"Wie konntest Du? Die traurige Geschichte einer Katze

Dieses Thema im Forum "Fellkinder" wurde erstellt von casiotanzen, 02.05.11.

  1. 02.05.11
    casiotanzen
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    casiotanzen

    :-( Diese geschichte hat mir Tränen in die Augen gebracht. :-(


    Als ich noch ein Kätzchen war, unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich "dein Baby", und, obwohl ich einige Nippes "killte" wurde ich deine beste Freundin. Wann immer ich etwas "anstellte", hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: "Wie konntest du!?", aber schon warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt.

    Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du
    natürlich wenig Zeit für mich. Aber ich verstand das immer, und spielte mit meinen Bällchen. Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien. Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon. Von deinem Frühstück gab s für mich immer was vom Schinken, "aber nicht zuviel, das ist für Katzen ungesund!" Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.

    Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um "Karriere" zu machen. Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zulernen. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht. Und freute mich, als du endlich "deinen" Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl. Ich war glücklich, weil du glücklich warst!

    Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süssen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte. Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen k nne. Deshalb wurde ich auch noch aus dem großen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr.

    Ich liebte die Kinder, und wurde "Gefangener der Liebe". Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin. Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell meinem Schwanz, hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufen lernen an mir fest. Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still. Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Ber hrungen, weil deine so selten wurden. Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen. Ich war bereit, in ihre Bettchen zu schlüpfen, um ihre Sorgen und Träume anzuhören. Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in unsere Auffahrt einbogst.

    Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier
    hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir. Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes "Ja" zur Antwort und wechseltest dann das Thema. Ich war früher "deine Samtpfote" und bin heute "nur eine Katze".

    Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt. Du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren. Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide. Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die richtig war. - Obwohl einmal ich deine Familie war.

    Die Autofahrt machte Spass, weil auch die Kinder mitfuhren. Als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der Spass zu Ende. Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst, Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit.

    Du fülltest Papiere aus und sagtest, das du wissen
    würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde. Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig. Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn gegen berstand. Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie "Nein, nein nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!"

    Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalit t vermitteln wolltest. Zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst, mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab, meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen. Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen.

    Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen, du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen "guten Platz"
    für mich zu finden. Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise: "Wie konntest du?"
    Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuliess. Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen. Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du zurückkämest, und mich hier rausholen würdest. Dass alles nur ein böser Traum gewesen
    wäre und ich aufwachen würde..... bei dir zu Hause....

    Aber du kamst nie. Und dann, wann immer jemand an "meinem" Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte? Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte?
    Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süssen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte. Unbeachtet, von allen bersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf.

    Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man hob mich auf, trug mich ber einen langen Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir, dass ich mich nicht sorgen solle. Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des
    Loslösens. Mir, der gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog. Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte. Ich schob meinen Kopf in ihr Hand, so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen. Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle Flüssigkeit, die in mich hineinfloss. Ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:" Wie konntest du?"

    Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:" Es tut mir leid!" Sie umarmte mich hastig und
    erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde. Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.

    Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein "wie konntest du" nicht an sie gerichtet war. Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch. Ich werde immer an dich denken und auf dich warten.

    Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch, dass dir in deinem Leben immer diese Loyalit t widerfährt....

    Einige Worte des Autors:

    Wenn "Wie konntest du" Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt, diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier aufzunehmen, in eine Familie zu integrieren, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen.

    Jim Willis





     
    #1
  2. 02.05.11
    chrinoz
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    chrinoz

    Ach schei...
    mir laufen grad die Tränen runter. Unsere Minka ist schon 12, hat Arthrose und bekommt alle 2 Tage eine Tablette. Wir hoffen nur, dass das noch lange geht. Meine Mädels sind mit ihr aufgewachsen, sie gehört zur Familie.

    lieben Gruß
    Christl
     
    #2
  3. 02.05.11
    minamax
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    minamax

    Oh Mann,.... also da laufen mir auch gerade die Tränen.....

