Wie ist Eure Ernährung? Alles Bio? Teilweise Bio? Tips gesucht

Dieses Thema im Forum "Fragen und Tipps zu Nahrungsmitteln und sonstigen Themen" wurde erstellt von Nachtengel, 27.12.13.

  1. 27.12.13
    Nachtengel
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    Nachtengel

    Einen fröhlichen guten Abend,

    aktuell beschäftige ich mich mit dem Thema Bio; dabei habe ich festgestellt, dass ich überhaupt keine Ahnung habe :eek: Es ist sicherlich eine Weiterentwicklung aus meinem "Selbst-mach-Wahn";)

    Wie handhabt Ihr das?
    Beim dm-Markt hatte ich zum Beispiel "Bio-Honig" in den Händen... aber aus einem "Nicht-europäischen Herstellungsland!:eek: Den habe ich wieder zurück ins Verkaufsregal gestellt.

    Heute habe ich von der Firma Alnatura "Bio-Dinkel-Korn" gekauft, da kam die Frage auf.. ob das Nachbarfeld gespritzt sein könnte.:confused:
    Wie ist das mit den "fliegenden Grenzen", bei Fleisch mag das noch gehen.. aber in Sachen Obst u. Gemüse?

    Wenn ich so die Marken betrachte, Bioland? Demeter? Alnatura?
    Vielleicht geht Ihr auch ausschliesslich in solchen Läden einkaufen? Oder doch biologische Lebensmittel aus dem Aldi?
    Oder liegen nur teilweise biologische Lebensmittel in Eurem Einkaufswagen? Sahne? Joghurt?
    Wo ist Euch Bio wichtig?

    Dazu kommt, dass ich mir unschlüssig bin.. wo "Bio" Priorität hätte?? Im Korn? Obst u. Gemüse? Denn sicherlich gibt es auch innerhalb dieser Philosophie qualitative Unterschiede?
    Evt. so nach u. nach würde ich meine Vorratskammer in diese Richtung weiterentwickeln..

    Mir ist bewusst, dass mit Bio ja auch noch viel mehr zum Tragen kommt... Sensionale Produkte, Nachhaltigkeit, CO2-Emmission u.s.w. ..
    Doch meine Frage bezieht sich auf die Ernährung.

    War/ Ist "Bio" schon immer Euer Ding gewesen? Oder gab es ein Aha-Erlebnis?

    Ich danke Euch im voraus für Eure Mühe .. ein wahrlich abendfüllendes Thema.
    Wenn jemand eine tolle Homepage kennt, nur zu.. ich würde mich freuen.

    Herzlichst Tatjana
     
    #1
  2. 27.12.13
    Meike1959
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    Meike1959

    Hallo Tatjana,

    na, da hast Du Dir für das neue Jahr ja was vorgenommen. Mit hat mal eine liebe Freundin gesagt, wenn man anfängt, sich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen, ist das wie eine Einbahnstrasse! Es gibt kein zurück mehr, weil eins ins andere fließt, so wie Du schon geschrieben hast. Ich persönlich kaufe nur Bio-Ware. Aldi und Lidl sehen mich nicht von innen. Denn ich bin der Meinung, wenn ich Qualität haben will, muss ich einen entsprechenden Preis dafür bezahlen. Bei uns gibt es den TEGUT, da bekomme ich alles in Bio, was ich brauche. Meine Milchprodukte kaufe ich von Demeter und sehe zu, dass ich alles im Glas bekomme und nicht in Plastik. Wenn ich im Bio-Markt vorbei komme, decke ich mich dann noch mit Sachen ein, die ich im TEGUT vielleicht nicht bekomme. Brot und Brötchen backen wir selbst, da brauche ich auch keinen Bäcker mehr. Gute Bäcker sind zudem langsam sowieso Mangelware. Und was selbst zu machen geht, versuche ich auch zu tun. Was allerdings auch nicht immer einfach ist, da ich morgens um sieben aus dem Haus gehe und abends selten vor 18:00 Uhr zu Hause bin. Da bleibt nicht immer Zeit. Unser Obst und Gemüse aus dem Garten wird verarbeitet und eingekocht oder eingefroren.

