekäme.
    Hattet ihr schon mal einen Hund?
    Es ist sicher schwierig, einem hier einen Rat zu geben, meiner: Goldy od. Tierschutzhund
    Ich wünsche Euch die richtige Entscheidung zu treffen. (Meine Cindy habe ich auch über den Tierschutz bekommen)
     
    #2
  3. 19.09.11
    wrigda
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    wrigda das Engelkind

    Hallo,

    zum Nachtrag Kiddies sind 13 und 15 Jahre alt.
     
    #3
  4. 19.09.11
    Heidi64
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    Heidi64

    Hallo Eva,

    bevor wir vor 15 Jahren daran gedacht hatten, uns einen Hund anzuschaffen, haben wir uns auch ausgiebig darüber informiert, welche Rasse am besten zu uns passt. Wir sind nach langem Hin und Her auf einen Collie gekommen. Collies sind sehr familienfreundlich und kommen vor allem sehr gut mit Kindern zurecht. Unsere erste Colliehündin Arabella ist 12 Jahre alt geworden und vor 3 Jahren gestorben. Wir haben uns sofort wieder einen Collie gekauft. Cheyla ist jetzt 3 Jahre alt und ebenso ein sehr treues liebes anhängliches Wesen.
    Collies lernen sehr schnell und gehorchen einwandfrei. Golden Retriever sollen ja vom Wesen genauso wie Collies sein. Zum Mops kann ich nix sagen. Mit dieser Rasse kenn ich mich absolut nicht aus.

    Wichtig ist, dann ihr es euch vorher gut und ausgiebig überlegt, dann wird eure Entscheidung auch die Richtige sein =D

    Lg HEIDI


     
    #4
  5. 19.09.11
    meta
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    meta die möchte gern Hexe

    Hallo wrigra
    Wir haben einen fast 5 Jahre alten Labradormischling er heißt Linus.
    Du schreibst Mops oder Golgen Retriver.
    Also ein Mops ist eigentlich leicht zu erziehen. Und braucht wenig Auslauf. Wenn man unterwegs ist, und er nicht mehr laufen kann, ist es super ihn dann auf den Arm nehmen zu können. Meiner brauchst da schon mehr platz ( ich rede jetzt nicht vom Auto, Wohnung etc.. Wenn du ein Retiver hast, braucht er schon ein wenig mehr beschäftigung. Weil er gerne läuft. Wollte mir eigentlich ein Zweithund anschaffen; und er würde dann auch ein Mops sein. Aber da ich Mittags ca 2 std. mit meine Hund laufe, geht es leider nicht.;)
     
    #5
  6. 19.09.11
    ninin2000
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    ninin2000

    Hallo wrigda,

    wir haben einen flatcoated Retriever, du kannst ihn auf dem Bild sehen (wir haben einen Rüden).
    Er ist ein absolut idealer und gutmütiger Familienhund, hat aber viel Energie und braucht entsprechend Bewegung (meist reicht aber 2 x eine Stunde täglich). Zwischendurch spielen unsere Kinder (8 und 11), wenn sie Zeit haben, mit ihm im Garten.
    Toll finde ich auch, wie er auf jedes Familienmitglied reagiert - je nach Größe und Alter (Kinder bzw. Erwachsene) passt er sich an: bei den Kindern ist er ruhig, schmust viel und bleibt schön liegen, bei meinem Mann (der auch viel mit ihm unternimmt) und mir ist er deutlich lebhafter.

    Bei einem Goldie hätte ich zuviele Bedenken, ob er nicht überzüchtet ist - ein Flat, der eben auch zur Familie der Retriever gehört, ist hier noch relativ selten (im Vergleich zu Moderassen) und hat daher keine gesundheitlichen Probleme. Ich habe noch niemanden getroffen, der Negatives über einen Flat berichtet hat.
    Du merkst schon, ich bzw. wir (die ganze Familie) ist absolut begeistert von dieser Rasse!;)
     
    #6
  7. 19.09.11
    Frl. Rottenmeier
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    Frl. Rottenmeier Inaktiv

    Hallo Eva,
    ich habe Labrador und Mops :)

    Retriever:
    + gelehrig
    + kinderlieb
    + unkompliziert
    - Jagdtrieb (versch. ausgeprägt)
    - braucht Aufgabe bzw. genügend zu tun
    - Hundeschule ist von Vorteil
    - braucht Platz (in Haus und Auto,...)