    Wir haben auch zwei "Haustiere" - zwei Kater die schlafen jede Nacht bei den Kindern und bewachen sie ;) Wir würden unsere Katzen niemals hergeben für keine Karriere der Welt oder irgendwelche anderen Gründe - das sollte man sich wirklich immer gut im Voraus überlegen, wenn man sich für ein Haustier entscheidet !

    Meine Hündin habe ich auch bis zum Schluss gepflegt und alles mögliche für sie getan, obwohl es manchmal für die FAMILIE nicht einfach war, aber das war völlig selbstverständlich für mich - (jedes Tier ist auch ein Familienmitglied ) bis es dann halt wirklich nicht mehr ging und wir den letzten schweren Weg auch mit ihr zusammen bis zum Ende gegangen sind ( nur unsere Kids waren nicht dabei ).
     
    #3
  4. 02.05.11
    casiotanzen
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    casiotanzen

    Hallo,
    genau sch.... wir haben auch drei Miezen (16 und 17 Jahre) eine davon hat auch Epilepsie aber ich würd im Traum nicht daran denken sie herzugeben und wenn ich ne Wohnung mieten würde dann nur wo Tiere erlaubt sind denn die unseren gehören auch zur Familie
     
    #4
  5. 02.05.11
    Borderhexe
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    Borderhexe

    Hallo zusammen!

    Wir haben 2 Katzen und davor hatte ich auch schon 2x Katzen. Außerdem tummelt sich bei uns auch noch ein Hund. Keines meiner Tiere würde ich vermissen wollen und ich werde jedes davon behalten, so lange es eben geht. Meine beiden ersten Katzen musst ich einschläfern. Penny, weil sie an einem unheilbaren Nierenversagen litt und nur noch ein Schatten ihrer selbst war und leidend vor sich hin starb. Ich war bis zum letzten Atemzug bei ihr und während sie starb, hab ich ihr Fell nass geweint. Aber ich wollte sie nicht länger so elendig leiden lassen. Unseren Kater Benny mußten wir vor 3 Jahren einschläfern lassen, nach 21 Jahren! Er kam schon als großer Kater zu uns und er hat sich ins Herz von allen Menschen geschlichen, die ihn kannten.
    Aber nach 21 Jahren war er alt, krank müde. Er machte unter sich und hat es nicht mal mehr bemerkt. Es hat so weh getan, ihn gehen zu lassen.

    Beide Katzen waren etwas ganz besonderes und haben unser Leben bereichert. Sie sind Teil der Familie gewesen und es wäre uns nie in den Sinn gekommen, sie einfach "wegzuwerfen". Sie sind über die Regenbogenbrücke gegangen und ich hoffe, dass ich sie, wenn es für mich an der Zeit ist zu gehen, dort drüben wieder treffen werde.
     
    #5
  6. 02.05.11
    sternenkind2010
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    sternenkind2010

    :-( wie traurig... ich würde meine katzen auch nie hergeben
     
    #6
  7. 02.05.11
    Mäxlesbella
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    Mäxlesbella

    Hallo zusammen,

    wir haben auch 2 Katzen.

    Unser lieber Kater Max ist vor über 3 Jahren nach 2 1/2 Jahren Diabetes( Messen, spritzen, wie beim Menschen) an Nierenversagen gestorben.

    Wir konnten nicht mehr zusammen verreisen, einer musste immer da sein, um ihn zu spritzen, doch wir haben es gern getan und würden es gern noch länger tun...........

    Er war ein familienmitglied. Wir trauern heute noch um ihn...............
     
    #7
  8. 02.05.11
    MüMa
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    MüMa

    Hallo,

    die Geschichte kannte ich schon, ich kann sie nie in einem Stück durchlesen weil mir jedesmal die Tränen kommen.

    Am 28.2.11 mußte ich unseren geliebten Kater Findus (mein Benutzerbild) wegen FIP einschläfern lassen, wir hatten ihn über 9 Jahre und er war ein vollwertiges Familienmitglied.
    Niemals hätte ich mich von ihm getrennt, weder wegen einer Krankheit noch wegen Umzug.