    Alles,was auf meine Haut kommt ist natürlich auch nur Bio.

    Ich vertraue auf Bio und hoffe, dass ich das auch kann :rolleyes:, denn überprüfen können wir ja nicht alles.
     
    #2
  3. 27.12.13
    Marmeladenköchin
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    Marmeladenköchin Marmeladen Hexe

    Hallole,
    meine Mutter hatte alles aus dem Garten.. der versorgte die Familie
    Fleisch gab es seltener.. mal Stallhase.. der Garten brachte Obst u Gemüse
    alles Bio..
    aber eigentlich war es wegen dem Geld.. es war sparsamer eben..
    klar schmeckt ein Salat mir besser wenn ich ihn aus meinem Garten hole..
    aber Bio kaufen nee .. davon halt ich nix.
    gruss uschi
     
    #3
  4. 27.12.13
    Nachtengel
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    Nachtengel

    Hallöchen,

    vielen Dank für Eure Feedbacks; jaja.. der Garten .. richtig angelegt, bietetet solch ein Fleckchen Erde enormes Einsparpotenzial.
    Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall auf Kräuter achten, einen "Gemeinde"-Baum ( Apfel, Birne, Zwetschge oder Nuß) ersteigern, und vielleicht noch das ein oder andere kleinere Nutzpflänzchen ( wie Cocktail-Tomaten ) aussäen.

    Mir ist es wichtig, dass es vor allem lecker ist... ich hatte auch schon den direkten Vergleich ( also Bio aus einem bekannten Laden ) u. Aldi-Gemüse: Da kam es nicht nur einmal vor, dass Aldi besser schmeckt.
    Woran das jetzt lag, keine Ahnung.. Also in diesem Moment hätten mich meine Geschmacksknospen eindeutig zum Discounter gelenkt.

    Herzlichst Tatjana
     
    #4
  5. 28.12.13
    Manrena
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    Manrena

    Hallo Tatjana,
    ich kaufe mein Gemüse auf dem Markt bei einem heimischen Anbieter,der nach dem Mondkalender anbaut und erntet.Natürlich ist die Auswahl da nicht sehr groß,schon gar nicht exotisch,aber sehr,sehr lecker. Klar können die Möhren keinen Schönheitspreis gewinnenn,die Gurken sind so krumm,dass man sie an den Fahrradlenker hängen könnte,aber eben auch garantiert ungespritzt.
    Da ich mich vegetarisch ernähre,macht dieses Bio- Gemüse einen großen Teil meiner gekauften Lebensmittel aus.

    LGRena
     
    #5
  6. 28.12.13
    Nachtengel
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    Nachtengel

    Huhu..

    Also krumme Gurken haben etwas fantastisches an sich :p... Allerdings möchte ich nicht die These vertreten "Bio ist schrumpelig.", denn mein Auge ist ja auch auch mit.
    Schliesslich gibt es zwischen ungewohnter Form u. Macken/dunkle Stellen am Gemüse einen Unterschied.

    Das wäre eine Möglichkeit, morgen mal wieder auf den Markt gehen... Mal sehen.

    Herzlichst Tatjana
     
    #6
  7. 28.12.13
    Manrena
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    Manrena

    Tatjana,vor allen Dingen zieht bei diesen Gurken wieder der "Duft meiner Kindheit" durchs Haus,wenn meine Mutter Sonntags den Gurkensalat zubereitet hat......
    LGRena
     
    #7
  8. 28.12.13
    Bettina
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    Bettina Bettina

    Hallo!
    Als meine Kinder noch kleiner waren, habe ich auch einige Zeit nur BIO gekauft (Alnatura).
    Gescheitert ist das ganze aber dann am Geld, denn es war für eine 4-köpfige Familie leider auf die Dauer nicht möglich.
    Es ist zwar angeblich nicht teurer im Bioladen zu kaufen, aber wenn man das ganz konsequent durchzieht, geht die Rechnung einfach nicht auf.
    Mittlerweile habe ich für mich aber einen Mittelweg gefunden. Milchprodukte und Gemüse kaufe ich nur in Bioqualität, alles andere hole ich beim Discounter. Fleisch/Wurst gibt es bei uns sehr selten. Es gibt auch bestimmte Produkte, die ich nur im Reformhaus kaufe.
    Aber alles nur BIO( ich meine aber nicht Discounterbio!) ist leider nicht möglich.
     