    Mops:
    + sehr personenbezogen (kann auch ein nachteil sein)
    + kinderlieb (und friedlich auch mit anderen Tieren)
    + braucht wenig Platz
    + macht alles mit, egal ob sportliche Familie oder Couchpotatoes
    - begrenzt erziehbar (wenn er was kann, heißt es nicht, dass er es auch tut)
    - haart wie Teufel und zwar 365 Tage im Jahr
    - steht permanent im Weg rum oder klebt an einem (in der Küche, vorm Klo,...)
    - krankheitsanfällig je nach herkunft und zucht (wenn mops, dann nur über zuchtverband wie z.b. vdh)
    (sonst sind probleme mit augen, atmung, hüfte, knie, alles möglich...)

    ich liebe sie beide,
    bin allerdings sehr an meine grenzen gestoßen, als der mops zu uns kam, weil alles, was ich bisher aus 3 jahrzehnten hundeerziehung kannte, beim mops nicht greift...

    der labrador sagt: was kann ich tun, damit ich dir gefalle?!
    der mops sagt: wie gütig von mir, dass du dich um mich kümmern darfst.

    wenn man ihn nimmt, wie er ist - absoluter individualist, dann super!

    das eine ist hund, das andere hobbit;)

    ich kann dir nur raten, mit deinem mann mal jeweils einen züchter zu besuchen, dir die hunde anzuschauen um dann zu fühlen, was der bauch sagt.
    und falls die tendenz mops bleibt: www.mopsforum.com
     
    #7
  8. 19.09.11
    Mondenkind
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    Mondenkind Chaosmanagerin

    Hallo wrigda,

    wir haben 2 Hunde. Einen Goldi und eine Dogge. Vorher hatten wir auch schon einen Hund ebenfalls einen Goldi. Also der Golden Retriever ist ein super Hund, aber ich muss sagen man sollte sich gut überlegen wie viel Zeit man investieren kann. Denn der Goldi will schon beschäftigt werden. Sie sind sehr schlau, lernen schnell, sind zu 100% Familienhund. Aber sie möchten beschäftigt werden körperlich und geistig. Man darf auch nicht vergessen, dass diese Hunde Jagdhunde sind. Ich kann z.B unseren Sam nicht ableinen. Er hat Jagdtrieb. Sie sind auch sehr verfressen. Ich habe bisher noch keinen Goldi kennengelernt der nicht verfressen wäre und sie haben auch gerne einen Dickschädel. Aber alles in allem sie sind einfach Traumhunde.
     
    #8
  9. 19.09.11
    Hotel Mama
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    Hotel Mama

    Hallo,
    Wenn ihr euch nur zwischen den beiden Rassen entscheiden wollt, ist mein post unnötig.
    Da ich aber so von meiner Hündin schwärme, schreibe ich trotzdem was dazu.

    Wir haben eine Bolonka zwetna Hündin und das ist so ein liebenswertes Geschöpf, einfach toll.
    Sie kann stundenlang mit mir durch den Wald toben, ohne Leine.
    Wenn mal nicht soo viel Zeit ist, nimmt sie es einem aber auch nicht übel und: sie haart nicht!!
     
    #9
  10. 19.09.11
    Javica
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    Javica

    Hallo Eva,

    das sind ja zwei recht unterschiedliche Hunderassen.
    Wichtig finde ich, dass man einen Hund findet, der zur ganzen Familie passt.
    Bei der Auswahl sollte man sich vorher ausführlich über die Eigenschaften der einzelnen Rassen beschäftigen, da jahrzehntelange Zucht zu Charaktereigenschaften bei den Hunden geführt hat, die man nicht "wegerziehen" kann und mit denen man dann ein ganzes Hundeleben lang leben muß. Und das sollte dann zur gesamten Familie( ok, beim Alter Deiner Kinder hauptsächlich zu Deinem Mann und Dir) passen.
    Vielleicht könnt ihr Euch mal ein Buch mit Rassebeschreibungen von verschiedenen Hunderassen ausborgen oder ausgiebig im Internet stöbern. Und dann findet ihr bestimmt eine Rasse, die den Dickkopf des Mopses mit der Sportlichkeit des Retrievers vereint (oder was Euch an der jeweiligen Rasse gefällt) und mit der Ihr beide glücklich werdet. Solch eine Entscheidung sollte ja gut überlegt werden.
    Viel Glück bei der Suche ;)
     
    #10
  11. 19.09.11
    Semmerl
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    Semmerl

    Hallo Eva,

    ich hab mich in diese Hunde verliebt... sozusagen: Der Sheltie
    Sollten wir uns mal einen Hund zulegen, dann einen solchen =D
    Vielleicht wäre diese Rasse auch für Euch "passend" :)
     
    #11
  12. 20.09.11
    Heidi64
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    Heidi64

    Hallo Semmerl,

    jaaaaaa, der Sheltie ist ja der kleine Bruder vom Collie. Die sind so süüüßß. Unsere Colliehündin braucht nicht jeden Tag ihren Auslauf. Für sie ist es nur wichtig, dass immer einer da ist, der sie beachtet. Dann ist sie sehr zufrieden.
    Wenn wir spazieren gehen, passt sie immer sehr darauf auf, dass alle zusammen bleiben. Collies sind ja früher hauptsächlich als Hütehunde eingesetzt worden. Ich plädiere sowieso immer zu einer Hündin, weil diese nicht so wild sind, wie Rüden. Darauf sollte man auch bei der Anschaffung eines Hundes achten, ob man eher einen ruhigeren oder eher einen temperamentvolleren Hund möchte.