    Da wir ohne Katze so einsam waren haben wir einen 1 jährigen Kater aus dem Tierschutz aufgenommen und auch den schon wieder richtig ins Herz geschlossen.

    Trotzdem vermisse ich unseren Findus noch jeden Tag ganz furchtbar und würde alles dafür geben, ihn wieder bei uns zu haben.

    Drum kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie es jemand übers Herz bringt, sein Tier einfach weg zu geben.

    Aber das ist die traurige Realität, ihr müßt mal bei "Ebay-Kleinanzeigen" schauen wieviele Katzen täglich wegen "Allergie", Familienzuwachs" oder sonstigen Ausreden inseriert werden:eek:.

    Leider machen sich wohl viele keine Gedanken, bevor sie sich ein Haustier anschaffen!
     
    #8
  9. 02.05.11
    Meike1959
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    Meike1959

    Hallo Zusammen,

    mir geht es wie Martina, ich kannte die Geschichte, kann sie allerdings nicht lesen, da ich jedes Mal in Tränen ausbreche. Letzten September musste ich meinen Kater Tiger (so um die 20 Jahre) leider einschläfern lassen, da er ganz schlimme epileptische Anfälle bekommen hat. Der Tierarzt hat dann noch einen großen Tumor im Bauchraum festgestellt. Schweren Herzens habe ich mich dann zu "dieser" Entscheidung durchgerungen, da ich mir geschworen hatte, dass ich meine Katzen wegen meinem Ego, dass ich sie nicht hergeben möchte, quälen würde. Er hat mir auch gezeigt, dass es der richtige Weg war. Denn als ich seinen Transportkorb geholt habe, den er ansonsten nie freiwillig betreten hat, saß er plötzlich davor, als ob er mir sagen wollte, es ist gut, was du tust, denn ich schaffe es nicht alleine.

    Es ist mir sehr schwer gefallen, dieses Tier gehen zu lassen, denn er war für mich etwas ganz besonderes. Aber solche Tiere gibt es bestimmt überall. Vier Wochen nachdem Tiger gegangen ist, musste ich auch noch meine Mutter "gehen" lassen. Aber ich weiß, dass es den Beiden, da wo sie jetzt sind sehr gut geht.

    Aber dennoch kann ich nicht verstehen, dass es wirklich Menschen gibt, die so handeln.

    Wünsche allen einen schönen Abend.
     
    #9
  10. 04.05.11
    saure brause
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    saure brause

    Wow,

    jetzt hab ich doch glatt geheult!

    Danke für die wundertraurige Geschichte!!!
     
    #10
  11. 04.05.11
    ninin2000
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    ninin2000

    Hallo Claudia,

    ich habe schon vor ein paar Tagen deine Geschichte entdeckt, aber mir fehlen immer noch die passenden Worte...
     
    #11
  12. 06.05.11
    jennymauscz123
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    jennymauscz123

    Oh man, das ist sooooooooooooooo traurig aber wahr.:sad2::sad2::sad2::cry_big::cry_big::cry_big:.
    Ich würde so etwas nie tun. Mir wird jetzt schon ganz schlecht wenn ich an die Sommerferien denke. Da werden nämlich die meisten Tiere ausgesetzt oder ins Tierheim gebracht. Weil sie da stören und überflüssig sind, alle wollen doch Urlaub machen usw.
    --------ABER DAS KANN MAN AUCH MIT SEINEM TIER, URLAUB MACHEN!!!!---------

    Wir nehmen unsere Munkel (Bordercolliemädel 6) mit in den Urlaub, sie ist wie unser eigenes Kind. Mein Freund hat sogar allergisches Astma (Tierhaarallergie) aber wir würden unser Mädel nie weggeben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Mein Freund wollte immer einen Hund haben, aber seine Mum war dagegen ------------> Die machen doch soviel Dreck! So bekam er einen Goldhamster und danach einen Leguan. Jetzt ist Jenny da (schon seid 5 Jahren) und er würde sie nie mehr missen wollen.