    #8
  9. 28.12.13
    Nachtengel
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    Nachtengel

    Einen wundervollen guten Morgen,

    ich war gestern mal ganz bewusst durch einen Bioladen gegangen ( Füllhorn )..da habe ich mich schon über die Preise erschrocken...Gurke 1,99 ( Spanien) während im Edeka ( aus gleichem Herstellungsland ) 1,19... Bio-Frische-Schlagsahne 2,49 .. zum Vergleich 1,39

    Ich lese auch immer wieder, dass gezielter Einkauf auch nicht teurer ist,.. aber meine Empfindung.. wenn ich diese Summen auf den Verkaufsregalen im Füllhorn wahrnehme, geht da deutlich in eine andere Richtung.
    Ganz ohne "Auslandsprodukte" komme ich im Haushalt nicht aus ( Tomaten, Gurke u.s.w. ) ... allerdings kaufe ich schon seit einiger Zeit deutlich bewusster ein!

    So einen Mittelweg wie Du in beschrieben hast, könnte ich mir für unsere Familie auch gut vorstellen ;)

    Wenn man so überlegt, gibt es im "Bio vom Aldi" einen Unterschied zu den anderen bekannten Bio-Läden?


    Ansonsten habe ich mal das Preisschild von Alnatura-Korn im dm-Markt zu den einzelnen Getreidesorten näher betrachtet; das würde für uns passen.
    Wäre vielleicht ein Anfang :confused:


    Allen ein erholsames Wochenende, liebevolle Grüsse Tatjana
     
    #9
  10. 28.12.13
    Bettina
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    Bettina Bettina

    Hallo Nachtengel!

    Ich denke, so bist du genau auf dem richtigen Weg.
    Berichte uns doch mal in den nächsten Wochen, wie es klappt!
     
    #10
  11. 28.12.13
    möppi-mama
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    möppi-mama

    Hallo,

    interessantes Thema!!
    Da mich Ernæhrung und Nahrungsmittel immer schon interessieren,
    habe ich schon früh darauf geachtet, wo die Sachen herkommen.
    Es gab Zeiten in meinem Leben, da war rein finanziell leider nur Aldi drin.
    Aber die sind zum Glück lange vorbei...
    Heute ist es mir wichtig, so wenig wie möglich tierische Produkte zu verwenden,
    d.h. wir haben uns jetzt auch von Milch und Milchprodukten verabschiedet.
    Ausschlaggebend für uns (mein Mann ist schon lange Vegetarier) ist, dass es eben keine Milch, Butter,
    Sahne etc. gibt, ohne diesen Kreislauf, Kuh-bekommt-Kalb-um-Milch-zu-geben mit allen Folgen.
    Auch Demeter-Betriebe können da nicht anders handeln, auch wenn die Kühe Hörner haben, haha.
    Also sind wir aus dieser Kiste ausgestiegen.
    Bei Gemüse ist mir Bio nicht unbedingt wichtig, eher die Regionalität, deshalb kaufe ich z. B. den Honig eben
    nicht im Bioladen aus "europäischen Ländern", sondern vom Imker auf dem Wochenmarkt.

    Allgemein ist aber Bio oder nicht, ethischer Anbau, Fleisch oder nicht ein weites weites Feld, zu dem
    es meiner Erfahrung nach fast soviele Meinungen wie Menschen gibt!
    Ich finde aber sehr gut, dass man sich heute sehr gut informieren kann, das war früher anders, da gab es nur
    Pollmer und Co.
     