    Lg HEIDI
     
    #12
  13. 20.09.11
    jutta76
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    jutta76

    Ich bin auch der Meinung, daß man den Hund in erster Linie danach aussuchen soll, ob er von den Eigenschaften her zur Familie passt und dann in zweiter Linie erst nach dem Aussehen aussuchen sollte. Ein Mops passt sicher eher nicht zu einer sehr aktiven Familie genauso wenig wie der Goldi zu Couchpotatoes passt.
     
    #13
  14. 20.09.11
    Marmeladenköchin
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    Marmeladenköchin Marmeladen Hexe

    Hallole,
    wir hatten früher immer Mischlinge als Haustiere.. treu und supperlieb..
    wenn es einen neuen Hund geben sollte ich würde einem Hund aus dem Tierheim ein Zuhause geben..

    gruss uschi
     
    #14
  15. 20.09.11
    Naschkätzchen
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    Naschkätzchen

    Hallo,

    wir haben einen Mittelschnauzer: ist ein Klassehund aber stur bis zum geht nicht mehr. Er ist ziemlich schlau aber er hinterfragt schon regelmäßig, ob ich das was ich gestern meinte, heute auch noch so sehe. Also er braucht recht konsequente Besitzer, dann ist er ein toller Hund: hart kaum, kläfft nicht, ist null aggressiv, total umkompliziert, macht alles mit und leidet nicht, wenn es zu heiß oder zu kalt ist. Mit 2 Kindern ist der konsequnete Anfang bestimmt schwierig. Mein Schwager hat einen Mops und der ist, wie oben schon geschrieben, stur, sogar sturer als unser Schnauzer, aber durch seine Größe kann er überall mit hin. Das ist ein s.g. "Sportmops", der ist ziemlich flink und wuselig dabei, da kommt es wohl auf den Züchter an, in welche Richtung die Hunde gehen. Ich finde, dass ihr euch auf alle Fälle gut mit den Rasseeigenschaften auseinandersetzen solltet und wenn ihr mal ne Hundeausstellung in der Nähe habt, geht hin. Da sind dann ganz viele Rassen und Züchter da und man kann viele Leute mit Fragen nerven ;) Es gibt auch Hundeausstellungen zu speziellen Rassen, auch prima wenn man weiß, was man will. Und bevor ihr euch den Hund kauft, fahrt mal zum Züchter, so lange keine Welpen da sind und schaut euch an, wie dessen Tiere daheim so sind, wie mit ihnen umgegangen wird. Ganz wichtig: die Welpen sollte in der Familie aufwachsen, nicht in irgendwelchen Zwingern, ausgelagerten Welpenzimmern im Gartenhäuschen o.ä. Wenn ein Züchter euch nicht kommen läßt bevor die Welpen da sind, seid vorsichtig. Das sind so meine Erfahrungen die ich in der letzten Zeit persönlich oder durch Erlebnisse in der Umgebung gemacht habe. Auf alle Fälle viel Glück bei der Rassewahl!
     
    #15
  16. 20.09.11
    Frl. Rottenmeier
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    Frl. Rottenmeier Inaktiv

    Irrtum Jutta,

    der Mops passt sehr wohl zu einer aktiven Familie, nur leider wird im Fernsehen häufig das "dicke-faule-kranke-mops-klischee" verstärkt.
    Ich kenne Möpse, die tägl. 3 std. spazierengehen, agility, mantrailing und was auch immer machen (und das ist nicht nur einer!). mein mops macht hier täglich Labradortempo mit, die individuelle mopsfitness ist in der praxis davon abhängig, wie er in der Familie "eingesetzt" wird...
     
    #16
  17. 20.09.11
    Kaffeehaferl
    Offline

    Kaffeehaferl

    Hallo,

    ich kenne nur eine Familie mit Mops - aber dieser leidet unter Luftnot, schnarcht extrem und kann keinen Meter zu Fuss gehen,
    der wird mit dem Rad spazieren gefahren. :rolleyes:


    ......und für so was zahlt man hunderte von Euros beim Züchter - da würd ich auch lieber einen Hund aus dem Tierheim retten. ;)
     
    #17
  18. 20.09.11
    casiotanzen
    Offline

    casiotanzen

    Hallo,

    also unsere Nachbarin hat auch nen Mops - den Siegfried =D( er ist nun3 Jahre alt) und der ist sehr wohl agil und überhaupt nicht faul. Und er ist sehr anhänglich und kommt total lieb und freundlich rüber. Sie nimmt ihn aber auch täglich mit zum joggen und bisher hat er kein Atemproblem und mit den anderen Nachbarshunden versteht er sich auch gut.
     
    #18
  19. 20.09.11
    Mondenkind
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    Mondenkind Chaosmanagerin

    Hallo,

    soweit ich informiert bin, wird der Mops wieder so gezüchtet, dass die Nase nicht mehr so platt ist, weil die eben mit der Atmung dadurch Probleme haben. find ich persönlich auch besser.
     
    #19
  20. 20.09.11
    jutta76
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    jutta76

    Ich dachte eingentlich eher an laufen oder rad fahren, sry hatte ich vergessen zu schreiben.
     
    #20

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