    ---------ICH WERDE SOLCHE MENSCHEN NIE VERSTEHEN!!!!-------------

    LG
    Andrea
     
    #12
  13. 04.07.11
    Claudia O.
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    Claudia O. Inaktiv

    mir stehen die Tränen in den Augen, wenn ich es wieder lese. :-(:-(:-(

    Ich muß dann auch immer wieder an den schweren Schritt denken, als wir unseren Kater (vermutlich lieber Einzeltier) ins Tierheim abgeben mußten. Leider hat er überall hingemacht und auch das Kastrieren hat nichts gebracht. Wir haben über ein halbes Jahr alles versucht, ihn sauber zu bekommen. An den ersten Wochen hat er unser Ehebett als Katzenklo (auch eine extra Toilette für ihn war da) benutzt. Damals haben unsere Damen versucht, ihn das beizubringen. Die eine zeigte uns immer an, wenn nur etwas zuviel im Katzenklo war und auch anderes, wenn etwas ihr nicht gefiel. Die ältere Dame hat es ihn schon gut beigebracht, aber dann mußte ich sie einschläfern lassen, da der Krebs zum zweiten Mal zuschlug. Dieser Schritt fiel mir sehr schwer und mein Mann hatte große Angst um unseren ungeborenen Sohn. Aber ich wollte meine Dame nicht noch mal mit einer OP quälen. Der Kater schlug danach wieder auf allen Betten zu. Und nach der Geburt meines Sohnes griff er auch noch, zu der Unsauberkeit, meine Tochter und uns alle an. Unser Tierarzt konnte uns leider auch nicht weiter helfen und keiner wollte auch nach längerer Suche unseren armen Kater. Jedoch hatte ich nach ca. 3 Wochen nach der Abgabe ins Tierheim die glückliche Nachricht, das er in ein neues liebevolles Zuhause gekommen ist.

    PS: wir sind damals, als ich eine neue Arbeitsstelle gefunden habe, auch nicht in jede neue Wohnung gezogen, sondern nur in eine gezogen, wo wir mit Tierhaltungserlaubis einziehen konnten. Wir wollten keine unserer Damen abgeben nur wegen Umzug. Und beim Nachwuchs hatten wir mit unseren Damen die besten Wachhunde unserer Tochter. Da entging denen nichts und wir wurden von der einen geholt und die andere schnurrte zur Beruhigung.
     
    #13
  14. 04.07.11
    zauberquarz
    Offline

    zauberquarz

    Hallo,

    hab auch Tränen in den Augen während ich das lese. Zu unserer Familie gehören auch zwei Miezen und die würde ich nicht hergeben. Heute war sowieso ein trauriger Tag, da Pepper meine Zwergkanninchen Mami gestorben ist. Jetzt muss ich drei 2,5 Wochen alte Babys durchbringen und hoffe dass es klappt-
     
    #14
  15. 05.07.11
    Kleine48
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    Kleine48

    Hallo,
    ich sitzte hier und die Tränen laufen.Wir habeb einen Hund und jahrelang hatten wir auch eine Katze.Ich kann es beim besten Willen nicht verstehen wie "Menschen" ein Tier abgeben können wegen umzug oder weil Kinder geboren werden.Ich würde mir auch nie,niemals eine Wohnung nehmen wo Haustiere verboten sind.
    So das mußte ich einfach los werden.
    Liebe Grüße
    Kleine48
     
    #15
  16. 09.07.11
    CoffeeCat
    Offline

    CoffeeCat

    Hallo zusammen,
    Nein, verstehen werde ich solche Menschen auch nie. Wer sich ein Tier anschafft, hat auch die Verantwortung dafür. Aber leider machen sich darüber viele keine Gedanken. Zeigt sich ja auch jedes Jahr wieder nach Weihnachten und zu den Ferien. Die armen Tiere werden einfach ausgesetzt oder im Tierheim "abgeladen". Wirklich traurig.