    #11
  12. 28.12.13
    Sonnenschein.engel
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    Sonnenschein.engel

    Hallo zusammen,

    jetzt muß ich auch noch meinen Senf (nich Bio!!!) dazugeben. Ich bin selber Bäuerin auf einem konventionell geführten Ackerbaubetrieb. Außerdem halten wir noch ca. 300 Legehennen, die mit Getreide von unseren Feldern gefüttert werden. Die Eier werden direkt vermarktet. Meinen Eierkunden ist es wichtig, dass die Eier frisch sind und sie das Huhn kennen ;), das das Ei gelegt hat, was heissen soll, die Leute wollen die glücklichen Hühner in unserem Obstgarten sehen. Dann ist es egal, ob sie biologisch oder konventionell gefüttert werden.
    Ich persönlich achte mehr auf regionalität und saisonalität als auf bio. Im Moment gibt's bei uns keinen Kopfsalat oder ähnliches. Jetzt gibt's z.B. Bohnensalat, Krautsalat, Blaukrautsalat, Radisalat. Ich habe selber ein Gewächshaus und einen Gemüsegarten und baue einiges selber an, das dann z.T. eingefroren oder eingemacht wird. Ebensowenig kaufe ich meine Lebensmittel bei Aldi & Co., da ich da nicht weiß, woher mein Essen kommt. Fleisch kaufe ich beim Metzger vor Ort: 1. hat der angeschrieben, von welchem Bauern aus der Region das Fleisch stammt und 2. will der auch leben. Jeder beschwert sich, wenns auf dem Dorf nix mehr gibt und rennt aber gleichzeitig zu den billigeren Discountern.
    Ich möchte mir nicht vorstellen, unter welchen Bedingungen die Discounter-Ketten ihre Bio-Ware beziehen, bzw. zu welchen Hungerlöhnen diese Bio-Bauern anbauen müssen. Außerdem frage ich mich, "Ist überall Bio drin, wo auch Bio draufsteht."

    Das ist meine persönliche Meinung und Erfahrung und möchte damit niemanden zu Nahe treten. Ist vielleicht ein kleiner Denkanstoß.
     
    #12
  13. 28.12.13
    wrigda
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    wrigda das Engelkind

    Hallo,

    zu dem Thema regional habe ich einen interessanten Bericht gesehen: Ein regionaler Apfel im Frühjahr gekauft (also keine Apfelernte-Zeit) hat eine schlechtere Klimabilanz als ein Apfel aus Neuseeland zu gleichen Zeit gekauft. Das liegt daran, dass einfach zuviel Energie aufgebracht werden muss, den Apfel so frisch zu halten. Also regional ist auch nicht immer die bessere Wahl. Ich denke saisonal ist da schon besser, aber ich gestehe, dass ich auch gestern erst Gurken gekauft habe. Ich esse zwar auch viel Gemüse, aber im Winter immer nur die sog. Wintergemüse sind auch ein bisschen einseitig. Ich achte bei meinem Einkauf schon darauf, dass ich immer Bio kaufe.
     
    #13
  14. 28.12.13
    tanue
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    tanue

    Hallo!

    Wir hatten lange Zeit eine Bio-Kiste abonniert. Die Qualität war immer gut, aber wenn man mal genauer hinschaut, wird sehr viel “aus fernen Ländern“ eingeführt.
    Bei uns gibt es von Mai bis September einen tollen Gemüsestand. Die Auswahl und Qualität ist phantastisch, die Preise angemessen und alles kommt von Feldern aus 20 km Umkreis.
    Ich bin dazu übergegangen während der Saison am Stand einzukaufen. Da ist zwar nix “bio“ aber alles natürlich.
    Die Tomaten z. B. werden angebaut wie Bio-Tomaten, dürfen sich nur nicht bio nennen, weil die Wurzeln in Steinwolle und nicht in Erde stecken. Damit kann ich leben.
    Den Möhren kann ich beim Spaziergang beim Wachsen zusehen.
    Außerhalb der Saison kaufe ich einen Mix aus allem was so angeboten wird. Mal Discounter, mal Markt oder Bioladen. Ich achte hauptsächlich auf die Qualität und Herkunft.
    Im Winter gibt es eben nicht so viel was bei uns wächst und ich bin froh, dass wir trotzdem aus dem Vollen schöpfen können.
     