    Viele Grüße
    ***CoffeeCat***
     
    #16
  17. 04.12.11
    Kraeuterhexe75
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    Kraeuterhexe75

    Hallo zusammen,

    ich kann mich den "Vorpostern" nur anschließen... ich sitze hier und heule die Tasten voll. Leider gibt es so viele Menschen, die sich ähnlich wie in der Geschichte verhalten. ABER: gott sei Dank auch ganz, ganz viele, die anders sind und einem Haustier ein schönes Zuhause ermöglichen.

    Ich habe am 19. November 2011 schweren Herzens meine geliebte Nelly über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Lebertumor; orangengroß. Es gab keine andere Möglichkeit! Und mein Mann, Tony (der
    14 1/2 Jahre alte Weggefährte = Kater und ein geliebtes Familienmitglied) und ich sind darüber sehr traurig!! Der Kopf weiß natürlich, daß es für Nelly so daß Beste war, nachdem wir 3 1/2 Monate für sie gekämpft haben, aber das Herz braucht noch eine ganze Weile (schließlich war ich mit Nelly über 15 Jahre zusammen)...

    Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, rückblickend ein Tagebuch für und mit Nelly zu schreiben. Bitte nicht lachen: Nelly und ich waren uns immer sehr nah und manchmal scheint es, als souffliere sie mir den Text ins Ohr... ich hab´ keinen an der Marmel und es soll auch kein sentimentales Gequatsche sein - nur eine schöne - sehr private - Erinnerung an meine Nelly (ich hab´ Dich sehr lieb, Süße!)...

    Ihren 1. Tagebucheintrag findet ihr mit dem Titel = Nellys Tagebuch - eine Katze erzählt aus ihrem Leben:
    "Wie ich (überraschender Weise) zu meinem Namen kam" (Teil 1).

    Insgesamt sollen es 12. Einträge werden = 1 Jahr lang Nelly-Geschichten (falls gewünscht... Ihr entscheidet, ob Ihr die nächsten Teile auch lesen möchtet!!)

    Lieben Gruß,
    Katrin = Kraeuterhexe75 (mit Nelly, Archi und Tippi im Herzen)
     
    #17
  18. 04.12.11
    logicat
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    logicat

    Hallo liebe Katzenfreunde,
    auch ich sitze vor der Tastatur mit Samira (Avatar) und Mawro (die beiden lesen glaube ich auch mit) und Tränchen tropfen runter.
    Für mich sind meine Fellpopos vollwertige Familienmitglieder. Ich würde niemals ohne Katzen leben wollen und auch können. Falls ich aus irgeneinen Grund umziehen müsste, nur mit ihnen. Sie sind ein ganz fester Bestandteil von meinem Leben. Für nichts um der Welt würde ich auf sie verzichten wollen.
    Ich habe für sie die Verantwortung und die für das ganze, hoffentlich sehr lange Katzenleben.
    Liebe Claudia, danke, für die wenn auch traurige Katzengeschichte, aber wievielen Tieren geht es wirklich so, zuerst geliebt und dann fallengelassen wie eine heiße Kartoffel.
     
    #18
  19. 05.12.11
    casiotanzen
    Offline

    casiotanzen

    Hallo,

    ja und nun kommt wieder Weihnachten und wieviele Tiere sitzen unterm Weihnachtsbaum? erst niedlich - weil klein und dann ungeliebt und ausgesetzt.

    Oh Mann, es ist echt zum Heulen - wenn ich daran denke, dass meine Fellmoster ja schon 16, 17 und 18 Jahre alt sind - und die Zeit des Abschiedes irgendwann ja kommt............:cry_big:
     
    #19
  20. 05.12.11
    confeli
    Offline

    confeli

    Oh man, heute vor einer Woche musste ich unsere Mia im Alter von 12 Jahren einschläfern lassen....Und jetzt lese ich so was.....Ich konnte den Text kaum zu Ende lesen, so was macht mich einfach fertig....
     
    #20

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