    #14
  15. 28.12.13
    Nachtengel
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    Nachtengel

    Ein fröhliches Guten Abend,

    vielen Dank für Eure Zeilen!:p
    Selbst habe ich einen tollen Milchlandwirt entdeckt, der neben Eiern auch einen Milchautomaten am Straßenrand hat... darüber bin ich absolut happy. Schon beim Einschenken der Milch gehe ich seitdem viel respektvoller mit diesem Lebensmittel um; der Bauer hat sich schliesslich ganz viel Arbeit gemacht, damit wir diesen Luxus geniessen können. Die Eier kosten dort übrigens 2,20 u. ein Liter Rohmilch 70 Cent.

    Wenn ich so an die regionale Ware denke, so ist bei "unserem" Aldi durchaus auch vom Umland etwas im Regal; sei es jetzt Zucchini, Spargel, Karotten, Pilze.

    Ansonsten muss ich gestehen, manchmal kann ich Qualität gar nicht beurteilen.. da fühlt sich eine Frucht toll an.. riecht fantastisch.. aber schmecken.. Ääääääääääh..


    Gar nicht so einfach, seinen Weg zu finden.. grübelnde Grüsse Tatjana
     
    #15
  16. 28.12.13
    Andrea
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    Andrea Sponsor

    Hallo,
    wie manche hier vielleicht wissen, hatte ich 5 Jahre lang einen kleinen, aber feinen bio-Laden "Kraut und Rüben" - leider konnte ich mich gegen die billigere Konkurrenz in den Supermärkten, discountern etc nicht behaupten. Leider regiert doch immer der Preis - immer wurde ich mit xy verglichen. Wenn alle, die bei uns im Dorf wohnen und jetzt zum Bio-Supermarkt in die 20km entfernte Stadt fahren, um dort einzukaufen, weil es nun "in" ist, zu mir gekommen wären, dann hätte ich evtl. eine Chance gehabt.
    Aber Lebensmittel sind ein Draufleg-Geschäft, wenn man sie einkaufen muss (die Bedingungen, um überhaupt beliefert zu werden sind hammerhart!) und vieles wegwerfen muss. Die großen Läden müssen sich nicht von einzelnen Produkten halten - mir tat jeder Joghurtbecher weh, den ich zum halben Preis wg. MHD verkaufen musste. Auch ich muss nun einkaufen, versuche, weiterhin so viel Bio wie möglich zu bekommen (hauptsächlich von den "alten" Bio-Produzenten) aber auch bei Alnatura, enerBio (Rossmann) u.ä. Bei frischem Obst und Gemüse versuche ich möglichst regional zu kaufen (wir in der Pfalz haben es da einfach) - aber Bio-Bananen wachsen nunmal nicht bei uns, auch keine Orangen, Clementinen etc. Da achte ich besonders darauf, dass sie nicht behandelt sind. Muss nicht Bio sein - die halten nicht lange genug. Es gibt Produkte wie Müsli (mein Mann isst nur eine Sorte) und Gemüsebrühe (Würzl von Bruno fischer) da gibt es nix anderes wie Bio. Wenn ich bio nicht bekomme, z.b. bei Quark, dann nehme ich Echt. Gut. Die Molkerei Berchtesgadener Land stellt sich vor. , die Kühe sehen noch eine Weide. Auch bei Ölen mache ich keine Kompromisse, nur Bio-Olivenöl von Bläuel. Dazu noch ein Brat-Öl, fertig. Und Käse - wenn ich kann, hole ich bio-Käse von Söbbeke - die Bio Molkerei!, den es mittlerweile auch bei REWE gibt. Die Bio-Branche hat in meinen Augen auch schon sehr viele faule Kompromisse gemacht - auch hier muss alles jederzeit vorhanden sein. Da sollte doch auch regional und saisonal eine wichtigere Rolle spielen.
     
    #16
  17. 28.12.13
    Nachtengel
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    Nachtengel

    Einen wundervollen guten Abend!

    @Andrea, dass mit dem Deinem Laden tut mir leid! :-(
    Regionalität scheint ein großes Stichwort für die persönliche Eigenverantwortlichkeit zu sein.

    Ich danke Dir für Deine Mühe!

    Vielleicht ist jetzt einiges im Umbruch bzgl. Ernährung, Selbstbestimmung oder überhaupt das Wissen darum.
    Mittlerweile macht es mir einen irren Spass mit auf die Suche nach interessanten Rezepten zu begeben; Zauberspray.. Kalkreiniger.. Brühpaste/-pulver, Müsli, getrocknete Früchte, Senf, Joghurt, Fruchtleder ... Hier gibt es ja so viele fantastische Ideen!!!
    Bei manchen käme ich gar nicht auf die Idee, es selbst herzustellen.. und freue mich umso mehr, wenn ich Erfolg hatte. Das ist natürlich Motivation pur :p Wenn ich Aussenstehenden davon begeistert erzähle, sind die meistens von den Socken.. eben was man alles völlig industriefrei daheim produzieren kann.

    Aber da möchte ich nicht stehen bleiben, ich möchte mehr für mich u. meine Familie und freue mich hier über jede Anregung. Es muss ja nicht immer alles passen.. aber vielleicht später.
    Denn wie heisst es so schön ."Es gibt für alles seine Zeit."


    Allen ein erholsames Wochenende, Ihr seid klasse!!!
    Tatjana
     
    #17
  18. 29.12.13
    delphinfreak
    Offline

    delphinfreak delphinfreak


    Hallo,

    genau das hat in einem Vortrag vor einigen Wochen ein hiesiger Apfel (Bio-) Bauer selbst erzählt. Also regional und möglichst saisonal ist für mich wichtig. Nur beim Fleisch achte ich mittlerweile extrem auf Bio, habe aber auch in er Nähe sowohl einen Rindfleisch- als auch Schweinefleisch Lieferanten. Das ist eben auch nicht überall gegeben. Allerdings esse ich ja auch nicht oft Fleisch. Für eine mehr köpfige Familie mit evtl. 15 - 19 jährigen "Fleischfressenden Pflanzen" ist das aber finanziell sicher nicht immer machbar.
     
    #18
  19. 29.12.13
    Simona
    Offline

    Simona

    Guten Morgen,

    ja, mit der Ernährung ist das schon so eine Sache.

    Vieles was hier als Bioware angeboten wird, kommt aus dem Ausland wo ich einfach mal behaupte, dass der Standard überhaupt nicht gegeben ist bspw. Biokartoffeln aus Ägypten.

    Auf den Wochenmärkten wird sehr vieles aus den Großmärkten zugekauft, dass ist auch überwiegend Importware.

    Unser Fleisch und unsere Wurst kaufe ich im Dorf beim Metzger, der bezieht das Schlachtvieh von den heimischen Bauern.
    Eier und Kartoffeln kann ich auch direkt beim Bauern kaufen, dann hört es aber auch schon auf.
    Wir leben zwar auf einem Dorf, dennoch ist die Landwirtschaft nicht mehr so ausgeprägt und einen Garten zu bewirtschaften und die Ernte dann auch noch haltbar zu machen, ist aus zeitlichen Gründen bei uns überhaupt nicht drin.

    Also kaufen wir unser Gemüse bei Edeka, dass ist relativ regional oder weichen auf TK-Kost aus.
     
    #19
  20. 29.12.13
    Nachtengel
    Offline

    Nachtengel

    Einen wundervollen guten Morgen,


    ich finde Eure Meinungen toll.. vielen Dank für Eure Zeit!! Wie oft würde man gerne sein Leben, Einstellung, Position oder was auch immer .. von heut auf morgen ändern. Ich habe mir für die nächsten Wochen den ersten Schritt überlegt, meine "Tomaten vor den Augen" abzunehmen und deutlich besser beim Einkauf auf Herkunft , Qualität, Klimabilanz u.s.w. zu achten. Wenn möglich mir beim Einkauf ein bisschen mehr Zeit zu gönnen.
    Dazu werde ich mir mal einen Kalender anschauen, was ist eigentlich hierzulande gerade "in" ( ich meine auf die Herstellung bezogen ).


    Herzlichst Tatjana
     
    #20

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